Ersteres ist ein - sorry - billiges Totschlagargument. Damit läßt sich jegliche Veränderung abwehren, denn es liegt in der Natur der Sache, dass jede Einzelmaßnahme zur Reduktion der CO2-Emissionen immer nur ein winziger Teilerfolg sein kann.
Der Vorschlag, doch bitte keine Kinder mehr zu erzeugen, ist ohnehin nur sinnfreier Populismus. Selbst wenn es eine allumfassende globale Diktatur gäbe, die in der Lage wäre, einen solchen Beschluss zu fassen und umzusetzen, würde damit die menschliche Zivilisation beendet werden. Sinn des Klimaschutzes ist es ja aber, der Menschheit eine chancenreiche Zukunft zu erhalten. Die Geburtenraten gehen weltweit auch so zurück, und erreichen in vielen Ländern bereits existenziell kritische Werte (- China!).
Last but not least: Selbst bei einer drastischen Reduzierung der weltweiten Geburtenraten würde sich nichts an Notwendigkeit für einen sofortigen Klimaschutz ändern. Der "Geburtenhebel" wirkt viel zu langsam. So viel Zeit haben wir nicht mehr.
Zudem gibt es keine Überbevölkerung.
Ich hab' mal zur "Migrantenschwemme" und der Behauptung, das Boot sei voll, nachgerechnet:
Geht man modellhaft davon aus, dass ein Mensch im Durchschnitt (Baby-Opa) ca. 50 kg wiegt und dass er in der Hauptsache aus Wasser besteht, sein spezifisches Gewicht also 1,0 sei - dann nimmt ein Mensch im Schnitt ein Volumen von 50 Liter ein.
Bei einer Erdbevölkerung von derzeit ca. 8 Milliarden Menschen hat die Menschheit demnach ein Gesamtvolumen von 400 Milliarden Liter.
Dies sind umgerechnet 400 Millionen Kubikmeter oder 0,4 Kubikkilometer.
Der Bodensee hat ein Volumen von 48 Kubikkilometer. siehe ➜ de-wikipedia-org-Bodensee
Demnach würde die gesamte Menschheit in flüssigem Zustand 120 mal in den Bodensee passen.
Platz genug 
BTW: Manche Dummheiten sind nur durch Sarkasmus zu toppen 