Beiträge von Yummi

    Eine Familie, deren Nettoeinkommen 2,5k netto beträgt und zu einem Hausbau von einen Baufiberater beraten wird, die sollte so schnell wie möglich das Weite suchen.

    Aber ich verstehe diese krankhafte Fixierung mancher auf Wohneigentum auch nicht.

    Schwarzarbeit ist illegal, da gibt es keine zwei Meinungen.

    Es gibt genug legale Möglichkeiten Steuerzahlungen zu vermeiden bzw. in die Zukunft zu verschieben.

    Trifft blöderweise für andere Einkunftsarten eher zu als bei nichtselbständiger Tätigkeit:aufgepasst:.

    Ich bin sehr dankbar für diesen wertvollen Beitrag. Ich habe diese Geschichte am Lagerfeuer erzählt und alle Menschen waren froh. Die Frauen wurden fruchtbar und der Weizen auf den Feldern gedieh. Danke, dass es solche wichtigen Beiträge in unserer Welt gibt, die den Menschen neuen Lebensmut spenden….

    Hat doch alles seit ewigen Seiten nichts mehr mit dem Tarifabschluss zu tun.

    Mittlerweile ist es auch offiziell, das Land Baden–Württemberg rasiert die Beamten, vor allem A12 und drunter mit der lächerlichen Übertragung des 200€ Sockels in 3,6% deutlich

    https://lbv.landbw.de/-/tarifeinigung-in-den-tarifverhandlungen-für-die-beschäftigten-der-länder-2

    Nein. Es wird geprüft ob es für Kollegen Zulagen geben soll, bei denen die 3,6% zu einer Verschlechterung führt.

    Ichvfinds witzig; erst 3,6% statt 200€ um das Abstandsgebot zu wahren und dann wieder Zulagen um Nachteile für die niedrigeren Besoldungsstufen rückgängig zu machen :aufgepasst:. Ach Finanzpolitik in The Länd:autsch:

    Darüber hinaus plant das Land rechtlich gebotene, ergänzende Maßnahmen. Denkbar ist beispielsweise eine gestaffelte jährliche Sonderzuwendung für bestimmte Besoldungsgruppen. Diese Maßnahmen tragen auch zur Einhaltung des Mindestabstands zum Grundsicherungsniveau in der Besoldung bei. Zusammen mit der Tarifübertragung ist dies als Gesamtpaket zu verstehen.

    https://lbv.landbw.de/-/tarifeinigun…r-l%C3%A4nder-2

    Naja, Führungskräfte als "dumme Lastesel" zu bezeichnen, geht dann doch etwas an den beruflichen Realitäten vorbei ;)

    Ich möchte daher mal die Perspektive eröffnen, dass man gerade als Mitglied der (erweiterten) Schulleitung seine eigenen Arbeitsbedingungen

    erheblich mitgestalten kann.

    Ja. In dem man dafür sorgt dass man die besseren Klassen bekommt, Unterrichtsentfall nach den Prüfungen durch Zuweisung von Prüfungsklassen und keine Klassenleitung.

    Hast du diesem Interview wirklich zugehört? Der sagt was ganz anderes als das was du hier schreibst. Er spricht vor allem von einem Mangel der Unterrichtsqualität und einem Mangel der Qualifikation der Lehrpersonen. Er spricht davon, dass in Deutschland völlig einfallslos Smartphones in den Schulen einfach verboten werden anstatt vernünftige Medienkonzepte zu erarbeiten. Er spricht davon, dass Deutschland es verpasst, seine Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten angemessen zu fördern. Er fällt ein vernichtendes Urteil über das System und über die, die darin arbeiten - also über euch Lehrpersonen. Er spricht davon, dass das deutsche Bildungssystem offensichtlich nicht in der Lage ist, sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Du bestätigst das hier ja auf eindrucksvolle Art und Weise, er wird wohl tatsächlich recht haben.

    Er ist ein Schwätzer im Elfenbeinturm. Er soll sich ein, zwei Jahre vor eine Klasse stellen und all das machen was er fordert.

