Der Thread stammt zwar von 2015 - die Antwort lautet wie damals: "Kommt darauf an." ![]()
An Gymnasien dürfte es etwas schwieriger sein als an Grund-, Real- und Werkrealschulen. Das liegt nicht nur an der hohen Teilzeitquote in diesen Schularten, sondern auch daran, dass es viel mehr Schulen dieser Art gibt.
Ich kenne KuK, die von der Schule nach dem Studium in die Schule gingen und die Dienstaltersstufen abarbeiten.
Ich kenne auch KuK, die sich nach der "Lehrerschwemme" in den 80ern vollkommen umorientiert hatten und im Handel, der Industrie oder im Handwerk eine Zweitausbildung (nach Hochschulstudium) absolviert haben und - nachdem sie wieder in den Schuldienst zurückkamen, steile Karrieren über Schulleitung, Schulverwaltung bis ins Ministerium durchlaufen haben.
Nicht per Ellenbogen, sondern weil sie Kenntnisse erworben haben, die im Schuldienst nicht vermittelt - aber gebraucht werden.
Die Möglichkeit, in höhere Gehaltsgruppen aufzusteigen, war sicher auch Motivation und Anporn.