Beiträge von Veronica Mars
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, kann man einen Betrieb einfach "ungefragt" aufkaufen?
kann man. Bei jeder börsennotierten Aktiengesellschaft.
Ansonsten, wenn der Inhaber finanziell absolut kein Land mehr sieht. Dann ist jeder Geldgeber recht.
Es gab in den letzten Jahren schon einige ungünstige Übernommen. Problem ist dann z.B. dass Lizenzen, Patente, Markenrechte übernommen werden und der Rest vor die Wand gefahren wird. Dann sind die Arbeitsplätze futsch. Ich glaube der Bad-Armaturen-Hersteller Grohe hatte da solche Probleme in den letzten Jahren, verfolge das aber nicht präziser. (Wenn ich es richtig im Kopf habe wurde der von mehrerern Investoren ausgeblutet und dann weiter gereicht. Und witzigerweise glaube ich der letzte Investor war dann endlich besser ... und aus China. Kann ich aber auch mit ner anderen Firma verwechseln. Osram? Keine Ahnung)
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Hat eigentlich schon irgend ein*e Expert*in eine Idee, wie man das öffentliche Leben wieder hochfährt, ohne einen neuen Zusammenbruch zu riskieren?
das frage ich mich auch schon seit Tagen...
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für alle, die die Handydaten kritisieren: habt ihr euch schon mal gefragt, wie google Maps an die Staudaten kommt?
Ich finde das anonyme Auswerten nicht so schlimm, wenn es einem höheren Zweck dient.
Die Sache mit den personenbezogenen Auswertungen von Infizierten finde ich hingegen höchst kritisch.
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Okay, kurze Pause. Mebis läuft sehr gut bei den Schulen, die Vorbereitungen getroffen haben und einen klugen Kopf haben, der zu Geduld anhält. Alle anderen haben tatsächlich Pech gehabt. Verzeihung, meine Geduld ist kurz, ich mache seit vierzehn Tagen Mebis-Vorbereitung und -Support. Den Film von oben habe ich mir gar nicht erst angesehen, kann nichts Sinnvolles sein - so ein Schüler kann Stimmung wiedergeben, aber nichts inhaltlich Belastbares sagen.
Aber Stimmung ist wichtig, und wenn an Schulen, die nie Mebis geschult haben, und die nicht rechtzeitig, also eine Woche vor Schulschließung, sich um Kurse gekümmert haben (also Schlafmützen sind, ehrlich gesagt) - wenn an diesen Schulen plötzlich Mebis die eierlegende Wollmilchsau ist, dann kippt die Stimmung, das ist klar. Da muss also jemand Erwartungsmanagement betreiben, und wenn das niemand tut: Blöd. Von null auf Mebis umstellen, insbesondere in der Grundschule, halte ich für utopisch, überfordert Schüler, Schülerinnen und Eltern. Zu den Lehrkräften kann ich nichts sagen.
Blöd ist auch, wenn man jetzt plötzlich die interaktiven Vorzüge von Mebis erkennt und sofort Chat und Video und sonstwas haben mag. Erst mal einen Kanal herstellen und aufrecht erhalten zur Kommunikation, mit so wenig Traffic wie möglich. Der Inhalt ist gar nicht so wichtig. Und bloß keine kleinschrittigen Aufgaben. Bei mir gibt es je Klasse 1 Auftrag pro Woche, mit der Ermahnung zu Geduld und Entspannung, und bei manchen Klassen gibt es auch nur 1 Lebenszeichen und keinen Auftrag.
An anderen Schulen wird gejammert, dass die Videokonferenz oder der Chat noch nicht gehen. Buhu.
Bei uns gibt es für jede Klasse 1 Kurs, für jedes Fach in jeder Klasse 1 Forum, und ich habe erst heute (weil alles inzwischen gut läuft) angefangen, mich aus den Foren auszutragen. Das heißt, ich habe davor jede einzelne Nachricht als Mail gekriegt, habe also Überblick, was läuft und was nicht.
In den letzten Tagen einen Blogeintrag nach dem anderen rausgehauen zu dem Thema, kein Wunder, dass ich mich nicht mehr kurz fassen kann.
Sorry fürs Offtopic, aber da muss ich dir widersprechen.
Ich bin Mebis Koordinator, wir haben fast alle Schüler angelegt und auch schon einige Kurse am laufen.
Ich habe einige Erfahrungen mit Ilias und normalem Moodle. Mebis ist der Versuch einer Eierlegenden Wollmilchsau. Es sieht zwar schick aus, ist aber unpraktisch angelegt. Beispiel gefällig? Die Lernplatform, also das was die Schüler betrifft findet sich auf der Startseite unten links, man muss erst mal hin navigieren und mehrfach klicken. Bei Ilias und Moodle landet man nach dem Login sofort auf dem persönlichen Schreibtisch. Möglicherweise können Gymnasiasten das, meine Schüler sind davon schon überfordert.
Und was mich so ganz immens nervt sind die Response-Zeiten. Wenn ich ne Datei hochlade, ein Textfeld erstelle o.ä. nach jedem klick wartet man gefühlt 20 Sekunden. Übrigens egal mit welchem Internet man gerade unterwegs ist. Und dank der Moodle Softwar im Hintergrund muss man sehr oft klicken, weil alles x-Mal bestätigt werden muss...
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ich fürchte er hat Recht

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draußen sein macht doch auch Sinn. Frische Luft und Bewegung sind gesund und irgendwas muss man ja auch machen.
Aber eben nur mit Personen aus dem gleichen Haushalt und mit genügend Abstand zu anderen.
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Was ich auch erstaunlich und beunruhigend fnde: Bei allen Todesfällen in D ist die Infektionskette nicht nachvollziehbar.
also drei der Todesfälle in Bayern sind betagte Bewohner des gleichen Pflegeheims. Ich schätze da gibts schon einen Zusammenhang...
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oh mann. Hier sind die Supermärkte voll. Und zwar voll mit Rentnern. Alle zu zweit und viele sehen wirklich nicht sooo topfit aus. Die haben die Ruhe weg. Und ich halte mich brav so gut es geht von der Zivilisation fern...

