Beiträge von Valerianus

    Krabappel offenbart hier zum wiederholten Male ihre herausragenden juristischen Kenntnisse. Dass hier überhaupt diskutiert werden kann liegt doch allein an Meikes schwammiger und nebenbei gesagt - ich hab auch ein paar Jahre Foren moderiert - unnötiger Bemerkung über die "eklatante Häufung von Userbeschwerden". Wenn man nichts sagen möchte, dann sollte man wirklich bei "nichts" bleiben und nicht versuchen das Nichts irgendwie mit Worten zu beschreiben, das macht es nie besser. :)

    Und nebenbei gesagt: Ich kann mir durchaus ein paar völlig nachvollziehbare Gründe vorstellen aus denen Mikael gebannt wurde. Ich versteh nur nicht wieso jetzt. Aktuell war er doch eher in einer Ruhephase. ;)

    Echt jetzt? Du unterrichtest zwei Sprachen und das ist die Essenz, die du aus dem Satz ziehst? Es ist massives Erziehungsversagen der Eltern, wenn Kinder nicht trocken in die Grundschule kommen, sich nicht selbstständig anziehen können oder denken, dass Kühe lila sind. Was die Erziehung von Kindern angeht spricht das Grundgesetz nicht nur vom Recht der Eltern, sondern von einer Pflicht.

    @Kathie: Deine Ziele für den Kindergarten sind eine gute Idee, vor allem wenn sie auch auf diesem erzieherischen Level blieben (denn seien wir ehrlich: Die Sachen die du da stehen hast, sollte jedes Kind zuhause lernen und weil das nicht passiert wäre der Kindergarten dafür ein guter Ort). Was bitte nicht passieren darf ist, dass Kindergärten zu einer echten "Vorschule" werden. Die Kleinen müssen früh genug allen möglichen Quatsch lernen und es gibt schon genug wahnsinnige Eltern die ihr Kind in den bilingualen Kindergarten stecken, Gott weiß warum...

    Jaja. Natürlich. So wie überall auf der Welt, wo man nicht unser dreigliedriges Schulsystem hat.

    Das sind die Ergebnisse aus PISA. Unsere Gesamtschulen sind natürlich noch über dem Niveau von Mexiko, aber wenn das das Ziel ist, dann gute Nacht. Natürlich würde sich das Niveau heben, wenn da auch Gymnasialschüler hinkämen, aber seien wir mal ehrlich wenn wir uns unsere Schulpolitik der letzten Jahrzehnte anschauen: In welche Richtung wird sich das Niveau wohl verschieben, wenn die wirklich grottenschlechten Gesamtschüler mit den gleich schlechten Hauptschülern und den massiv besseren Realschülern und Gymnasiasten zusammenkommen? Wohl kaum in Richtung Gymnasium...es darf ja niemand sitzenbleiben und so. ;)

    P.S.: @Wollsocken80: Finnland ist zwar gerne bemüht, aber ein denkbar schlechtes Beispiel, weil die ihre (in Deutschland hochgelobten) Reformen gerade weitestgehend zurückbauen, nachdem sie (dank PISA) gemerkt haben, dass sich da etwas in eine völlig falsche Richtung entwickelt hat.

    Allgemein finde ich das die Moderatoren hier hervorragende Arbeit leisten, die Begründung "eklatante Häufung von Userbeschwerden" finde ich aber ehrlich gesagt lächerlich. Entweder verstößt er gegen die Regeln oder nicht. Wenn ich nach dem Muster in meiner Klasse vorgehen würde, hätte ich andererseits nie wieder Probleme mit Mobbing, weil ich immer das gemobbte Kind mit Ordnungsmaßnahmen überziehen würde, bis es die Schule verlässt. :zungeraus:

    Und was hätten wir, wenn wir kein dreigliedriges System mehr hätten? Gesamtschulen knapp über dem Niveau von Hauptschulen und weit entfernt von den jetzigen Realschulen und Gymnasien (PISA lässt grüßen)..?
    Mal im Ernst...nicht eine einzige Schulleistungsstudie gibt das dreigliedrige System als verantwortlich an, weil es einfach quasi keine Länder zum Vergleich gibt.

