Beiträge von Milk&Sugar

    Was genau meinst du mit "technischen Tipps"?
    Ich sehe es ähnlich wie kecks, sie scheint ja im Unterricht durchaus mit zu denken und die Zusammenhänge zu verstehen, weshalb es weder am Fach noch an dir liegen sollte. Ich hatte allerdings einmal eine Schülerin, die war bei mir auch immer nervös und fahrig und hat nichts hinbekommen, nach einiger Zeit habe ich über andere erfahren, dass sie in mich verliebt war und sich deshalb nicht konzentrieren konnte.

    Gerade auch wegen dieser Erfahrung, würde ich ihr zu eine psychologischen Beratung raten.

    Meistens mit Freude, weil ich mich ja auf die neue Zeit und die neue Wohnung freue.
    Panik eigentlich nicht, Stress am Umzugstags selbst dann schon, weil immer irgendwas nicht so klappt, wie geplant.

    Was war bisher dein weitester Umzug?

    Ja, da schließe ich mich an, selbst möglichst korrekt und höflich-professionell verhalten ist schon mal gut.

    Wie eng müsst ihr denn zusammenarbeiten? Wenn du diesbezüglich Einfluss nehmen kannst würde ich die gemeinsame Arbeitszeit so weit reduzieren wie möglich. Also gleich zu Anfang eines Treffens sagen, dass man zusammensitzt, um die nächsten Ziele zu formulieren, die nötigen Aufgaben zu verteilen und einen Termin auszumachen, zu welchem die Ergebnisse zusammengetragen werden.

    Bei unfreundlichen Einwürfen werde ich auch gern mal richtig "beamtisch". Gibt es Protokolle eurer Zusammenkünfte? Wenn nicht, sage an, dass du die Gesprächsergebnisse gern jeweils kurz festhalten möchtest. Ein locker eingeworfenes "Also Herr Kollege X, Sie sind der Meinung, dass..... Das darf ich so festhalten?" gesprochen von jemandem mit einem Schreibblock auf den Knien wirkt manchmal Wunder.

    Dem schließe ich mich an.

    Möglichst dann auch beim nächsten Treffen - falls das der Fall ist - Kollegen X darauf hinweisen, dass er leider seine Aufgabe nicht erledigt hat, dies auch durchaus festhalten.

    Hallo Milk&Sugar,

    nein. Wechsel geht nicht. Seminare können in BW nicht gewechselt werden. Man sitzt fest, egal was ist, es gibt kein Vor und Zurück. Gewerkschaft hat bestätigt, dass ich vorerst nichts machen kann, ohne massive Nachteile in Kauf zu nehmen. Am Seminar interessiert sich niemand für Probleme von Referendaren (von Trivialitäten abgesehen), man bekommt eher noch eine vor den Latz geschossen. Daher traut sich auch keiner, was zu sagen. Niemand möchte aus der Reihe tanzen. Ein Grund dafür schreibt hier gerade einen Beitrag.

    der Buntflieger

    Den fett markierten Satz verstehe ich nicht. Auf wen bezieht sich das?

    Wie sähe es nach einem Abbruch und Neuanfang aus? Z.B. aus krankheitsbedingten Gründen?

    1. Nun, inwieweit ich es schaffe die SuS differenziert auf die Klausur vorzubereiten, indem ich unterschiedliche Textschwierigkeiten präsentiere und unterschiedliche Erarbeitungsmethoden greifbar mache!

    2. Das stimmt, aber ist das "Lernen" für eine Klausur und somit auch neue geistige und aktive Rangehensformen zur Klausur "nichts Neues"?---
    3. Zeitlich ist nämlich der UB 3 Tage vor der fixen Klausur angesetzt und somit bin ich mir echt unsicher, ob ich dann noch eine Weiterführung des Themas - innerhalb der Reihe - angehen soll. Natürlich könnte ich die SuS im Vorfeld informieren, dass die Besuchsstunde nicht mehr Klausurrelevant sein wird.

    Ich überlege ;)

    (Habe jetzt mal Nummern angebracht, dann ist die Antwort nachvollziebarer)

    1. Ja aber im UB geht es hauptsächlich auch um dich und deine Persönlichkeit, dein Verhalten vor und mit der Klasse und das kommt hier wahrscheinlich eher zu kurz. Zudem, was machst du, wenn viele Fragen zur Klausur auftauchen und die Prüfer dann eher das Gefühl bekommen du hast die Schüler im Vorfeld kaum auf die Klausur vorbereitet? Und manchmal haben Schüler echt komische Fragen, ich kenne ja deine Klasse nicht aber bei mir gibt es schon ein paar Klassen, bei denen ich mich kurz vor der Klausur frage, was ich eigentlich bisher gemacht habe.

    2. Nein, nichts wirkliches. Und wenn du wirklich eine komplett neue Herangehensweise machst, kannst du sie vor der Klausur evtl. eher verwirren und dann sind wir wieder bei 1.

    3. Das fände ich die bessere Lösung.

    Kann man denn in BW das Seminar wechseln? Dann versuche dort einen Neustart. Hast du dich denn schon bei deiner Gewerkschaft, deinem PR nach den Möglichkeiten einer Unterbrechung mit anschließendem Wechsel erkundigt?

    In Bayern ist ein Wechsel unter bestimmten Umständen möglich. Ich kenne selbst ein paar Personen, die aus privaten Gründen gewechselt haben. Einigen hat es etwas gebracht, andere hatten an der neuen Schule die gleichen Probleme wieder.

    Ich finde das Thema "Klausurvorbereitung" auch schwer. Suchst du das selber aus oder hast du das bekommen?
    Falls möglich finde ein anderes Thema, das es dir ermöglicht mehr von dir und deinem Unterricht zu zeigen.

    Wenn du Pech hast, sind die Schüler in der Klausurvorbereitung voll verzweifelt, stellen viele - auch unnötige - Fragen zur Klausur und die Prüfer bekommen den Eindruck, dass du sie gar nicht auf die Klausur vorbereitet hast.

    Wie unterstützt dich denn die Schulleitung? Reagiert sie auf die Beschwerden der Schüler? Stärkt sie deine Position?

    Sonst muss ich ganz ehrlich sagen, die Schüler sind in der 8. Klasse, sie müssen damit klar kommen, dass sie immer wieder neue Lehrer bekommen (bei uns meist nach 2 Jahren, teilweise auch schon nach dem ersten Jahr). Auch später kann man nicht immer nur mit Wunschpersonen zusammenarbeiten.

    Was mir spontan einfallen würde, wäre dass die alte Kollegin sich noch mal an die Klasse wendet, die Situation erklärt, sich schön verabschiedet und dich und die anderen als ihre Nachfolger präsentiert. Vielleicht beruhigt das die Gemüter.

    Ich unterrichte ja hauptsächlich Schüler, bei denen die Eltern nicht mehr die Finanzierung übernehmen. Denen tun die 100€ für den scheiß Rechner echt weh und wie Valerianus richtig sagt, außerhalb des Kosmos "Schule" sind die Teile vollkommen wertlos.

    Auch schon innerhalb des Kosmos Schule hilft er nicht immer. Zu uns kommen einige Schüler vom Gymnasium die sich dort für viel Geld einen CAD-Rechner gekauft haben und bei uns jetzt nicht mehr einsetzen dürfen.

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