Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wusstet ihr, dass der Bau von Staustufen für Wasserkraftwerke durch die dadurch bedingte Änderung der Masseverteilung auf der Erdoberfläche zu einer Verschiebung des Nordpols /Änderung der Rotationsachse der Erde geführt hat?
    Durch den Bau von fast 7000 Stauseen zwischen 1835 und 2011 hat sich die reale Lage der Pole um einen Meter und 13 Zentimeter verschoben.
    Quelle: Spiegel Nr.30 v. 18.7.2025, S.95 unter Berufung auf das Fachmagazin "Geographical Research Letters"

    Aber bitte nie Badenser.

    Wikipedia meint: (https://de.wikipedia.org/wiki/Badenser)

    Zitat

    Als Badenser (auf der zweiten Silbe betont) werden heute nur noch vereinzelt und trotz des Wissens, auf teilweise erheblichen Widerspruch zu stoßen, die Bewohner von Baden bezeichnet. Während diese aus dem urkundensprachlich-lateinischen badensis (als haplologisch verkürzte Form von lat. badeniensis) abgeleitete Bezeichnung früher keinen Anstoß erregte und seit dem frühen 19. Jahrhundert als eine von mehreren üblichen Schreibweisen verwendet wurde – Johann Wolfgang von Goethe gebraucht sie beispielsweise um 1811 unbeanstandet im sechzehnten Buch seines Werks Dichtung und Wahrheit[1]

    Nach Wikipedia:

    ADAC: 22,2 Mio.

    Katholische Kirche: 1,4 Mrd.

    Das sind so typische Zahlenvergleiche, die ich bei meinen Schülern immer dick rot angestrichen habe.
    Bist du da in der Suchfunktion verrutscht? Google meldet 1,4 Mrd Einwohner für China - nicht als Katholiken in der BRD.
    Google meint: "Die Zahl der Katholiken in Deutschland ist jedoch rückläufig. Während die Kirche im Jahr 1990 noch über 28 Millionen Mitglieder hatte, sind es heute rund 20,4 Millionen wie Statista berichtet."

    Und die Homepage ist auch die beste überhaupt und erinnert gar nicht an das Internet der frühen 2000er.

    a) Welche meinst du? Ich pflege momentan 8 verschiedene.
    b) Form follows function.
    https://autenrieths.de wird regelmäßig aktualisiert - was in diesem "Design" schnell von der Hand geht, weil es reines HTML ohne Schnickschnack ist. Das ist eine werbefreie Linkdatenbank und Infoseite für Lehrkräfte und Schüler. KeinBeitrag zum Designwettbewerb. Solange die Seite für jemand nützlich ist, bleibt sie so.
    Gestern gab es 750 unique Seitenabrufe. Vor einigen Jahren hatte ich beim Stand von 35 Mio. Besuchern den cgi-Zugriffszähler auf der Website entfernt, weil dieser ein Sicherheitsproblem für die Besucher ergeben hätte.
    Falls dich das "Design" stört, schau' woanders.

    Ich glaube, die Aufteilung zwischen Schwaben und Baden ist relativ identisch mit der zwischen der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Erzbistum Freiburg (oder irre ich, Kris24, Wolfgang Autenrieth ?).

    Wenn du also in der Heiligen Messe darauf achtest, welcher Bischof im Hochgebet kommemoriert wird, weißt du, wo du bist.

    Du irrst "slightly". Das Erzbistum Freiburg umfasst auch das schwäbische Hohenzollerngebiet, das 1815 der Diözese Freiburg zugeordnet wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Erzbistum_Freiburg. Nachdem der ADAC zwischenzeitlich mehr Mitglieder als die katholische Kirche hat, dürfte die Grenzziehung der Bistümer jedoch nur noch eine kleine Minderheit interessieren.

    Interessanter sind diese "Fun-Facts":

    Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern konnte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Mediatisierung des Fürstentums durch Napoleon verhindern, indem sie die Hochzeit ihres Sohnes Karl mit Antoinette Murat arrangierte. Diese war Mündel von Joachim Murat, der mit Napoleon Bonapartes jüngster Schwester Caroline verheiratet war und zum Großherzog von Berg und König von Neapel aufstieg.
    Das Fürstenhaus Sigmaringen blieb durch die verwandtschaftliche Fürsprache bestehen und konnte sogar einen beachtlichen Gebietszuwachs erfahren.

    Am Ende des 2.Weltkrieges war Sigmaringen auch noch Hauptstadt Frankreichs, als die Petain-Regierung dorthin floh.
    Geschichte nimmt manchmal seltsame Wege.

