Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Jaja, HTML "Programmierung" ist schon anspruchsvoll. :D

    Nun - jede Programmiersprache besitzt "Höhen und Tiefen" im Anspruch. Ich hatte nie den Anspruch, Webseiten in Assembler zu programmieren - zumal das hirnrissig wäre - wenn es höhere Sprachen als Werkzeug gibt. Mir hatte es genügt, dass ich - als Werbeblocker noch nicht in dem Maße verbreitet waren wie heute - mit meinen Webseiten und durch HML die Miete für das Studium meiner Töchter finanzieren konnte ;)
    Heute sind die HTML-Kenntnisse recht hilfreich, um bei der Erstellung von Webseiten mit Wordpress und dem Quelltexteditor den Mist auszumerzen, den der "intelligente"<sic!> Webseitengenerator dort reinfummelt.

    BTW: Benutzt habe ich über die Jahre auch noch etwas Assembler, Basic, dBase, Pascal ... und Commodore Peeks&Pokes

    Es ist wieder an der Zeit, mit dem "Mythos" der beitragsfreien und hohen Pensionszahlungen an die Beamten aufzuräumen.
    Rente und Pension sind - schon aus den Grundlagen der Entstehung - nicht vergleichbar.

    Der Anteil von Hochschulabsolventen ist bei Beamten höher als bei Beschäftigten in der "freien Wirtschaft", sie verdienen daher im Schnitt auch dementsprechend mehr - denn in der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch Geringverdiener oder Hartz IV-Empfänger erfasst. Daraus ergeben sich zwangsläufig auch höhere Ruhestandsbeträge.

    Dass Beamte ihre Pension "beitragsfrei" erhalten, ist falsch.

    Es ist richtig, der Beamte leistet in dem Sinne keinen Beitrag, sondern es werden Gehaltsteile einbehalten, die leider nicht förmlich ausgewiesen werden. Es ist in Vergessenheit geraten, daß dieser Umstand bei der Schaffung des Bundesbeamtengesetzes 1951 berücksichtigt wurde. Der Dienstherr schuldet den Beamten nach den Grundsätzen des Berufsbeamtentum in der aktiven Zeit und im Ruhestand eine angemessene Besoldung. Diese Alimentation wird durch eine eigenständige Beamtenbesoldung und Versorgung gewährleistet. Sie ist der Grund, daß die Beamten nicht in die gesetzlichen Versicherungssysteme einbezogen sind.


    Die in der amtlichen Begründung des Entwurfs des Bundesbeamtengesetzes von 1951 enthaltene Aussage lautet: „Die Höhe der Besoldung ist mit Rücksicht auf die Versorgung niedrig gehalten“. Nach zu lesen ist dies in der Bundestagsdrucksache 2846, Seite 35, vom 19. November 1951. Die amtliche Begründung wurde in damaliger Zeit vom Bundesfinanzministerium, welches federführend war, in folgender Art präzisiert. Bei der Besoldungsfestsetzung wurde entsprechend dem zu Grunde gelegten Eckmannvergleich von einem Versorgungsbeitrag von pauschal 7 % ausgegangen. Der Eckmannvergleich stellte einen Bezug zum Sozialversicherungssystem her. Hierdurch wurde ein nachvollziehbarer Ausgangsmaßstab für die Festsetzung der Beamtenbesoldung gebildet. Ein Vergleich wurde folgendermaßen ermöglicht; die Bruttolöhne der Arbeiter wurden um 7 % gekürzt. Diese Kürzung umfaßte die regelmäßigen Abzüge für die Alters- und Arbeitsplatzsicherung. Abzüge dieser Art werden bei Beamten nicht gemacht. ( siehe finanzpolitische Mitteilungen Nr. 222, Seite 1888, vom 26. 11. 1955 ) Mit der Orientierung an dem Eckmannvergleich wurde eine Betrachtungsweise gefunden, die einer Kürzung der Beamtenbesoldung um 7 % gleichkam.


    Weiterhin heißt es in den Finanzpolitischen Mitteilungen der Bundesregierung vom 26. 11. 1955, Nr. 222, Seite 1884: „Die Steigerung des Durchschnittslohnes ( in der Wirtschaft ) ist allerdings, von beiden Ausgangspunkten gesehen, wesentlich höher als die der Beamten, Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst“.


    Durch das Bundesbesoldungsgesetz von 1957 wurden die Beamtenbezüge nochmals um 7 % gekürzt. Mit Rücksicht auf die Altersversorgung heißt es. Es war ein Zusatz vorhanden, der Besagte, daß dieser Anteil vom Staat zur späteren Versorgung der Ruheständler verwendet werden sollte. Der Zusatz wurde natürlich nicht umgesetzt und das Geld nicht für die spätere Versorgung weggelegt.


