Rat gesucht: Versetzung bereut – Optionen als verbeamtete Lehrkraft?

  • Hallo in die Runde,

    nun hoffe ich doch mal auf Einschätzungen und Erfahrungen aus dem Schwarmwissen.

    Ich wurde vor wenigen Monaten auf eigenen Wunsch als A13-Lehrer (Gleichstellung Schwerbehinderung) aus familiären Gründen versetzt.
    An meiner vorherigen Schule passte fachlich wie menschlich vieles sehr gut – die Versetzung hatte keinerlei schulische oder zwischenmenschliche Gründe.

    Die neue Schule erlebe ich leider als komplettes Gegenteil.
    Rückblickend war es ein „blinder Kauf“.
    Starke Vorgaben, eine sehr hierarchische Struktur und Rahmenbedingungen, mit denen ich mich langfristig - auch schon jetzt - nicht identifizieren kann, prägen den Alltag.
    Das belastet mich zunehmend, zumal meine Freude am Beruf darunter leidet. Das Unterrichten selbst ist nicht das Problem.

    Eine erneute Versetzung ist derzeit ausgeschlossen.
    Daher meine Fragen:

    • Welche realistischen Optionen gibt es?
    • Hat jemand Erfahrungen damit, das Beamtentum zu verlassen und im TV-L weiterzuarbeiten?
    • Gibt es Alternativen wie Abordnungen, ohne den Unterricht aufzugeben?
    • Tätigkeit an der Uni - Promotion?

    Ich lerne gerade schmerzhaft die Schattenseiten des Beamtentums kennen und bereue diese Entscheidung sehr.
    Die Situation belastet mich stark.
    Ich wäre dankbar für Erfahrungen, Einordnung oder Denkanstöße!

    • Hat jemand Erfahrungen damit, das Beamtentum zu verlassen und im TV-L weiterzuarbeiten?
    • Gibt es Alternativen wie Abordnungen, ohne den Unterricht aufzugeben?
    • Tätigkeit an der Uni - Promotion?

    Ich lerne gerade schmerzhaft die Schattenseiten des Beamtentums kennen und bereue diese Entscheidung sehr.
    Die Situation belastet mich stark.
    Ich wäre dankbar für Erfahrungen, Einordnung oder Denkanstöße!

    Variante 1:
    Denkbar, aber eine erhebliche Verschlechterung der äußeren Parameter. Vom Regen in die Traufe kann man deshalb trotzdem kommen, was die nächste Schule betrifft.

    Variante 2:
    Ja, gibt es. Aber dann in der Regel an die BR oder das MSB. Da musst Du regelmäßig schauen, was dort angeboten wird und Dich bewerben.

    Variante 3:
    Denkbar von der Idee der Promotion her, damit ist aber bei Rückkehr in den Schuldienst meines Erachtens nach keine Versetzung garantiert.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Auf jeden Fall, dafür muss aber auch eine Fachseminarleiterstelle ausgeschrieben sein und mittlerweile muss man bereits A14 innehaben.

    Da hat er Glück gehabt, dass sein Fach wirklich ein Mangelfach ist. Das war aber auch gut überlegt und geplant. A14 braucht er hingegen nicht, das wäre mir in der Sek1 neu.

  • Das wäre grundsätzlich eine Option, allerdings sollte man die Tätigkeit auch ausüben wollen.

    Wenn die primäre Motivation "Flucht" ist, dann stellt sich die Frage, wie gut man dann in der neuen Position sein wird und was man seiner künftigen Klientel - hier junge studierte Erwachsene, die Lehrkräfte werden wollen - vermittelt.

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Wenn die primäre Motivation "Flucht" ist, dann stellt sich die Frage, wie gut man dann in der neuen Position sein wird und was man seiner künftigen Klientel - hier junge studierte Erwachsene, die Lehrkräfte werden wollen - vermittelt.

    Danke dir für deine Varianten und die ergänzenden Gedanken.
    Da bin ich zu 100 % bei dir: Eine Flucht sollte diese wertvolle Aufgabe niemals sein.

    Eine Frage in die Runde – vielleicht gibt es hier ja jemanden, der diesen Schritt bereits gegangen ist:
    Du schreibst von einer möglichen „erheblichen Verschlechterung der äußeren Parameter“ [...]

    Welche äußeren Parameter meinst du konkret?
    Geht es dabei z. B. um eine niedrigere Entlohnung?
    Wie sieht es mit den bis dahin erworbenen Pensionsansprüchen aus – verfallen diese oder werden sie angerechnet?
    Und ganz praktisch: Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung generell möglich?

