Warum sollte man Kopien in einen Pool laden?
Weil man, wenn man Unterrichtseinheiten gemeinsam plant, vielleicht Verlagsmaterial anpasst oder in einer Einheit mit einbindet, wie man das auch im individuellen Unterricht tun kann.
Warum sollte man Kopien in einen Pool laden?
Weil man, wenn man Unterrichtseinheiten gemeinsam plant, vielleicht Verlagsmaterial anpasst oder in einer Einheit mit einbindet, wie man das auch im individuellen Unterricht tun kann.
So, sorry, hat etwas gedauert. Ich hätte das gerne direkt verlinkt, es gibt aber nur einen lokalen download:
https://schulemedienrecht.bildung-rp.de/aktuelles/einz…b21ad33a0ff2910
Herunterscrollen bis:
EPoS-Schreiben des Ministeriums für Bildung vom 10. Februar 2020, "Urheberrecht: Zulässige Nutzungen in Schulen; Gesamtverträge" und auf "lokaler Download" klicken.
Das Verbot, Material von Schulbuchverlagen hochzuladen, hat das Ministerium selbst hervorgehoben. Es gibt auch eine Tabelle (nächster Download).
Interessanterweise bezieht man sich aber ausschließlich auf den Gesamtvertrag. Muss ich nochmal drüber nachdenken, wie ich das deute.
Die durch das Urheberrecht bestehenden Schranken z.B. bei der Anfertigung von digitalen Kopien sind kein spezielles Problem des Austauschs von Lehrkräften, sondern bestehen bereits bei der individuellen Unterrichtsvorbereitung. Anders ausgedrückt: das Urheberrecht setzt hier keine nennenswerten zusätzlichen Schranken, die nicht bereits für die "Einzelkämpfer" unter den Lehrkräften ohnehin bestehen.
Leider ist das nicht überall so. Zwar darf man in RLP nach dem neuen Rahmenvertrag so viel digitalisieren wie kopieren, aus einem Schulbuch immerhin 15% oder 20 Seiten pro Klasse und Jahr, aber man darf 0% davon über eine Plattform teilen, weder passwortgeschützt mit einzelnen Klassen wie anderswo noch mit Kollegen, auch nicht, wenn alle das Buch gekauft oder eine Lizenz haben. Denn hier wird nicht zwischen "Veröffentlichen" auf einer Plattform und Veröffentlichen im Internet unterschieden. Geteilt werden darf nur analog oder per Email. Das legt eher eine kurzfristige Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kollegen nahe, wenn überhaupt, als den systematischen Aufbau eines gemeinsamen Fundus, jedenfalls nicht digital. Den Kollegen wurde vom BM mitgeteilt, dass erwartet wird, dass Lehrer ihr Material selbst erstellen und dann auf der Landesplattform zur Verfügung stellen. Das wäre natürlich die günstigste Variante, praktikabel ist es aber nicht.
Vielleicht so:
https://jungle.world/artikel/2022/25/wozu-mehr-lehrer
So gehts auch:
https://blogs.faz.net/fazit/2022/06/…h-lehrer-12763/
Wird schon.
hat uns unsere Schulleitung untersagt
Höhh?
Die Schulleitung darf in der Schulkonferenz gerne ihre Meinung sagen. Dann wird über pädagogische Grundsätze an der Schule abgestimmt.
Mein BL ist RLP. Ich konnte das zuerst nicht glauben, habe im Netz aber tatsächlich eine entsprechende Anweisung an die Schulträger gefunden. Zwischen Leihgeräten für Schüler und Lehrer wird dabei nicht unterschieden, und so hat es unser Schulträger auch umgesetzt. Interessant, dass es bei euch nicht so ist.
Ist es normal, dass auf LEHRER-iPads der Web Content Filter aktiviert ist (in meinem BL vom Land vorgeschrieben) und man jede URL einzeln in die zentrale Whitelist (Schulträger administriert die Geräte) aufnehmen lassen muss? Was soll das?
An weiterführenden Schulen wird ja meist alle zwei Jahre gewechselt. Einmal war ich an einer Schule, an der man als Klassenlehrer die Klassen drei Jahre behielt. (Fachlehrer wurden nach Bedarf eingesetzt.) Das fand ich ideal, viel ruhiger. Bei zwei Jahren hat man die Klassen grade auf Trab, da stellen sich die SUS schon wieder aufs Ende ein. Das ist unnötig anstrengend. Nach drei Jahren tut ein Wechsel aber gut.
Sie machen ja immer so gute Arbeit und die anderen Kollegen haben keine Lust auf [XYZ]. Deswegen machen sie das jetzt. Und weil sie sich ja auch sonst so gut engagieren, könnten sie dann gleich [ABC].
Genauso läufts halt aber. Hat Brzenska03 jetzt auch gelernt.
Dass es an Schulen halt so gar nicht um die Befindlichkeiten der Lehrer geht, heißt nicht, dass man nichts tun kann, um die Lage für sich selbst im Gleichgewicht zu halten.
