Lehrer haben oft diese Art "wir verdienen gut genug". Genauso nervig wie "Meine Berufung" oder "wir müssen bei Arbeitskampfmaßnahmen immer auch die Schüler beachten". ![]()
Beiträge von Yummi
-
-
Nein. In BW ist es gar nicht so lange her dass es zeitversetzt übertragen wurde.
https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/pre…eamten-im-land/
Und in der dritten Runde kommt auch nichts heraus und es geht in die Schlichtung.
Am Ende wird es die 3.000€ über 18 Monate gestreckt geben und 5% dann am Ende oben drauf.

-
By the way, Zitat aus der Gewerkschaftsmail:
Zudem stellte die TdL die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamt*innen und Versorgungsempfänger*innen in Frage.
Wieder ein Grund dass meine Kinder einen hohen Bogen um den öffentlichen Dienst machen

Die kriegen dies ja hautnah mit. Ist ja nicht so als ob der öffentliche Dienst von qualifizierten Bewerbern überrannt wird
. -
Wenn man eine Frau hat die Lehrerin ist, dann hat man dummerweise immer gemeinsam Urlaub.
Hat man eine Frau aus der Wirtschaft, dann muss man alleine die Kids in den Ferien aushalten.
Hat beides seine Nachteile

Hauptsache die Frau ist keine Nervensäge. Dann ist es mir schon immer egal gewesen ob Lehrerin oder nicht.
-
Es gibt leider Menschen, die psychisch krank sind.
Wenn diese dann den Ton in einer Klasse angeben und das Verhalten auch noch durch die Erziehungsberechtigten unterstützt wird, hat man als Lehrperson schlechte Karten.
Meine Befürchtung ist, dass es in der Zukunft häufiger zu solchen Situationen kommen könnte, da u.a. sehr viele Videos, die unsoziales Verhalten zeigen, von den Kindern und Jugendlichen konsumiert werden.
Das Verhalten einiger Menschen in dieser Gesellschaft ist auch gegenüber Rettungsdiensten, Polizei, Feuerwehr und Servicepersonal menschenunwürdig. Welche magischen Kräfte sollten Lehrerinnen und Lehrer besitzen, um davon verschont zu bleiben?
Ich habe eher die Erfahrung gesammelt, dass Schüler fachlich schlechter, sozial aber doch angenehmer geworden sind.
Wenn ich an meine Zeit zurückdenke, da ging es in der Schule zwischen Schülern und teilweise gegenüber Lehrern schon anders zu.
Vielleicht auch ein Ergebnis das man institutionell mehr zur sozialen Kompetenz in Schulen beiträgt; auch weil einige von Haus aus wenig mitbekommen
-
Ich bin wahrlich kein Fan, von emotionalen und drastischen Worten, aber: Was du schreibst, ist widerwärtig. Ich wünsche dir, dass du selbst niemals von Mobbing betroffen bist. Es gibt böse Menschen auf dieser Welt und wenn ein solcher unter deinen Schülerinnen und Schülern ist, dann bist auch du nicht gefeit.
Mit einem vernünftigen respektvollen Verhalten hat man idR keine Probleme mit Schülern.
Ist ein Problemfall dabei, dann hat man als Lehrer klare Kante zu zeigen. Ist man dagegen wenig resilient dann packt man solche Situationen nicht, vielleicht weil man als Kind selbst gemobbt wurde.
Nur was ist die Folge? Wer soll die Klasse übernehmen? Soll der Kollege nur noch angenehme Klassen unterrichten?
Steht am Ende gar eine DU an?
Wie willst du verhindern dass der Kollege bei der nächsten Kleinigkeit gleich wieder dieselben Probleme bekommt?
-
Klar, warum soll die Erkenntnis nicht gleich zu Beginn der Fortbildung erfolgen? Mühsam dies erst nach Stunden zu verstehen

Kannst du kein Blut sehen, solltest du kein Arzt werden.
Kannst du mit Kindern nicht klar kommen, solltest du kein Erzieher werden.
Es gibt Dinge die sind in jedem Job unerlässlich; hast du keine Lehrerpersönlichkeit und lässt dich mobben von Schülern...definitiv nicht der richtige Job.
-
Ja die Berufung zur/zum Landesbeamtin oder Landesbeamten steht einem Streik schon ziemlich im weg

