Beiträge von CaFrGauss

    Vielen Dank für die vielen hilfreichen Rückmeldungen!

    chilipaprika: Deinen Hinweis nehme ich auf jeden Fall mit.
    Ich würde versuchen, möglichst nahtlos (z. B. direkt nach den Sommerferien) in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln, um idealerweise die Stufenordnung übertragen zu bekommen – auch wenn es im E-Bereich ja weniger Stufen gibt.

    Zusatzqualifikationen könnten perspektivisch durchaus für eine A14-Stelle an einem anderen BK relevant sein. Meines Wissens nach kann eine entsprechende Bewerbung durch die aktuelle Schulleitung nicht verhindert werden. Wobei diese die Revisionsstunden abnimmt.

    Grundsätzlich hatte ich auch schon einmal an einen möglichen Übergang zu einer Schule in "Kirchlicher Trägerschaft" gedacht.
    Dafür könnte doch sozusagen das Beamtentum "auf Eis gelegt werden"; wobei man ja nicht einfach so wechseln darf, nur weil die Schule in kirchlicher Trägerschaft womöglich Bedarf hat.

    Soest wäre grundsätzlich realisierbar, insbesondere mit Anteilen im Homeoffice, allerdings wäre ich dann leider aus dem regulären Unterricht raus.
    In dem Zusammenhang interessiert mich auch die Frage nach einer möglichen Altersgrenze in der GKV – das war mir bisher nicht bekannt.

    Was mich aktuell besonders beschäftigt: Veränderungsprozesse würde ich sehr begrüßen.
    An meiner früheren Schule hat das mit einem engagierten Kollegium gut funktioniert.
    An der jetzigen Schule wird mir jedoch mehrfach gespiegelt, dass dies aussichtslos sei bzw. eher sanktioniert werde.
    Empfohlen wird eher, „unterzutauchen“ und nicht aufzufallen.
    Das empfinde ich als sehr schwierig und ehrlich gesagt ernüchternd!

    Es geht um die Entlohnung und um Deine Rente bzw. Pension. Natürlich würdest Du nachversichert werden, aber das wird niemals an das heranreichen, was Du als Beamter bei vergleichbarer Arbeits-/Dienstzeit erhalten wirst.

    Im Versicherungsrecht kenne ich mich nicht aus, da kann ich nicht viel zu sagen.

    Du würdest im Extremfall als TV-L Kraft an eine andere Schule kommen, von der Du im Vorfeld noch nicht weißt, ob Du Dich dort langfristig wohlfühlen wirst.

    Ist es für Dich vollkommen ausgeschlossen, Dich in Deinem jetzigen System so einzurichten, dass Du damit klarkommst? Gibt es Möglichkeiten für Dich, bestimmte Dinge auszublenden oder nicht näher an Dich heranzulassen, dass Du auf Dauer nicht mehr leidest?

    Danke dir für das Nachfragen.
    Natürlich hast du recht: Sowohl Rente bzw. Pension fallen – selbst bei einer Anrechnung der Jahre im Beamtentum – insgesamt eher minimalistisch aus.

    In meinen Überlegungen bin ich zunächst davon ausgegangen, bei einem Wechsel entsprechend meiner Qualifikation und Dienstjahre in E13 eingruppiert zu werden. Das würde zwar einen finanziellen Unterschied bedeuten, dieser erscheint mir – insbesondere ohne die Kosten der privaten Krankenversicherung – zumindest noch überschaubar.

    Zu deiner Frage, wie gut ich aktuell im bestehenden System klarkomme: Das ist ehrlich gesagt sehr schwierig. Ich versuche, einen Weg zu finden, weil ich vermutlich die äußeren Rahmenbedingungen nie ändern kann. Leicht ist es aber definitiv nicht. Mein zentrales Anliegen ist, dabei nicht gesundheitlich – seelisch wie psychisch – Schaden zu nehmen.