  • Danke dir für deine Varianten und die ergänzenden Gedanken.
    Da bin ich zu 100 % bei dir: Eine Flucht sollte diese wertvolle Aufgabe niemals sein.

    Eine Frage in die Runde – vielleicht gibt es hier ja jemanden, der diesen Schritt bereits gegangen ist:
    Du schreibst von einer möglichen „erheblichen Verschlechterung der äußeren Parameter“ [...]

    Welche äußeren Parameter meinst du konkret?
    Geht es dabei z. B. um eine niedrigere Entlohnung?
    Wie sieht es mit den bis dahin erworbenen Pensionsansprüchen aus – verfallen diese oder werden sie angerechnet?
    Und ganz praktisch: Ist ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung generell möglich?

    Es geht um die Entlohnung und um Deine Rente bzw. Pension. Natürlich würdest Du nachversichert werden, aber das wird niemals an das heranreichen, was Du als Beamter bei vergleichbarer Arbeits-/Dienstzeit erhalten wirst.

    Im Versicherungsrecht kenne ich mich nicht aus, da kann ich nicht viel zu sagen.

    Du würdest im Extremfall als TV-L Kraft an eine andere Schule kommen, von der Du im Vorfeld noch nicht weißt, ob Du Dich dort langfristig wohlfühlen wirst.

    Ist es für Dich vollkommen ausgeschlossen, Dich in Deinem jetzigen System so einzurichten, dass Du damit klarkommst? Gibt es Möglichkeiten für Dich, bestimmte Dinge auszublenden oder nicht näher an Dich heranzulassen, dass Du auf Dauer nicht mehr leidest?

    Gruß
    #TheRealBolzbold

    Ceterum censeo factionem AfD non esse eligendam.

  • Es geht um die Entlohnung und um Deine Rente bzw. Pension. Natürlich würdest Du nachversichert werden, aber das wird niemals an das heranreichen, was Du als Beamter bei vergleichbarer Arbeits-/Dienstzeit erhalten wirst.

    Im Versicherungsrecht kenne ich mich nicht aus, da kann ich nicht viel zu sagen.

    Du würdest im Extremfall als TV-L Kraft an eine andere Schule kommen, von der Du im Vorfeld noch nicht weißt, ob Du Dich dort langfristig wohlfühlen wirst.

    Ist es für Dich vollkommen ausgeschlossen, Dich in Deinem jetzigen System so einzurichten, dass Du damit klarkommst? Gibt es Möglichkeiten für Dich, bestimmte Dinge auszublenden oder nicht näher an Dich heranzulassen, dass Du auf Dauer nicht mehr leidest?

    Danke dir für das Nachfragen.
    Natürlich hast du recht: Sowohl Rente bzw. Pension fallen – selbst bei einer Anrechnung der Jahre im Beamtentum – insgesamt eher minimalistisch aus.

    In meinen Überlegungen bin ich zunächst davon ausgegangen, bei einem Wechsel entsprechend meiner Qualifikation und Dienstjahre in E13 eingruppiert zu werden. Das würde zwar einen finanziellen Unterschied bedeuten, dieser erscheint mir – insbesondere ohne die Kosten der privaten Krankenversicherung – zumindest noch überschaubar.

    Zu deiner Frage, wie gut ich aktuell im bestehenden System klarkomme: Das ist ehrlich gesagt sehr schwierig. Ich versuche, einen Weg zu finden, weil ich vermutlich die äußeren Rahmenbedingungen nie ändern kann. Leicht ist es aber definitiv nicht. Mein zentrales Anliegen ist, dabei nicht gesundheitlich – seelisch wie psychisch – Schaden zu nehmen.

    Natürlich kann man versuchen, Dinge auszublenden oder weniger nah an sich heranzulassen. Das ist jedoch ein Lernprozess, der mir persönlich schwerfällt, da ich eigentlich nicht der Typ dafür bin. Für mich ist das ein enormer Kraftakt – insbesondere dann, wenn man sich mit Entwicklungen arrangieren oder diese sogar mittragen soll, hinter denen man innerlich nicht steht.

  • Ist es für Dich vollkommen ausgeschlossen, Dich in Deinem jetzigen System so einzurichten, dass Du damit klarkommst? Gibt es Möglichkeiten für Dich, bestimmte Dinge auszublenden oder nicht näher an Dich heranzulassen, dass Du auf Dauer nicht mehr leidest?

