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Beiträge von Wolfgang Autenrieth
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Was ein Problem hingegen ist, ist dass die deutsche Politik durch den Mindestlohn die deutsche Textilproduktion unattraktiv gemacht hat. So erfolgt Design und Planung zwar in Deutschland, Produktion jedoch im günstigeren Ausland.
Ich schlage vor, den Mindestlohn an das Niveau von Burma anzugleichen, damit wir wieder konkurrenzfähig werden!
In Burma (Myanmar) liegt der gesetzliche Mindestlohn bzw. der durchschnittliche Einstiegslohn für Textilarbeiterinnen umgerechnet bei etwa 0,35 € bis 0,50 € pro Stunde (bzw. ca. 2,50 € bis 4,00 € am Tag). (Die genannten Zahlen basieren lt. KI Gemini auf Berichten und Analysen internationaler Arbeitsrechtsorganisationen, Gewerkschaftsnetzwerke und Branchenstudien zum Textilsektor in Myanmar.
BTW: Bei uns auf der Alb gibt es die Textilfirma Trigema. Die Firma zahlt ordentlich (über Mindestlohn), bietet den Beschäftigten eine Lebenseinstellung und den Kindern der Beschäftigten eine Garantie auf einen Ausbildungsplatz. Geht schon.Das Gewäsch, dass der Mindestlohn für den Niedergang der deutschen Industrie verantwortlich sei, kann ich nicht mehr hören.
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Du magst das gerne polemisch finden, ich habe allerdings nirgends etwas von "Ausnutzen" geschrieben.
Warum betonst du es dann ausdrücklich?
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Asylsuchende verursachen nach einer Auswertung von Abrechnungsdaten von 2018 übrigens 10% mehr Gesundheitskosten, als der Durchschnitt. Auch das ein Punkt, der langfristig nicht gut sein kann für ein System, das ohnehin unter Druck steht.
Liegt das daran, dass diese Menschen durch Kriegserfahrungen, Flucht, Misshandlung und zuvor erlebter Mangelernährung ein höheres Erkrankungsrisiko besitzen als wir satten, geimpften und ärztlich bestens versorgten Mitteleuropäer?
Die höheren Gesundheitskosten von Asylsuchenden unterschwellig als "Ausnutzen des Gesundheitssystems" umzudeuten, ist polemisch.
Ich möchte auch den Vorschlag von Quittengelee unterstützen, diesen Thread wieder für Beiträge zum Thema der Überschrift zu nutzen und keinen Krieg gegen Migranten anzuzetteln
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Wie in dem Beitrag, als ich die AFD als russische Vasallenpartei bezeichnet habe? Die ist zudem für eine Migration nach rassistischen Gesichtspunkten. Das wäre genau das Gegenteil von dem, was ich präferiere.
Die AfD positioniert sich ja selbst als pro-russische Partei. Da liegst du nicht neben der Parteilinie
ZitatDie Alternative für Deutschland (AfD) vertritt in ihrer Programmatik, Rhetorik und Außenpolitik in weiten Teilen eine pro-russische Position. Obwohl es innerhalb der Partei in Detailfragen Nuancen gibt, zeichnet sich die Gesamtausrichtung durch deutliche Russlandnähe und eine ausgeprägte Distanzierung von der traditionellen Westbindung der Bundesrepublik aus.
https://vorwaerts.de/bnr/petr-bystr…afd-zu-russlandZitatDie AfD lehnt die im Zuge des Ukraine-Kriegs verhängten Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Russland strikt ab und fordert deren umgehende Aufhebung.
https://correctiv.org/aktuelles/russ…and-orientiert/ZitatDie AfD plädiert für die Wiederaufnahme günstiger Rohstoff- und Gaslieferungen aus Russland (einschließlich der Inbetriebsetzung von Nord Stream).
https://correctiv.org/aktuelles/russ…and-orientiert/Da sprichst du nur den Wunsch der AfD aus.
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.. wozu so alte Knochen noch taugen...
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Au weia ...Natürlich sind potentielle Patient:innen gemeint.
Priml. Tolles "Argument". Da kannst du auch potentielle Lottogewinner für deine "Argumentation" benutzen

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Fake-News gab es bereits 1575 - da wurde Gutenbergs Erfindung genauso missbraucht, wie heute TikTok, Facebook oder andere asoziale Medien.
"Eine gewisse Wunderzeitung von einer Schwangeren Jüdin zu Binzwangen, vier Meilen von Augsburg, welche kürzlich den 12. September des nächstverschienenen 74. Jahrs, anstatt zweier Kinder zwei leibhafte Schweinlein oder Färlin (zur Welt) gebracht hat."
Holzschnitt von Bernhard Jobin, 1575
Die Transkription habe ich soeben hier abgelegt:
https://oberschwabenschau.info/landkreise-und…637-binswangen/ -
Wenn du die 7000 syrischen Ärzte als Gewinn siehst, müsstest du sie den 1,2 Mio syrischen Patient:innen gegenüberstellen
Das ist so polemisch. Liegen derzeit 1,2 Mio syrische Patient*innen in deutschen Krankenhäusern? Fake-News!
