Beiträge von Yummi

    Sorry. Training für 3,8 km schwimmen, 180 km Rennrad und 42 km Laufen ist alles andere als therapeutisch. Das ist zeitintensiv und absolut kräftezehrend.

    Da würde man fast denken da macht einer „krank“ um Zeit für das Training zu haben :musik:

    Finde mal einen Arzt der das therapeutisch bei einem depressiven Menschen nennt. Da guckt dich der Amtsarzt an und ab geht’s zurück in den Dienst :musik:

    Lächerlich das als therapeutisch zu definieren.

    Da geht einer morgens um 9 Uhr 4h Radfahren um danach noch 1h zu joggen. Oder morgens 2km schwimmen um danach noch 25 km locker zu joggen. Und die Kollegen arbeiten weiter :schreien:

    Halte ich für 'ne Art gaslighting-Argument... und kontraproduktiv, insb. wenn man bedenkt, wie hoch der Krankenstand in unserer Profession ist (insb. auch psychische Krankheiten, speziell auch Burnout betreffend), wie viele potenzielle Kollegen im Studium beim Blick hinter die Schulkulissen oder in den ersten Jahren nach dem Ref hinschmeissen etc. etc. etc. DIe Konditionen des Jobs müssen einfach besser werden.

    Der Punkt ist aber, dass Depressionen und Burnout nicht z.B: Extremsport o.ä. widersprechen, in keiner Weise sogar.

    Rechtlich war das gar nicht in Abrede zu stellen. Ich habe gesagt dass es so belastend ist, dass es die Genesung torpedieren kann. Du kannst dich da auf die Hinterbeine stellen. Wer Burnout hat schläft schlecht oder is dauerhaft müde. Wer depressiv ist hat u.U. bestimmte Medikamente.

    Du musst das tun was deine Genesung unterstützt. Wer einen Ironman schafft ist als ein Iron Man; dann muss er den Schuldienst auch schaffen :grimmig:

    Wenig ist toxischer als der Lehrerberuf was psychische Gesundheit angeht. Für mich ist es deshalb vollkommen naheliegend, dass man beim Iron Man (gibt es eigentlich auch Iron Woman?) teilnimmt bzw. dafür trainieren kann, die Schule mit ihrem ganzen System einen aber gleichzeitig abgrundtief krank macht.

    Eigentlich muss man bei fast jeder psychischen Erkrankung davon ausgehen, dass eine Rückkehr in den Arbeitsprozess im Falle einer Lehrkraft ein großes Risiko für den Gesundheitszustand ist. Dafür ist der Beruf einfach zu belastend. Wir haben

    Und was die Kochshow angeht: Vielleicht war das eine Gelegenheit endlich mal wieder Lebensfreude zu empfinden? Diese Show wird ein Enegiegeber für sie gewesen sein, die Schule eben wie so oft ein Energievampir.

    Wenn der Job dich so ausbrennt dann musst du halt damit aufhören.

    Wenn man krank ist kann man durchaus den Alltag bewältigen. Je nach Art der Erkrankung kann angemessener Sport sinnvoll oder auch nicht sein.

    Nicht sinnvoll ist die Teilnahme an einer TV-Kochshow oder bei Burnout auf einen Ironman trainieren.

    Eine bei voller Besoldung krankgeschriebene Beamtin oder Beamter muss akzeptieren dass Fehltritte extrem beleuchtet werden. Denn finanziell ist man im Gegensatz zu den AN in einer finanziell sehr luxuriösen Situation.

    Ich kann auch verstehen dass der Dienstherr in Zukunft nicht mehr lange fackeln wird, jemand dauerhaft DU zu benennen. Kommt trotz allem günstiger

    Dann sind es eben Kompetenzen.

    Weiterhin können Schüler dank dem neuen Unterrichtsfach Informatik nun grundlegend Programmieren.

