Beiträge von Yummi

    Nun die ersten Schritte sind ja getan in manchen europäischen Ländern. Es gibt ja empfindliche Geldbußen, wenn Eltern im Auto rauchen und Kinder dabei sind.
    Ich hoffe die Entwicklung nimmt in diesem Fall noch drastischere
    Es ist geradezu pervers, die Errungenschaften einer liberalen Demokratie als Argument für das natürliche Recht auf das Ausleben der Drogensucht unter Akzeptanz der körperlich und geistigen Gesundheit der Schwächsten in unserer Gesellschaft heranzuziehen.

    Scheint eine Analogie zur Sklavenhaltung in den USA zu sein, obgleich ja alle Menschen verfassungsrechtlich mit unveräußerlichen Rechten gesegnet sind.

    also so im Nachhinein gesehen hätte ich meinen Vater mal verklagen sollen.
    Moralisch gesehen finde ich es nämlich durchaus fragwürdig 5k netto zu haben, aber seine Tochter nicht finanziell zu unterstützen.

    Aber ich hatte halt Skrupel und wollte das (schlechte) Verhältnis nicht belasten.

    Nein. Du hattest Anstand. Und aus dir ist auch jemand geworden der vielleicht mal 5k netto verdient (war er StD mit Steuerklasse 3?)

    Man spart beim Nichtausziehen der Kinder nur das Geld für das Studenten(WG)zimmer. Man hat eigentlich auch nur etwas davon, wenn man Wohneigentum besitzt, denn die Eltern könnten sich z.B. eine kleinere Wohnung mieten, wenn die Kinder ausgezogen sind.

    Ausgaben für Essen, Kleidung, Studiermaterial, Semesterkosten, Monatsticket und was sonst so anfällt, dürften gleich bleiben.

    Klar kann man das machen. Das wäre rational sogar eine sinnvolle Entscheidung. Nur handeln Menschen häufig irrational, weil sie aus ihren Lebensmustern nicht ausbrechen.

    Also wenn das Kind schon daheim wohnt und isst, wer dann noch nicht einmal das Monatsticket, Semestergeühren ( in D ein Witz) und Studiermaterial selber finanziert, der sollte sich nach seiner Anspruchshaltung fragen lassen.

    Wenn du eine spezifische, relativierte Aussage machen willst, solltest du kein kategorisches Statement abgeben.

    Nun du solltest den Thread lesen und verstehen um welche Inhalte es geht.
    Dann macht ein kategorisches Statement Sinn.
    Ansonsten müsste in jeder Diskussion mit spezifischem Inhalt man jegliche inhaltliche Ausnahme in jedem Argument aufführen.
    Oder anders gesagt, damit man im Sinne der PC keinen verletzt oder übersieht

    Verallgemeinerst du denn alles so mit Leben?Es gibt also keine Leute, die über die Regelstudienzeit studiert haben, aber mit Geld umgehen können? Leute, die ihre Eltern verklagen und in der Regelstudienzeit studieren?
    Was ist denn mit denjenigen, die in ihrem Ausbildungsberuf arbeiten? Von allen, die ich im Studium kennengelernt haben, haben die allerwenigsten (ich hätte spontan gesagt: keine, weiß es aber nicht mehr so sicher) in der Regelstudienzeit ihren Abschluss geschafft...

    Ich habe den Begriff der Regelstudienzeit nie verwendet; halte ihn aber für einen sinnvollen Richtwert. Aber ein FS darüber halte ich noch für akzeptabel. Mehr für Zeitverschwendung.

    In Deiner Welt vielleicht. Anstand ist übrigens keine Einbahnstraße.

    Doch, denn für Anstand ist jeder selbst verantwortlich.
    Nur weil ich Arschloch-Eltern habe ( und ich habe keinen einzigen Studienkollegen der seine Eltern verklagt hat) muss man nicht selbst anstandslos werden.

    Aber welche moralischen Werte für einen relevant sind, ist wohl Auslegungssache.

    Aber Eltern, die nicht zahlen können, können das doch nicht auf einmal, weil sie verklagt werden. Insofern wäre eine Klage doch völlig sinnlos und würde dann auch entsprechend abgewiesen. Bei Unterhaltsklagen geht es letztlich immer darum, dass jemand nicht zahlen will.

    Wenn Eltern ein bereinigtes Nettoeinkommen haben, welches knapp reicht oder wenn diese sich in den letzten Jahrzehnten den Allerwertesten aufgerissen haben um eine Immobilie abzubezahlen und jetzt auch einmal das Leben geniessen wollen und nun verklagt werden :staun:

    Man verklagt seine Eltern nicht; das ist eine grundsätzliche Frage des Anstands.

