Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Was machen denn die SuS deiner ehemaligen Schule(n), nachdem sie am Ende der 9. Klasse den Hauptschulabschluss erlangt haben (oder auch nicht...)? Die werden doch nicht alle anschließend noch in die 10. Klasse gehen? Und wenn sie das nicht tun, "landen" sie doch automatisch in einer beruflichen Schule (entweder in einem Vollzeitbildungsgang oder in der (Teilzeit-)Berufsschule), oder nicht? Ganz genauso wie die SuS, die aus der 10. Klasse kommen und dann eine berufsbildende Schule besuchen. Diese SuS sind also größtenteils 16-17 Jahre alt, zumindest wenn sie mit 6 Jahren eingeschult wurden.

    Klassenfahrten werden an meiner Schule übrigens gar nicht in allzu vielen Bildungsgängen gemacht - das ist aber an anderen berufsbildenden Schulen durchaus anders! - und wenn, dann werden sie im Herbst oder Frühjahr durchgeführt. Ja, da sind tatsächlich viele SuS noch nicht 18.

    Sie landen jedoch nicht sofort im Berufskolleg - auf das ich mich in der Replik auf O.Maier bezogen hatte.

    "Was ist ein Berufskolleg? Berufskollegs sind neben den gymnasialen Oberstufen und berufsbildenden Schulen so genannte Weiterbildungsschulen für Erwachsene und gehören damit zur Sekundarstufe II. Hier werden verschiedene Bildungsgänge angeboten, die alle zu einer beruflichen Qualifizierung führen."https://www.reneschneider.de/2022/02/16/ber…tzte-schulform/

    q.e.d.

    Dementsprechend sind ein Großteil unserer SuS der ersten Ausbildungsjahre, der 11. Klassen des BG oder der FOS, der einjährigen Berufsfachschulen und Berufseinstiegsklassen, der Grundstufe mehrjähriger Berufsfachschulen u. ä. Bildungsgänge erst 16 oder 17. Irgendwie wundert es mich, dass dir dieser Sachverhalt - als ehemalige Lehrkraft einer "abgebenden" Schule - nicht klar ist

    Danke für den Hinweis. Mir war nicht klar, dass Schüler nach der 9. Klasse (die bei mir in der Regel bereits 16 Jahre alt sind) direkt ins Berufskolleg einsteigen können - und dann sofort auf Klassenfahrt gehen.

    Selbstverständ

    Als Beamter - was die meisten Lehrkräfte sind - kann man nicht kündigen.

    Quatsch. Selbstverständlich kannst du als Beamter kündigen. Wir sind keine Leibeigenen.
    "Was passiert wenn man als Beamter kündigt?

    Wenn Sie aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, dann werden Sie für die bis dato bestehende Dauer Ihres Verhältnisses in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Die Beiträge, die dafür sonst zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer*in aufgeteilt werden, übernimmt in diesem Fall Ihr Dienstherr."

    Google ist dein Freund.
    https://www.google.com/search?channel…r+k%C3%BCndigen

    Slightly on topic:

    in der aktuellen 'CT 12/24 vom 17.Mai ist ab S.118 eine interessante Zusammenfassung enthalten, wie Entscheidungsprozesse in der EU ablaufen.
    Eigentlich sollte es diesen Artikel als Sonderdruck für den Unterricht geben.
    Darin auch etwas "Namenskunde - z.B. über den Unterschied zwischen dem "Rat der Europäischen Union" und dem "Europäischen Rat", welche Stufen Gesetzesvorhaben durchlaufen und was der "informelle Trilog" bedeutet.

    Ebenfalls lesenswert: "Plan B" ab S.152 über das Secure-Boot-Drama der geplanten "Updates" der Bootloader durch M$, das zum digitalen Gau führen könnte - weil danach evtl. viele Rechner nicht mehr booten. Übrigens auch Rechner mit Linux-Betriebssystem (die jedoch auch in dieser Hinsicht etwas sicherer sind.

    Im Übrigen sieht man, dass du in einem anderen Unviersum unterwegs bist als wir KuK, die auch Fahrten in der Sek. II anbieten, denn die Aussage, bei volljährigen Schülern würde sich die Aufsichtspflicht grundsätzlich erübrigen, ist schulrechtlich leider völliger Unsinn, obwohl es die Sache deutlich angenehmer machen würde.