Ach Beamte meintest du
. Beamte haben kein Streikrecht, egal was die GEW da ständig versucht. Das weiß man wenn man sich für diesen Weg entscheidet. Aber man erwartet halt im Gegenzug vom Dienstherr eine amtsangemessene Besoldung.Ich meinte angestellte Kollegen.
-
ich sehe da keine Unterschied zu ausgefallenen Flügen oder verschobenen OPs.
Doch, bei einigen Kollegen steht die "Berufung" im Weg
-
Nö. Ich denke einen Abschluss schlechter als der Bund/Kommunen wäre für die Gewerkschaft ein Desaster.
Insbesondere nach 2 Jahren hoher Inflation und all den Problemen im öffentlichen Dienst der Länder.
Wenn doch schlechter, dann kann man sich die Gewerkschaft gleich sparen. Junge qualifizierte Leute gehen jetzt schon lieber in die Wirtschaft; nicht nur des Geldes wegen sondern auch die Flexibilität spielt eine immer größere Rolle.
Der einzige Zeitpunkt wo Lehrer ein richtigen Vorteil haben ist bei Grundschulkindern die Betreuung in den Sommerferien.
Kollegen mit demselben/vergleichbaren Abschluss sind derzeit bei Unternehmen sehr zufrieden. Nicht wenige nehmen den Sprung in die Schweiz wahr.
Die Zeit der Beschäftigungssicherung als den Vorteil schlechthin, der ist vorbei.
Da muss mehr kommen als Teilzeit erschweren, Sabattjahre aufschieben zu lassen oder Pflichtstunden im Deputat erhöhen.
Wir haben einen Arbeitnehmermarkt; bessere Zeiten werden nicht kommen aus Gewerkschaftssicht
-
Prüfungen finde ich auch blöd, trifft die eh meist schon so aufgeregten Prüflinge, aber mitten drin mal einen Tag die Schule mit solchen Dingen lahmlegen, ohne das fast alle streiken, warum nicht.
Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dass es einen Streik gab, den sogar die Beamten zum Großteil mit durchgeführt haben (und erzählt mir nicht, die dürfen nicht, das ist ja immer noch nicht abschließend geklärt, außerdem ist genau gar nichts außer einem Vermerk in der Personalakte, den auch niemanden interessierte, auch später nicht, passiert) und damit an dem Tag keinerlei Unterricht in keiner Schule stattfand, da sind diverse Eltern auf die Barrikaden gegangen und das war auch ordentlich zu merkenAber Kitas schließen und die Eltern treffen ist dann weniger gravierend.
Schüler sind nun einmal Bestandteil unserer Gesellschaft bei welcher das Streikrecht ein hohes Gut ist.
Dann bekommen Schüler mal hautnah mit, dass man im realen Leben für seine Vorstellungen auch mal Kante zeigen muss.
In beruflichen Schule behandeln wir das Thema Tarifverhandlungen. Das wäre dann ein Thema aus der Lebenswirklichkeit der Schüler.

" Meine Prüfung verschiebt sichbund das ist scheiße" sollte vielleicht eher der Einsicht weichen "Meine Prüfung verschiebt sich und das ist scheiße, aber warum verschiebt sie sich? Die Gründe sind (nicht) nachvollziehbar für mich". Das wäre ein Entwicklung die bei den Schülern nachhaltig wäre. Geschehnisse erkennen und bewerten.
Aber von vorneherein da die Keule der Rechtswidrigkeit rauszuholen ist schwach.
-
Ob man das für nötig oder unnötig hält, mag eine Frage der Perspektive sein, es ist aber mit ziemlicher Sicherheit rechtswidrig.
Auch die GDL hat das oft genug erfahren müssen, ein wesentlicher Teil der GDL-Streiks ist gescheitert.
Ansonsten läuft für mich ein Großteil der Kommentare hierzu unter Polemik. Das sich die Gewerkschaften nicht zum Spaß durch mehrtägige Verhandlungen quälen, sollte jedem klar sein.
Wir sollten mit dem Begriff "rechtswidrig" aufpassen, denn ein Streik ist nur von vorneherein rechtswidrig wenn er ein "wilder Streik" ist, also nicht von den Gewerkschaften initiiert.
Was du meinst ist die Frage der Verhältnismäßigkeit eines Streiks und da betreten wir ein Feld, wo je nach Tarifvertragsparteien gegensätzliche Ansichten bestehen, d.h. die Bewertung muss den Gerichten überlassen werden.
Es gibt meines Wissens kein höchstrichterliches Urteil, welches Lehrern verbieten würde, zu Prüfungszeiten zu streiken. Gerichte könnten tatsächlich zur Einsicht kommen, dass dies unverhältnismäßig ist oder auch nicht.
Ich denke eher Gewerkschaften trauen sich dies nicht, weil sie von vielen gesellschaftlichen Gruppen angefeindet werden könnten. Aber das darf eine Gewerkschaft nicht kümmern; ihre Aufgabe ist es ihre Mitglieder bestmöglich zu vertreten; im Rahmen der gültigen Rechtsnormen.
Ich würde heutzutage auch in Frage stellen ob der Shitstorm so groß wäre.
Stundenausfall, überlastete Lehrkräfte, zu wenig Lehrernachwuchs, schlechte Bildungsergebnisse...
Es macht da aus Sicht des Besoldungsgebers Sinn, Lehrer grds. zu verbeamten um da den Druck herauszunehmen. Nur kommen wir bei Beamten jetzt zur Frage amtsangemessener Besoldung; und da ist natürlich auch sehr viel Druck auf dem Kessel.
Aber Streiks per se als rechtswidrig zu bezeichnen nur weil die Auswirkungen sicherlich unschön wären, dass kann letztlich nur die Judikative; und das ist auch gut so.
-
Streik während des Prüfungszeitraums?
-
Naja bei Weselsky klappt es. Der macht nicht nur Sprüche sondern zieht es durch. Bei Verdi dagegen...

