Beiträge von Veronica Mars

    Hier aus dem Forum habe ich den Spruch: "Ich bin Profi, ich arbeite für Geld." (evtl. sogar von Nele)


    So versuche ich das zu halten und alles andere (das mit der Leidenschaft und so) ist Hobby.

    Der Spruch gefällt mir auch sehr gut. Und ich versuche mich auch schon daran zu orientieren.


    Würde ich Millionen gewinnen würde ich wohl auch was anderes arbeiten. So lange die Millionen noch nicht da sind finde ich Lehrer sein ganz OK.

    Das ist aber kein Studium für LA, also ist man wieder Seiteneinsteiger.Oder doch?
    Aber sehr versteckt zu finden, dazu findet man im Netz ja kaum was und auch auf der LMU Seite nicht wenn man z.b. nach Berufliches Lehramt guckt...

    Also Wirtschaftspäsagogik ist definitiv ein Studium für das Lehramt.


    Es unterscheidet sich halt deutlich von anderen Lehrämtern, z.B. weil man weit mehr als "vertieft" seine berufliche Fachrichtung (BWL) studiert und kein 1. Staatsexamen schreibt.


    Ansonsten finde ich die Empfehlung WiPäd für jemanden mit ursprünglich Mathe/Russisch grenzwertig, weil man schon viel BWL und VWL im Studium hat und das mit den ursprünglichen Fächern ja nix zu tun hat. Anrechnen kann man da bestimmt eher wenig.

    Doch. Auf den entsprechenden Beruf gemünzt, schon.
    Du magst mehr Lebenserfahrung haben, keine Frage, aber beruflich bist du ein Anfänger, wenn du nach dem Studium im Ref anfängst oder "in der Wirtschaft" gearbeitet hast und dann das Ref beginnst.


    Lebenserfahrung ist aber eher eine Altersfrage und hat nicht unbedingt etwas mit deiner Bezahlung als Anfänger zu tun.

    Nein, ich bin kein nichtskönnender Azubi. Und alle anderen Referendare auch nicht. Wir sind Berufseinsteiger.


    Ein Azubi hat gerade irgendeinen allgemeinbildenden Schulabschluss, aber keine Ahnung von dem Beruf, den sie lernen. Keine Ahnung von der Theorie, von den rechtlichen Rahmenbedingungen und von der aktuellen Forschungslage in seinem Beruf.


    Ein Referendar hat die Fachtheorie studiert, kennt die Rahmenbedingungen und ist in der Forschung up to date. Es fehlt ihm lediglich an Berufserfahrung.


    Genauso steigt jeder Ingenieur, Controller, Wirtschaftsmathematiker, Kommunikationstechniker usw. auch in den Beruf ein. Selbstverständlich steigen die nicht mit ihrem Zielgehalt ein, zum Teil haben die auch Traineeprogramme, aber so systematisch klein geredet, wie Referendare in der Schule wird dort keiner.


    Bei mir ist es sogar noch mal extremer. Dank Lehrplanwechsel und einigen Veränderungen gibt es an meiner Schule Teilgebiete, in denen ich mehr Ahnung habe, als andere Lehrer vor Ort. Das lasse ich mir selbstverständlich niemal irgendwo raushängen und an meiner derzeitigen Schule wird das auch wertgeschätzt, aber ich habe auch schon anderes erlebt. Und das ist einfach bitter.


    Jedenfalls gibt es keinen Grund einen studierten Referendar schlechter zu bezahlen, als einen Azubi bei Aldi oder Lidl.

    ne, sorry. Nach Abi, Ausbildung, Studium und mehreren Jahren "in der Wirtschaft" bin ich kein nichts könnender Azubi.


    Überhaupt ist niemand, der ein fachlich passendes Studium abgeschlossen hat ein nichtskönnender Azubi.


    Da geht mir die Hutschnur hoch. :sauer:

    Ich bin durchaus auch der Meinung, dass man im Ref zu wenig verdient. Aber am Hungertuch nagen tut man auch nicht.


    Ich würde, falls es denn Sinn macht, aber auch zu Eltern ziehen, weil die einem auch einfach etwas den Rücken freihalten können. Wenn ich überlege wie viel Zeit ich mit kochen, einkaufen, waschen und bügeln verbringe... ;)


    Ansonsten finde ich, dass in der Beziehung was nicht stimmt, wenn man sich über die Verteilung der Finanzen so aufreiben kann. Mein Mann zahlt derzeit auch öfters beim Essen gehen. Und Urlaub bezahlt er auch. Er hat da einfach die Wahl: Urlaub, den er bezahlt, oder kein Urlaub mit mir. 8)


    Was ich halt finde ist, dass Gehalt auch etwas die Wertschätzung der eigenen Arbeit widerspiegelt. Und wenn ich halt bezahlt werde wie eine billige Aushilfe, ein nix könnender Azubi, o.ä, dann fühle ich mich nicht wertgeschätzt.

    Arbeitslos melden wäre eine Möglichkeit. Aber da wirst du kaum Ansprüche erworben haben und landest dann bei Hartz4 mit all seinen Vorschriften.


    Die einfachste Möglichkeit wäre wohl arbeiten. Such dir nen Job über 450 € und du bist automatisch pflichtversichert in der gesetzlichen Krankenversicherung.


    Ansonsten kann man auch einfach selbst die Beiträge zur KV bezahlen, kostet etwas über 100€ im Monat.

    ich habe heute eine Englisch-Klassenarbeit zurück gegeben und wurde am Ende der Stunde von einer Schülerin gefragt, weshalb ich ihre Lösung durchgestrichen habe, sie sei doch richtig.

    Das hier war der Ausgangsfall. Ich sehe da kein schummeln, spicken oder abschreiben, sondern einen ganz klaren Betrugsversuch. Eine geschriebene und schon benotete Arbeit nachträglich zu verändern fällt für mich eher in die Kategorie "Urkundenfälschung". Da sehe ich schon auch eine besondere Schwere.

    Hallo zusammen,


    nachdem ich schon ewig mitlese habe ich mich endlich auch mal angemeldet.


    Ich finde es total interessant, dass sich hier so viele verschiedene Lehrer (Schulform/Land/Alter) austauschen.


    LG
    Vroni


    P.S. das ist natürlich nicht mein echter Name ;)

    Mir ist im letzten Schuljahr ja ähnliches passiert: Schülerin ergänzt auf der ausgeteilten Schulaufgabe mit Bleistift die Lösung und will sich einen weiteren Punkt ergattern. Dadurch hätte sie statt der 5 ne 4 bekommen.


    ... blöd nur, dass ich bei 5ern und 6ern nur Kopien der Schulaufgabe ausgeteilt hatte, weil ich keine Originale zum Unterschreiben mitgeben wollte, weil man denen sonst ewig hinterherrennt. [Blockierte Grafik: http://www.smileygarden.de/smilie/Lachend/47.gif]



    Es hatte übrigens keinerlei Konsequenzen, dort gab es nicht unbedingt gute Unterstützung für Referendare.

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