    In die Richtung habe ich auch gleich denken müssen. Hier im Forum habe ich vor Jahren mal den Spruch "Love it, change it, or leave it" aufgeschnappt, den ich in vielerlei Hinsicht sehr passend finde.

    Wenn "leave it" im Moment keine Option scheint, bleibt nur "change it". Du bleibst - aus Gründen natürlich - sehr vage, was die Belastungsfaktoren sind und schreibst nur das hier:

    Starke Vorgaben, eine sehr hierarchische Struktur und Rahmenbedingungen, mit denen ich mich langfristig - auch schon jetzt - nicht identifizieren kann, prägen den Alltag.

    Zu den Rahmenbedingungen kann ich nicht viel sagen, aber die hierarchischen Strukturen kann man vielleicht ein wenig durchbrechen. Das ist ein dickes Brett, bedarf langem Atem und viel Zeit, aber durch das Gefühl der Selbstwirksamkeit kann man eine Menge an Arbeitszufriedenheit wieder herstellen.

    Ich weiß nicht, wie fit du schulrechtlich bist, aber es lohnt sich ein Blick ins Schulgesetz. Die Rechte der Lehrkräfte, insbesondere der Gremien (Gesamtkonferenz, Fachkonferenzen, Personalräte etc.) sind deutlich weiter gefasst, als man oftmals denkt. Wenn man erstmal ein Gefühl daür entwickelt hat, was alles möglich sein kann, kann man beginnen, Veränderungsprozesse in Gang zu bringen. Dafür braucht man auch Verbündete, die entsprechende Anträge in den Gremien mittragen und bei der "Lobbyarbeit" helfen. Es hilft auch, Aufgaben und Ämter zu übernehmen, die - wenn auch nur wenig Entscheidungskompetenzen - zumindest Prozessverantwortung übertragen, wodurch man automatisch in Entscheidungen eingebunden ist und sich hierarchischen Strukturen nicht so ausgeliefert fühlt: Personalrat, Fachobmann, Steuergruppe, Schulpflegschaft (um entsprechende Anträge einbringen zu können) etc.

    Das wäre zumindest ein Weg, um dich gleich den Beamtenstatus hinzuwerfen und ein wenig Selbstwirksamkeit zu erfahren, bis es vielleicht doch mal mit einer Abordnung oder einer weiteren Versetzung klappt

  • Achtung, die Einstufung in E13 ist eine soll/kann-Richtung. Wenn du auch zwischen Entlassung aus dem Dienst und neue Vertretungstätigkeit / Tätigkeit im Angestelltenverhältnis mehr als drei Monate hast, hat die BR allen Grund dazu, dich in Stufe 1 einzustufen. Ob du mit deinen Mangelfächern die Möglichkeit hast, ein bisschen Druck zu machen, weiß ich nicht.

    Gibt es einen anderen nahgelegenen BK, der für dich in Frage kommt? (Vermutlich, denn auch als Angestellte würdest du irgendwo arbeiten, wenn du nicht ganz aus der Schule rausgehst). Wenn ich mich recht entsinne, hast du eine Palette an Zusatzqualifikationen, die durchaus interessant sein könnten. Ergänzend zu Bolzbolds Hinweise auf BR und MSB: auch Soest kann für dich durchaus interessant sein, wenn du dich durch deinen Umzug in die Richtung bewegt hast (und Soest hat - zumindest noch vor Kurzem - nach einer Einarbeitungszeit von drei Monaten auch Teil-HO, so dass es trotz längerer Wege interessant sein könnte..)
    Aber auch für einen BK kann es vielleicht sein, dass eine A14-Stelle in deinem Sinne ausgeschrieben wird... Klinken putzen und Ausschau halten kann vor dem gänzlichen Aufgeben Sinn machen.

    Krankenversicherung: Sobald du eine versicherungspflichtige Tätigkeit aufnimmst UND diese unter der Jahresentgeltgrenze ist (das kann man aber steuern), darfst du wieder in die GKV (wenn du noch unter der Altersgrenze bist, aber das bist du ja).

    Pension: in NRW gibt es kein Altersgeld, weswegen alles nachversichert wird, nicht zu verwechseln mit den Ländern mit Altersgeld, in denen der bisher erworbene Pensionsanspruch eingefroren wird und später neben Rente ausgezahlt wird.

