Videokonferenz nur noch morgens um 8:00 Uhr zur Anwesendheitskontrolle und der Mitteilung bzw. Abfrage wichtiger Informationen.
Phasenweise stehe ich als Ansprechpartner für Fragen und Probleme zur Verfügung, "sitze" also in einem Konferenzraum und kann von SuS aufgesucht werden. Wird kaum genutzt.
Im Fachunterricht bin ich dazu übergegangen, Arbeitsaufträge zu verschriftlichen, online bereit zu stellen, ebenso wie Lösungen (mit Zeitversatz). Erarbeitete Leistungen werden von den SuS abgeheftet und nach Schulöffnung auf Vollständigkeit überprüft.
Keine Lust mehr auf Solo-Bespaßungsprogramm vor schwarzen Rechtecken, aus denen heraus keine aktive Beteiligung erfolgt. Selbst auf Ansprache kommt oft lange nichts oder meist nur ein verschlafenes "häh?" oder ein dünnlippiges "ja" oder "nein".
Ich glaube, Videokonferenzen sind am ehesten das, was Eltern unter Distanzlernen verstehen und sehen wollen. Wäre unter den richtigen Bedingungen evtl. wirklich tauglich, ist es aber hier und heute nicht. Frustriert mich nur. Man gibt deutlich mehr als man bekommt.