a) Ich bin kein Masochist
b) Ich bin kein Psychopath
Zwei gute Gründe gegen die Tätigkeit als Schulleiter
a) Manche Schulen brauchen dringend ein Update. Da ist Gestaltungspotential
b) Wenn man sich selbst nicht "opfert", wird es eventuell ein Psychopath
Zwei gute Gründe für die Tätigkeit
Gehalt? Geschenkt. Als Schmerzensgeld viel zu wenig.
Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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OT was mir gerade einfällt: War es nicht Frapper, dessen Privat-PKW auf einer Dienstfahrt Totalschaden erlitt? Was ist eigentlich daraus geworden?
Nun - Frapper reicht die Rechnung über die Schulleitung zur Erstattung ein.
Meine Schulleitung wollte die Annahme verweigern, als ich auf Besuchsfahrt zum Betriebspraktikum eines Schülers einen Reifenschaden hatte und daher die Rechnung für ZWEI Reifen zur Erstattung wegen eines Unfalls auf Dienstreise eingereicht habe.
Als Begründung hatte ich das Argument des Reifenhändlers (und meines als Mathematiker) angeführt:
Bei einem Reifenschaden müssen immer beide Reifen einer Achse gewechselt werden, weil sonst das Differential durch die unterschiedlichen Umfänge geschädigt werden kann, die durch unterschiedlichen Abrieb entstanden sind.
BTW: Schönes Anwendungsbeispiel für den Kreisumfang: Wie oft dreht sich jeder Reifen auf dieser Distanz?
Quintessenz: Über das Schulamt wurde mir die Rechnung für beide Reifen als Unfallschaden auf Dienstreise vollständig ersetzt.
Meine Schulleitung ist (fast) ungläubig vom Stuhl gefallen. Hat aber wieder was gelernt
Recht und Gesetz ist eben Recht und Gesetz.
Und die Schüler hatten eine anwendungsbezogene Matheaufgabe.
Nicht spickeln! Lösung: Bei einem Radius von 40 cm und 3 mm Abrieb dreht sich Reifen A 397,887 Mal - Reifen B 399,38 Mal.
Das Differential kann somit bereits nach einem Kilometer hinüber sein. -
Zu den Fahrtkosten wurde bereits (fast) alles gesagt - Ergänzung: Bei Dienstreisen können die Kilometer für Hin- UND Rückfahrt angesetzt werden.
Bei der Arbeitszeit gilt bei Lehrern dasselbe wie für leitende Angestellte:
Überstunden sind mit dem Grundgehalt abgegolten. -
Damit hast du jedenfalls nicht ins ... gegriffen

Viel Spaß damit.
Falls du Noten und Übungsmaterial brauchst, kannst du hier stöbern - da habe ich kostenlose Quellen gesammelt
https://www.autenrieths.de/musiknoten.html#Gitarre -
Nein.
Und diese Aussage macht es allen Musikinstrumentlernwilligen unglaublich schwer, wenn man es eben NICHT kann.Nun - dann sollte man jemand mitnehmen und sich beraten lassen. Dann ist es nicht mehr so schwer.
BTW: Spielst du Gitarre? Wie viele? -
Also - ich habe nun nicht den gesamten Thread verfolgt - finde aber diese nicht schlecht. Die wird bei der Google-Suche nach "maske fasching" auf Platz 1 empfohlen.
https://www.amazon.de/Anxicer-Interessant-Steuerbare-Verschiedene-Blinkmodi/dp/B08NWY6Y71?th=1&tag=lf-21 [Anzeige]
SCNR -
Um diese Unterschiede wahrnehmen zu können, muss das Gehör erst einmal geschult werden. Das geht nur mit Erfahrung.
Nein. Den Unterschied hört jede(r).
Auch der Satz, dass man - wenn man/frau auf einer schlechten Gitarre gelernt hat, auf jeder guten problemlos spielen kann, stimmt nur bedingt.
Weil man mit einem schlechten Instrument sofort in der Lustlosigkeit versinkt und das Gefühl bekommt, das NIE zu schaffen - und vermutlich aufgibt. Ein Schepperding, bei dem die Saitenlage viel zu hoch sitzt und man sich beim Spielen die Finger bricht, macht keinen Spaß.
Ein Instrument, das aus sich gut klingt, ist ein gewaltiger Motivationsfaktor. -
Und jetzt zur Gretchenfrage: Liegt das eher an den Gitarren oder an dem jeweiligen Stil der Künstler, der individuellen Technik, Phrasierung usw?
Höre. Die Gitarre von Williams ist betonter in den Höhen, die Gitarre von Bream klingt voller und tiefer.
Es liegt an der Bauart, am Holz, an den Saiten... der Preisunterschied hat seinen Grund.
Geh in ein Musikfachgeschäft und streiche mal über 5 Konzertgitarren.
Wenn du keinen Unterschied hörst, geh' zum Ohrenarzt
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Ähem, für meine Ohren klingen die Konzertgitarren alle recht gleich

