Beiträge von Milk&Sugar

    Ich bin gerade fertig mit dem Ref und sehe es genau wie du, Buntflieger. Wann immer es meinen Unterricht bereichert gegenüber dem herkömmlichen Unterricht, nutze ich auch digitale Medien - mal ganz abgesehen davon, dass die SuS es auch mal gerne sehen, als die x-te OHP Folie, die schon seit 20 Jahren auf dem Projektor liegt. Der ein oder andere sollte auch mal die eigenen SuS befragen...das habe ich zur eigenen Kontrolle immer mal wieder gemacht und das Feedback sprach eine deutliche Sprache (was aber nicht heißt, dass Tablet, Beamer und Doku-Cam) immer gut sind.

    Ein Praxisbeispiel: ich nutze im PK-Unterricht bei Meinungsbildern und Abstimmungen in der Klasse gerne eine entsprechende App. Die SuS benötigen kein Handy, nur einen QR-Code, den ich als L. dann abscanne (man erfasst i.d.R. vom Pult aus alle QR-Codes der SuS gleichzeitig). An der Wand sehen wir anschließend das Live-Ergebnis. Bei Bedarf kann ich auch identifizieren, wer wie abgestimmt hat und konkret nachfragen. So ein Tool bereichert den Unterricht ungemein (habe ich auch in einem UB genutzt, der entsprechend top benotet wurde). Auch in der Bio gibt es nenne Tools wie VR-Anwendungen zur Erkundung z.b. von Körperzellen.

    Viele hier in diesem Thread sind grundsätzlich gegen Laptop und Beamer (und entsprechende Technik wie Apps & Co.), aus welchem Grund auch immer - und leider auch wenig bereit, sich persönlich dafür zu öffnen (vielleicht liegt es in diesem Bereich, ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen, an der fehlenden Ausbildung - aktuelle Refs, zumindest bei mir waren es so, bekommen in jedem Fachseminar digitale Anwendungsbereiche vorgestellt). Stattdessen werden immer die gleichen Totschlagargumente abgefeuert, was die Diskussion, um die es ursprünglich hier ging, keinen Zentimeter weiterbringt.

    Grüße

    Ich vermute mal, die meisten hier sind nicht grundsätzlich gegen Laptop, Beamer etc, sondern nur dagegen, dass sie diese von ihrem eigenen Geld zahlen sollen, was ich auch verstehe und auch nicht machen würde.
    Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass man damit arbeiten soll, was einem der Schulträger bereit stellt und bei eigenen Anschaffungen sehr genau überlegen sollte, ob es einem das Wert ist.

    Im Ref ist die Situation noch einmal anders, da wird dann in den Lehrproben durchaus auch der Einsatz von Apps etc. erwartet (immer abhängig vom Seminar).
    Im Moment wird bei uns in der Schule ein Medienkonzept erarbeitet, bei dem alle Fachschaften und Lehrkräfte angeben konnten, was bereits vorhanden ist, was genutzt wird und was gewünscht wird. Diese Liste wird dann weitergegeben und wir hoffen mal, dass etwas davon umgesetzt wird.
    (Obwohl ich mich jetzt schon nicht über unsere Ausstattung beklagen kann, wenn ich sie mit einigen hier vergleiche)

    Wieso "geschützte Minderheit"? Ich würde eher sagen ausgegrenzte Minderheit, denn sonst hätten wir an den meisten Schulen schon lange den Gleichstellungsbeauftragten und nicht die Gleichstellungsbeauftragte. Bei der letzten Wahl hat es bei uns jedenfalls heftig geknallt, daß der Posten nur an eine Frau vergeben werden darf, auch wenn Frauen in der Mehrheit sind.

    Also bei uns durfte der Posten auch an einen Mann gehen....

    Lese gerade hier mit und bin (mal wieder) baff erstaunt , was in Bayern so abgeht . In ganz Deutschland gibt es massiven Lehrermangel und Seiteneinsteiger werden eingestellt. In Bayern hingegen werden ausgebildeten Lehrern mit vernünftigen Noten nicht nur keine Planstellen angeboten, sondern sie werden nach mehreren Jahren im Vertretungslehrerdasein einfach „verstoßen“?
    Wie kann das sein ? Was macht Bayern anders ? (Ob besser oder schlechter weiß ich gerade nicht ).

    Hier kann jeder mit 1. staatsexamen ins Ref gehen, es ist nicht beschränkt. Das heißt hier wird erst hinterher gewartet, während du in anderen Bundesländern schon auf den Refplatz warten musst.

    WIr haben durchaus auch Lehrermangel an den GS und den Mittelschulen, weniger an den RS und den GY. Aus dem Grund gibt es auch Sondermaßnahmen um nach dem Ref an eine der Schularten zu wechseln.