    Natürlich kann man versuchen, Dinge auszublenden oder weniger nah an sich heranzulassen. Das ist jedoch ein Lernprozess, der mir persönlich schwerfällt, da ich eigentlich nicht der Typ dafür bin. Für mich ist das ein enormer Kraftakt – insbesondere dann, wenn man sich mit Entwicklungen arrangieren oder diese sogar mittragen soll, hinter denen man innerlich nicht steht.

    Wenn die primäre Motivation "Flucht" ist, dann stellt sich die Frage, wie gut man dann in der neuen Position sein wird und was man seiner künftigen Klientel - hier junge studierte Erwachsene, die Lehrkräfte werden wollen - vermittelt.

    Danke dir für deine Varianten und die ergänzenden Gedanken.
    Da bin ich zu 100 % bei dir: Eine Flucht sollte diese wertvolle Aufgabe niemals sein.

    Eine Frage in die Runde – vielleicht gibt es hier ja jemanden, der diesen Schritt bereits gegangen ist:
    Du schreibst von einer möglichen „erheblichen Verschlechterung der äußeren Parameter“ [...]

    Welche äußeren Parameter meinst du konkret?
    Geht es dabei z. B. um eine niedrigere Entlohnung?
    Wie sieht es mit den bis dahin erworbenen Pensionsansprüchen aus – verfallen diese oder werden sie angerechnet?
    Und ganz praktisch: Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung generell möglich?

    Hallo in die Runde,

    nun hoffe ich doch mal auf Einschätzungen und Erfahrungen aus dem Schwarmwissen.

    Ich wurde vor wenigen Monaten auf eigenen Wunsch als A13-Lehrer (Gleichstellung Schwerbehinderung) aus familiären Gründen versetzt.
    An meiner vorherigen Schule passte fachlich wie menschlich vieles sehr gut – die Versetzung hatte keinerlei schulische oder zwischenmenschliche Gründe.

    Die neue Schule erlebe ich leider als komplettes Gegenteil.
    Rückblickend war es ein „blinder Kauf“.
    Starke Vorgaben, eine sehr hierarchische Struktur und Rahmenbedingungen, mit denen ich mich langfristig - auch schon jetzt - nicht identifizieren kann, prägen den Alltag.
    Das belastet mich zunehmend, zumal meine Freude am Beruf darunter leidet. Das Unterrichten selbst ist nicht das Problem.

    Eine erneute Versetzung ist derzeit ausgeschlossen.
    Daher meine Fragen:

    • Welche realistischen Optionen gibt es?
    • Hat jemand Erfahrungen damit, das Beamtentum zu verlassen und im TV-L weiterzuarbeiten?
    • Gibt es Alternativen wie Abordnungen, ohne den Unterricht aufzugeben?
    • Tätigkeit an der Uni - Promotion?

    Ich lerne gerade schmerzhaft die Schattenseiten des Beamtentums kennen und bereue diese Entscheidung sehr.
    Die Situation belastet mich stark.
    Ich wäre dankbar für Erfahrungen, Einordnung oder Denkanstöße!

    Vielleicht zur Klarstellung: Die Sie-Form bleibt selbstverständlich bestehen – also in der Art „Thomas, können Sie …“. Allerdings wurde in der Konferenz festgelegt, dass in den schulischen Ausbildungen der Anlage B und E die Anrede zwingend in der Form „Herr/Frau Müller, können Sie …“ erfolgen soll.

    Mir geht es dabei gar nicht ums Duzen, das finde ich im Kontext Berufskolleg auch nicht passend.
    Aber ich habe bisher die Sie-Form in Verbindung mit dem Vornamen verwendet, was für mich in Ordnung und respektvoll ist.

    Problematisch finde ich, dass diese Vorgabe nicht nur sehr starr wirkt, sondern auch Fragen in Bezug auf Diversität aufwirft.
    Was ist zum Beispiel mit non-binären Menschen, die sich im klassischen Schubladen-Denken „Herr/Frau“ gar nicht wiederfinden möchten?