Nun - dann ist es Zeit, in ein Fachgeschäft zum "Testhören" zu gehen. Die Unterschiede sind eklatant. Vielleicht kannst du den Unterschied bei diesen beiden Gitarren erkennen. Setz den Kopfhörer auf. Und genieße
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Wobei die beiden Herren nicht auf "China-Ware" performen ... da würde man es noch deutlicher hören.
Ein Qualitätsunterschied liegt auch in der Mechanik. Bei billigen Gitarren verstimmen sich die Wirbel schnell oder die Mechanik geht kaputt. Manchmal innerhalb von Tagen:
Ich hatte im "Lidl-Schnäppchenmarkt" (dort werden Restposten der Lidl-Filialen verscherbelt) bemerkt, dass dort im Nebenraum in einem Drahtgitter-Container Gitarren standen und die Verkäuferin danach gefragt. "Die sind kaputt und werden entsorgt" war die Antwort. Nun - Kunden hatten die Instrumente "getestet". Mit zweifelhaftem Erfolg.
Ich habe angeboten, die Entsorgung zu übernehmen und die Gitarren mit meinen Schülern wieder spielbar zu machen. Nach einem kurzen Anruf konnte ich mit 4 Gitarren den Weg in die Schule antreten. Es waren Wirbel gebrochen, Saiten gerissen, der Sattel war nicht plan ... kein Problem für einen Techniklehrer. Die Ersatzteile bekam ich beim Musikalienhändler des Vertrauens. In Profiqualität.
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Nun - bei Gitarren verhält es sich wie bei Autos.
Du kannst mit einem Lada Schigulli zufrieden sein - ein Morgan Plus Six gibt dir jedoch ein anderes Fahrgefühl
Falls deine Finanzen es erlauben, kauf' etwas dazwischen.
Per Versand würde ich NIEMALS ein Instrument kaufen. Das muss man in der Hand haben, fühlen und hören.
Der Klangunterschied ist immens. Und Geld wert.
Meine erste klassische Gitarre habe ich in meiner Jugend im Urlaub direkt beim Gitarrenbauer in Valencia, Spanien gekauft. Die war recht günstig - ich besitze sie jedoch noch - und freue mich am Klang, der jedoch auch von hochwertigen Saiten abhängt.
Klick dich mal durch youtube und höre dich durch, welcher Klang dir am besten gefällt. Die Unterschiede sind gewaltig.
Noch eine Anmerkung:
Thomann diktiert mittlerweile in Deutschland die Preise. "Mein" Musikgeschäft bietet jedoch bessere Beratung und wirbt damit, die Preise von Thomann immer zu unterbieten. Dort gibt es ein ganzes Stockwerk - nur mit Gitarren und Bässen. Auch die Streicher, Bläser, Keyboarder und Percussionisten haben jeweils ein eigenes Stockwerk.
Hier habe ich für den Musiksaal 10 Keyboards en bloc gekauft. Nach guter Beratung und zu einem unschlagbaren Preis.
BTW: Kauft lokal. Die lokalen Händler müssen einen Teil des Gewinnes als Gewerbesteuer an die Gemeinde abführen. Diese kann dann Schulen auch einen Etat zur Anschaffung von Keyboards zur Verfügung stellen. Amazon und Konsorten halten sich da raus.
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Also die Fallzahlen steigen weiter, während die ITS-Fälle weiter fallen, sehe ich das richtig? Es scheint sich doch langsam wirklich auszupandemisieren.
Das liegt unter anderem an besseren Medikamenten und daran, dass die Mediziner dazulernen.
Ob das eine Meldung ist, die durchweg positiv zu beurteilen ist, werden wir in 2-3 Jahren sehen, wenn die Statistiken über Long-Covid verlässlich sind. -
Das heißt:
"Auf Hawaii".
Lern mal Deutsch und Erdkunde, du Refffi.
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Oh, hat dich eine Hauptschullehrperson angepieselt?
Oder weshalb musstet du das noch nachschieben?
Nun - auf eine Art hast du Recht. An jeder Schulart triffst du "Lehrpersonen", die ihren Harndrang nicht kontrollieren können.
In diesem speziellen Fall ging es mir jedoch ausschließlich um mathematische Korrektheit. Für Mathematiker ist das tiefes Bedürfnis und lebenslange Aufgabe
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50% Ferien, 50% Freizeit. Die restliche Zeit Arbeitsblätter austeilen, Zeitung lesen und Käffchen schlürfen. Für A15.
BTW: Das ist keine Hauptschul-Prozentrechnung. Berufsschulkollegen arbeiten immer auf 120% Leistung. Damit stimmt das wieder