Falls du das belegen kannst - gerne!
Nun kommt gleich: Aber die könnten ja mal eine Arztpraxis besuchen, also sind sie Patient*innen. Mit Verlaub: Dann haben wir auch 80 Millionen deutsche Patient*innen, deren Behandlung DU gerade mit deinem Gehalt finanzierst. Ist das deine Art der Argumentation?
@Tobbe Du hast im Moment gerade mal 94 Beiträge im LF verfasst und alle klingen SEHR nach AfD-Sprech. Bist du auf Wahlkampftour?
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Dieser dämliche Mittelweg ist es, der für die vielen Toten sorgt.
Was ich über deine deine plakative Schwarz-Weiß-Meinung denke, kannst du dir denken.
So funktioniert die Welt nicht. Kannst du bedauern, aber nicht ändern. -
Meine Übersetzung davon:
Reiches Land unterstützt armes Land. Im armen Land gibt es aber keine Demokratie sondern eine wie auch immer geartete Führungsclique (Militär-Junta, Großfamilie, …), die sich das Geld unter den Nagel reißt, um sich daran selber zu bereichern bzw. um Waggen zu kaufen, um die Bevölkerung weiter zu unterdrücken. Je mehr Geld man dort hinein pumpt, desto fester sitzt die Clique im Sattel.
Nein - eben nicht. Schau dir das Prinzip an, das bei https://wp.bisoro.de praktiziert wurde (leider Vergangenheitsform, weil der Organisator verstorben ist):
- In Baden-Württemberg gibt es die SEZ - "Stiftung Entwicklungszusammenarbeit"
Über diese Stiftung wird für Vereine oder NGO's Kontakt zu Selbsthilfegruppen in Entwicklungsländern vermittelt. In unserem Fall war dies die AACOBI - die Association des Amis de la Commune de Bisoro. Dieser Verein hat mit den Bürgern der Commune in demokratischen Abstimmungen festgelegt, welches Projekt gefördert werden soll - zum Beispiel der Bau einer Trinkwasserleitung, damit die Frauen das Wasser nicht mehr aus dem Tal 300 Höhenmeter auf den Hügel tragen müssen.- In Zusammenarbeit mit den "Hydraulique Sans Frontiers" wurde ein Plan und eine Kostenkalkulation erstellt. Die Kosten mussten nun zu 10% aus Spenden der Gemeinde Albstadt und zu 10% durch Eigenleistung der Bürger der gemeinde erbracht werden. 80% kamen dann als Zuschuss des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung dazu.
- Abrechnung und Rechnungsbelege wurden von der deutschen Gruppe erstellt und bei SEZ und BMZ eingereicht.Auf dieselbe Weise wurden 12 Schulen gebaut u.v.a.m.
BTW: Die Wasserpumpe ist trickreich und benötigt keinen Treibstoff - nur Wasser. Erfunden wurde das Prinzip des hydraulischen Widders von den Gebr. Montgolfier.
https://wp.bisoro.de/infrastruktur/…ulische-widder/
Dein Vorwurf geht ins Leere - zumindest fast. Nach einem Militärputsch in Brundi konnte das Prinzip nicht fortgeführt werden - es wird nun für ein Projekt in Südamerika angewendet. -
Aber ich werde doch immer schlauer, wenn ich deine Beiträge lese. Und es soll mal keiner sagen, dass Entwicklungshilfe nichts bewirken würde. Hier die Bevölkerungsentwicklung in Burundi.
Deine gepostete Grafik zeigt nur, dass ich Recht habe und bessere Bildung dringend notwendig ist. Nicht nur in Burundi.
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"Wir müssen deren Land aufbauen, sonst kommen die hier her"... Ach nee, hab ich wieder falsch verstanden, sorry.
Nein, nicht falsch verstanden, sondern das Prinzip nicht kapiert. Verständnis entsteht nicht durch die Wahl eines schlau schauenden Avatars.
Für Schwerkapierer: Reiches Land unterstützt armes Land. Reiches Land bekommt Ansehen und Handelsbeziehungen für Rohstoffe, seltene Erden, Unterstützung in UNO und Weltsicherheitsrat uswusf. Armes Land kann seiner Bevölkerung eine Zukunft bieten. Menschen bleiben dort, weil es dort eine Zukunft für sie gibt.
Win-Win. -
Wir sollten beim Klimawandel besser aufpassen, dass er nicht für Mitteleuropa zum Fluchtgrund wird.
Nicht nur beim Klimawandel. Leider wird der Sinn von "Entwicklungshilfe" meist marktwirtschaftlich betrachtet - diese soll sich monetär refinanzieren. Das ist jedoch zu kurz gedacht. Entwicklungshilfe, die den Menschen hilft in ihrem Geburtsland ein menschenwürdiges Leben und eine Zukunftsperspektive zu entwickeln, verhindert Migrationsströme - und zahlt sich letztlich durch Einsparungen bei Grenzsicherung und Unterbringungskosten aus.
