Beiträge von Yummi

    Das Buch wurde mir auch schon empfohlen, Danke!Eine von SuS selbstständig im Heft erarbeitete Aufgabe ist nicht als "Sicherung" zu verstehen?

    Hilbert Meyer ist so gut als Quelle für den realen Unterricht, wie ein Bänker der sich um deine Altersvorsorge sorgt und dir dafür seine Produkte empfiehlt. :victory:

    @TS
    Ich würde mir nun mal die Frage stellen, ob deine Schüler nicht lieber von einer Fachperson unterrichtet werden wollen als ständig irgendwelche Arbeitsblätter ausgeteilt zu bekommen

    Mir war nicht bewusst, dass ich Kollegen grundsätzlich moralische Fragen der Familienplanung auch erläutern muss.

    Sind Kinder geplant, kann die TS diese auch strategisch einsetzen um eine auf anderer Weise kaum zu gelingende Versetzung durchzudrücken.

    Beförderungsstellen sind häufig auf einen bestimmten Bewerber zugeschnitten. Die Wahrscheinlichkeit diese Stelle zu bekommen ist theoretisch möglich; realistisch eher weniger.

    Schwanger werden als Strategie - autsch! Ist hoffentlich nicht ernst gemeint!
    Leider kann ich für das eigentliche Problem keine erfreuliche Antwort beisteuern.
    Uns wurde auf einer Personalräteschulung mitgeteilt, dass es da tatsächlich keine rechtlichen Möglichkeiten oder Zeitfenster gibt.
    Bei den Förderschullehrern ist dem Wunsch in die Nähe der Hochschulstandorte zu kommen teilweise erst nach 15 Jahren stattgegeben worden, zum Teil verzichten junge Kollegen auf freie Stellen und lassen sich lieber für ein, zwei Jahre als Vertretungslehrer einstellen und warten auf passende Stellen, weil sie wissen, dass man aus bestimmten Regionen einfach nicht mehr wegkommt wenn man verbeamtet ist, weil niemand nachkommt. Bei Mangelfächersn soll es ähnlich sein.
    Ich würde beim zuständigen Bezirkspersonal einmal nachfragen, ob die etwas für dich tun können oder Tipps haben.

    Evtl. wenn man es sich leisten kann: Stunden so weit reduzieren, dass die Schule ohnehin anders planen muss und der Verlust der Fächer durch Versetzung nicht so ins Gewicht fällt, ist aber auch keine befriedigende Strategie und muss nicht funktionieren, sorry!

    Sie wollte eine schnelle und realistische Methode. Meine wirkt. Alles andere ist wischi-waschi.

    Halte ich nichts davon. Als Prüfer würde ich gerne sehen, ob der Prüfling eine Unterrichtsstunde inhaltlich planen kann und diese gemäß eigenen Vorstellungen durchführen kann.
    Auch würde ich gerne die Lehrerpersönlichkeit sehen, also ob der Prüfling in der Lage ist, Themen schülergerecht zu erklären.

    Was soll ich aus einer derart freien Klausurvorbereitungsstunde bewerten?

    Ist ja nicht nur in der Sprache so. Bei uns gibt es Kollegen, die keine Ahnung in Rechnungswesen haben, aber dort seltsamerweise eingesetzt werden.

    Es ist für mich immer ein Graus wenn ich diese Schüler im BK II übernehme.
    Ein Schnitt jenseits der 4,0 ist da sehr häufig.

    Zumindest kann man da nicht wie in D von Seiten des Ministeriums Vorgaben machen.

    Referendare haben das im Studium im 1. Semester. Da kann man sich dann vorstellen wie groß die Lücken sind. Und Lust diese zu schließen wird nur halbherzig wahrgenommen.

    NRW Erfahrung mit einer Sekundarschule (5. bis 10. Klasse).

    Anfängliche Begeisterung aufgrund einer sehr modernen Ausstattung, riesige Schülerströme, gut gemischte Schulempfehlungen.
    Inzwischen: Keine Schüler mehr mit gymnasialer Empfehlung, dafür jede Menge HS, Förderschüler, Kinder ohne Deutschkenntnisse, Kids aus den Einrichtungen des Jugendamtes, noch einige Realschüler.

    Gefördert wird die riesige Schere zwischen den einzelnen Schulsystemen nun ebenfalls vom Land. In NRW werden ab dem nächsten Schuljahr Standortschulen eingerichtet. Das bedeutet, dass die Inklusion nur noch von einer Schule im Bezirk angeboten werden muss. Die Gymnasien sind per se raus. Wir haben die Ehre, eine solche Schule werden zu dürfen. Natürlich ungefragt, über unseren Kopf hinweg entschieden. Wir müssen nun pro Klasse Plätze für Inklusionskinder freihalten und dürfen die erst mit Schülern ohne Förderbedarf auffüllen, wenn es keinen Bedarf mehr für Inklusionskindern gibt. Dadurch hat das Förderkind aus dem Nachbarort bessere Chancen auf einen Platz, als das Kind aus unserem Ort. Natürlich hätten wir nun Anspruch auf mehr Sonderpädagogen, die gibt es aber nicht. Wenn man bedenkt, wie groß früher die Klassen in den ursprünglichen Sonderschulen waren und mit welchem Personalschlüssel sie besetzt waren, erwartet man inzwischen von den Regelschullehrern das gleiche, jedoch sollen sie nebenbei noch 20 andere Schüler differenziert unterrichten.