Und wundern sich warum der öffentliche Dienst so unattraktiv für Bewerber ist. Da trägt eine Gewerkschaft auch Verantwortung
-
Naja seien wir ehrlich. Youtube Video über vollständige Induktion, sich konzentriert hinsetzen und etwas Übungen machen; dann läuft das.
Das ist Studierfähigkeit; wenn man sich diese Dinge erschließt. Einfacher als vor 20 Jahren geht es definitiv heute.
-
Schönes Beispiel für Schuldverschiebung.
Und: Nein. Selbst Schuld kann ein gemobbter nie sein.
Nö. Wenn Kinder Kinder mobben ist dies scheiße.
Wenn eine erwachsene Person sich von Kindern mobben lässt dann ist das lächerlich. Dann hat diese Person keine Lehrerpersönlichkeit und ist falsch im Job.
Ein normaler Lehrer der wie MrsPace erwähnt handelt, der hat in der Regel kaum Probleme mit den Schülern.
Aber was muss da schief laufen wenn ein Lehrer sich mobben lässt. Ich würde die auslachen wenn die einem blöd kämen
. -
Zum Thema: Steuererklärung steht nicht im Lehrplan, dafür Unternehmensführung.
Das finde ich bis zu einem gewissen Grad auch gut. Steuererklärung "muss" fast jeder deutsche schreiben und da seh ich persönlich die Eltern in der Pflicht (Ja wir wissen alle, dass die das auch nicht können. Aber dennoch seh ich nicht die Schule dafür zuständig - zumindest außerhalb von bestimmten Berufsausbildungen)
Während Unternehmensführung hier eher spezialwissen darstellt, was man in einer "spezialisierten" Ausbildung kennen sollte. Nicht Ohne Grund gehen viele selbstständige schnell Pleite, weil sie davon garkeine Ahnung haben. Und ja nicht jeder macht sich später selbsständig, aber der einzelne Braucht auch nur einen kleinen Teil der Ausbildung. Wenn man danach geht, kann man die Ausbildung auf einen Monat zusammenstampfen und dort nur die Basics lehren, die jeder in der jeweiligen Ausbildungssparte braucht. Und wenn wir dabei sind, können wir auch alle Schüler nach der 7. Klassen entlassen. Alles danach ist auch nur spezialwissen, was einige brauchen.
Unternehmensführung in der Schule, von Leuten die davon keine Ahnung haben..guter Witz

-
Ich hatte dahingehend wirklich noch nie Probleme. Wenn man selbst respektvoll und wertschätzend mit den Schüler*innen umgeht, begegnen einem die Schüler*innen auch mit Respekt und Wertschätzung. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Wer als Lehrer gemobbt wird von den Schülern, der ist falsch im Beruf.
-
Du hast eine Fürsorge- und Verkehrssicherungspflicht. Nur weil man volljährig ist, bedeutet dies nicht, dass man keine Dummheiten macht. Und für dich heißt es, dass diese Dummheiten dir Schwierigkeiten bereiten, wenn du die obigen Pflichten verletzt.
Wenn du denkst du bist fein raus, nur weil deine Schüler volljährig sind, dann lass die Klassenfahrt bleiben
-
Du kannst als Lehrkraft festlegen wo die Veranstaltung beginnt und endet. Die Eltern müssen dies als unterschreiben.
Es macht ja keinen Sinn den Schulausflug per Flugzeug anzutreten und die Schüler um 4 Uhr morgens zur Schule zitieren damit der Flug um 8 Uhr rechtzeitig genommen werden kann.
Oder der Flieger landet um 22 Uhr und die Schüler sollen erst zur Schule und dann nach Hause
.Wenn dies nicht korrekt sein soll, dann braucht es schon eine klare Vorgabe der Verordnung oder ein richterliches Urteil eines Verwaltungsgerichts. Nur dann wären Schulveranstaltungen praktisch in der Oberstufe massiv eingeschränkt und man könnte nur noch Orte per Bus/Zug erreichen. Wie öde und stressig

Gibt nichts spannenderes für Schüler per Flugzeug zu verreisen. Berlin kann jede Schule; Istanbul, Lissabon, Dublin, Edinburgh machen nur die

Werbung