Hallo keckks,
stimmt natürlich, viel praktische Erfahrung habe ich noch nicht in der Arbeit mit Kindern, weswegen mir das mit der Beziehung in dem Ausmaß noch nicht so klar war. Dahingehend ist vlt. diese Zwitterrolle, in der ich aktuell noch bin (und ja auch im Praktikum irgendwo immer war), eine zusätzliche Herausforderung. Doch, doch, mit den Mädchen unterhielt ich mich schon und auch in den Praktika war es immer mein Bestreben, mit den Kids auch ein paar "nette" Worte auszutauschen (z.B. erinnere ich mich noch daran, dass im letzten Praktikum ein Kind Instrumentalunterricht begann, was ihm die Möglichkeit gab, mir von seinen ersten Eindrücken zu erzählen). Dieses Gefühl "einschreiten zu müssen" ist vlt. noch so eine Nachwehe aus dem letzten Praktikum, in dem mich meine Mentorin stark in das Unterrichtsgeschehen einband und ich daher weniger in der Beobachtungsposition war. Man will ja auch einen guten Eindruck machen (Wir wurden jetzt im Seminar noch einmal darauf hingewiesen, uns engagiert in der Schule zu zeigen.), es sich gleichzeitig nicht mit den Kids verscherzen und im Idealfall auch noch pädagogisch sinnvoll handeln - gleichzeitig heißt es von außen nur "Mach mal!".
Mit freundlichen Grüßen
Was Keckks meinte, ist dass du nicht nur allgemein mit den Schülern redest, sondern in Situationen, wie "sich gegenseitig hochpuschen" ein Gespräch beginnst um das Gekreische zu beenden. Genauso wenn die Jungs hinten zu laut sind, dazu setzen, ein Gespräch beginnen, darauf bestehen, dass sie nacheinander reden .... Das wirkt oft schon mal Wunder.
Für das nächste Mal wäre es auch sinnvoll, wenn du dich vielleicht im Vorhinein der Klasse vorstellst, bzw. von der Lehrkraft vorstellen lässt, damit die Schüler wissen, dass du nicht nur stiller Mitfahrer sondern eben auch Lehrer bist.
Und mit angemessener Strenge verscherzt man es sich nicht mit den Kindern ![]()