    Ich sehe (zumindest in NRW) für alle gemischten Schulformen eine düstere Zukunft.

    Tja, bedanke dich bei den linken Parteien und ihrer Gefolgschaft.
    Die Rechten freuen sich auch, da dass öffentliche Schulwesen so vor die Hunde geht und man nebenbei noch Geld sparen kann.

    Es wundert nicht, dass die grüne Jugend hier in BW eine Einheitsschule im öffentlichen Schulsystem will.

    Was die Tagträumer und Dauerstudenten aber nicht verstehen ist, dass
    1. wer das Gymnasium im Ländle angreift politisch tot ist und
    2. dass das Privatschulwesen per GG geschützt wird.

    Und die Rechten würden gerne Homeschooling einführen; dann gehts dem System noch schlechter und man spart noch mehr Geld.

    Ob links oder rechts; beides beschissen.

    Wir an den Berufsschulen merken sofort wer von der Gemeinschaftsschule kommt. Für die ist es ein Realitätsschock wenn die das Niveau am BK/WG erleben.

    Nicht ohne Grund wurde der Lehrplan am kaufmännischen BK in BWL "entschlackt".
    Und selbst dies ist für viele ein Buch mit 7 Siegeln. Noch weiter differenzieren kann man nicht; irgendeinen Anspruch muss die Oberstufe noch haben.

    Das Problem ist einfahc, daß ich nicht einsehe, daß jemand, der speziell für den Job ausgebildet wurde und dafür 10 Jahre in Vorleistung gegangen ist, auch wasdas Risiko angeht am Ende dank Lehrerschwemme ohne Arbeitgeber dazustehen, schlechter gestellt wird als ein Quereinsteiger, der den Lehrerjob als vergleichsweise kurzfristige Alternaitve sieht, weil es im 1. Job nicht so gut läuft.
    Und ja, wir können gerne über die Qualität der Lehrerausbildung auch in der Uni streiten. Wenn da die Leute mit Dipl.-Zeugnis besser geeignet sind, sollte man die Lehrerausbildung ganz grundsätzlich umstellen. Da hat ja das Kultusministerium mehr oder minder freie Hand selber das Anforderungsprofil zu definieren und auch abzuprüfen.

    Aber meiner Meinung nach darf es einfach nicht sein, daß eine originär ausgebildete Lehrkraft schlechter gestellt wird wie ein Quereinsteiger, der ja selber auch noch in der Ausbildung ist. Bei uns in NRW heißt das OBAS, wiees in Berlin heißt weiß ich nicht, aber alle hier wissen wohl was ich meine.

    Warum 10 Jahre in Vorleistung ohne Ref?

    Sie ist jetzt Beamtin auf Widerruf und bekommt genau das was ihr zusteht. So wie bei mir und hunderttausenden anderen Kollegen.

    Der Quereinsteiger ist mit E13 als Angestellter eingruppiert. Dafür muss er mehr arbeiten, wird nach Ansicht der Autorin ins kalte Wasser geworfen und muss sich freischwimmen. Also ist das höhere Gehalt die Entschädigung für den größeren Stress.

    Ich verstehe ihr Problem tatsächlich nicht.
    So wie ich es sehe, will sie mehr arbeiten weil sie mehr Geld will. Denn eine WG oder ein Einzimmerapartement ist ihr nicht angemessen genug.
    Ich nenne das eine verquerte Anspruchshaltung eine sehr jungen angehenden Kollegin. Lehrjahre sind nun einmal keine Herrenjahre.

    Und wenn sie Quereinsteiger werden will, dann soll sie halt auf dem freien Arbeitsmarkt eine Stelle mit ihren Fächern finden und sich danach bewerben. Der Lehrermangel bleibt ja weiterhin.

    Die Anspruchshaltung der Referendarin ist wirklich lächerlich.
    1. Sie verdient 1200 Euro. Das Gehalt eines Referendars ist offen einsehbar und absolut transparent. Wenn die Dame jetzt meint, sie kann als fertige Studentin viel erwarten, dann sollte sie erstens wissen, dass sie das zweite Staatsexamen macht ( ergo Ausbildung) und zweitens die Trainees in der freien Wirtschaft mal fragen wie es bei denen so aussieht.
    2. Sie kriegt keine Kreditkarte? Das ist ihr Problem? Die Frau hat wirklich keine Ahnung. Sie kann eine Prepaid-Kreditkarte nutzen. Oder benötigt sie tatsächlich die Kreditlinie?
    3. Die Beschränkung der Stunden hat durchaus Sinn. Sie soll sich auf ihre Ausbildung konzentrieren. Nur weil manche mehr Stunden schieben müssen, geht es denen nicht automatisch besser.
    4. Die PKV kostet im Ref vergleichsweise wenig. Als Beamtin lohnt es sich durchaus
    ( Susanneas Ausnahmen sind nicht die Regel).
    Die Problematik der GKV ist seit Jahren bekannt. Oder sie hätte halt nach HH gehen sollen.
    5. Das Quereinsteiger für 1200 Euro den Job nicht gemacht hätten ist häufig nachvollziehbar. Die kommen ja schliesslich nicht selten aus einem bereits festen Job.

    Letztlich viel Geheule einer jungen Dame, die aus dem Studium kommt und dachte, man legt ihr den roten Teppich aus. Lächerlich.

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