    Und ganz grundsätzlich: Darf mir so etwas als Lehrkraft überhaupt vorgeschrieben werden? Meiner Meinung nach sollte es doch jeder Lehrkraft selbst überlassen sein, welche respektvolle Anrede sie wählt.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage in die Runde, die mich seit einer kürzlich stattgefundenen Fach- bzw. Bildungsgangkonferenz an einem Berufskolleg in NRW beschäftigt:

    Es wurde dort beschlossen, dass das gesamte Kollegium die Schüler: innen ausschließlich mit „Herr/Frau XY“ und „Sie“ ansprechen soll.

    Insofern diese sich einer schulischen Ausbildung befinden - meist Anlage B, E.

    Individuelle Abweichungen – etwa die Anrede mit Vornamen und „Sie“ – sind demnach nicht mehr möglich.

    Ich persönlich empfinde diese Vorgabe in Zeiten von Diversität und Vielfalt als etwas sehr befremdlich. Daher meine Fragen:

    • Gibt es überhaupt eine rechtliche Grundlage dafür, eine solche einheitliche Anrede schulweit verbindlich vorzuschreiben?
    • Oder ist das eher eine Konvention, die man nicht zwingend befolgen müsste?
    • Inwiefern kann das Kollegium einem einzelnen Lehrenden hier eine bestimmte Form „aufoktroyieren“?

    Ich freue mich über eure Einschätzungen und Erfahrungen.

    Vielen Dank schon einmal!

    Hallo zusammen und sonnige Grüße! Kurze Frage, da ich leider bisher keine rechtliche Grundlage gefunden habe, sondern eher Aussagen wie "Ja, darf man - jedoch sollte es transparent sein o.ä.": Darf ich als verbeamtete Lehrkraft in NRW - im speziellen Fall Berufskolleg - meine angeheiratete(n) Nichte/Neffen unterrichten. Dies in einem Fach, wo Klausuren geschrieben werden und wo der Lernbereich womöglich auch in der Abschlussprüfung relevant ist. Hierzu lässt sich doch bestimmt ein Gesetzestext finden. Ich danke euch:)

    Guten Morgen,


    Glückwunsch auch von mir😊, ich warte ebenfalls noch. Darf ich fragen, ob man immer vorab eine Mail bekommt? Ich kenne mich noch überhaupt nicht aus mit dem Verfahren. Warte auf einen Bescheid aus Köln. Im Versetzungsbüro nachfragen, ist wahrscheinlich auch nicht besonders erwünscht, aber diese Warterei ist wirklich furchtbar 😕

    Viele Grüße

    Danke auch dir für deine Glückwünsche - das ist sehr nett!
    Ich hoffe, dass du zeitnahe ebenso eine positive Rückmeldung erhältst. Diese Warterei ist einfach anstrengend :(
    Im Hinblick auf die Mail. Das glaube ich schon, da jenes der Vorbote ist, um noch das unterbreitete Angebot abzulehnen.
    Euch einen angenehmen Abend :gruss:

    Herzlichen Glückwunsch!

    Ich habe ebenfalls noch nie gehört, dass nach der E-Mail noch etwas schiefgehen kann.


    Ich habe leider noch nichts gehört von der Bezirksregierung.

    ...ich danke dir für die Glückwünsche und den positiven Zuspruch!
    Glaube auch nicht, dass jetzt noch etwas schieflaufen kann - aber ich kann noch entspannter sein so bald der offizielle Brief in meinen Händen liegt.
    Aber das wird...genauso wie bei dir und der "erlösenden Mail". Diese kommt bestimmt in den kommenden Tagen. Alle Daumen sind gedrückt :top:

    Herzlichen Glückwunsch!

    Mir wurde nach dem Bescheid gratuliert ;). Die Personalvertretungen machen da wohl in der Regel nichts mehr, da du das ja wolltest. Ich bin letztes Jahr trotzdem einfach mal kurz mit denen in Kontakt getreten. Kurz nach deiner Frist erhalten beide Schulen die Info über die Versetzung.


