Beiträge von Yummi

    Viele dieser Wahlberechtigten kennen das Programm und die Ziele der AfD nicht. Das Kreuz wird nur gemacht, um "denen da oben" zu zeigen, dass man sie nicht mag. Protestwähler sind keine Überzeugungs"täter".

    Wie soll ein Wahlberechtigter seinen Unmut äußern, wenn nicht mit seinem Kreuz auf dem Wahlzettel?

    Wir haben ein Wahlrecht und der Wähler hat das Recht seine Einschätzung der gegenwärtige Politik durch seine Wahlentscheidung zu äußern. Ist er unzufrieden, wählt er jemand anderes.

    Viele Wähler lesen nicht das Wahlprogramm komplett durch. Die meisten die AfD gewählt haben, würden z.B. aufgrund ihrer Steuerpolitik Nachteile erleiden.

    Aber das ist immer so; es sind 2-3 Punkte für eine Wahlentscheidung relevant. Und so wird immer abgestimmt.

    Man muss da nicht um den heißen Brei herumreden; relevante Themen waren nun einmal die Migration, LHK, Sicherheit.

    Klimawandel dagegen kaum relevant.

    Die AfD hat von dieser Gemengelage nun einmal profitiert. Man kann nur hoffen dass Schwarz-Rot da spürbare Veränderungen gelingen wird, ansonsten wird das beim nächsten Mal sehr knapp zwischen AfD und CDU.

    Man darf aber auch nicht verschweigen, dass die westlichen Demokratien durch Einflussnahme von außen unter Druck gerät; da erwarte ich auch das Merz klare Kante zeigt.

    3 Stunden Klavierspielen war mir schon in der Jugend ein Graus, den Rest tue ich auch so. (Gut, Weißwein und Uni nicht regelmäßig, aber immer wieder, wenn ich Lust dazu habe. Es ist nett, aber mir dauerhaft zu wenig.)

    Ich sehe es bei meinem Vater und meinen Stiefvater, wer rastet, der rostet. Mein Vater ist schon lange tot, mein Stiefvater mit 94 immer noch fit. Er war Landschaftsgärtner mit eigenem Betrieb und schneidet immer noch Bäume.

    Wo raste ich denn dann? Geistig und körperliche Betätigung ist essentiell. Nur sehe ich diese für mich nicht im Beruf sondern in anderen Dingen

    Im Gegenteil:
    du machst etwas gerne, bekommst dafür auch noch Geld. Ist doch geil :tanz:

    Ne. Ich muss arbeiten um Geld zu verdienen, um die Dinge die ich geil finde zu bezahlen. :daumenrunter:

    Wenn Lottogewinn, dann raus. Man stelle sich vor, man könnte morgens 3h Klavierspielen, am Nachmittag gemütlich seine Bahnen ziehen und am Abend mit der Frau einen Rotwein auf der Terrasse beim Sonnenuntergang genießen.

    Oder vielleicht wieder zurück an die Uni und entspannt jedes Semester eine Vorlesung anhören.

    Es gibt soviel was man verpasst wenn man täglich arbeiten muss :musik:

    Das ist halt Selbstverarsche und meist ein "ich kann die Lösung nachvollziehen". Da helfen Hausaufgaben, die dann von ChatGPT, Mama oder der Nachhilfe gemacht werden auch nicht.

    Ich sage meinen Schülern häufig, dass wenn eine Aufgabe kompliziert ist, dass man durchaus mal YouTube nutzen kann. Es spricht didaktisch und fachlich nichts dagegen, Problemlösungen anzugehen.

    Es ist natürlich immer einfacher zu sagen, man hat es nicht verstanden. Aber ich habe auch in meinem Studium versucht Hilfestellungen bei Übungsblättern zu bekommen. Und das Internet gab es damals auch schon; wenn auch nicht so ausgeprägt wie jetzt.

    Zu meiner Zeit habe ich Foren benutzt (Nerds) falls eine Aufgabe nicht zu knacken war. Manchmal hilft ein kleiner Hinweis und dann läuft es.

    Ich finde üben auch wichtig, aber das stupmfe Abarbeiten (oder eben nicht) von starren Aufgaben ist nicht mehr zeitgemäß. Auch dass dies dann in die Bewertung einfließt finde ich nicht förderlich. Daher kann man das aktuelle Hausaufgabenformat sehr wohl einfach abschaffen.

    Also bist du auch gegen Hausaufgaben. Denn mit Selbstständigkeit haben die echt nix zutun.

    Ich bin kein Fan der Argumentation „nicht zeitgemäß „. Maßnahmen werden nicht dadurch schlechter, weil 25 Jahre vergangen sind. Eher weil die nachkommende Generation bestimmte Fertigkeiten nicht mehr kann.

