Hallo Palim,
das ist wohl eine Frage des Geschmacks bzw. der persönlichen Präferenzen (ist eigentlich dasselbe...?!), seit ich viel mit Handschrift mache, bin ich deutlich schneller als mit rein digitalen Vorlagen. Das liegt bei mir hauptsächlich an dem genannten Problem: Ich will, dass alles akkurat angeordnet ist, nichts verschoben ist und dann tendiere ich auch dazu, wenn der Rechner schon läuft, noch schnell andere Dinge zu machen... 
Die ABs kann ich trotzdem weiter nutzen. Einfach kopieren und/oder scannen. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich - der sonst eher der Fortschrittstyp ist - in dieser Hinsicht wieder überspitzt gesagt in der Steinzeit lande. 
der Buntflieger
Zum von mir fett markierten:
Das Problem lässt sich relativ schnell lösen, wenn man sich mit den verschiedenen Bearbeitungsprogrammen auseinandersetzt. Dann passiert es relativ selten, dass sich alles komisch verschiebt.
Und langfristig spart man auf jeden Fall Zeit, wenn man das Arbeitsblatt wieder verwenden kann.
Aber das ist eigentlich schon total Off-Topic.
Zur Frage:
Im Gegensatz zu dem, was einige von euch schreiben, fand ich mein Ref in Bayern fast entspannt (aber wirklich nur im Vergleich zu euch - eigentlich war es auch super anstrengend
) obwohl es bei uns an Mittel- und Grundschulen auch nochmal anders ist.
Die ersten 2-3 Wochen waren fast nur Hospitationen und Seminarsitzungen. Dann hat man mit einer Stunde die Woche pro Fach angefangen. Ab den Allerheiligenferien hatte man dann eine Klasse pro Fach. Die Seminarlehrer und einige Mitrefs saßen anfangs immer hinten drin. Da verliert man nach ner Weile die Angst vor Beobachtung 
Am Halbjahr wurden die Klassen teilweise getauscht oder schrittweise noch mehr übernommen (wenn möglich).
Allerdings mussten wir auch ziemlich lang noch Unterrichtsentwürfe im Voraus abgeben - teilweise länger als andere Referendare an der gleichen Schule aber mit anderen Fächern. Das raubt einem dann schon irgendwann den letzten Nerv, wenn man nicht nur die Stunde planen muss, sondern auch noch drei Seiten Verlaufsplan schreiben muss.
Im zweiten Jahr war man dann auf sich gestellt und in der Einsatzschule mit meist 17 Stunden eigenverantwortlichem Unterricht dran.
Da saß dann nur noch hin- und wieder der betreuende Lehrer mit drin.
Ich weiß noch wie erleichtert ich war, dass ich dort eher kurzfristiger planen konnte und für mich Sachen testen konnte.
Der Austausch bei uns im Seminar war super, jeder hat seine Sachen digital über Dropbox zur Verfügung gestellt. Das war gerade im Einsatzjahr super, weil man ja teilweise viele Kilometer weit weg war und dennoch gab es eine Art "Zusammenarbeit".