    Es gilt bei über 18-jährigen Schülern eine eingeschränkte Aufsichtspflicht, die sich aus der "Fürsorgepflicht" ergibt. Es gilt jedoch nicht mehr die rigide Verantwortlichkeit der Lehrkraft, weil bei dieser Altersgruppe von einer Einsichtsfähigkeit in gefahren ausgegangen wird.
    Wenn du meinen Beitrag richtig gelesen hättest, wäre dir meine Eingrenzung auf SekII aufgefallen. und ich hatte mich besonders auf KuK bezogen, die aus Berufsschule oder BK stammen. Diese leben wirklich in einem anderen Universum ;)
    BTW:
    https://www.news4teachers.de/2018/05/aufsic…echtsanwaelten/

    Nein, du brauchst nicht MS und Co gehen, Open Source ist toll. Aber bei Firmen, Behörden, Staaten, ... darf man ja wohl erwarten, dass die sich sich auch engagieren und es nicht ausnutzen.

    Kein LibreOffice Programmierer wird sich beschweren, wenn Privatpersonen LibreOffice benutzen ohne zu bezahlen. Vollkommen ok. "Interessant" wird es, wenn man, so wie bei meinem alten Schulträger z.B. schön LibreOffice benutzt wird und der Name bzw. das Copyright dort durch den eigenen Namen ersetzt wird. Mich würde mal interessieren, ob die noch etwas sinnvolles am Code geändert haben und/oder LibreOffice irgendwie unterstützt haben oder echt nur den Namen geändert haben. Ich habe nie geschnallt warum die das gemacht haben.

    Ich ziehe hier eine straffe Grenze zwischen Firmen und Behörden. Firmen arbeiten profitorientiert und verwenden die Software dafür, Gewinn zu generieren. Behörden und Schulen arbeiten gemeinwohlorientiert und sind konstant Sparmaßnahmen unterworfen. Wenn hier Geld nicht "zum Fenster rausgeworfen wird", müssen KuK und Eltern auch nicht gezwungen werden, Kopiergeld zu bezahlen, es können mehr didaktische Materialien oder Lesestoff für die Bücherei angeschafft werden. Da bin ich ein vehementer Verfechter, dass Prioritäten richtig gesetzt werden - besonders, wenn es (durch den Einsatz von OpenSource) keine Qualitätseinbuße gibt. *

    * Und wer nun mit dem Scheinargument "Aber die Arbeitgeber erwarten doch MS-Kenntnisse" kommt, bekommt eins auf die Mütze. Das ist sooooo abgedroschen und schlicht falsch. Zumindest an unserer Schulart. Bis unsere Schüler im Betrieb an Computern sitzen, hat MS seine Oberfläche mindestens zwei Mal geändert. Zudem erzieht man die Kids nicht nach dem Prinzip: "Klick im zweiten Menue auf den dritten Eintrag..."

    Also, ich fahre seit inzwischen über 10 Jahren nur noch mit Schüler*innen ab Klasse 10 aufwärts. Ich schiebe da keine Nachtschichten bis in die frühen Morgenstunden, um "nur für den Fall" duch die Gänge zu schleichen.

    Genau aus diesem Grund bist du nicht kompetent, KuK aus der Grundschule oder der WRS Ratschläge zu erteilen. Bei uns finden Klassenfahrten in Klasse 4, 7/8 und als Abschlussfahrt in Klasse 9 statt. In SekII sind viele Schüler bereits volljährig. Da erübrigt sich die Aufsichtspflicht. Wer sich hier daneben benimmt, wird einfach ohne Begleitperson Nachhause geschickt. Da habt ihr es in den höheren Klassen schon einfacher.

    Achso, ja, das verwirrt mich auch. Ich wollte halt auf garkeinen Fall mein privates Handy mit dienstlichen Telefonnummern versehen und das schien am naheliegendsten, was natürlich Quatsch ist wenn man genauer drüber nachdenkt.

    Ich werde mich mal auf die Suche nach einem Dienstgerät begeben...

    Die Lösung lautet "Handy mit Dual-SIM". Die zweite SIM-Karte ist eine Prepaid-Karte, die ich mir vor der Fahrt zugelegt habe. Diese könnte auch als "Schul-SIM" im Sekretariat auf Abruf für die KuK bereit liegen.

    Ich sorgte noch vorher dafür, dass die Dienstzeiten klar umrissen sind. Wenn ich Feierabend habe, kann ich nach Belieben Bier trinken und Schnitzel essen. Wer womöglich eine nächtliche Aufsicht hat, nicht.

