Beiträge von Yummi

    Manchmal kann ich kaum glauben dass Lehrer Akademiker sein sollen und nicht in der Lage sind, Verordnungen zu lesen, verstehen oder qualifizierten Rat einzuholen.

    Dies macht man dann am besten bei den Juristen vom Verband bzw. Gewerkschaft.

    Nur weil bisher etwas in einer bestimmten Weise von der Schule gehandhabt wurde, heißt das nicht, dass es rechtlich in Ordnung ist. Letztlich muss man immer erst auf sich schauen.

    Stimmt. Auch ein Thema um unbedarften Leuten dazu zu verleiten Geld auszugeben und die Zeitschrift zu kaufen

    Ich habe auf Berufsschullehramt studiert und ein berufsspezifisches Fach, dazu zwei allgemeinbildende. Ich habe die Facultas für die Sek 1 nicht (hätte sie an der Uni in dem einen allgemeinbildenden Fach machen können), daher könnte ich nur in der Sek 2 unterrichten. Bin aber glücklich am BK und käme nie auf die Idee zu wechseln

    Ich kann nicht wechseln wegen dem Profilfach. Aber wir haben einige bei uns die auch am allgemeinen Gymnasium unterrichten könnten. Die wollen aber nicht zurück bzw. hin. Ist es wirklich so nervig mit den Eltern?

    Vielleicht fehlt es dir aber auch an Erfahrung mit problematischem Kollegium oder ebensolchen Vorgesetzten? Du musst gar nicht einen extra schlechten Plan bauen. Du kannst auf vielfältige, nach außen ganz sachlich begründbare Weise Kolleg*innen am langen Arm verhungern lassen: Fachfremd in Randstunden einsetzen, bei jeder Beförderung umgehen, Wünsche absichtlich nicht berücksichtigen, Abordnen, wenn mal jemand abgeordnet werden soll, Aufgaben kritisieren aber niemals was Positives finden, mit dem Personalrat klüngeln, keine Verantwortung übertragen...

    Auch das klingt erst mal logisch. Wir sind aber soziale Wesen, auf Arbeit verbringt man viel Lebenszeit. Wenn man nur noch hingeht, um zu unterrichten, nach Schluschluss das Haus verlässt, um zu Hause Unterricht vorzubereiten, ist das nicht jedermanns Traum von beruflichem Miteinander. An kleinen Schulen gibt es nur 20 oder 30 Personen im Kollegium, wenn sich da noch 2 oder 3 Grüppchen bilden, die ihr eigenes Ding machen, wird es schnell ungemütlich.

    Also ja, ich bin absolut für Klarheit und Gesetzestreue. Trotzdem kennen wir nicht die Leute der anderen vor Ort und vor allem müssen wir mit denen nicht dir nächsten 20 Jahre klarkommen.

    Versetzung? Verstehe sowieso nicht wie man an einem Ort sein kann den man nicht mag.

    Gibt genug Begründungen die man anbringen kann um das durchzubekommen. Meistens funktioniert es.

    Abordnungen gehen mit Familie nicht so einfach.

    Mir kommt es ein wenig vor, als ob manche hier einfach nicht aus dem Holz geschnitzt sind für sich einzustehen.

    Wer anfängt in Teilzeit zu arbeiten, lernt es nie richtig und landet in der Dauerteilzeitfalle. Herzlichen Glückwunsch.

    Der Start mit einer halben Stelle ist der toxischste Rat, den man Neueinsteigern nur geben kann.

    Stimme dir zu, wobei in BW vor Jahren nach dem Ref grds nur 18 Stunden gegeben wurden. Dankend abgelehnt und 25 Stunden gefordert :dollar:. Verzichte doch nicht gezwungen auf Geld.

    Stress hängt sicherlich auch von den Fächern ab. Kollegen die zwei Sprachen unterrichten und in der Oberstufe sind, haben richtig Korrekturstress, vor allem in Prüfungen.

    Meine Fächer sind entspannt. Ich kann ohne Probleme eine am Vortag geschriebene Klassenarbeit am nächsten Tag zurückgeben. Wenn ich mir den Korrekturstress geben würde :musik:

    Meist verteile ich die Korrekturen auf die Hohlstunden. Mit der richtigen Aufgabenstellung ist das schnell erledigt.

