Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wo finde ich Rassismus pur? in Lehrerforen!

    Macht euch mal kundig über den Begriff "russlanddeutsch" und seine Vereinnahmungsversuche.

    Vielleicht solltest du dich eher mit der Klärung des Begriffes "Rassismus" beschäftigen.

    "Russlanddeutsch" sind unsere Schüler mit Migrationshintergrund sowieso nicht. Die Eltern und Großeltern, die ich nach der Ankunft unterrichtet habe, hatten noch Grundkenntnisse der deutschen Sprache aus ihren doppelsprachigen Enklaven in der ehemaligen Sowjetunion. Deren Kinder hatten diese Sprachkenntnisse nicht mehr. Oft genug wollten sie gar nicht nach Deutschland und fühlten sich durch ihre Eltern aus ihrem Freundeskreis und der vertrauten Umgebung gerissen. Vielleicht ist daraus diese "Identität" erwachsen.

    BTW: Was ich geschrieben habe, sind persönliche Erfahrungen und wer mir hier Verallgemeinerung unterstellt, hat meine Posts nicht richtig gelesen und erst recht nicht verstanden - oder wollte das nicht.

    Getränkeflaschen bestehen aus PET oder PP, da ist überhaupt kein Weichmacher drin. Das PET selbst kann sich als Polyester mit der Zeit zersetzen, insbesondere unter sauren Bedingungen (also eher in Kontakt mit Sprudelwasser).

    Das geschieht auch durch Abrieb. Mineralwasser in PET-Flaschen enthält mehr Plastikteilchen in Nanogröße als vermutet - wie eine Studie nachweist:
    https://www.oekotest.de/essen-trinken/…t-_14359_1.html

    Kommt wohl auf das Produkt an... Mein Mann arbeitet bei einem Autozulieferbetrieb. Wenn sich bei denen der "Autobauer" (also der Großbetrieb, der die PKW fertigt) meldet und soundsoviele Stoßfänger von der und der Farbe etc. bestellt, müssen die innerhalb von ein paar Stunden fertig sein und noch am selben Tag ausgeliefert werden. Das genannte Werk befindet sich aber in nur 50 km Entfernung vom Zulieferbetrieb.

    Eben. Die sind "Just-in-time" im Stundentakt gewohnt. Mit etwas mehr Weitsicht ließe sich die Lieferzeit strecken. Wobei 50 Kilometer als Lieferstrecke per LKW ja akzeptabel sind. Da rechnet sich das zweimalige Umladen auf und von Schiene nicht. Aber in vielen Fällen wäre das möglich.

    Nachtrag: nun wird überlegt, wie man die 40-Tonner als E-LKW noch schwerer machen kann - statt auf elektrifizierte Schienenwege zu vertrauen, die den überschüssigen Sonnenstrom problemlos nutzen könnten.
    Und bevor das "Argument" mit "Just-in-time-Produktion" kommt:
    Alles eine Frage der Logistik. "Just-in-time" bedeutet ja nicht, dass man heute anruft, weil morgen das Radlager benötigt wird.
    Das man das in der Produktion benötigt, weiß man auch schon zwei Wochen vorher. Wenn man nicht von der Hand in den Mund lebt.

    Soso. Was glaubst du, wie die Lebensmittel in deinen Supermarkt kommen? Wie die Rohstoffe für dein Smartphone bzw dein Laptop, auf dem du gerade diesen unreflektierten Unsinn schreibst, von A nach B kommen?

    Und? Das ist doch wirklich doof. Ich wohne an einer Autobahnausweichstrecke. Bei uns brettern täglich 5000-10000 LKW durch den Ort, um Waren von Spanien nach Litauen, Rumänien, Bulgarien oder umgekehrt zu transportieren.
    Dass der Schwerlastverkehr von der Schiene auf die Straße verlagert wurde, ist Konsequenz einer Verkehrspolitik, die voll auf Privatwirtschaft abgefahren ist. Nun kommen die Klagen, dass der Staat die Straßen nicht instand hält, die von den 40-Tonnern heruntergeritten wurden.
    Das ist unreflektierter Unsinn.

    Ja, was es nicht alles gibt. Die Russlanddeutschen, die arbeiten und gut erzogene Kinder haben, sind mit die gefährlichste Einwanderergruppe. Wusste mal wieder keiner.

    Als die Menschen aus Russland kamen, habe ich Deutschkurse gehalten und daran mitgearbeitet, dass sie hier in Arbeit kamen. Am Anfang dauerten die Sprach- und Integrationskurse ein halbes Jahr und waren berufsbezogen. Unterricht wurde täglich 8 Stunden erteilt, um die Menschen an die Arbeitswelt zu gewöhnen. Später wurden die Kurse auf 3 Monate - bzw. 2 Monate gekürzt.
    Später habe ich an der Hauptschule Kinder von "Russlanddeutschen" (bzw. Migranten aus der russischen Föderation) unterrichtet. Von "guter Erziehung" war oft nicht viel zu spüren. Auch waren die Sprachkenntnisse oft schlecht, weil die Migranten sich in "Ghettos" gesammelt hatten - die zwar aus schmucken Wohnblocks oder Wohnsiedlungen bestehen - jedoch sprachlich und kulturell weitestgehend abgeschottet sind. Auch die Supermärkte haben sich im Angebot auf diese Gruppe eingestellt und bieten über mehrere Regale hinweg russische Konserven und Nahrungsmittel.
    SO gut hat das mit der sozialen Integration nicht geklappt. Einige Jungs aus dem russlanddeutschen Millieu hatten früh Kontakt mit hartem Alkohol, waren gewalttätig und wurden straffällig.
    Was mit den Eltern gut funktioniert hatte, war die Integration in die Arbeitswelt. Die Menschen waren gekommen, um zu bleiben - und wurden dabei unterstützt. Die Kids drifteten jedoch teilweise in eine Parallelwelt.

