Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wie ermittelst du dabei den beruflich relevanten Anteil?

    Anteilige Wohnfläche des Arbeitszimmers = Prozentsatz
    Zusätzlich: Reinigungskosten/Putzmittel, Staubsaugerbeutel, Anteil an Abschreibung, Finanzierungskredit, Müll, Gebäudebrandversicherung, Grundsteuer, Schornsteinfeger, Wasser, Abwasser, Oberflächenwasser, Grundsteuer, Teppichreiniger. So kann man den Pauschbetrag reißen.

    Die du mehr bekommst, weil du nicht nur Standards (Arbeitszimmer, Entfernungspauschale) berücksichtigst?

    Wenn es darum ginge, könntest du dir den Terz mit der Steuererklärung sparen. Diese Posten sind i.d.R. durch die Werbungskostenpauschale abgedeckt. Diese Hürde muss erst gerissen werden, damit es zum Cashback kommt. Den Stundenlohn für 2 Tage Arbeit, um die Messlatte zu reißen, erziele ich bei keiner anderen Tätigkeit ;)

    Eigentlich genügt für die Steuererklärung das Wissen um einen einzigen Grundgedanken:
    Arbeitnehmer und Unternehmer werden gleich behandelt. Man hat Einnahmen und Ausgaben um den "Betrieb am Laufen" zu halten.
    In der Bilanz muss nur der Gewinn versteuert werden. Und dieser muss so genau wie möglich berechnet werden. Dabei summiert sich das "Kleinvieh". Das wird oft unterschätzt.

    Genau, in der Regel will die eh keiner sehen und wenn doch jemand so arschig ist, dann kann er auch suchen.
    Selbst mit dem Schuhkarton müsste er laut Gesetz leben.

    Hier gehts um vierstellige Summen ;)

    Mit was der Finanzbeamte leben muss - und wo er eventuell seinen Griffel spitzt, ist dessen Sache. Und wenn er sich ärgert, spitzt er mehr - oder fordert von dir eine genauere Aufstellung und Begründung der Ausgaben.
    Es geht - richtig - um vierstellige Summen. Die Belege muss ich sowieso in die Hand nehmen. Da kann ich auch mit dem Klebestift drüber fahren, dann kommt auch nichts durcheinander.
    Bei meiner Steuererklärung muss ich den Überblick über zwei Einkommen, die EÜR aus der Edition, Arbeitszimmer und Büro (meine Websites gelten unterrichtliche Tätigkeit/Fortbildung) etcpp behalten. Da zahlt sich etwas Pedanterie in Euro und Cent aus. Und ja - ab und an fordert das Finanzamt die Belege an. Der Finanzbeamte hat mich bereits als "Fuchs" bezeichnet. Das nehme ich als sportliche Anerkennung ;)

    Und warum muss ich das dafür separat zahlen? MUss ich doch nur, wenn ich die Wege dahin auch absetzen möchte, ansonsten steht das auf meinen ganz normalen Kassenbons und ich kann es genauso absetzen.

    Genau deshalb - und wegen der Übersichtlichkeit. ;)
    Es geht den Finanzbeamten nichts an, was ich mir zum Mittagessen einkaufe - doch der Finanzbeamte freut sich, wenn er bei der Prüfung der Belege den Posten nicht aus einem langen Kassenzettel heraussuchen muss. Sei nett zu deinem Finanzbeamten, mach's ihm einfach. Dann ärgert er sich nicht und besonders: Er ärgert dich nicht zurück.

    ... oder einen guten Steuerberater, der genau das für einen macht und einen daran erinnert, was man noch alles bei der Steuer angeben kann. Sollte sich mal etwas an den Gesetzen ändern, ist der Steuerberater sicherlich einer der ersten der das auf dem Schirm hat. Deutlich schneller als das Buch Steuertricks von Konz aus dem Jahr 2005.

    Dein Steuerberater weiß nur, was du ihm sagst. Ob es wirklich Steuerberater gibt, die sich NUR oder besonders in den Steuerkniffen der Lehrkräfte auskennen, wage ich zu bezweifeln. Mir wurde z.B. immer die Fahrt zum Elternabend oder Elterngespräch als Dienstreise anerkannt. Dein Steuerberater weiß auch nicht, ob dir beim Erstellen von Arbeitsblättern das Druckerpapier ausgegangen ist oder die Druckerpatrone leer wurde. Daher schreibt er die Beschaffungsfahrt auch nicht zu den Anschaffungskosten. Weil bei mir der nächste Bürohändler 10 km entfernt ist, macht das 20 Fahrkilometer à 0,30 ct = 6 € Absetzbetrag zusätzlich bei den Werbungskosten. Klingt wenig. Aber Kleinvieh läppert sich ;)
    Die Kosten für den Steuerberater hatte ich zudem immer Cash Kralle ;)

    a) Ich wäre ja ein Fan der Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt.

    b) Ich finde die ganzen Absetzmöglichkeiten fürchterlich. Mir wäre es lieber, wenn der Dienstherr und der Schulträger alle meine dienstlichen Ausgaben komplett übernehmen. Und wenn beispielsweise derjenige, der weniger Spritkosten zahlen möchte, keinen Tankrabatt bekommt, sondern ein Fahrzeug mit weniger Verbrauch wählt oder die Strecken reduziert, usw.

    c) Ich komme mir total egoistisch vor, wenn ich versuche meine Steuern zu minimieren, weil das System nun mal so funktioniert. Und ich sammle nicht einmal einen Schuhkarton voll Belege.