    Also ein stressiges Studium über 4 Jahre und dann die nächsten knapp 40 Jahre entspannt sein.

    Wenn man Dreck am Stecken hat, kommt der manchmal eben zu unpassender Zeit ans Licht. Ob das Absicht war oder nicht, ist doch egal: Wäre das eher publik geworden, wäre er bis hierhin gar nicht erst gekommen. Und oft ist es doch so, dass solche Sachen eben erst interessant sind, wenn jemand ein bestimmtes Amt bekleiden will. Wäre er Postbote, würde das nicht veröffentlicht, weil es für diese Tätigkeit irrelevant ist und die Person zudem keine öffentliche Bedeutung hat.

    So ist das eben mit Jugendsünden. Ich bin da emotionslos. Man muss eben auch die Konsequenzen seines Tuns in der Jugend tragen, auch wenn es Jahrzehnte her ist.

    Wird interessant wie man das in Zukunft sieht; dank Internet und Blauäugigkeit der Kids wird jeder Schwachsinn gepostet oder als Video hochgeladen. Das ist viel einfacher auch nach Jahrzehnten wieder hervorzuholen.

    Verjährung für Jugendsünden (Zitat Sissymaus) gibt es wohl nicht; vor allem bei Politikern.

    Wird Aiwanger es politisch überleben? Kommt auf die Wahl an. Wenn die FW plötzlich extrem gut abschneiden ist das politisch durch.

    Man sieht es ja an der Karriere von Höcke. Trotz Verfassungsschutz kann er bald der größten Fraktion im Landtag als FV vorstehen. Verstehe ich auch nicht

    Kein Handy in der Grundschule. Ab der weiterführenden Schule ja.

    Bei uns gibt es auch keine Spielkonsolen oder Fernseher im Zimmer.

    Wenn ich mir die Kids in dem Alter mit dem Flimmerkästchen in der Hand anschaue wundert es mich nicht wie ungesund immer mehr Kinder sind.

    Übergewichtig, Artikulationsprobleme aber immer schön am Kasten. Das gilt natürlich auch für Erwachsene. Aber wenn man das schon bei Kindern nicht in den Griff bekommt...

    Der Freund meines Jüngsten dreht durch wenn er seine Tabletzeit zum zocken nicht bekommt. Die werden so gnadenlos abhängig von dem Zeug, dass ich mir gar nicht ausmalen will, wie das erst mit dem eigenen Handy wird :autsch:. Und was tatsächlich auf den Handys zirkulieren will ich mir gar nicht vorstellen. Es genügt schon, wenn einer ein älteres Geschwister hat...

    Wenn man den Kids im Grundschulalter unbedingteins geben will, dann nur eins mit für Anrufe und/SMS. Aber dann kommt gleich die Helikoptermama und heult wie ihr kleiner Julius von den anderen gehänselt wird:pirat:.

    Ansprüche runterfahren ist aber ≠ weniger Klassenarbeiten. Man kann mit demselben Anspruch unterrichten, egal ob fünf oder elf oder gar keine Klassenarbeiten geschrieben werden.

    NRW-Lehrerin hat oben geschrieben, dass viele Eltern regelmäßig mit ihren Kindern das Lesen üben, WEIL sie wissen, dass dort dazu Arbeiten geschrieben werden und sie möchten, dass die Kinder gute Noten schreiben. Diese Elten würde ich bitten, mit ihren Kindern das Lesen zu üben, damit sie Lesen lernen. Ich weise auch die Kinder darauf hin, dass sie in die Schule gehen, um jeden Tag irgendetwas ein bisschen besser zu können oder etwas mehr zu wissen als am Tag davor. Wenn sie das umsetzen, klappt es auch mit den Klassenarbeiten. Diese sind aber kein Zweck an sich, nicht das, worum es in der Schule eigentlich gehen sollte.

    Vorteil von mehr Klassenarbeiten ist ja dass der abgefragte Stoff weniger umfangreich ist.

    Für mich ist das nur wieder der Versuch Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Ändern wird sich dadurch nichts.