    Allerdings ist die Kompetenz in Word gesunken, Inhaltsverzeichnisse, Fußnoten etc für Facharbeiten zu erstellen., die jedoch auch nie besonders ausgeprägt war. Nunja heute formatiert eine Facharbeit die KI komplett. Das Ergebnis was rauskommt, ist vom Format und der Rechtschreibung besser.

    Dank des Fachs Mathe können Schüler grundlegend mathematische Fragestellungen beantworten. -> immer weniger können das.

    Mit KI umfangreich umgehen, Präsentationen erstellen nicht nur über Powerpoint sondern über Canva, Tablets bedienen, sich Hilfe online suchen und sich vernetzen in Foren oder Messengern wie Discord, WhatsApp, auf Knowunity nach Aufzeichnungen suchen von anderen Schülern oder selbst eigene hochladen. Youtube und Hilfeplattformen aufsuchen.

    Es heißt nicht, dass alles direkt verstanden wird, aber das gemeinsame Lernen und die Kommunikation, auch mit fremden Personen hat zugenommen.

    Lächerlich. Als ob das relevante Fähigkeiten wären; vernetzen über WhatsApp:musik:; YouTube aufsuchen:musik:.


    Ich fände es tatsächlich gut wenn die Kids sich Lernvideos noch einmal zu Themen anschauen. Machen aber nur die wenigsten und dauerhaft sowieso nicht.

    Ansonsten wenn Lehrer obige Aufzählungen für relevant halten, unterrichte ich meine Kids lieber selber

    Man kann das Stadt/Land Verhältnis und auch den Anteil Migrationshintergrund oder den sozioökonomischen Hintergrund kontrollieren und Bremen und NRW sind immer noch richtig übel was den Bildungserfolg angeht. Hamburg hat sich im letzten Jahrzehnt auf einen guten Weg gemacht und ja, Sachsen und Bayern sind auch unter Kontrolle dieser Variablen immer noch auf einem verdammt erfolgreichen Trip.

    Um Bildungserfolg zu erreichen muss das Elternhaus hier eingreifen.
    Da man dass nicht erzwingen kann muss man also das Angebot ändern und sieht das Ziel im Ganztagsbetrieb. Problem ist, dass unser System im Ganzen nicht darauf ausgerichtet ist.

    1. Wenn man was ändern will, dann muss frühkindliche Bildung groß geschrieben werden. Um da aber was zu erreichen, muss Kindergarten Pflicht werden. Da geht den Rechten dann die Hutschnur hoch.

    2. Ganztagsschule für alle wäre der Todesstoß für unser Vereinssystem. Die Kids kämen 16-17 Uhr heim. Da haben vor allem Jüngere keinen Lust mehr sondern wollen zurecht zuhause spielen oder auf den Spielplatz. Du müsstest unser System amerikanisieren, wo also z.B. Musik, Sport usw. im Ganztagsbetrieb integriert ist.

    3. Du musst innerhalb eines einheitlichen Schulsystems Vertiefungsschwerpunkte geben z.B. Advanced Calculus und normale Mathekurse.

    4. Du müsstest Ausweichmöglichkeiten verbieten (Privatschulen…). Widerspricht dem GG.

    5. Du müsstest von vorneherein eine Durchmischung der einzelnen Schulen vorgeben. Folge wären lange Fahrtwege, freundschaftliche Brüche…

    Das einzige was wirkt wäre, wenn viele Eltern bei jungen Schüler und ältere Schüler selber Verantwortung fündas Lernen übernehme würden.

    Ist es eine Abkehr, wenn man das in Frage stellt?

    Und ist es eine Abkehr, wenn man das generell gar nicht so betrachtet?

    Es ist eine Bereicherung und ein gutes Fundament, wenn die Erstsprache sicher erlernt ist. Es ist ebenso ein gutes Fundament, wenn weitere Sprachen hinzu kommen, das hilft beim Fremdsprachenlernen und auch bei der Kommunikation.

    Es ist aber ein Problem, wenn Menschen anderer Herkunftssprachen sozial benachteiligt sind, im Brennpunkt leben und zu wenig Einsicht in Strukturen gewinnen. Das hängt auch damit zusammen, dass sie gar nichts anderes sehen, hat aber mit Mehrsprachigkeit gar nicht so viel zu tun.

