Videokonferenz nur noch morgens um 8:00 Uhr zur Anwesendheitskontrolle und der Mitteilung bzw. Abfrage wichtiger Informationen.
Phasenweise stehe ich als Ansprechpartner für Fragen und Probleme zur Verfügung, "sitze" also in einem Konferenzraum und kann von SuS aufgesucht werden. Wird kaum genutzt.
Im Fachunterricht bin ich dazu übergegangen, Arbeitsaufträge zu verschriftlichen, online bereit zu stellen, ebenso wie Lösungen (mit Zeitversatz). Erarbeitete Leistungen werden von den SuS abgeheftet und nach Schulöffnung auf Vollständigkeit überprüft.
Keine Lust mehr auf Solo-Bespaßungsprogramm vor schwarzen Rechtecken, aus denen heraus keine aktive Beteiligung erfolgt. Selbst auf Ansprache kommt oft lange nichts oder meist nur ein verschlafenes "häh?" oder ein dünnlippiges "ja" oder "nein".
Ich glaube, Videokonferenzen sind am ehesten das, was Eltern unter Distanzlernen verstehen und sehen wollen. Wäre unter den richtigen Bedingungen evtl. wirklich tauglich, ist es aber hier und heute nicht. Frustriert mich nur. Man gibt deutlich mehr als man bekommt.
Unterschreibe ich zu 100% so. Ich bin aber auch nicht besser, wenn ich an meine "Teilnahme" an den letzten Fortbildungen bei BigBlueButton denke:D
Ich bin daher dazu übergegangen, Lernvideos zu produzieren zu sehr einschlägigen Themen, teils mit Aufnahmen der Versuche. Ist viel mehr Arbeit als ne Konferenz, aber ich kann und werde das in den nächsten Jahren im flipped classroom Stil weiterbenutzen. Und dann lohnt es sich. Wesentlich mehr, als in drei parallelen 7ten Klassen jedes Jahr (annähernd) den gleichen Lehrervortrag zu halten. Außerdem kann ich in Ruhe, also ohne Konferenz, viel kohärenter formulieren. Im Unterricht geht das auch, aber in der Konferenz? Fühl ich mich nicht so wohl mit.