    Ich hab' mir erlaubt, a,b und c einzufügen, um das kommentieren zu können:
    a) Die "Bierdeckelerklärung" wird nie kommen - siehe b)

    b) Den Wunschtraum kannst du knicken, wir leben nicht bei "Wünsch-dir-was".
    Die Absetzmöglichkeiten sind durch die Verfassung vorgeschrieben: Jeder soll/muss nach seinen Möglichkeiten zu den Kosten der Gemeinschaft beitragen. Daher gibt es im Steuerrecht auch eine Vermögenssteuer - die aus genau diesem Grund nie abgeschafft - sondern tricky-tricky - von Kohl und Konsorten nur "in der Erhebung ausgesetzt" wurde.

    c1) Ich kann, darf und soll meine individuellen Belastungen vor der Festsetzung der Steuerschuld geltend machen. Das ist nicht egoistisch, sondern eine Frage der Steuergerechtigkeit.
    c2) Wer seine Belege im Schuhkarton sammelt, hat verloren. Steuererklärung ist eine ständige Aufgabe - wie z.B, auch die Kontrolle der Kontoauszüge und das Abheften derselben. Klebt - oder heftet man die Belege in einen Ordner, der idealerweise ein Register besitzt, das nach den Schlagworten von Elster sortiert ist und pflegt dazu eine Excel-Tabelle, welche dieselbe Ordnung hat, hat man eine gute Grundlage.

    Und ich bleibe dabei, ist ab einer günstiger, weil ich deutlich mehr rausbekomme

    Am meisten bekommst du heraus, wenn du dich in die Materie einarbeitest. Ich hatte ein paar Jahre lang die SteuerSparErklärung plus (für Lehrer) von WoltersKluwer (Akademische) verwendet und das Buch "Steuertricks" von Konz durchgelesen. Danach weiß man eigentlich sehr genau, was man als Lehrkraft steuerlich absetzen kann - und braucht nur noch Elster. Das Erstellen der Steuererklärung beginnt nämlich bereits am 1. januar des Steuerjahres - wenn man Belege sammelt und manche Einkäufe hinter den "Kundentrennbalken" legt, um diese Dinge separat zu bezahlen - wie z.B. Fachzeitschriften, Büromaterial oder - in meinem speziellen Fall - Haushaltschemikalien, Schutzhandschuhe, Plastiklöffel etc., die dann als Ausgaben in meine EÜR wandern - weil ich diese für fotografische und künstlerische Experimente benötige.

    Mit Wiso allein würde ich - ohne das über die Jahre angesammelte Wissen über das Steuerrecht - dem Finanzamt deutlich mehr überlassen müssen. Wissen rocks. Auch bei der Steuererklärung. :cash:

    Ich bin mir sicher, dass ChatGPT (oder eine andere KI) heutzutage auch problemlos meine Steuererklärung machen könnte :)

    Nein. Sie hat (noch) keinen Zugriff auf deinen Elster-Account ;)
    Zudem wäre die Zusammenstellung der benötigten Daten und entsprechender Prompts sicher mehr Aufwand, als das selbst reinzuhacken.
    Einen Widerspruch dagegen erstellt dir die KI mit ein paar Klicks.

    Aber ... ist dieser Nebenkriegsschauplatz nur ein Ablenkungsmanöver vom eigentlichen Thread-Thema?
    Das ist ja auch ein beliebtes Reaktionsschema der AfD auf Angriffe und Informationen - kapere das Thema... und greife Threadteilnehmer persönlich an.
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…assung-100.html

    Ach so... sorry. Das Posten von links ist ja kein eigener Diskussionsbeitrag und böse. Nun denn - dann will ich eben böse sein ;)

    Eine KI ist wie googel oder andere Dinge ein Werkzeug. Das nutzt man um Informationen zu bekommen. Antworten hier einfach reinzukopieren finde ich auch unsinnig. Informationen mit Hilfe einer Ki zu bekommen und zu verifizieren finde ich sinnvoll.

    Wenn hier jemand falsche Informationen postet - und ich der Einfachheit halber die korrekten Informationen von KI zusammenstellen lasse, so what. Lassen wir lieber Falschinformationen stehen?