    Macht ihr denn keine Übungen im Unterricht? Hausaufgaben sind total ineffizient, ja das ist nicht eure Zeit. Ich find's aber der Klasse gegenüber respektlos, deren Zeit ist auch wichtig.

    Natürlich. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Wer die Hausaufgaben regelmäßig erledigt ist verfestigt die Inhalte aus dem Unterricht. Die Herausforderung besteht auch darin sich mit Problemen auseinanderzusetzen und nicht gleich nach dem Lehrer zu rufen.

    Ohne Übung in Mathe oder RW geht nichts. Insbesondere in RW brauchen die jungen Leute Übung bis man die Regeln verinnerlicht hat. Dann ist es einfach.

    Ich sehe Hausaufgaben wie das Schwimmtraining oder den Klavierunterricht. Ohne kontinuierliches Training/Übung wird das für viele Kids nichts. Mir genügt die Zeit in der Schule häufig nicht um viele Aufgaben zu üben.

    Im Grundschulalter muss man regelmäßig lesen, rechnen, schreiben. In der weiterführenden Schule genauso.

    Es geht dabei nicht um die schiere Menge. Jeden Tag ein wenig und das kontinuierlich.

    Später, meist Pubertät werden Kids auf Schwerpunkte wechseln die ihnen Spaß machen.

    Für diese Fächer macht man dann freiwillig mehr. Andere wird man beiläufig erledigen; und genau dafür sind in den jungen Jahren kontinuierliche Hausaufgaben wichtig. Dass man diese Fächer zumindest verantwortungsvoll erledigt.

    Die Schwerpunkte sieht man dann später auch in der Freizeit. Plötzlich konnte man dank regelmäßiger Übung in jungen Jahren ganz ordentlich das Instrument spielen und hat dann mit seinen Jungs gejamt. Und aus täglich 20-30 Minuten ist dann im Teenageralter Stunden geworden. Und plötzlich konnte man die Songs seiner Lieblingsband spielen

    Das Problem ist doch nicht die Frage ob Abitur oder nicht. Als Eltern denke ich da eher: "Ich will mein Kind lieber an ein konkretes Gymnasium schicken, weil diese Schule den Sozialindex 1 oder 2 hat, wohingegen die Haupt- oder Gesamtschule einen Sozialindex von 6-9 hat. Die dortige Klientel will ich meinem Kind einfach nicht antun."

    Index 1 = Bullerbü

    Index 9 = Bürgerkrieg

    --> https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…e_2024_2025.pdf

    Interessant. Kenne ich aus BW gar nicht.

    Aber nachvollziehbar aus Sicht der Eltern. Ich bin selbst in einem Ort aufgewachsen, wo du deine Kinder nicht an bestimmten Schulen sehen wollen würdest.

    Der Aufsichtsschlüssel ist schon sehr „bescheiden“. Bei uns (dank Ehrenamt) im Verein kommen idR. 4 Trainer auf 20 Nichtschwimmer.

    Das Becken ist überschaubar groß. Das erleichtert es.

    Aber dennoch ist klar, dass wenn man Schwimmen in der Schule unterrichtet, man mit dem auskommen muss, was zur Verfügung steht. Man kann das nicht als Ausrede nehmen, dass Ressourcen fehlen.

    Dann muss man das Schwimmtraining anpassen ( z.B. weniger gleichzeitig im Becken). Ist blöd, ist aber so.

    Ein Ball ist US-Amerikanischer Quatsch? Meine Eltern sind in den 50ern schon auf Bälle gegangen.

    Grillhütte und Bier kann man jedes Wochenende haben. Hier geht es darum, acht Jahre gemeinsame Schulzeit zu feiern.

    Wenn man nach der Zeugnisverleihung etwas besser Essen gehen würde, ist man doch auch schon in dieser Größenordnung.

    Wo bekommt man denn heute noch eine größere Halle mit Dekoration, Musik, Essen und all den notwendigen Auflagen für 30€ pro Person?

    Für 50-70 € pro Person würde ich schön in einem Restaurant am See sitzen und nicht nur das Abi feiern, sondern das schöne Wetter genießen.

    Abiball :grimmig: und 20.000€?

    Was ein Schwachsinn.

    Und was feiert man da eigentlich? Spätestens im ersten Semester muss man für eine anspruchsvolle Klausur soviel büffeln wie für das Abitur.
    Die Anspruchshaltung…da hat weder die Erziehung noch der gesunde Menschenverstand genug Platz im Leben gehabt.

    Ich huste meinen Kindern was, wenn die mir da ankommen mit 50-70Euro p.P….

Werbung