    Bis zu dem endgültigen Bescheid hat es bei dann aber leider noch 4 Monate gedauert. Aber offensichtlich ist der nur noch pro forma, da beide Schulen vorher schon geplant haben.

    Ich danke dir vielmals und abermals@Den13 :)
    Deine Nachricht beruhigt doch sehr.

    Es macht ja auch Sinn, dass meiner nun verstreichenden Frist die beiden Schulleitungen ebenso die Info erhalten und dann - die neue Schule - auch mit mir nun für das kommende Schuljahr planen kann. Dann wäre ein Entscheid gegen den aktuellen Stand der Dinge von Seiten der Personalvertretung eher kontraproduktiv :(
    Deshalb hoffe ich nun einfach mal, dass der endgültige Bescheid nicht mehr so lange auf sich warten lässt! Warten war noch nie mein Ding ;)
    Wie häufig tagen denn die Herrschaften des Personalrats?
    Euch eine erholsame Nachtruhe

    Ich grüße euch :)

    habe heute eine Mail erhalten im Hinblick auf den "Lehrerversetzungsverfahren innerhalb des Landes Nordrhein-Westfalen".

    Und ich bin fassungslos und sehr sehr glücklich, da dort eine Versetzung an meine präferierte Schule aufgeführt ist!!!

    In diesem formalen Schreiben mit der Aussage "Zwischenbescheid" steht, dass vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Personalvertretung dies ab dem 1. August 2025 geschieht.
    Hat hierzu jemand eine Ahnung, was genau die zuständige Personalvertretung nun noch durchführt bzw. kann die Versetzung an diese Schule sozusagen noch "abgeblockt" werden o.ä.? Wann findet denn nun wohl diese Sitzung statt? Einmal wöchentlich oder einmal im Monat.


    Vielleicht könnt ihr mich noch etwas beruhigen :)
    Ich danke euch und hoffe, dass anderweitige "Wartende" auch schon ein erstes Ergebnis haben!!!

    ...danke dir, Emerald! Auch wenn es nur ein kleiner und schwacher Trost für uns ist, aber es beruhigt mich doch ein wenig. Das heißt: Diese endlose Wartezeit ist "normal"!

    Soooo anstrengend und kräftezehrend!
    Haltet durch :ohh:

    Bei mir war es so, dass der Brief bei zu Hause ankam. Und ja, beide Schulleitungen haben etwa zur gleichen Zeit auch Post erhalten.

    Hallo Den13 :) Ich danke dir für dein informatives posting. Super, das hilft mir sehr! Nun muss nur mal endlich der Versetzungsbescheid für das kommende Schuljahr eintreffen.
    Wartet ihr anderen "Betroffenen" auch noch?!
    Tolles Wochenende :top:

    Hallo in die Runde, wer kann mir mitteilen, ob ein Versetzungsbescheid - Bezirksregierung Düsseldorf - als dienstlicher Brief an die "noch" Schule per Post zugestellt wird oder erhalte ich diesen auf dem regulären postalischen Wege an meine private Hausanschrift.

    Wahrscheinlich erhalten mein noch und auch meine zukünftige Schulleitung ebenso dieses formale Schreiben, oder?

    Danke für Hinweise für diejenigen, bei welchen das Warten - egal wann - ein Ende gefunden hat(te) ;)

    Genießt die Sonne!!!

    Bin aber auch seit langer Zeit krankgeschrieben, daher kann mir niemand sagen, ob ich 'normal' an dem Versetzungsverfahren teilnehme oder nicht.)

    Ich drücke dir fest die Daumen, dass es trotzdem oder gerade deshalb regulär mit der Versetzung klappt!

    April erst Bescheid gibt. Sagte zumindest eine Kollegin, die sich versetzen lassen möchte.

    Danke dir, das wäre ja zumindest ein Hoffnungsschimmer. Bis April ist ja nicht mehr so lang!!! Drücken wir uns gegenseitig die Daumen ;)

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