    Deputatstunden ungleich Arbeitszeit. Du und dein AG haben jeweils ein Anspruch darauf, dass so viele Stunde wie bei anderen Landesbeamten gearbeitet wird. In der Regel setzt das Land deine Deputatstunden so fest, dass Du am Ende des Jahres die gleiche Jahresarbeitszeit wie andere Landesbeamte erreichst. Klappt allerdings oft nicht wirklich.

    Na jetzt wird es interessant. Wieviel Deputatsstunden muss ein Lehrer arbeiten damit er die für Beamten angegebenen 41h /Woche nach Tom123 erfüllt? Immerhin willst du die Lehrerstunden anheben.

    Bildungskrise ist ein hartes Wort. Da müsstest du erstmal definieren, was das ist. Und was ist Bildung? Ist es relevant, dass ich fehlerfrei schreiben kann. Welche Kompentenzen machen 2023 Bildung aus? Alleine darüber könnte man lange diskutieren. Brauchen wir ein Schulsystem, dass vor allem "paukt". Fehlerfreies Lesen, Schreiben, Rechnen, schriftliche Rechenverfahren in Perfektion? Was ist mit Latein? Mit Sprachen? Ich denke wir sind hier an einer Stelle, wo viel im Wandel ist. Wir müssen überlegen, was die nächsten 50 Jahre wichtig ist. Was müssen Kinder lernen? Keine leichte Frage.

    Dann läuft sicherlich einiges im Bildungssystem falsch. Aber im Gegensatz zur Klimakrise können wir vieles mit entsprechenden politischen Willen ändern. Die meisten von uns werden sicherlich zustimmen, dass alleine mehr Lehrerstunden viel bringen würde.

    Dann sind die Ergebnisse und die Studien auch nicht so klar, wie Du es darstellst. Wir haben keine Krise, dass die Kinder nichts mehr lernen. Wir haben Probleme in bestimmten Bereichen. Oft wird festgestellt, dass unsere Spitze durchaus gute Leistungen bringt. Es gelingt uns aber nicht die schwachen Schüler abzuholen. Elternhaus, Migrationshintergrund, Einkommen der Eltern, ... spielen eine viel zu große Rolle bei den schulischen Leistungen. Das muss man ändern. Ob wir deshalb eine Bildungskrise haben? Vielleicht. Aber sicherlich nicht mit dem Klimawandel vergleichbar.

    In der Spitze können sie fehlerfrei sprechen, schreiben, rechnen. Und das sicherlich schon in der Grundschule.

    Das was du willst ist dieses elendig Kompetenzgedöns dass seit bald 15 Jahren seinen Unfug treibt.

    Und nein; mehr Deputatsstunden arbeite ich nicht.

    Wenn es hoch kommt, verbringt vielleicht mal ein Schüler bei uns 30 min am Tag am Bildschirm. Wir haben auch Schüler die durchaus 4-5 + x Stunden zu Hause am Bildschirm verbringen. Wenn ich das auf die Woche hochrechne, komme ich vielleicht auf 1h in der Schule. Da stehen dann privat selbst bei bildungsnahen Familien eine zweistellige Zahl von Stunden gegenüber. Ob dann die Reduzierung der Bildschirmzeit in der Schule noch irgendein Einfluss hat?

    Absolut. Denn das hat in der Grundschule nichts zu suchen. Diese Seuche wird früh genug die Kinder erreichen; in dem Alter entscheiden Eltern über die Bildschirmzeit., nicht irgendwelche Lehrer die sich für digitalen neumodischen Unterricht rühmen wollen.

    Meine Kinder zahlen heute mehr Steuern und Sozialabgaben, als ich jemals an Familienzuschlägen erhalten hatte - und werden das auch über viele Jahre tun. Von daher war das für meinen Arbeitgeber (den Staat) keine schlechte Investition. Trotz Kindern (und Zuschlag) konnte ich dennoch nie den Lebensstandard meines kinderlosen Kollegen-Ehepaares erreichen, das ständig mit dem Michelin-Führer durch die Welt reiste und beim Besuch stolz durchs Haus mit Weinkeller führte.
    Anmerkung: Ich bin auf die beiden nicht neidisch. Ich bin reicher- nicht pekuniär - aber auf eine wertvollere Art.

