Beiträge von Veronica Mars

    in Bayern sind Fachlehrer die Lehrer, die den praktischen Unterricht übernehmen (z.B. an Berufsschulen) das sind Handwerksmeister, die eine Weiterbildung des Kultusministeriums besucht haben. Hier gibts Infos: https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrera…fachlehrer.html

    Der "richtige" Quereinstieg ist gedacht für Absolventen eines Universitätsstudiums.
    Dein Freund könnte sich mit seinem Techniker also für die Fachlehrer-Ausbildung interessieren, aber nicht für den Quereinstieg.

    Das ist jetzt für Bayern, aber oft ist es ja doch ähnlich. Der o.g. Werkstattlehrer scheint das Gleiche zu sein wie der bayerische Fachlehrer.

    Eventuell sehe ich in dieser Aussage ein verstecktes Missverständnis - bitte entschuldige, falls dem nicht so ist. Du unterrichtest als studierte Wirtschaftspädagogin mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht ausschliesslich Versicherungskaufleute oder andere kaufmännische Berufe, sondern auch Wirschaftsfächer an den Vollzeitschularten wie Berufskolleg oder Wirtschaftsgymnasium - wo du eben gebraucht bzw. eingesetzt wirst. Nur dass du da nichts falsch verstehst.

    genau so ist es.
    Ich habe Bankkauffrau gelernt, hatte im Studium (Wirtschaftspädagogik) den Schwerpunk Bank und Börse. Aktuell unterrichte ich alles mögliche, aber keine Bänker. Und das wird wohl so bleiben.

    Gratuliere! :)
    Wg. den Unterschieden: ich kenne Anektdoten von Ärzten auf dem Land, die sich, anstatt einem richtigen Hörtest, hinter den Kandidat stellen und in dessen Ohren Flüstern "Hallo! Hallo! Hören Sie mich?"

    das hatte ich bei der Untersuchung. In einer größeren Stadt. :D

    Kam mir leicht veräppelt vor...

    wir haben in der Schule Raabits Deutsch und Raabits Sozialkunde. Ich finde die Materialien nicht unbedingt überragend, aber erstaunlich ist, dass die Stunden immer funktionieren.

    Für Wirtschaft gibts noch ganz nette Arbeitsblätter von hot (ich glaube das ist Winklers Verlag), das sind zwar keine Reihen, hilft aber auch oft gut.

    Ich finde es übrigens völlig legitim auf fertige Reihen zurück zu greifen. Ich kann nicht 24 Stunden pro Woche auf Top Niveau neu vorbereiten. Durch die fertigen Stunden habe ich Zeit auch mal was "besonderes" vorzubereiten. Letztes Schuljahr habe ich 1 Fach komplett von ner Kollegin übernommen. Wenn man jetzt keine so netten Kollegen hat, oder sich am Anfang einfach nicht nachfragen traut ist es doch OK was zu kaufen.

    Ansonsten ist auch ein guter Tipp sich mit den Referendaren gut zu vernetzen. Wir haben nach dem 1. Jahr komplette Unterlagen getauscht (ca. 30 Leute) da hole ich mir oft Stunden oder einzelne Teile raus.

    Mein Tipp Nr. 1:
    Schaffe dir eine Pad-Kaffeemaschine an. Jedes Mal, wenn ich in der Pause in die Lehrerküche kam, war kein Kaffee mehr da und das ging gar nicht!

    Was habt/macht ihr?

    Das habe ich auch vor. Wir haben zwar schon eine, aber die ist alt und langsam und es bildet sich ein Stau in der Pause.


    Reserviere dir fürs Wochenende einen schulfreien Tag (ich nehme immer Samstag). Ohne schlechtes Gewissen blende ich alles was mit Schule zu tun hat vollkommen aus.

    das mache ich fast immer, sogar Sa und So und es tut sehr gut. Allerdings arbeite ich dadurch unter der Woche mehr.
    (Da ich Wochenend-Pendler bin aber genau richtig für mich)


    Mach die Klausurtermine schon gleich am ersten Schultag des neuen Jahres fürs ganze Jahr fest. Kein Ärger mehr mit den Kollegen und Schülern, weil sich die Klausuren eh immer zu gewissen Terminen ballen.

    Das hab ich mir auch vorgenommen. Und einen Großteil der Noten bis März machen, dann bleibt noch genügend Zeit um den Nachschreibern hinterher zu rennen. Und man ist etwas aus dem Klausurrythmus der anderen Lehrer raus.

    Ansonsten hab ich mir vorgenommen deutlich strenger zu sein (v. a. am Anfang) und auch wirklich Sanktionen bei Fehlverhalten durchzuziehen. (Wir kämpfen z.B. mit extremer Unpünktlichkeit. Mal schauen, wie das wird, wenn die Zeiten nachgeholt werden müssen. )

    Macht das Sinn? Das Hauptgebiet der beruflichen Schule ist ja immer noch die Berufsschule, und da hat man ja weder BWL noch VWL, sondern BBU in Lernfeldern, TAFs ,usw. bzw. bei sehr alten Lehrplänen noch Fachkunde. Aber naja, andere Länder, andere Sitten ;)

    in Bayern gibts noch Fachunterricht. Die Lernfelder sind verschiedenen Fächern zugeordnet, die in jedem Beruf anders heißen ;)

    Es gibt also KSK oder ReWe, Bürowirtschaft, Büromanagementprozesse, Einzelhandelsprozesse, kundenorientiertes Verkaufen, Industriebetriebslehre, Bankbetriebskehre, Marketing, Werbe- und Veranstaltungskonzeption, usw.
    In manchen Berufen gibts noch allgemeine Wirtschaftslehre, da steckt wohl VWL drin.