    BTW: Heute habe ich Gemini benutzt, um schwäbische "Übernamen" / Spottnamen / Schimpfworte zu erklären. Die KI kann auch schwäbisch und ist als Werkzeug prima. Und nein - ich habe - und nehme mir nicht die (Lebens-)Zeit, das selbst runterzutippen. Hauptsache, es passt.
    Wer gerne wissen will, wie Schwaben sich und andere nennen - bitteschön:

    https://oberschwabenschau.info/schwaebisch/di…rte-uebernamen/

    Natürlich gibt es dazu auch viel Wertendes zu sagen, guck dir ein paar Dokus auf Arte an, wenn es dich interessiert oder bleibe im "oh, wie faszinierend Modus" hängen, das bleibt natürlich dir überlassen. Ich finde es halt immer sinnvoll, sich dessen bewusst zu sein, was man tut, auch wenn man nie alles verstehen kann, das gilt doch für alle Menschen auf der Welt für jedes beliebige Thema. Aber eigentlich sollten wir uns doch alle bemühen, dazuzulernen und verantwortlich mit dem Wissen umzugehen, was uns zur Verfügung steht.

    Statt mir hier vorzuwerfen, dass ich KI hirnlos und unkritisch verwende:

    Schreib doch einfach, an welcher Stelle der von mir zitierten Zusammenfassung eine fehlerhafte Aussage enthalten ist. Nach meinen Informationen ist die Zusammenfassung zu den Bestandteilen und der Funktionsweise von BingCopilot korrekt.

    Zudem ist Bing Copilot meines Wissens die einzige KI, die ihre Quellen nennt, auf die sie die Aussagen gründet. In einem anderen Thread hatte ich mich jedoch auch bereits über diese Funktion mokiert - als Bing als Quelle meine eigene Webseite angegeben hatte - meine Aussagen jedoch aus dem Konjunktiv als Tatsache umformuliert hatte und damit die Aussagen meiner Webseite ins Gegenteil verkehrt hatte.

    Ich verwende Ki durchaus kritisch und nicht ungeprüft. Sie ist jedoch ein Werkzeug, das mir Zeit spart. Ich hab' Besseres zu tun, als Schmidt hier seitenlange Repliken selbst zu formulieren, wenn mir das ein Werkzeug präziser und schneller erledigt.

    Daher: In Zukunft bitte Kritik am inhalt - nicht an der Form.
    Um es mit Luther zu sagen: "„Wenn ich nicht durch Schriftzeugnisse oder einen klaren Grund widerlegt werde – [...] kann und will ich nichts widerrufen, [...]“ :teufel:

    Solaris war so bekannt, dass daraus mehrere Theaterstücke, Filme und eventuell auch Kurzgeschichten entstanden. Der gesamte Roman stand sicher nicht im Deutsch-Lehrbuch.
    BTW: "Solaris" ist auch noch heute ein interessantes "Lehrstück" für Ethik oder Psychologie.
    NHL Unter Kollegen ist das "Du" üblich - falls man kein "Schnösel" ist. Gesiezt wird nur innerhalb der Hierarchie nach oben. ;)

    Das (Schul-) Jahr neigt sich dem Ende zu und viele Schulen legen die "Bundesjugendspiele" in die Zeit vor den Sommerferien.
    Nun möchte der CDU-Kultusminister in Baden-Württemberg, damit sich "Leistung wieder lohnt" die alten Bundesjugendspiele wieder aktivieren. Was für ein B***!

    Gerade bei den schweißtreibenden Temperaturen gibt es viel bessere Möglichkeiten, den Spaß an der Bewegung zu fördern und dies ohne "Sieger und Verlierer" (Winner & Loser") durchzuführen. Mehrere Jahre war das Thema "Bewegte Schule", "Bewegungspause" und "Spaßolympiade" aktuell. Linkhinweise und Tipps dazu habe ich über 20 Jahre hinweg hier gesammelt und immer wieder aktualisiert (zuletzt heute):

    https://www.autenrieths.de/sportunterricht.html#bewegung

    Zusammenfassung des Romans (ja... wie immer und gerne ;)

    Zitat

    Der Planet Solaris ist fast vollständig von einem gigantischen, planetenumspannenden, gallertartigen Ozean bedeckt. Das Raumschiff / die Forschungsstation schwebt über dieser lebendigen Masse. Dieser "Ozean" ist jedoch keine leblose Suppe, sondern ein hochintelligentes kosmisches Wesen. Er ist in der Lage, die Planetenbahn aktiv zu stabilisieren und formt bizarre, kilometerhohe Strukturen aus seiner eigenen Gallerte. Als die Forscher versuchen, ihn mit Röntgenstrahlen zu untersuchen, antwortet der Ozean, indem er die verdrängten Erinnerungen und Schuldgefühle der Wissenschaftler materialisiert. (KI Gemini)

    Du bist Nachhilfelehrer, damit eigentlich nicht schreibberechtigt und suchst in einem Forum auf der Basis eines Threads, der selbst 13 Jahre alt ist, nach einer Kurzgeschichte?

    a) Egal, ob Oberstudiendirektor oder "kleiner Nachhilfelehrer" - nach meinem Verständnis ist das Lehrerforum für Lehrer da, solange es um Fragen des Unterrichts und des Berufs geht.
    b) Er hat nach der Geschichte gesucht und im SF-Forum einen Hinweis entdeckt. So what.

    c) Können wir in den Threads vielleicht dabei bleiben, uns zu unterstützen und nicht jede Anfrage zerfleddern - und in einen uninteressanten Nebenschauplatz überführen? Danke.

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