    Auf keinen Fall machte ich so etwas ohne Festlegung der Dienstzeiten oder ließe mich gar auf einen Quatsch ein, der verlangt, dass ich mehrere Tage lang 24 Stunden im Dienst bin, Bereitschaft habe o. ä. Das geht nämlich gar nicht.

    Man sieht, das du in einem einen Universum unterwegs bist als wir KuK, die an Grund-, Haupt-, Realschulen und öffentlichen Gymnasien ihren Dienst tun. Deine Ansprüche und Forderungen funktionieren hier nämlich gar nicht ;)
    Auf Klassenfahrt bist du da (besonders wenn du als hauptverantwortliche Lehrkraft "nur" ein Newbie als Begleitperson beigeordnet bekommst) 24/24 im "Dienst". Die Aufsichtspflicht endet nicht um 20 Uhr.
    Aus diesem Grund bin ich (sofern das möglich war) immer mit einer Parallelklasse oder einer Schulklasse einer benachbarten Schule auf Klassenfahrt gefahren, damit mindestens 4 Lehrkräfte dabei waren - und man sich den "Schichtdienst" entsprechend teilen konnte. Zudem habe ich bei der Terminplanung versucht, die Klassenfahrt vor einen Ferienabschnitt zu legen um anschließend wieder zu Kräften zu kommen.

    Klassenfahrten sind immer anstrengend. Wenn alles gut läuft, kann man jedoch danach von den gemeinsamen Erlebnissen und der dadurch veränderten Lehrer-Schüler-Beziehung zehren.
    Deine Schüler sind am BK vermutlich volljährig. Da ist der Bierkonsum nur ein Problem, wenn du am nächsten Tag verpennst.

    Gerade für ein Buch würde ich dir LaTeX ans Herz legen. Zu hast damit viel weniger Probleme bei großen Texten

    Damit hatte ich schon geliebäugelt. Nachdem jedoch LibreOffice die Funktion des "Globaldokuments" eingeführt hat, habe ich auch mit meinem Buchtext (230 Seiten plus 140 Abbildungen) kein Problem. Auch die Generierung der PDF-Datei für die Druckerei funktioniert einwandfrei.
    Das ist schon ein mächtiges Stück Software.

    a)

    In Beitrag #21 hast du geschrieben: "Ich bin schon lange der Meinung, dass die Kosten für Software und Betriebssystem, sowie Serversoftware Verschleuderung von Ressourcen ist, die man besser verwenden könnte."

    b)


    Und ich sage es noch einmal: Meine Software ist in Ubuntu integriert, und ich wurde nicht von Canonical dafür bezahlt!

    Zu a) Hier beziehe ich mich - wie du aus dem ganzen Verlauf ersehen kannst - auf Geld, das an Microsoft oder Apple fließt. Beide werden über Verkäufe ihrer Software an kommerzielle Firmen auskömmlich alimentiert, da muss die öffentliche Hand für die Nutzung an der Schule nichts beisteuern - zumal die Verwendung dieser Software an der schule den "Rattenschwanz" nach sich zieht, dass auch unsere Schüler zum Kauf gezwungen werden. Also lautet meine Forderung an Schulen, frei verfügbare Software zu nutzen. Libre sowie Linux oder GIMP etc. sind für Bildungseinrichtungen ausdrücklich kostenfrei lizenziert.

    Zu b) Das ist nicht mein Problem. Den Part, den DU programmiert hast, werde ich vermutlich nicht nutzen. Wenn du deine Software auf GitHub für alle bereitgestellt hast, steht es auch Canonical frei, diese zu nutzen - es sei denn du hättest diese Nutzung explizit untersagt.

    Meine Arbeit ist auch in Ubuntu integriert und du behauptest hier ganz frech, dass ich von denen dafür bezahlt werde. Das ist schlicht gelogen. In Ubuntu ist zig Software enthalten, für die nicht bezahlt wird.

    Leg' mir bitte keine Sätze auf den Bildschirm, die ich nie getippt habe ;)
    Ich bin auch der falsche Adressat für deinen Frust.

    Seit mehr als 20 Jahren schreibe (programmiere) ich meine "Lehrerbibliothek" in pure HTML. In dieser Zeit wurde sie mehr als 35 Mio. Mal abgerufen. Über Verweise zu Literatur bekomme ich etwas Provision, die nicht mal die Providerkosten für die Website deckt. Dass ich dafür kein Geld bekomme ist eben so.