    Was war die schönste Zeit in meinem Leben? Die Studentenzeit. Und die wäre in meinem Kinderzimmer sicher anders ausgefallen.

    Dennoch hast du kein Anspruch auf Finanzierung eines WG-Zimmers, wenn du deine Ausbildung/Studium auch von zuhause ohne Probleme bewerkstelligen kannst.
    Ein massiv zerrüttetes Verhältnis wäre der einzige Grund; aber dann ist sowieso nichts mehr zu kitten

    Was war die schönste Zeit in meinem Leben? Die Studentenzeit. Und die wäre in meinem Kinderzimmer sicher anders ausgefallen.

    Das habe ich nie verstanden. Gut, du erwähntest die 3 Uhr morgens und deinen Vater.
    Aber für viele war das Studentenleben eine Zeit zum Party machen. Das ist wohl ein Mentalitätsunterschied. Für mich war studieren wie ein Job der erledigt werden musste, so schnell wie möglich.

    Das Problem mit den hohen Mietpreisen wird in den Uni-Städten ja nicht besser. Aber dies ist ja vor allem eine politische Frage, die nicht die Eltern ausbaden sollen.

    Wenn unsere Kinder in die Fußstapfen der Eltern treten, dann können sie die Fächer auch an der FernUni studieren. Manchmal muss man sich auch an die Gegebenheiten anpassen.

    Genau das hatte ich befürchtet. :daumenrunter:

    Die wollen sich bei mir halt ihren Staatlichen Techniker bzw. Betriebswirt abholen, der inzw. dank Bologna-Prozeß ja mit dem Bachelor-Abschluß gleichgesetzt wird. Da muß schon was mehr kommen als in der Realschule.

    Auch am WG machst du keine 30-T-Konten-Aufgaben ;)
    Aber ich weiß ja dass dies bei euch in den Prüfungen verlangt wird

    Was das scrollen angeht; klingt schlimmer als es ist. Mir nervt nur, dass es beim abspeichern völlig das Schreibformat zerschlägt. Du kannst dies dann nicht mehr nutzen.

    Deshalb ist eine Dokumentenkamera mit Beamer um Welten besser für mich. Und kostet erheblich weniger

    Was allerdings nicht die Schuld der digitalen Whiteboards ist, sondern die Schuld der Kollegen, die das Ding eigentlich nur als Tafel weiter benutzen wollen und sich den Möglichkeiten, die es ihnen bietet, verweigern.

    Auch wir haben bei den älteren Modellen Kalibrierungsprobleme.
    Und wenn ich mit dem Smart Document Viewer eine Pdf öffne und mit den Schülern gemeinsam die T-Konten ausfülle ist das ganz toll. Speichert man es ab, wird die Schrift dicker und man kann es in die Tonne klopfen.

    Das ganze hat noch ein ganz anderes budgetarisches Problem.
    Schulen müssen ihr Budget jährlich ausnützen. Tun sie es nicht, dann wird es ihnen bei der nächsten Verteilunggekürzt und anderweitig umverteilt, da man ja anscheinend mit weniger klar kommt.

    Das zwingt Schulen regelrecht dazu Dinge anzuschaffen, deren Sinn höchst zweifelhaft ist. Die zweite Generation der SmartBoards ist etwas besser; bringt aber nichts wenn in bereits mehreren Zimmern die älteren Modelle stehen. Ich nehme wie viele die Kreidetafel dann.

    Letztlich ein tolles Beispiel wie Geld unsinnig verpulvert wird anstatt effizient damit zu hantieren.

    Nein schlimm nicht wenn dies der Mann macht. Meine Frage war, was die Frau dann für die Familie macht. Kleinere technische Reparaturen? Verwaltungs-/Finanzangelegenheiten? Klar kann das auch eine Frau machen, aber idR zeigen Frauen bei diesen Themen die geringste Affinität.

    Aber bekomme du erst einmal eine Familie und du kannst weder kochen, waschen und bügeln.

    Gerade kochen können ist essentiell wenn man Kinder hat; ausser man will ihnen eine gesunde Ernährung versagen.

    Spätestens wenn er auszieht, muss er es lernen.

    Meine beiden Schwestern können weder waschen, kochen, noch bügeln. Ich kann das schon. Das ist einfach Typsache.

    Meine Schwestern sind 23 und 25. Ich 20.

    Und welche bedeutende Tätigkeit für den Haushalt können sie dann?
    Dann müsste man das alles als Mann machen (neben dem Job und all die anderen haushaltsnahen Dingen) oder sich eine Haushaltshilfe holen.
    Bei uns lernen die Kleinen von Beginn an diese Dinge. Wer nicht einmal eine Waschmaschine bedienen kann muss aufpassen, nicht auch noch zu blöd zu sein über beide Füße zu stolpern.

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