    Woher willst du wissen das es durch die Besoldung kam und nicht durch Erbe?

    Darüberhinaus bedeutet das natürlich auch eine schlechtere Grundbesoldung für den A16.

    Kinderlose Kollegen werden hier dann auch klar benachteiligt; unabhängig ob sie mit der gegenwärtigen Besoldungsstruktur gut leben.

    Darüberhinaus finde ich es vermessen sich hinzustellen und sich als die glücklichere Person zu definieren weil man Kinder hat.

    Woher will man das wissen? Warum sollen die anderen unglücklich sein?

    Wenn aber die Familienalimentierung die Grundbesoldung derart stark anhebt, kann ja nicht mehr vom Abstandsgebot, etc. gesprochen werden. So ist die Nettobesoldung bei A13 mit 2 Kindern, Sk2, Mietenstufe 6 höher als die Nettobesoldung eines kinderlosen Schulleiters eines Gymnasiums mit A16 Sk1 bei gleichem Hauptwohnsitz. Das kann doch nicht im Sinne des Dienstherren sein, wenn eine deutlich höhere Besoldung nicht mehr durch Beförderungsstellen sondern durch Kinderzeugen erreicht wird? Dann hat sich ja gerade der DBB mit seinem ständigen Verweis auf das Abstandsgebot ad absurdum geführt.

    Die Grundbesoldung wird ha nicht angehoben. Das höhere Monatsbrutto kommt durch die Zuschläge und die sind nicht pensionswirksam.

    Achso...ich dachte, die hohen Familienzuschläge seien nur eine NRW-Spezialität ;)

    Und Kindergeld kommt noch zu den exorbitanten Familienzuschlägen on Top? Das soll gerecht sein? Es ist eine krasse Diskriminierung Kinderloser und ich verstehe nicht, warum man da nicht auf die Barrikaden geht.

    Weil die meisten Lehrer Kinder haben/Kinder haben wollen?

    Und die meisten nicht kapieren dass die Zuschläge nicht Penionswirksam sind, sondern durch die Zuschläge mehr Geld zur Tilgung ihres Immobiliendarlehens zur Verfügung haben.

    https://www.news4teachers.de/2023/12/studie…-von-schuelern/

    Aber schön digitale Endgeräte und digitale Schulbücher massiv ausbreiten.

    Ich persönlich kann überhaupt nicht mit digitalen Büchern arbeiten; ich finde das im Vergleich zu gedruckten Büchern einfach unangenehm.

    Auch Freizeitlektüre am Kindle bringt nicht das gleiche Feeling rüber wie ein gedrucktes Buch in der Hand zu halten.

    Dann ist klar dass Kinder in kürzester Zeit das Lesen einstellen und lieber was anderes machen.

    Aber die Politiker rühmen sich weiterhin mit "modernen" Medien.

    In 15 Jahren kommt der nächste Aufschrei :musik:.

    Zwei verheiratete hessische Polizisten (beide A9, Stufe 4), einer 50%, der andere 100%, mit zwei Kindern kommen netto bei knapp 5000 Euro (minus KV) raus.

    Ein verheirateter Alleinverdiener in A10 (was bei den meisten Polizisten über kurz oder lang erreicht wird), Stufe 4, mit zwei Kindern kommt netto bei 3900 Euro (minus KV) raus.

    Dann ziehst die Miete beim Alleinverdiener ab und dein Abstand zum Bürgergeldempfänger ist nicht mehr groß. Aber dafür darfst 41 h arbeiten:aufgepasst:

    Das ist kein Problem eines zu hohen Bürgergeldes, sondern (je nach Branche unter Umständen) zu niedriger Löhne.

    Das ist das Lieblingsargument von Linken.

    Sozialausgaben hoch, keine Sanktionen/Verpflichtungen, und Forderung nach erheblich höheren Löhnen.

    Leistungen des Gemeinwesens sollten an Leistungen für das Gemeinwesen gekoppelt werden.

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