Ich durfte als Webmaster und "Dokumentator" einige Jahre ein Hilfsprojekt für Burundi begleiten. In Burundi gab/gibt es einen ethnischen Konflikt zwischen den Bevölkerungsgruppen der Huti und Tutsi, in dem zwischen 1993–2005 Hunderttausende Menschen starben. Die Ereignisse hatten den Charakter eines Genozids und zahlreiche Menschen mussten fliehen.
Der Schulleiter des örtlichen Gymnasiums der Stadt Albstadt hatte mit anderen Menschen der Stadt und Kirchengemeinde, sowie der Stiftung SEZ und eines Selbsthilfevereines vor Ort ein Hilfsprojekt für die Gemeinde Bisoro in Burundi angestoßen, mit dem Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Grundlage sollte Bildung sein - und Hilfe zur Selbsthilfe.
Es konnten über mehrere Jahre hinweg - auch durch Selbsthilfe der Menschen vor Ort -12 Schulen finanziert und gebaut werden, es wurden Wasserleitungen verlegt, Gesundheitsstationen errichtet und Alphabetisierungskurse für mehrere Tausend Frauen durchgeführt.
Während an anderen Orten in Burundi noch heute Konflikte grassieren, ist Bisoro befriedet und Hutu und Tutsi leben dort in friedlicher Koexistenz. Dies gilt noch heute, nachdem der "Motor der Aktion", Schulleiter Rolf Armbruster im Alter von 85 Jahren gestorben war und die Hilfsaktionen wegen politischen Wirren in Burundi nicht mehr weitergeführt werden konnten.
Die Saat war gesät und aufgegangen.Falls ihr eine ähnliche Aktion betreibt oder plant, könnt ihr Teile des Projekts "Schulen für Bisoro" als Blaupause und Muster übertragen:
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Roger Federer hat viel Geld verloren. Ein deutlicher Kursrutsch an der Börse ließ sein Vermögen um mehrere Millionen Euro sinken.
ZitatEin Kursrutsch an der Börse hat für Roger Federer erhebliche finanzielle Folgen. Das Vermögen des früheren Tennisstars ist laut "Forbes" am Dienstag auf 952 Millionen Dollar (826 Millionen Euro) gesunken.
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"Flüchtlinge müssen alimentiert werden, sonst gehen sie klauen" ist jetzt eher ein mittelgutes Argument für Migration.
Dass du meine Beiträge (absichtlich?) falsch verstehst, bin ich mittlerweile gewohnt. Du legst mir in deinem Nachsatz ein "Argument" in die Tastatur, das ich nie verwendet habe.
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Ich fühle mich generell betrogen, wenn jemand sich Sozialleistungen erschleicht.
Du wirst doch nicht betrogen. Dein Steueranteil fließt derzeit komplett in die Rüstungsausgaben. Den sozialen Bereich finanziere ich mit meinen Steuern.
BTW: Sozialleistungen werden nicht "erschlichen", sondern gewährt. -
Mir bezahlte Arbeit suchen! Ist das eine Option für Dich?
In Deutschland gibt es ein Arbeitsverbot für Asylsuchende und Migranten. In Frankreich gibt es ebenfalls In den ersten 6 Monaten nach Einreichung des Asylantrags ein Arbeitsverbot für Asylbewerber. Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel dürfen nicht offiziell beschäftigt werden. Arbeitgeber machen sich strafbar.
Diese Menschen dürfen in Frankreich erst nach einer gewissen Zeit in Branchen mit erheblichem Arbeitskräftemangel (Bau, Pflege, Landwirtschaft, Gastronomie) arbeiten.
Da hättest du als Nicht-EU-Bürger ein Problem bei der Arbeits- und Nahrungssuche.
Effekt: Diese Menschen suchen nach Möglichkeiten, ihren Hunger zu stillen.
Da ist mit die deutsche Regelung um einiges lieber - und sozial verträglicher. -
Ich arbeite.
Nun - Migranten und Asylanten erhalten zunächst keine Arbeitserlaubnis. Deine Antwort geht an meiner Frage vorbei. Aber so muss man sich eben nicht in die Situation anderer Menschen hineinversetzen. Priml.
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... aber einige aus meinem "Dunstkreis" haben sich Brillen z. B. beim Optiker geholt ...
Ich hatte einen netten Dialog mit der Optikerin:
"Haben Sie.." - Sie fällt mir ins Wort: "Nein, ich habe keine Brillen mehr für die Sonnenfinsternis! Sie sind heute sicher der Dreihundertste, der mich das fragt." - "Dann nehmen Sie die Antwort doch einfach mit dem Handy auf und spielen Sie jeweils ab, falls Sie gefragt werden. So schonen Sie Ihre Stimme." - "Das wäre mir dann doch zu unpersönlich."

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