Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Die „interaktiven Beamer“ werden bei uns nur als „Beamer“ verwendet. Als elektrische Tafel, Smartboard oder whatever verwendet die niemand. Das funktioniert schlicht nicht gut genug.

    Falls du noch eine Handsteuerung für die Nintendo-WII-Konsole herumliegen hast - oder eine auftreiben kannst:
    Damit lässt sich mit ein bisschen Software und einem alten Zeigestock jede Wand zur interaktiven Tafel machen ;)
    Der Trick liegt darin, dass die Infrarot-Handbedienung per Bluetooth mit dem Rechner korrespondiert. Es handelt sich um eine Kamera, die auf Infrarotlicht reagiert.
    Johnny Lee hatte das bereits 2007 vorgestellt.

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    Damit habst du einen Bastelvorschlag für die Weihnachtsferien.
    Die Links zu Software und mehr Infos liegen seit vielen Jahren auf meiner Website unter der Überschrift "Das interaktive Schwabenboard" ;)
    https://www.autenrieths.de/schwabenboard.html
    Dort findest du noch weitere Videos und Infos. Viel Spaß!
    Ein interaktives "Smartboard" für 0-50 € ist typisch schwäbisch...

    Unsere Kreidetafeln landeten im Müllcontainer.

    Wahrscheinlich schreiben wir an meiner Schule dann wieder wie der Neandertaler an (Höhlen-)Wände.

    Edding ist auf Smartboards perfekt sichtbar. Du benötigst jedoch den mit der 0,5 cm breiten Spitze. Vorteil gegenüber Kreide:
    Es gibt keinen Staub. Nachteil: Beim Reinigen fühlt man sich in Hektographie-Zeiten zurückversetzt. Es stinkt nach Spiritus. ;)

    Was mich interessieren wirklich würde:

    Wie reagiert man richtig als (Klassen-)Lehrkraft, wenn sich Schüler*innen über unangemessenes Verhalten eine*s Kolleg*in beschweren?

    a) Ernsthaft darüber nachdenken, ob man von den Schüler*innen instrumentalisiert werden soll
    b) Rücksprache mit der Schulleitung halten und mit ihr/ihm das weitere Vorgehen besprechen
    c) Keine Soloaktion starten.

    Tja und zu Hoheiten einheizen, schlage mal 1848 und Friedrich Hecker nach. (...)

    (Für alle Nicht-Baden-Württemberger, ich kann solch schwäbisches Geschwätz nicht unwidersprochen lassen. :D Es gibt hier den Spruch "über Baden lacht die Sonne, über Schwaben die Welt". ;))

    Ihr "Badenser" seid so stolz darauf, dass Napoleon euch 1805 dem Schwabenländle der "Freien" entrissen und dem Großherzogtum Baden einverleibt hat... tzzz
    Und das gescheiterte Revolutiönchen von 1848 tragt ihr als Monstranz eurer Unterwürfigkeit vorneweg - und bezeichnet euch noch immer als "Badenser" (- was nebenbei keine Beleidigung, sondern eine Bezeichnung Goethes ist).
    Wir Schwaben haben RICHTIG gekämpft. Vor genau 500 Jahren tobte der Bauernaufstand gegen die Obrigkeiten und in Memmingen haben wir 1525 die erste schriftlich verfasste Erklärung der Menschenrechte (nach der Magma Charta) auf europäischem Boden verabschiedet.

    Sprüche hab' ich auch: "Was liest der Badenser zur Buchmesse? Wei."
    Nebenbei: Du weißt, wie der Schwarzwald entstanden ist? Den haben unsere Vorfahren als Anti-Badensischen Schutzwall aufgeschichtet.
    Im Verlauf dieser Arbeiten entstand der Bodensee ;)

    100 Meter von mir aus hinter der Grenze steppt der Bär, bei mir: nichts. Gottseidank 😅

    Das kann nicht der Bär sein, vermutlich meinst du den Bärdenser ;)
    Aber der kann sowieso keine SCHWÄBISCH-Alemannische Fasnet. Dafür ist er zu kurfürstlich-großherzoggläubig und besitzt keine Anarchie.
    BTW: Vor ziemlich genau 500 Jahren haben wir Schwaben den Hoheiten im Bauernkrieg eingeheizt - und mit den 12 Artikeln die Grundlagen für unser Grundgesetz gelegt.

    Für mich ist das reiner Lobbyismus. Bei Apple, Microsoft & Co. halten die sich wahrscheinlich die Bäuche vor Lachen.