    Ich kenne das auch nur mit einer großen Box in der alle Handys gesammelt werden.
    Da gab es an keiner meiner Schulen bisher Schäden oder ähnliches.
    Die Idee mit den Stoffbeuteln oder dem Stofforganizer fände ich aber auch gut.

    Als ich heute die Arbeit rausgab, waren sie zwar (so mein Eindruck) ganz zufrieden mit den Noten, haben aber an der Aufgabenstellung gemosert, die sei missverständlich (was ich gar nicht finde!)... Irgendwas haben die immer zu meckern und ich befürchte schon wieder, dass sie da noch weiter Ärger machen :daumenrunter:

    Es gibt einfach Schüler die immer meckern. Es kann ja sein, dass sie damit schon mal bei Kollegen Erfolg hatten und versuchen es jetzt immer wieder.

    Du machst das schon richtig, du hast deine Kriterien, kannst die Noten belegen und gut ist. Irgendwann merken die Schüler hoffentlich dass es bei dir nichts bringt und geben auf.

    Lass dich auf jeden Fall nicht verunsichern - aber das klingt jetzt nicht so, als würdest du das machen. :)

    Hatte der Schüler denn offiziell Attestpflicht oder hattest du sie ihm nur angedroht?
    Wenn er keine hatte, reicht doch eigentlich eine persönliche Entschuldigung für die Fehltage (oder ist das bei euch anders?) und diese persönlichen Entschuldigungen hat er dir ja nachgereicht (auch wenn du nachweisen kannst, dass die Blutwerte nicht von den passenden Tagen sind, weiß ich nicht ob das Datenschutzrechtlich so überhaupt erfasst werden darf).


    Ich an deiner Stelle würde mit der Schulleitung sprechen und mit ihr gemeinsam ein Vorgehen entwickeln, dass auch rechtlich tragbar ist. Nicht, dass der Schüler dann klagt, weil er nie Attestpflicht hatte.
    Weiß deine Schulleitung von der Regelung, die du mit ihm getroffen hast?

    ...ich glaube, in bayern musst du auch keine angebote zusammenstellen. insofern scheint das ein bisschen einfacher zu sein. finanzen regelt die fachschaft, bei großem nach chef-rücksprache, um die konkrete bestellung muss man sich dann nicht mehr sorgen.

    Wir müssen ab 1000 € Vergleichsangebote suchen. Aus diesem Grund bestellt unsere Fachschaft nie etwas über 999 € :)

    @Milk @ Sugar

    Ich hätte besser den TE zitieren sollen. Das stimmt.
    Der TE unterrichtet (angeblich oder wirklich?) in Bayern und in Bayern fand ich keinen Lehrstuhl für Gesundheit, was mich an den Aussagen des TE mit dem, was andere auch schon bemerkt haben, zweifeln lässt.

    Ich fände es toll, wenn er all die Sachen, die wir vorschlagen wirklich umsetzen würde ... die Hoffnung stirbt zuletzt :pfeifen:

    Quatsch- keine Marktforschung! Lediglich mit dem Lehrstuhl für Gesundheit für die Schulen ein Konzept entwerfen, damit Lehrkräfte ein gesünderes und erfüllteres Leben führen können! Habt ihr Erfahrungen bzw. Verbesserungsvorschläge? Wäre nett, sonst kann sich nichts verändern! Besten Dank

    Wo gibt es in Bayern einen "Lehrstuhl der Gesundheit"? Ich wurde nicht fündig.

    Die Bezeichnung stammt vom TE - siehe Zitat oben.

    Ist jetzt alles für Realschule aber ich vermute bei Gymnasium ist es ähnlich:


    Was man zur Warteliste finden kann:


    4. Wie erfolgen Einstellungsangebote an Bewerber, die sich in einem Vertragsverhältnis mit anderen Arbeitgebern befinden?


    Es werden nur solche Wartelistenbewerberinnen/-bewerber beim Einstellungsverfahren berücksichtigt, die im Falle der Annahme des staatlichen Angebots nicht gegenüber ihrem bisherigen Arbeitgeber vertragsbrüchig werden müssen. Ein staatliches Angebot, das dieser Regelung widerspricht, ist ungültig. Spricht der bisherige Arbeitgeber für den Fall des staatlichen Angebots eine Freigabeerklärung aus, so ist diese dem Staatsministerium entweder online zusammen mit der Bereitschaftserklärung oder nach Schließung des Online-Portals per Fax (089 – 2168 2805) bis spätestens 30. Juni zuzuleiten.


    Bei den Freien Bewerbern wird es wohl ähnlich sein.

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