    Achtung, du hast den Namen "verballhornt". Dafür gibt's jetzt auch noch nen Spruch gratis dazu.

    Shit, aus Versehen den letzten Beitrag geöffnet :uebel:. Warum lerne ich nicht dazu.

    Achtung. Eigentlich müsste das korrekt "verbalhornen" heißen. Was jedoch weder etwas mit "verbal" noch mit Hörnern zu tun hat, mit der EM sowieso nicht.
    <lehrermodus an>

    Herkunft: Substantivierung des Verbs verballhornen: Die Bezeichnung geht zurück auf den Lübecker Buchdrucker Johann Balhorn († 1603), der 1586 eine Ausgabe der „Lübeckischen Statuta“ verlegte, in der die von ihm vorgenommenen Veränderungen auf allgemeines Missfallen stießen.



    BTW: state_of_Trance spielt darauf an, dass ich mir hier schon eine schwere Rüge eingefangen hatte und für drei Tage in die Ecke stehen musste.

    Natürlich. Glas ist eine unterkühlte superzähe Flüssigkeit. Wenn du die ein paar Jahrhunderte stehen lässt, ist deine Flasche nicht mehr dicht. ;)

    Kommt darauf an, welches Glas du verwendest. Wenn es noch "Superfest" gäbe - kein Problem.
    Die Geschichte hinter "Superfest" ist übrigens überaus skurril. In der ehemaligen DDR stand nicht genug Energie zur Verfügung, um genügend Trinkgläser zu fabrizieren. Also wurde ein Forschungsauftrag erteilt, haltbarare Gläser herzustellen, die bruchfester waren. Es gelang, das Soll überzuerfüllen - wie so oft. Das Glas war 15x haltbarer als herkömmliches Glas. Fast unkaputtbar.
    Nach der Wiedervereinigung wurde überlegt, die Fertigung wieder aufzunehmen. Nach Rücksprache mit den Händlern wegen der Marktchancen lehnten diese die Aufnahme ins Verkaufssortiment ab. Sie wollten sich ja nicht selbst den Umsatz abschneiden.
    So geht Marktwirtschaft vs. Umweltschutz.
    Der Bericht kam gestern im Deutschlandfunk.
    https://www.deutschlandfunk.de/superfest-die-…da2025-100.html

    Nein, das wird sicherlich nicht passieren, Berufsbeamtentum hin oder her, dafür sind wir schließlich nicht einmal annähernd qualifiziert und im Regelfall auch nicht körperlich fit genug dafür.

    Was denkst denn du. So ein nasser Schwamm mitten in das Gesicht des russischen Elitekämpfers löst bei dem ein frühkindliches Trauma aus - und er macht sich vor Schreck in die Hose. Schwupps ist der außer Gefecht und die anderen Kämpfer ringsum diskutieren, wie so etwas ohne Tötungsabsicht überhaupt funktionieren kann und ob man ihn standrechtlich erschießen soll und darf. SO geht moderne Kriegsführung!

    Genau, ich habe gerade die Beihilfe meines Vaters gemacht und die Differenz zwischen Rechnungssumme und dem, was Beihilfe und PKV im ersten Anlauf zahlen ist hoch. Mal sehen, was die PKV nun nachsteuert (Beihilfeergänzungstarif) und was übrig bleibt.


    Das läppert sich nämlich recht schnell.

    Wobei sich ein Widerspruch oft genug lohnt. Beihilfe und PKV wollten ein Medikament nicht bezahlen. Wenn das jedoch vom Chefarzt und Professor Dr.Dr. verschrieben wurde - und der auf meine Bitte eine Seite lang wissenschaftliche Literatur über die Wirksamkeit des Medikaments für den Widerspruch zitiert - und das Medikament hilft, eine teurere Operation zu vermeiden, trudelt die Erstattung recht schnell auf dem Konto ein.
    Beim Hausarzt hätten die nicht so schnell klein beigegeben. Da hat der Status als Privatpatient mit Chefarztbehandlung schon Vorteile. ;)

    Unsere Nachbarländer verzichten offensichtlich auf die Atomkraftversicherung und könnten im Schadenfall nur mit den Achseln zucken. Denke da besonders an die Kraftwerke im Grenzgebiet.

    Dafür profitieren die vom günstigsten Strom

    Nun - auch die Schweizer Eidgenossen machen sich hier einen schlanken Fuß. Das Endlager soll in Stadel knapp 2 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt entstehen. Ein Schelm, wer dabei an die Tunnelbaukünste der Schweizer denkt...
    Atommuell_endlager_stadel_schweiz.jpg

    Leider hat "Unruhe" in der Klasse sehr oft mit Baumängeln zu tun. Viele Klassenzimmer sind "Hallen" - die genau dies tun.
    Durch verschärfte Brandschutzbestimmungen wurde das Problem in den vergangenen Jahren sogar verschärft.
    Im Prinzip müssten besonders die Eingangsklassen mit Nachhall vermeidenden Maßnahmen ausgestattet werden, damit sich die Kinder nicht von Beginn an daran gewöhnen, Mitschüler übertönen zu müssen. Das Problem ergibt sich nämlich besonders aus der Selbstwahrnehmung der eigenen Sprechlautstärke - was wiederum durch den Raum bedingt ist.
    Einige Bemerkungen und Linkhinweise zum Thema findest du hier:
    https://www.autenrieths.de/schulhausgestaltung.html#Akustik

Werbung