    Mit dem Versorgungsreformgesetz des Bundes vom 9. 7. 1998 wurde eine Versorgungsrücklage des Bundes eingeführt. Die jährlichen Gehaltserhöhungen der Beamten sind ab 1999 um jeweils 0,2 % verringert. Diese Versorgungsrücklage sollte damit finanziert werden. Mit dem Versorgungsänderungsgesetz 2001 wurde das Gesetz von 1998 geändert und führte zu einer Kürzung der Versorgung auf 71,75 % der Bezüge. Mit diesem Gesetz wurde eine Versorgungsrücklage eingeführt, was ja weiterhin ausgesagt, daß das Bundesbesoldungsgesetz von 1957 nicht umgesetzt wurde.


    In diesem Artikel wird die Mär sehr detailliert und fundiert zerpflückt.

    Da keine Lehrkraft qua Lehramtsqualifikation in der freie Wirtschaft arbeiten könnte, ist der Vegleich nichr belastbar durchführbar.

    Zudem irritiert mich, dass offenbar jede Lehrkraft meint, in der freien Wirtschaft in jedem Fall auf der Karriereleiter deutlich nach oben unterwegs wäre. Wie kommt man auf die Idee, insbesondere, wenn man noch nie in der freien Wirtschaft tätig war?

    Nun - meine Lehramtsqualifikation habe ich durch ein akademisches Studium erworben. Dass ich Lehramt und nicht BWL oder Informatik studiert habe, ist für den Vergleich der Gehaltsstrukturen zunächst unerheblich.
    Meine Brüder haben ebenfalls studiert - sind jedoch in der freien Wirtschaft tätig. Der eine leitet die Logistik in einem großen Industriekonzern, der andere besitzt selbst eine Firma mit mehreren Angestellten. Beide liegen im Gehalt weit über meinen A13/St12 - trotzdem blitzt immer wieder Neid auf, weil mein Gehalt schließlich für das Abbummeln der Ferien und der freien Nachmittage auf dem Konto aufschlägt.
    Ich kann damit leben - zumal ich die freie Zeit mit dem Lesen und Schreiben von Büchern und der Programmierung verschiedener Webseiten nutze. Dadurch sinkt auch der Gehaltsabstand. Eine Tätigkeit in der Schulleitung kam für mich nie infrage. Mein latenter Masochismus ist nur in minimaler Ausprägung vorhanden. Der ist durch Gartenarbeit und Holzspalten schnell befriedigt. ;)

    Ferien in 5 Bundesländern. Nächstes WE folgt NRW.
    Hier der ultimativ passende Feriensong vom Meister:

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    Die heimliche Schulhymne - mit Verve in Szene gesetzt

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    Ich zahle bei 1&1 für DSL50 incl. Festnetzflat und einer Allnet-Flat am Handy (allerdings nur 1GB Daten) monatlich 29,99. Die Handyflat funktioniert leider nicht stabil - es gibt immer wieder Funklöcher. Die hatte ich mit O2 zuvor jedoch ebenfalls.

    Der Datendurchsatz reicht mir - ich glotz' Tv auch online.

    Damals gab es noch pädagogisch wertvolle Kindersendungen. Nicht so jugendgefährdendes Zeug wie heute.

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    Der Bülp, auch die Bülp oder das Bülp hatte je nach Artikelverwendung verschiedene Ausprägungen. Der Begriff stammt aus der Kameralsprache und sickerte durch die Nähe der Verwaltungsebenen auch in manche Schulstuben. Der Begriff bezeichnet einen ritualisierten Übergang der in der Camera tätigen lohnabhängig Beschäftigten in die mehrtägige Untätigkeit des Wochenendes. Im Verlauf der Arbeitswoche wurde dabei jeweils eine Person des Collegiums als Bülp-Beauftragte(r) bestimmt.
    Das Verfahren war so effektiv wie einfach:
    Wer an der Warteschlange der Kaffeemaschine sich so weit hinten einreihen musste, dass er/sie vor dem Pausenendgong die Maschine nicht mehr bedienen konnte, rückte in der Rangfolge der/des Bülp-Beauftragten nach oben. Das Verfahren hatte Ähnlichkeit mit den KO-Spielen der EM.


    Der/die Bülp-Beauftragte durfte dann am Freitag bei der Sektausgabe seine Lieblingsmusik in Form der Bülp als Entschädigung für den erlittenen Koffeinentzug auf den Roundtable legen. Das Bülpritual artete dann in rituelle Zuckungen der Anwesenden aus, die den "Bülp" tanzten, um das WE einzuläuten.
    Dieses Verfahren wurde auch an Schulen nach und nach eingestellt, als die Saphire der Tonabnehmer abgenutzt und die Büro-LP's so zerkratzt waren, dass es zu auditorischen Irritationen kam.