    Aber auch das ist eine Minderheit, denn viele leben ihren Kindern etwas ganz anderes vor, sind mehrsprachig, wechseln problemlos zwischen den Sprachen, helfen gerne bereitwillig und dolmetschen. Um die geht es hier dann, wenn die Förderung aller zu kurz kommt, nicht aber, wenn es um zu wenig Leistungsbereitschaft oder Lernvermögen geht.

    Das Pferd kannst du zur Tränke führen, saufen muss es selbst.

    Oder anders gesagt:

    Als Einwandererkind kann ich nur den Kopf schütteln von der Erwartungshaltung, dass man allen alles geben muss damit bloß keiner aufschreit wie ungerecht das System ist.

    Haben es meine Kinder leichter als ich. Sicherlich meine Frau und ich sind Akademiker.

    Sind meine Frau und ich Einwandererkinder und trotzdem Akademiker? Ja.

    Ich arbeite in einem Teil des Schulsystems wo wirklich jeder jeden Schulabschluss machen kann. Wo ich Schüler habe die 6-7 Jahre dort sind. Hauptschulabschluss, MBA und Abitur. Da hatte ich einige drin.

    Unser System ist besser als viele sagen. Häufig liegt es an den Lernpersonen…

    Zu Finnland und dem Mythos des selbstgesteuerten Lernens

    https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/…verantwortlich/

    Larifari Unterricht und fehlender Ehrgeiz der Schüler in Schweden
    https://www.sueddeutsche.de/bildung/pisa-a…chule-1.1901532


    Ich erinnere mich noch genau an den PISA Schock 2002. Das wurde die Jahre danach immer wieder in der Uni zitiert. Asien und deren Leistungsorientierung war verpönt. Asiatische Länder standen damals auch oben. Und sie stehen heute immer noch oben.

    Dann läuft es aber eben doch darauf hinaus, dass man bestimmte Schüler irgendwo sammelt, wo sich irgendwer (?) irgendwie (?) mit ihnen beschäftigen darf.

    Mal ist es die Hauptschule im "angeblich bewährten" 4-gliedrigen System, mal ist es die GeSa, die deshalb schlecht ist.

    Es sind immer die gleichen Schüler:innen, die auffällig sind, denen man in den bisherigen Schulsystemen nicht helfen kann, die offenbar etwas ganz anderes brauchen. Zeit und Zuwendung wären gut, aber die möchte niemand finanzieren, ganz unabhängig vom Schulsystem.

    Deshalb können wir ja einfach abwarten, bis die Schüler:innen alt genug sind. Bis dahin bewahren wir sie alle gemeinsam in Räumen auf und schicken irgendjemanden zur Aufsicht hinein.

    Da die Kinder das Verhalten nicht von zu Hause lernen, sind sie schon ab der 1. Klasse mit der Schule überfordert. Dann können diese Kinder ja auch dort aufbewahrt werden. Eine Ausbildung kann man ja auch ohne Schulabschluss machen.

    Niemand bewahrt die Kids wo auf. Aber das Ziel der Hauptschule ist es eben auch die Schüler Ausbildungsreif zu bekommen. Dazu gehören eben Grundfertigkeiten. Blöderweise können immer mehr Schüler diese nicht.

    Was dann? Wir mischen alle zusammen und dann ist alles gut? Oder wäre es nicht sinnvoll, schwache Schüler mit besserem S-L- Schlüssel soweit zu bekommen, dass diese einen Ausbildungsplatz bekommen.

    Andererseits wie lange wollt ihr deren Händchen halten? In der freien Wirtschaft weht ein anderer Wind. Probezeit, Übernahme…all das sind Faktoren mit denen sich diese Menschen eben auch auseinandersetzen müssen.