    Ja, die ist eher was für hartgesottene Schwaben. Ach so, vermutlich sind das gar keine Schwaben, sondern Alemannen. Badenser gibt es auch noch, aber ich kriege das alles nicht so genau auseinander. Da finde ich es in Bayern einfacher.

    Nun - ein Teil von Bayern ist Teil von Schwaben. Und Badenser gibt es erst, seit Napoleon dem kleinen Herzog einen erklecklichen Teil von Schwaben als Ausgleich für die linksrheinischen Gebiete zugeschlagen hat. Das alemannische Gebiet und das schwäbische sind deckungsgleich, da es sich um das Gebiet des Herzogtums Schwaben / Alemannia handelt, das im Hochmittelalter bestand und bis zum Lago Maggiore reichte.


    Die Bezeichnungen beziehen sich demzufolge auf a) Dialektgrenzen b) Herrschaftsgebiete im frühen Mittelalter c) Regierungsbezirke nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1806 (Baden)
    Und - BTW - "hartgesottene" Schwaben gibt es nicht. Wir lassen uns weder hart- noch weichkochen, noch sind wir es. Es gibt allerdings sottene und settiche sowie reigschmeggde.
    Ich hoffe, das dies zur Klärung und Klarstellung beiträgt.

    Die Linksammlung mit Tipps und Hinweisen für das Zeitmanagement im Lehrerberuf, sowie für die Unterrichtsvorbereitung und für das Erstellen von Präsentationen / Vorträgen ist aktualisiert und ergänzt.
    Vielleicht sind die darin enthaltenen Infos für euch und eure Schüler hilfreich.
    Enthalten sind auch Tipps zu "Pecha Kucha" - einer eher unbekannten Präsentationstechnik, sowie eine Liste von Plagiat-Findern


    https://www.autenrieths.de/vorbereitungen.html

    Es gibt drei Städte in Deutschland in denen vor Aschermittwoch richtig gefeiert wird und weder Köln, Düsseldorf noch Mainz liegen in den südlichen Provinzen. Was du da von dir gibst ist quasi Gotteslästerung.

    Köln, Düsseldorf und Mainz feiern "Karneval". Das ist ein Abgesang auf die kommende fleischlose Zeit („Carne vale“ = „Fleisch lebe wohl“) und ist ein uniformtragender Mummenschanz mit begleitetem Trinken aus 0,2-l-Gläschen. Kein Vergleich zu unserer wilden, urtümlichen Fasnet.


    Gotteslästerung kann das nicht sein - immerhin leben wir in God's own country.

    Eine verbürgte Sage berichtet von einem Schwaben, der sich am Höchsten auf's Bänkle setzt und kurze Zeit später ein älterer Herr dazu kommt. Der Schwabe schaut ihn an, wundert sich und fragt dann schüchtern: "Entschuldige, Herrgott - was machst du hier auf'm Höchsten?" Antwortet dieser kurz und knapp: "Homeoffice." :top:

    Nein.

    Aus diesem Grund wechseln die Termine der Osterferien und Pfingstferien jedes Jahr. An diesen hängen wiederum die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern. Das ist so.

    Doch. Weil in Ba-Wü zwischen den Pfingstferien und den Sommerferien ein genügend langer Zeitraum liegen soll (muss), in dem noch Unterricht stattfinden kann und Zeit für Zeugnisse, Sommerfeste u.v.a.m. sein soll. Die Zeitabschnitte sind seit Jahren gut austariert.

    Wir wussten das schon.

    Aschermittwoch und Fronleichnahm sind keine bundesweiten freien Tage, Karneval übrigens auch nicht.

    Fronleichnam wird ohne "h" geschrieben - und "Karneval" gibt es in Bayern und Baden-Württemberg nicht.
    Bei uns gibt es die Fasnet. Und die ist heilig. Aber sowas von.
    Auch hier gilt:
    Danach ist Erholung angesagt. Meistens im Skiurlaub, der sich über Aschermittwoch hinaus hinzieht. Daher ist der meist frei.
    Wir haben die Gnade der kurzen Wege zu den Skigebieten in den Alpen.
    BTW: Bist du eine multiple Persönlichkeit oder von adeliger Herkunft?

    Fronleichnam ist in nur in 6 von 16 BL ein gesetzlicher Feiertag, das ist dir klar, oder? Dazu gehören auch BW und BY, wo Fronleichnam in den Pfingstferien liegt ;) .

    Fronleichnam liegt nicht per se in den Pfingstferien - aber meistens (weil sowohl die Pfingstwoche, als auch die Woche mit Fronleichnam in BY und BW nur 4 Arbeitstage haben - und die arbeitende Bevölkerung außerhalb des Schuldienstes mit 8 Urlaubstagen zwei komplette Wochen Urlaub abdecken kann.