    Nicht zu vergessen: Ist der Ruf erst ruiniert

    Auch das. Wobei man in einem größeren Kollegium immer auch auf "nette" KuK trifft, die aus Neid oder eigener Unzufriedenheit am Ruf sägen.
    Auch kann man nie mit allen Eltern oder Schülern "best friend" sein. Das liegt am Beruf und der Notengebung.
    Hier war mein Trost immer der Sinnspruch:
    "Was kratzt es die Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr reibt."
    Solange der Großteil des Kollegiums freundlich zugeneigt ist ... Ausreisser gibt es immer.
    Wer jedermanns Darling ist, ist in der Regel jedermanns Laufbursche.

    Ich kann Kurrentschrift immer besser lesen. Gestern habe ich 5 Seiten aus einem Brief von 1850 transkribiert, in dem es um den verschollenen Altar geht ;) Die Gemäldegalerie Berlin hat mir ein ganzes Konvolut an Korrespondenzen und Akten zur Verfügung gestellt. Da hab' ich zu tun.

    Meine berufliche Vorbildung hilft mir dabei. Als ehemaliger Hauptschullehrer bin ich darin geübt, Sauklauen zu entziffern...
    Ausriss_GG_80_Hirscher_1-003.jpg

    Anmerkung: Es handelt sich dabei um die hier erwähnten und dargestellten Gemälde:
    https://oberschwabenschau.info/landkreise-und…trigel-in-isny/

    Kein Lied - sondern eine Liedsammlung - und große Kunst.
    Meinen sie jedenfalls.

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    Wenn man an einem Ort angekommen ist, sich wohlfühlt, die hintersten Winkel des Gebäudes kennt und von Kollegen, Eltern und der Verwaltung geachtet wird - warum wechseln? Aus Abenteuerlust oder Langeweile?

    Damit du in ein neues Kollegium "reinwächst", benötigst du mindestens 5 Jahre. Dabei musst du dich wieder beweisen, findest in den Grüppchen des neuen Kollegiums sicher das eine oder andere Fettnäpfchen und stehst zunächst unter Beobachtung. Wer's mag....

    Falls du dich dort wohl fühlst, wo du bist - never change a running System. Oder verbessere das weiter, in dem du dich befindest.

    Ich habe gerade spontan an den Austausch von Klorollen-Bastelideen gedacht.

    OT: Du könntest die Klorollen in Kunstharz tauchen und daraus Resonanzröhren für ein Vibraphon herstellen.
    BTW: Danke für die Erinnerung. Ich bin momentan damit beschäftigt, Brennholz für den Winter auf Länge abzusägen. Vor Jahren hatte ich aus Hartholz-Meterholz mit der Motorsäge ein Steinzeit-Xylophon hergestellt, bei dem die Klanghölzer über die Knie gelegt und mit dem Holzhammer angeschlagen werden. Nach einem Schulwechsel blieb das im Musikraum - so lange, bis es sich eine Kollegin unter den Nagel gerissen hat. Sie verwendet es in ihrem Gospelchor als Begleitinstrument. Sei's drum. Ich säg' mir ein neues. ;)
    Die Mathematik dahinter hab' ich hier verlinkt:
    https://www.autenrieths.de/musikunterricht.html#xylophon
    ;)

    ich habe hier zwei Ukrainer in meiner Klasse, die regelmäßig den einen russischen Mitschüler drangsalieren. Alle drei Schüler sind 18 bzw. 19 Jahre alt. Die dürfen ihren Krieg auch gerne in ihrer Heimat austragen und brauchen ihn nicht nach Deutschland mitzubringen.

    Kaufst du jetzt den dreien ein Ticket in den Donbass, damit sie das richtig austragen können?
    Oder reagierst du pädagogisch?

    Was auch sonst?

    Nun - die politische Entscheidung war - als es um Flüchtlinge aus Syrien ging - völlig anders, obwohl dort die Massaker an der Zivilbevölkerung noch um ein Vielfaches gravierender waren. Syrische Flüchtlinge warten zum Teil noch heute auf ihre Anerkennung und sind nur geduldet.
    Leider wird momentan von CDU-Seite die Entscheidung für das Bürgergeld massiv kritisiert. Dass "wehrtüchtige Männer" sich nicht in die Schlacht werfen wollen, finden die unmöglich. Vielleicht sollten sich diese Großsprecher als Söldner für die Ukraine verdingen.

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