Ich zitiere mal Herrn Dr. Romann, übertragen am 28.8. bei phoenix. Das dazugehörige Video gibts bei NIUS, ich mag diese rechtspopulistische Medienplattform hier aber nicht verlinken. Wer suchen mag, findet es sicher.
Ja, wir haben auch ein massives Problem mit Rechtsextremismus und entsprechenden Straftaten. Alles richtig. Trotzdem halte ich es für falsch, Migrantenkriminalität ständig zu relativieren und zu beschönigen, denn die ist nunmal gravierend und die politische Hilflosigkeit in Bezug auf angemessene Reaktionen treibt Wähler nach rechts.
Nun - ich frage mich, woher diese Behauptungen ihre "Fakten"-Basis beziehen.
Laut dem Faktencheck des Bayrischen Rundfunks wird in der Kriminalstatistik der Polizei nicht nach Herkunftsland der Täter differenziert - zumal "Migranten" in der Regel die deutsche Staatsangehörigkeit (im Gegensatz zu "Ausländern") besitzen.
Aus dem bereits oben angegebenen Link: https://www.br.de/nachrichten/wi…ssagen,Tpva7EK:
Zitat
- Experten sagen: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Messerkriminalität und Staatsangehörigkeit. Sie warnen vor einer Vorverurteilung.
- In der öffentlichen Debatte bringen rechte politische Gruppen und Parteien Messerkriminalität dennoch häufig mit Migration, Staatsangehörigkeit der Täter oder Ausländern in Verbindung.
- Es gibt verschiedene Statistiken der Polizeibehörden. In diesen werden Messerangreifer aber nicht nach Staatsangehörigkeit oder nach Migrationshintergrund kategorisiert. Mit einer Ausnahme: der Statistik der Bundespolizei – doch deren Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig.
Forscherinnen und Forscher, die zu diesem Thema arbeiten, sind sich einig: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen Messerangriffen und der Staatsangehörigkeit eines Täters. Eine Studie belegt das anhand der Zahlen von rechtskräftig verurteilten Gewalttätern, die ein Messer eingesetzt haben. (Die Studie wird im hinteren Teil dieses Artikels vorgestellt.) Auf Twitter und auf Blogs wird jedoch nach Messerangriffen regelmäßig genau das Gegenteil behauptet.
Weiteres Zitat daraus:
Zitat
Auf die Frage, wie oft Migranten oder Ausländer als Tatverdächtige bei Messerangriffen registriert wurden, schreibt das BKA, dass "Aussagen zu Tatverdächtigen aufgrund der Datenlage nicht weiter möglich" seien. Das heißt, dass in der BKA-Statistik nicht aufgelistet wird, ob die Tatverdächtigen einen Migrationshintergrund haben
Wenn schon das BKA keine valide Datenlage hat, wie sollen dann Behauptungen stimmen, dass Messerangriffe vorwiegend von Migranten und Ausländern begangen werden? Das ist doch purer Populismus ohne Wahrheitsgehalt, der sich auf Vermutungen stützt.