    Das & Co kannst du weglassen. Die machen das gemeinsam. Ich bin seit vielen Jahren dafür, dass an Schulen ausschließlich OpenSource-Software verwendet wird - von den auf Schulbüchern abgestimmten Produkten der Verlage abgesehen. Letztere finanzieren sich nämlich von selbst, wenn man bei Betriebssystem und Office-Paket auf freie Software setzt. Das "Argument", dass die lieben Kleinen ja später in der Industrie dann mit M$-Office arbeiten müssen - und das verlangt würde - ist Humbug. Bis unsere Schüler in den Büros an Computern sitzen (ähemm.... nicht an Tablets???) hat M$S seine Oberfläche eh' 5 Mal umgebastelt.
    Wenn Schüler digital GEBILDET werden - und kein "klick da, dann klick dort" lernen, ist flexibles Arbeiten mit verschiedenen Oberflächen kein Problem.
    Im kaufmännischen/wirtschaftlichen Bereich werden die Kids im Beruf sowieso mit SAP etc. arbeiten.

    Vorteil von OpenSource: Jeder Schüler hat - unabhängig vom privaten Geldbeutel - immer die aktuellste Version auf demselben Level - was das Unterrichten massiv erleichtert.

    BTW: Man nenne mir 3 Programme, die mit derselben Ribbon-Oberfläche wie M$ bedient werden. Der Großteil funktioniert per SAA-Oberfläche - wie ehedem oder völlig anders, wie z.B. Photoshop oder Lightroom..

    Von solchen gruseligen Hexen wurden meine 3 Kinder alle auf einmal geraubt, als wir hier erst 6 Wochen wohnten und nichtsahnend auf einen Fasendumzug gingen. Mein Sohn war erst 6 Wochen alt und wurde mitsamt Kinderwagen von so angetrunkenen Hexen auf einen Wagen geschleppt und mitgenommen, meine beiden kleinen Töchter jeweils woanders hin. Wir fanden diese Aktion überhaupt nicht witzig uns sind da erst 15 Jahre später wieder mal hingegangen...

    Das ist verständlich. Das fände ich auch nicht witzig - und ich hätte alles daran gesetzt, dass diese Hexen aus der Zunft ausgeschlossen werden.

    Sowas kenne ich noch aus den 90ern. Da gab es tatsächlich LCDs die man auf einen OHP legen konnte zum projezieren.

    Damit habe ich meine ersten "digitalen" Unterrichtsstunden gehalten - daher mein (nicht sehr ernst gemeinter) Hinweis ;)
    An der Rückwand meines Klassenzimmers hatte ich 6 PC aus Industriespende aufgereiht und für die installierten Lernprogramme ein Auswahlmenue in HTML programmiert. Das war die Keimzelle meiner Linksammlung, die dann im PC-Raum den Schülern den Weg ins Internet wies. Zur Jahrtausendwende habe ich die dann online gestellt.

    Ja, man muss die Displaybeleuchtung ganz schön hell stellen, wenn man etwas sehen möchte.

    Bei uns legen die Schülerinnen gerne die Tablets unter die Dokumentenkamera, weil AirPlay oft nicht läuft. Polyluxe haben wir nicht mehr.

    Profitipp: Wenn man bei so einem iPad das Display von der Elektronik sauber trennt, erhält man ein Digital-Display, das sich mit dem OHP durchleuchten und somit proiizieren lässt. Back to the roots! ;)

    Weil wie gesagt die Boomer-Deutschen nicht mal zwischen zocken in der Freizeit und Digitalisierung in der Schule differenzieren können. Hauptsache rumgebrüllt "digital ist Mist".

    Ist das nun Altersdiskriminierung? ;)
    Digital ist solange Mist, solange 20 iPads ins Klassenzimmer geworfen werden - ohne dazu ein pädagogisches Konzept , Verankerung im Unterricht und Grundlagen des Jugendschutzes erarbeitet zu haben. Zudem machen sich Kostenträger oft "einen schlanken Fuß" und posieren für ein hübsches Foto. Wenn dann die Schule digitale Schulbücher, zusätzliche Apps und Kosten für jemand einfordert, der das installiert, wird auf die schmale Haushaltslage verwiesen. Dann ist digital wirklich "Mist".

    "Natron" ist kein chemisch eindeutiger Begriff. Umgangssprachlich werden Natriumcarbonat ="Waschmittelzusatz / Waschnatron" sowie Natriumhydrogencarbonat (Natriumbicarbonat) = "Backpulver/Backnatron" als Natron bezeichnet - und gerne verwechselt. Verkürzt kann es sich auch um Natronlauge, Natriumthiosulfat (Fixiernatron) oder Natronsalpeter (Natriumnitrat) handeln. Letzteres macht einen ziemlichen Wumms, falls man das mit den passenden Stoffen mixt. In meiner Jugend haben wir zwischen Weihnachten und Neujahr gerne mit Natriumchlorat (Unkraut-ex) gespielt ;)
    Anmerkung: Letzteres ist heute im Handel nicht mehr erhältlich.

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