    Für uns ist klar dass wir das jüngste Kind mit Zusatzheftchen unterstützen. Von der Grundschule kommt nichts und es langweilt sich. Blöderweise sagen das unisono alle Lehrereltern in der Klasse8o. Außer wir alle haben keine Ahnung…

    Das linke Geheule wegen sozialer Ungerechtigkeit in unserem System ist halt wieder ein Zeichen dass die Linken blind sind wenn es um das berufliche Schulsystem geht.

    Bis auf wenige Ausbildungen die explizit für Abiturienten sind, kann man praktisch eine duale Ausbildung auch ohne Schulabschluss machen.

    Bei erfolgreichem Abschluss wird das Abschlusszeugnis einem Hauptschulabschluss gleichgestellt.

    Dann sind die Schüler auch alt genug um zu erkennen was man will. Danach kann man schulisch im beruflichen Schulsystem (MBA, FH-Reife, Abitur) weitermachen oder man arbeitet und kann nebenberuflich den nächsten Abschluss anvisieren. So etwas gibt es kaum in anderen Ländern.

    Letztlich ist unser System weitaus durchlässiger und bietet eine Vielzahl von Wegen. Ich denke es ist eher der Wunsch einiger, ideologisch Veränderungen auf Kosten aller durchzudrücken.

    Aus diesem Grund ignoriere ich geflissentlich was da für pädagogoische/wissenschaftliche Ergüsse von links kommen; die haben keine Ahnung vom beruflichen Schulsystem noch von Wirtschaft.

    Ja. Denn manche Kids sind weiter als andere. Es kann nicht sein alle auf die Mindeststandards zu setzen. Wenn mein Kind nun einmal fertig ist, dann soll der Kollegen alternative interessante Aufgaben bereithalten.

    Dafür wird er bezahlt. Wenn er es nicht schafft, dann langweilen sich die flotteren Kids.

    Und so wenig wie es die Aufgabe meiner Kids ist, dem Lehrer beim Schwimmunterricht zu unterstützen weil sie nun einmal Wettkampfschwimmer sind, so wenig ist es deren Aufgabe ständig anderen Schülern die Aufgabe zu erklären, nur weil ein Prof aus dem Elfenbein was von sozialen Kompetenzen redet.

    Wie gesagt, die Mindeststandards verfehlen immer mehr Kinder. Wir fangen es halt auf, damit unsere weiterkommen.

    Schüler immer schlechter?
    Es beginnt ja schon in der Grundschule. Wenn ich die Lehrer bei meinen Kindern vergleiche, dann merkt man schon wer Bock hat und wer nicht.

    Bei einem gab es ab Klasse 1 regelmäßige Hausaufgaben; und sei es nur den Buchstaben oder die Zahl noch einmal üben. Mit der Zeit kamen dann Aufgaben hinzu. Meist war er so 10-15 Min. beschäftigt.

    Beim anderen Kind gibt es keine Hausaufgaben aber auch keine Binnendiffetenzierung. Ist man fertig mit den Inhalten im Ungerricht, dann gibt’s was zum ausmalen.

    Folge; dann gibt’s ein Buch zuhause mit Aufgaben die man am Wochenende parallel zu den Großen dann bearbeitet. Das führt nur dazu dass man froh ist die Grundschule hinter sich zu haben.
    Das ein Teil dann aber wirklich schlecht vorbereitet in die SEK kommt wundert dann nicht. Sieht man ja an den Abschulungen…

    Wie groß muss die Furcht oder eigene Unsicherheit sein, dass man glaubt die Existenz hänge bloß von der SL Beurteilung ab.

    Und glaube mir, kein SL der einen guten Unterricht sieht, wird einem Ref eine sehr schlechte Beurteilung geben. Das würde bei mir sofort beim VG landen; da käme der SL in Teufelsküche.

    Da wird der Richter sehr schnell sich ein Bild der bisherigen Leistungen machen (Seminar, Lehrproben,Mentorenbeurteilung).


    Wenn der Ref so knapp ist dass die SL das Zünglein an der Waage ist, dann wäre er sowieso falsch im Job.

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