In dieser Situation ist die Entscheidung der SL einfach vernünftig. Ich würde daher nochmal um ein Gespräch bitten, die Übernahme der Fünften akzeptieren und mich für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken, gleichzeitig deutlich machen, dass es viel Arbeit ist, eine neue Klasse auf Vordermann zu bringen und vor allem, gleich zwei Quereinsteiger mit durchzuziehen. Dann würde ich die Zusatzaufgaben größtenteils abgeben und nur die für mich selbst zukunftsträchtigen behalten sowie diesbezüglich meine Perspektive ansprechen. So sollte sich das Ganze wieder gut anfühlen und bewältigbar bleiben.
Es gibt eine App von der bpb zur Berliner Mauer.
Im real life kann man sich als Lehrer auch bestens aus dem Weg gehen, bestimmt besser als in der Behörde. Jetzt, mit wenig Corona, ist es auch nett, im Lehrerzimmer zu quatschen, aber wenn mal nicht, setze ich mich halt wieder irgendwo ins offene Fenster und genieße die Sonne und die Ruhe wie in den letzten zwei Jahren.
Vielleicht ist die Kollegin auch keine ausgebildete Lehrerin. Das wäre an einer Schule mit schwierigem Einzugsgebiet ja leider auch keine Seltenheit. Du wirst nicht untergehen, denn du wirst vorbereitet sein. Wärm dich doch nochmal mit einem Praktikum an oder mit einer Lesepatenschaft, einer AG etc., dann erlebst du dich und die Aufgabe wieder anders.
Vermutlich gibt es viele Lehrer, die gleichermaßen in der Sek I und der Sek II eingesetzt werden, man muss sich aber für eine der beiden Optionen entscheiden.
Auf meinem Dienst-iPad lassen sich Verlauf und Cookies nicht löschen. Das hängt offensichtlich damit zusammen, dass das System die zentral eingerichteten Beschränkungen als Kindersicherung auffasst. Auch wenn eine private Nutzung ohnehin nicht gestattet ist, finde ich das unschön. Ist das bei euch auch so und akzeptiert ihr das?
In RLP sind wohl auch Empfehlungen untersagt, sei es von Schulleitung oder Kollegen, sei es gegenüber Eltern oder Schülern. Jedenfalls wurde in der Presse kritisiert, dass sich nicht alle Schulen daran gehalten hätten.
In NRW waren die VERA 8 - Aufgaben dieses Jahr diejenigen vom letztem Jahr...
Ich erinnere mich dunkel, dass die vom letzten Jahr (2021) die gleichen wie vor 2 Jahren waren...
Isso, nicht nur in NRW. Und jährlich grüßen die Zebrafinken...
Im Herbst kam ein Angebot für eine interessante Lehrerfortbildung: Vera-Aufgaben erstellen.![]()
Schade, ich hatte Besseres zu tun.
Nochmal ein Update: Die Schülerin kam heute auf mich zu und war äußerst engagiert das Video noch anzupassen. Auch die beiden anderen Gruppenmitglieder wollten (auch nachdem sie die anderen Präsentationen gesehen haben) nochmal an dem Video feilen.
Super. Viel Glück!
Vielleicht kannst du das Video nicht als vorläufiges Ergebnis, sondern einen Ausschnitt als Einstieg verwenden und das der Schülerin vorher nett erklären?
Ich denke, dass das Thema so hochkocht, zeigt wohl einfach, wie angespannt viele von uns oft sind. Denn eigentlich ist es ja völlig normal, unvermeidlich und alltäglich, dass Menschen krank werden, auch länger, und das von den Kollegen aufgefangen wird.
Auch dass nicht alle Mitarbeiter jederzeit hochmotiviert sind, ist normal. In Deutschland machen 60 Prozent der Arbeitnehmer Dienst nach Vorschrift und weitere ca. 16 Prozent schädigen ihren Arbeitgeber absichtlich, nur 15 Prozent fühlen sich mit der Arbeit innerlich verbunden. Das wird es auch unter Lehrern geben, wenn auch in viel geringerem Ausmaß. Obwohl Lehrer eine ausgesprochen belastete Berufsgruppe sind, gehen 75 Prozent mit Freude ihrem verantwortungsvollen und erfüllenden Beruf nach.
Die Schaarschmidt-Untersuchung hat Anfang der 2000er Jahre ergeben, dass das S-Muster (Schonung) in allen anderen untersuchten Berufsgruppen verbreiteter war als bei Lehrern. Die Moral unter Lehrern ist überdurchschnittlich hoch. Das ist einerseits nötig und richtig so, wenn man mit Kindern arbeitet, andererseits aber auch Teil des Problems. Man ärgert sich ja nur dann übermäßig über ansich normale Widrigkeiten, wenn es einem nicht gut genug geht, sie einfach wegzustecken.
Wenn wir an Grenzen stoßen oder sie überschreiten müssen, dann ja nicht deshalb, weil Kollegen krank sind, sondern weil zuwenige eingestellt werden. Die Lage wird nicht besser, wenn wir uns selbst zu stark unter Druck setzen (zum Beispiel krank Unterrichtsmaterial schicken) und uns gegeneinander ausspielen lassen. Es ist zum Beispiel eben nicht unkollegial, Mehrarbeit wo immer möglich konsequent abzulehnen. Auf einmal hat doch eine Vertretungskraft eine feste Stelle oder es kommen zwei neue Kollegen dazu. Verantwortlich handeln kann auch bedeuten, ein realistisches und vernünftiges Lehrerbild einzufordern und seiner Selbstausbeutungsbereitschaft Zügel anzulegen.
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