    Und nur nebenbei: Unsere duale Berufsausbildung + Techniker/Meister/etc. ist in etwa allem überlegen was in anderen Ländern Hochschulen verlässt...aber ja..."Studierendenquote" ist ja ein Mantra, weil ein Bachelorabsolvent besser ist als ein Handwerksmeister...not...

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat die GEW Berlin das (ging doch um die Eingruppierung, oder?) nachher doch noch angenommen, weil die anderen Landesverbände der GEW es gar nicht so furchtbar abwegig fanden...

    Vielleicht ist das einer der Gründe dafür, dass in Ländern in denen Gewerkschaften deinen Idealen folgen ihre Mitgliederzahlen rapide in den Keller gehen (Deutschland, Frankreich, UK), während sie in Ländern mit Orientierung an der eigentlichen Koalitionsaufgabe steigen (v.a. Skandinavien)? Außerdem gibt es Gott sei Dank auch immer eine juristische Sichtweise und die ist in Deutschland nun einmal weit entfernt von deiner Meinung (Art. 9, Abs. 3 GG). ;)

    Es ist nicht die Aufgabe einer Gewerkschaft solidarisch zu sein, sondern möglichst viel für ihre Mitglieder rauszuholen. Für den Klassenkampf sind wir im falschen Jahrhundert...
    P.S.: Bestes Beispiel ist doch der verlogene Kampf von ver.di (Posten im Aufsichtsrat) gegen die GDL (Lohnerhöhungen für die eigenen Mitglieder)...

    Das läuft als wärst du Landesbeamter oder Angestellter beim Land (je nach Ergebnis der Gesundheitsprüfung). Da der Dienstgeber deutlich weniger Dienstnehmer als das Land hat, ist das Geld üblicherweise auch schon vor dem ersten Arbeitstag da und nicht erst nach 3-4 Monaten wie teilweise beim LBV (Vorteile einer kleinen Verwaltung). :)

    Das ist ein Fachanwalt für Versicherungsrecht gewesen und gleichzeitig halt Versicherungsberater. Als Anwalt verliert er sofort seine Zulassung, wenn er von irgendeiner dritten Partei Geld annimmt. Ich habe den damals für Krankenversicherung und Dienstunfähigkeitsversicherung in Anspruch genommen, weil das die beiden Versicherungen sind, bei denen ich mit absoluter Sicherheit nicht in der Verfassung bin mich herumzustreiten, falls ich sie brauche...

    @Xiam: Ich bin mir nicht sicher, ob es für meinen damaligen Versicherungsberater so einträglich ist gewerblichen Betrug zu begehen, dass er dafür auch seine Anwaltszulassung riskieren würde, aber genug kriminelle Energie vorausgesetzt, woher weiß ich dann, dass mein Arzt mir Medikamente nicht nur wegen der netten Reisen in die Karibik verschreibt oder du dir von gekauften Noten kein Eigenheim finanzierst? Vielleicht ist es mein Glaube daran, dass wir nicht in einer völligen Bananenrepublik leben :P

    Versicherungsberater (ist der richtige Begriff, hab das oben auch editiert) dürfen keine Provision annehmen und ich hab vor 7 Jahren 150€ dafür bezahlt, da kostet jedes Erstgespräch mit dem Anwalt um irgendwann später den Makler/die Versicherung zu verklagen mehr. :P

    P.S.: Wer also nicht der Werbeveranstaltung der Lehrerberater folgen möchte, kann sich hier jemand wirklich unabhängigen suchen. ;)

    Die Beihilfe (bei Ersatzschulen üblicherweise deutlich schneller in der Erstattung als das LBV) beteiligt sich nicht an deinem PKV, dafür musst du ja auch nur 50% oder 30% versichern (je nach Anzahl der Kinder), aber wenn du schon drin bist, brauchst du die Öffnungsaktion nicht.

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