    Es gibt also viel Auswahl 8)

    Mir geht es ja in erster Linie darum, den Beruf (des Grundschullehrers) für Nicht-Abiturienten zu öffnen. (Nur können Nicht-Abiturienten ja dann aber nicht studieren und die Folge ist eben die Frage, ob es nicht auch (wieder) ohne Studium geht.)

    Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten ein Studium als "beruflich qualifizierter Bewerber" zu beginnen (=Studieren ohne Abitur), dass ich das so nicht stehen lassen kann. Nur weil das früher nicht ging heißt das nicht, dass das heute nicht geht. Klar muss man erst mal ne Ausbildung machen und bissl. Berufserfahrung samneln, aber dann stehen einem die Hochschulen offen. Wenn einer wirklich will, dann schafft er das.

    Warum ausgerechnet Deutsch? Gerade an Deutschlehrern dürfte es doch eigentlich nicht mangeln. Davon mal abgesehen: Ist es da nicht von Nachteil, wenn man im Prinzip gar keine Ahnung von Sprach- und Literaturdidaktik hat?

    tja, da fragste was. Keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat. Wahrscheinlich gab es mal einen Mangel.

    Sozialkunde ist auch echt kein Problem, das muss man eh für die Staatsbürgerliche Bildung Prüfung können. Aber Deutsch? Ich sag mal so... ist nicht mein Lieblingsfach 8)

    Übrigens studieren echt wenige WiPäd mit Zweitfach Deutsch, den Überschuss an Deutschlehrern gibts eher an anderen Schulfornen.

    @Veronika Mars


    Mein eigentliches Zweitfach ist Mathematik ich hab von Sozialkunde als Drittfach gesprochen.

    Was mich noch interessiert ist ob man, nachdem man schon das 2. Staatsexamen hat, das Staatsexamen im Erweiterungsfach nicht vertieft ablegt wie ein Realschullehrer oder wie läuft das dann?

    ich glaube es ist fachlich die selbe Prüfung wie bei Realschule und die Didaktik geht extra auf Berufsschule

    nur, wenn man nicht an der Uni studiert, sondern sich einfach zur Prüfung anmeldet. Das darf man aber nur mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen.

    Also eben dann, wenn man nur 1 Fachrichtung studiert hat und dann neben dem Job erweitert.

    Du kannst das 2. Fach auch einfach grundständig studieren, dann brauchts keine extra Staatsexamen Prüfung.

    Du solltest unbedingt ein Wahlpflichtfach studieren, das erleichtert nachher die Stellensuche enorm. Bei Wirtschaftspädagogik ist da teilweise festgelegt, in welchem Semester man mit dem Zweitfach anfängt, weil z.B bei Mathe eine Reihenfolge der Vorlesungen eingehalten werden muss. Da solltest du dich frühzeitig informieren und nicht darauf bauen, dass als Tipp kam später zu wählen.

    Man kann auch nach dem 2. Staatsexamen noch erweitern, entweder durch erneutes Studium, oder durch ablegen der Staatsexamensprüfung. Beides ist aber anstrengend neben dem Job.

    Danke Veronica Mars!

    Von der Stundenzahl wären beide Fächer wohl gleich, wenn ich das richtig sehe. Der Korrekturaufwand wäre wahrscheinlich auch gleich. Sehe ich das richtig?

    Das hast du im Endeffekt selbst in der Hand. Ich feile gerade noch daran meinen Korrekturaufwand zu minimieren.
    Hab den Tipp von den älteren Kollegen bekommen schon bei der Erstellung auf Korrekturfreundlichkeit zu achten.

    Wenn ich mich persönlich entscheiden müsste, dann würde ich Englisch nehmen. Das ist aber meinepersönliche Präferenz. Aktuell macht das Zweitfach (im kfm. Bereich) kaum einen Unterschied, Hauptsache du hast eines.

    https://www.isb.bayern.de/berufsschule/l…n/berufsschule/

    Hier findest du Lehrpläne, da kann man auch die Stundenanzahl nachschauen. Ich (bayerischer BS-Lehrer ohne Englisch oder Deutsch als Unterrichtsfach) glaube, dass beides einstündige Fächer sind. Deutsch wird im kaufmännischen Bereich stark gesucht, obwohl alle Deutsch unterrichten dürfen.

    Einstündige Fächer brauchen 1 Schulaufgabe und 2 Exen im Schuljahr. Wenn man seine 24 Stunden nur mit einstündigen Fächern füllt wären das also 24 Sa und 48 Exen im Jahr.

    Wahrscheinlich ist es eher egal welches Fach du nimmst, Hauptsache du nimmst ein Zweitfach.

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