    Wobei die christlichen Hochfeste - inklusive Aschermittwoch und Christi Himmelfahrt miteinander verknüpft sind und - den Urheiden sei Dank - am Vollmond nach der Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche (➜ Äquinoktium) hängen.
    Der Ostersonntag liegt immer auf dem ersten Sonntag nach diesem Frühjahrsvollmond. Aus diesem Grund besitzt Ostern kein fixes Datum (wie z.B. Weihnachten, das 3 Tage nach der Winter-Tag-und-Nachtgleiche liegt (und daher keinen Sonntag gebucht hat).

    Ostern ist das christliche Frühjahrsfest. Es "besetzt" die heidnischen Riten, die zur Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche zu Ehren von Wotan (=Odin) und Donar und speziell zu Ehren der Göttin Ostara gefeiert wurden. So wurde dieses Fest, das die Auferstehung der Natur feierte, zum Fest der Auferstehung Christi umgewidmet und vereinnahmt. Der April hieß daher auch "Ostermonat" - zu Ehren von "Ostara" - nicht erst seit Einführung des Christentums.
    In der jüdischen Tradition beginnt das ➜ Pessach-Fest am ersten Vollmond nach der Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche - woraus sich die christliche Osterfest-Tradition ebenfalls herleiten lässt. Der Ramadan ist der Fastenmonat der Muslime. Auch hier gibt es eine Parallele zum Christentum und Judentum - mit dem Unterschied, dass der Beginn am Neumond des neunten Monats im islamischen Mondkalender liegt.

    Aschermittwoch wiederum liegt genau 46 Tage vor Ostersonntag. Weshalb sind das 46 Tage - und nicht 40 Tage? - Weil den Mönchen und Bischöfen im Mittelalter während der Fastenzeit der Magen zu laut knurrte. So wurde in der Synode von Benevent (1091) festgesetzt, dass an den Sonntagen (den Festtagen des Herrn) nicht gefastet werden müsse. Die Fastenzeit dauert seither 6 Wochen und 4 Tage (7*6=42 plus 4=46 Tage), statt 40 Tage. Funfact: Biber durften in der Fastenzeit geschlachtet und gegessen werden, weil sie als "Fischwesen" galten.

    Andere christliche Feiertage haben einen festen Abstand vom Ostersonntag:
    Palmsonntag (−7 Tage)
    Christi Himmelfahrt = Vatertag (+39 Tage - immer Donnerstag)
    Pfingstsonntag (+49 Tage = 7 Wochen)
    Trinitatis (+56 Tage = 8 Wochen)
    Fronleichnam (+60 Tage - immer Donnerstag)

    Aus diesem Grund wechseln die Termine der Osterferien und Pfingstferien jedes Jahr. An diesen hängen wiederum die Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern. Das ist so. Das g'hört so. Das ist gottgewollt - bzw. heidnisch/teuflisch festgezurrt ;)
    Der Abstand zwischen Fronleichnam und dem Beginn der Sommerferien in BW/BY schwankt zwischen 5 und 10 Wochen, abhängig vom Kalenderjahr - und dem Ostertermin ;)

    Sodale. Etrzadle wissed'r des au.

    Die Pfingstferien sind doch nicht wegen der besseren Wetterlage oder gar zur Entlastung des langen schulischen Zeitraums da!!
    Es ist ein christliches Fest!

    GENAU!
    Und weil bei uns in der evangelischen Kirche - im Gegensatz zu den antialkoholischen Katholischen beim Abendmahl auch Allohol gereicht wird, benötigen wir nach dem Hochfest eine Woche Erholung.
    Ba-Wü ist hauptsächlich protestantisch - und so kam es eben zu unserer Ferienregelung - die aus diesem Grund unumstößlich ist.

    Bei den Bayern wiederum ist es so, dass die - neiddisch wie sie auf uns Protestanten nunmal sind - zum Ausgleich nach der Kirche zum Frühschoppen wandern. Effekt wie oben. Nur dass wir sparsamen Schwaben einen Teil der Kirchensteuer direkt beim Abendmahl als Rückerstattung erhalten und die Bayern den eigenen Geldbeutel zücken müssen - falls sie nicht (wie Söder) nach dem Kirchgang vom Pfarrer eingeladen werden.

    PS: Auch in der Fastnacht überlagern sich uralte Riten, seien es die Saturnalien, mit heidnischen Bräuchen, um den Winter auszutreiben, mit der christlichen Fast-Nacht (oder dem Fastelovend) also der "Nacht" vor der Fastenzeit und dann mit Bräuchen aus dem Mittelalter, dem Barock und der Neuzeit.

    ... was besonders bei uns in der alemannischen Fasnet sichtbar ist. Da rennen Hexen, Dämonen und Tiergestalten aller Art durch die Ortschaften.

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