    Die zweite Website mit den Linktipps für den Unterricht mit Geflüchteten hat seit 2016 auch schon mehr als eine halbe Mio. Zugriffe. Auch dafür bezahlt mich keiner. Auch die anderen 4 Webseiten pflege ich "aus Spaß an der Freud" - und hoffe, dass andere eine Freude dran haben.
    Die Webseite zu den Techniken der Radierung steht mit 180 Seiten kosten- und barrierefrei online. Wer das als "extended version" in Form von Papier-Hardware möchte, darf es bestellen. Auch da haben sich - in der kostenfreien Onlineversion - schon mehr als 300.000 Leser bedient.
    Ich habe einen "Brotjob" (wie du auch), der für meine Existenz auskömmlich ist. "Don't want money, got money" - s.o. ;)

    Zur Bezahlung von OpenSource: Ich habe Wikipedia schon mehrfach - sowohl mit Beiträgen, als auch mit Spenden unterstützt und in meinem bisherigen Leben vermutlich schon mehr für Software bezahlt als du (was allein der Zeitspanne geschuldet ist, die ich dir vermutlich voraus bin). Ich spende lieber für Ärzte ohne Grenzen, Amnesty oder für unser Schulprojekt in Burundi (hier spende ich vor allem Zeit als Webmaster, aber auch passable Beträge)

    Das ändert nichts daran, dass ich für Schulen den Einsatz frei verfügbarer Software fordere.
    a) Sie ist vorhanden und wird für diesen Zweck angeboten
    b) Durch den Einsatz freier Software wird die soziale Benachteiligung von Kindern gemildert, da die Eltern nicht gezwungen sind, Software für ihre Schüler zu kaufen

    @ Schmidt
    Du schreibst:

    "Photoshop Elements, das für Amateure vollkommen ausreichend ist, kostet 80 Euro. Affinity Photo 2, mit dem auch Profis arbeiten kostet 75 Euro."
    <edit> Adobe Photoshop kostet 311 €. Pro Jahr. Da ich mit der Bildbearbeitung auch für meine Bücher arbeite, die ich verkaufe, wäre es eine kommerzielle Nutzung. Auch Word 365 wird als Jahresabo angeboten. 1000 € sind also viel zu niedrig angesetzt. </edit>

    Ich bin kein Amateur. Ich besitze im Bereich Bildbearbeitung einen Gesellenbrief als Reprofotograf. Da nutze ich kein Kinderspielzeug, sondern GIMP ;)
    Im Augenblick transkribiere ich einen Text des 18.Jahrhunderts und "hübsche" dafür auch das Original etwas auf. So etwas darfst du gerne mal mit Photoshop Elements versuchen ...

    Aber wir sind schon weit im off-topic gelandet


    Bildbearbeitung_Text_Gegenüberstellung_S_38.jpg

    Dann erkläre ich es dir noch einmal: Stell deine Version doch kostenlos komplett online. Da entstehen doch keine Kosten für dich (Ironie). Warum machst du das nicht?

    Weil es ein Buch zu einem kunsthandwerklichen Themengebiet der Drucktechnik ist - und kein Thema der digitalen Welt. zudem hast du scheinbar nicht gelesen, was ich geschrieben habe. Mit meinem Buch trage ich zur Sicherung der Existenz von Mitmenschen bei.

    DA ist ein Server vor mit Firewall und ein selbstreiningendes System drauf, da braucht es keine Sicherheit im Betriebssystem (was ja auch nicht wirklich drauf ist).

    Wenn du meinst.

    Das ist keine "Meinung", sondern eine Tatsache. Ich habe viele Jahre das Schulnetzwerk betreut. Als Serverbetriebssystem lief die linux-Musterlösung.
    Das Sheila-Prinzip daran ist genial. Als Admin erstellt man einen Musterclient. Dieses Image wird auf alle Rechner ausgerollt. Über eine Prüfsumme erkennt die Serversoftware, ob das Image auf dem Client verändert wurde. Falls dies der Fall ist, werden die Sektoren, die verändert wurden, aus dem Image per Netz auf den Client kopiert, der damit wieder seinen Definitionszustand besitzt. Dadurch wird jeder Virus "rausgekickt".
    Weil jeder Schüler einen eigenen Quota-Bereich auf dem Server besitzt, in den dessen Daten geschrieben werden, geht dieser lokale Abgleich ratzfatz.

    Ich habe mit den Schülern im Informatikunterricht auch Arbeiten am Datenträger geübt - wie das Installieren von Software, das Entfernen von Programmen, defrag und sogar das Formatieren der Platte. Anschließend die Selbstheilung angestoßen - alles wieder gut.

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