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Das nimmt mir doch eh keiner ab, dass ich ausgerechnet in der nächsten Woche krank bin. Hier müsste ich zur Glaubwürdigkeitsbekundung einen Schein beim Arzt abholen. Wäre wieder mit Risiken verbunden....
Ne, der Arzt schreibt dich telefonisch krank, wenn du sagst, dass du denkst mit Corona infiziert zu sein.
Wenn du wegen ner Vorerkrankung Angst hast bestimmt auch.
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Es sind ja nur die Lehrer städtischer Schulen, heißt es. Das sibd nicht viele!
Die ganzen beruflichen Schulen in München sind städtisch. Das sind 100te Beamte.
Ich kann die Idee verstehen, finde es als Dienstanweisung aber schon etwas krass.
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Ihr diagnostiziert bei weitem nicht mehr alle, die sich angesteckt haben. Tests werden auch bei uns nur noch bei Personen mit starken Symptomen durchgeführt. Das verzerrt nach wie vor die Statistik, vor allem wenn es um die Letalität geht.
Genau so ist es. Hier wird man nicht getestet, außer man hatte Kontakt zu einem bestätigen Fall. Risikogebiet hin oder her.
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Ja, das hast du richtig interpretiert. Die wurden Samstag Abend für Sonntag dienstverpflichtet...
puh, das ist kurzfristig.

Wahrscheinlich sind ihnen die freiwilligen Wahlhelfer abgesprungen. Aber das sind doch bestimmt 100te Lehrer, wenn die alle kommen...
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wenn ich das gerade richtig interpretiere, dann müssen die städtisch verbeamteten Lehrer in München morgen die Briefwahl auszählen.

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ich habe mir vorgenommen mein Dateichaos am Computer zu sortieren und endlich von Windows 8 auf Windows 10 umzustellen.
Außerdem will ich endlich mal die ganzen digitalen Fotos sichten und ggf. Fotobücher erstellen.
Tja und Unterricht vorbereiten oder digital bereitstellen gibts ja auch noch.
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Erneute Nachfrage ergab, dass sie grade die Anrufe von Montag (!) abarbeiten und wir in etwa 4 Tagen (!) mit einem Anruf rechnen können.

Wohl gemerkt: mein Kind nimmt Immunsuppressiva.
Bis dahin sind wir wahrscheinlich wieder gesund. Meine Schüler und Kollegen sowie unsere anderen Kontaktpersonen sind derweil natürlich weiterhin ihrem Alltag nachgegangen.
Herr Drosten lobt ständig unser toll funktionierendes System bei den Testungen und Isolationen. Aha, der wohl wohl woanders.

Das ist echt übel.

Bei mir aber ähnlich. Antwort Dienstag, ich müsse nicht getestet werden. Die Schule drängt darauf, dass ich getestet werde. Aber was soll ich machen? Ich komm ja nicht mal mehr bei der Hotline durch.

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habt ihr schon Rotwein gehortet?

mein Mann und ich haben gestern den Wein aus Südtirol aufgemacht, den wir in den Faschingsferien dort gekauft haben

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Argh.
Söder schließt alle Schulen und meine Schule diskutiert, ob das wirklich auch für uns gilt... -
Davon gehe ich auch aus.
Ich auch.
Und ich fände es gut.
Ich bin immer noch eigentlich relaxed. Aber es gilt Risiken zu minimieren.
Und ganz uneigennützig ist es auch nicht. Meine mini Erkältungssymptome werden einfach nicht besser. (Keine Sorge, ich isoliere mich gerade selbst). Und ich müsste mich so langsam darum kümmern, ob ich nächste Woche in die Schule kann/soll/darf. Das ist aber gar nicht so einfach, weil Gesundheitsamt und ärztlicher Bereitschaftsdienst nicht zu erreichen sind. Laut KuMi darf ich eh erst in die Schule, wenn ich negativ getestet bin. Nur dass mich ja niemand testen möchte.

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Da wir gerade bei dem Threadthema sind: Hat jemand tatsächlich einen diversen Schüler in der Klasse? Würde mich tatsächlich interessieren, inwieweit sowas im Alltagsunterricht einen Unterschied macht.
ich hatte tatsächlich schon mal eine Schülerin, die mit unklaren Geschlechtsmerkmalen auf die Welt kam. Ich glaube medizinisch ist die Erklärung ein Chromosom zu viel, xxy oder so, aber da werde ich bestimmt gleich von einem Bio-Lehrer belehrt.

Fakt ist, das diese Schülerin als junge Frau gelebt hat und ganz sicher niemals wollte, dass irgendwer davon erfährt. Die hätte sich niemals als divers bezeichnen lassen.
Trans-Schüler hab ich irgendwie ansauernd, aber das ist in meinen Augen was ganz anderes. (Und sowieso deren Sache, die mich nix angeht)
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