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Darf ich mich outen? Eigentlich wollte ich Berufsschullehrer werden. Bei den Metzgern. Oder bei den Maurern. Das sei ein lockerer Job. Und cool - wurde mir berichtet. Besonders bei den Metzgern.
50% Ferien, 50% Freizeit. Die restliche Zeit Arbeitsblätter austeilen, Zeitung lesen und Käffchen schlürfen. Für A15.
Das hat dann leider nicht geklappt - scheinbar ist das Berufsbild doch so attraktiv, dass das so viele werden wollen.
Da habe ich mir notgedrungen doch das schwere Joch gewählt und bin Hauptschullehrer geworden. Aus Rache empfehle ich nun immer wieder Schülern den Beruf des Metzgers oder Maurers. Dann haben die KuK an den Berufsschulen 'ne Freud" und dürfen sich den Kaffee verdienen
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<stammtischperdrohnebetrachtend>

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Nachdem mir im Lego-Thread wegen einer neckischen (und erkennbar nicht ernst gemeinten) Bemerkung Chauvinismus vorgeworfen wurde, toppe ich das mal, weil ich gerade wieder darüber stolpere

https://www.autenrieths.de/images_cloud/frau_lehrer.jpg
Anmerkung:
Der Text beschreibt - wenn man ihn genderneutral umformuliert - den Lehrerberuf. An der Stelle von "Die Frau" oder "das Mädchen" hat "Die Lehrkraft" zu treten um - im Sinne der Aussagenlogik - eine 'wahre' Aussage zu erzielen.
Korrekt muss es demnach heißen:
"Der Lehrberuf?
Die Lehrkraft ist der Berufsausbildung körperlich, geistig und nervlich nicht gewachsen.
Lehrkräfte, die mit 20 Jahren in blühender Schönheit in das Amt treten, sehen schon nach einer Arbeit von 6-8 Jahren wie verblühte junge Menschen aus. Im Alter von 30-35 Jahren, wenn der Ausübende in seinem Beruf erst recht zu leben und der durch ernste Studien und Vorarbeiten erlangten Kraft sich recht zu freuen beginnt, sind die Lehrkräfte oft bereits ganz gebrochen, nervös, leidend, beständig kränklich und erfüllen ihre Pflichten ohne Freudigkeit unter inneren Qualen. Mit 40 Jahren haben fast alle ohne Unterschied mit beständigem Siechtum zu kämpfen, so daß ihr Leben von dieser Zeit an als ein im Grunde trauriges bezeichnet werden muß."
So isch des. Und it andersch. Etztadle wissed'r des au.
Noch eine Anmerkung:
In Baden-Württemberg galt der "Lehrerinnenzölibat" noch bis 1956. Lehrerinnen mussten nach der Heirat den Dienst quittieren, um sich voll der Familie widmen zu können - selbst wenn sie kinderlos waren.
"Des Weiteren wurden in den Jahren 1965 bis 1980 Frauen nach der Ordination der evangelischen Kirche Österreichs bei Eheschließung automatisch entlassen."
Die Quelle, wonach eine derartige Regelungen zumindest für evangelische Religionslehrerinnen in Baden-Württemberg noch bis 1968 galt, finde ich leider nicht mehr, hier gilt als Quelle vorläufig mein Gehirn 😉 Vielleicht kann jemand das durch Quellenangabe verifizieren.
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Die Reaktionen waren so vorhersehbar ... Mann oh Mann ...

Schade, dass hier zu jedem Senf auch noch Ketschup gegeben wird.
Was war nochmal das Ausgangsthema?
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