    Aber es ist mir auch recht egal, ob es jetzt der WTR oder ein CAS-System wird, darüber kann man reden. Hauptsache die unsäglichen teuren Geräte werden abgeschafft. Das schlimmste was passieren kann ist doch ein CAS-Rechner. NOCH teurer und unsozialer. Meine Klientel kann nicht mal eben die 100€ dafür aus der Portokasse zahlen und das gleiche Problem hat man auch an Regelschulen.

    Keine Leihgeräte?

    Können wir nicht zu nur Papier und Bleistift übergehen? Immerhin geht's ja um die Hochschulreife :aufgepasst::victory:

    Die Kirche als Institution vertritt bestimmte Werte. Wenn ich konträr zu diesen Werten lebe muss ich akzeptieren, dass die Kirche für mich nicht das Richtige ist.

    Es ist ja Unsinn, dass man gerne kirchlich heiraten will, aber zugleich sich für seinen Lebensstil von der Kirche diskriminiert sieht.

    Gleichgeschlechtliche Ehen sind zivilrechtlich erlaubt. Kirchenrechtlich geht das nicht. Wo ist das Problem?

    Auf so etwas hätte ich mal gar keinen Bock. Spaß am Job hängt auch viel mot der SL zusammen. Alleine diese Entscheidung hätte das Ansehen der SL im Kollegium ruiniert. :autsch:

    An vielen Schulen die ich kenne, findet die erste GLK sowie Abteilungskonferenzen am Freitag vor Schulbeginn statt. Das ist okay.

    Zu den Referendaren; die sind ja Beamte auf Widerruf. Und das Beamtenverhältnis endet zum Schuljahresende. Ist blöd. Aber reine Geldsparmaßnahme. Ich wäre damals tatsächlich beinahe in die Schweiz in den Schuldienst abgewandert. Einige haben es tatsächlich getan.:cash:

    Berufsschullehrerverband ist der für die Berufsschullehrer; wobei viele Kollegen die Allgemeinfächer unterrichten häufig in der GEW sind. Aber damit schießen sie sich in das eigene Bein.

    In BaWü war die Gemeinschaftsschulforcierung durch die GEW eine Maßnahme die den Berufsschulen viele Schüler entzogen hat; insbesondere im Bereich des Erhalts des mittleren Bildungsabschlusses.

    Auch haben viele Realschüler ihr Abitur an einem BG erworben. Auch hier sind die Gemeinschaftsschulen als Konkurrenz aufgetreten.

    Also immer genau prüfen wo man arbeitet und was die jeweilige Gewerkschaft/Verband für einen tatsächlich macht

    Bei uns privat entstehen die Diskussionen dadurch, daß die Kinder in Niedersachsen zur Schule gehen, aber alle Erwachsenen in NRW arbeiten. Die Werksferien orientieren sich natürlich an den Schulferien in NRW und nicht an denen in Niedersachsen. Im Ergebnis sieht unser "Ferienplan", also die Zeit, in der sich die Ferien in NRW und Niedersachsen überschneiden, aktuell so aus:

    • Ostern: 1 Woche
    • Sommer: 2,5-3 Wochen
    • Herbst: gar nicht
    • Weihnachten: 1,5 Wochen

    Aktuell geht z.B. der Streit darum: Welcher Elternteil (Eltern geschieden) darf mit den Kindern in der einen Osterwoche in den Urlaub fahren? Ähnlich läuft die Schote bei Weihnachten, wenn das wieder von Mittwoch bis Mittwoch geht und weder das Wochenende am Anfang noch am Ende mit einbezogen wird.

    Dann zieh halt um. Ich kann doch nicht in der Schweiz arbeiten und mich darüber beschweren dass meine Kinder andere Ferienzeiten haben

    In unserem Kollegium liegt der Prozentsatz bei 10% - eine Zahl, die man über Jahrzehnte hinweg übrigens immer wieder hört. (Im Referendariat lag die Quote in einem Fachseminar übrigens bei 100% (wenn man die Leitung des Seminars ignoriert).)

    Egal, ob 10% oder doch nur 5%: Dieser gerade veröffentlichte Artikel (https://www.ndr.de/nachrichten/ni…lgbtqia100.html ) hat dann eine umso interessantere Statistik:

    Statistik.png

    Nicht repräsentativ

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