  • Wenn die primäre Motivation "Flucht" ist, dann stellt sich die Frage, wie gut man dann in der neuen Position sein wird und was man seiner künftigen Klientel - hier junge studierte Erwachsene, die Lehrkräfte werden wollen - vermittelt.

    Dieser Kollege ist didaktisch und pädagogisch ziemlich gut, es geht in diesem Fall also darum, dass sich jemand nicht wohlfühlt, aber seine Kompetenzen sinnvoll einbringen kann und möchte. So habe ich die Frage des Erstellers auch verstanden.
    Bevor man dann überlegt, zu drastischeren Maßnahmen zu greifen wie der Entlassung aus dem Beamtenstatus, kann man sich andere Wirkungskreise erschließen. Alternativ zur Uni und dem dortigen Auftrag.
    Ich denke, dass wir alle unsere Kompetenzen realistisch einschätzen und auch sinnvoll einsetzen möchten, weshalb wir hier sowas wie Flucht und dem möglicherweise negativen Effekt auf Referendare überhaupt nicht sprechen müssen.

  • Ich kenne mich da ja nicht so aus, aber gibt es nicht gerade am Berufskolleg vielfältigere Möglichkeiten, sich auf eine Funktionsstelle zu bewerben? Im GS-Bereich ist das ja immer gleich SL oder KR, aber in deiner Schulform gibt es doch vermutlich mehr Optionen, so dass eine Wegbewerbung auch innerhalb des Schuldienstes eine denkbare Lösung wäre? Gerade wenn du vielfältige Zusatzqualifikationen hast… Oder ist das zu naiv gedacht?

  • Gibt es, aber nicht jedes BK hat die jeweiligen Fächer und vielleicht will die TE auch nicht zu weit pendeln (war ja der Grund für die Versetzung). (und natürlich hat auch jede Schule selbst Leute, die auf A14 warten. Aber mein Hinweis war real, ich habe schon mitbekommen, wie BKs auf bestimmte Fächer scharf sind und ich deute die Tatsache, dass ich als Gymnasiallehrerin schon Gesprächsangebote hatte, dass es Wege geben KANN, WENN man jemanden haben will. Geduld und die Kompetenz, Klinken zu putzen, sollte man aber auch mitbringen.

  • Ja, die Bewerbung auf eine Funktionsstelle an einer anderen Schule kann die Lösung sein. Allerdings sollte man da an der Schule schon mal vorgesprochen haben. Vielleicht kennst Du ja auch Leute an anderen Schulen, die mit Erfahrungsberichten dienen können. Nicht, dass Du vom Regen in die Traufe kommst.

    Je nach Regierungsbezirk müssten auch bald wieder Stellen kommen. Ich sage "müssten", weil in Arnsberg die Stellen zuletzt erst mit starker Verzögerung kamen. Ich glaub, es war ein halbes Jahr nach den üblichen Ausschreibungsterminen. Andere Bezirke hatten da schon ausgeschrieben.

  • Vielen Dank für die vielen hilfreichen Rückmeldungen!

    chilipaprika: Deinen Hinweis nehme ich auf jeden Fall mit.
    Ich würde versuchen, möglichst nahtlos (z. B. direkt nach den Sommerferien) in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln, um idealerweise die Stufenordnung übertragen zu bekommen – auch wenn es im E-Bereich ja weniger Stufen gibt.

    Zusatzqualifikationen könnten perspektivisch durchaus für eine A14-Stelle an einem anderen BK relevant sein. Meines Wissens nach kann eine entsprechende Bewerbung durch die aktuelle Schulleitung nicht verhindert werden. Wobei diese die Revisionsstunden abnimmt.

    Grundsätzlich hatte ich auch schon einmal an einen möglichen Übergang zu einer Schule in "Kirchlicher Trägerschaft" gedacht.
    Dafür könnte doch sozusagen das Beamtentum "auf Eis gelegt werden"; wobei man ja nicht einfach so wechseln darf, nur weil die Schule in kirchlicher Trägerschaft womöglich Bedarf hat.

    Soest wäre grundsätzlich realisierbar, insbesondere mit Anteilen im Homeoffice, allerdings wäre ich dann leider aus dem regulären Unterricht raus.
    In dem Zusammenhang interessiert mich auch die Frage nach einer möglichen Altersgrenze in der GKV – das war mir bisher nicht bekannt.

    Was mich aktuell besonders beschäftigt: Veränderungsprozesse würde ich sehr begrüßen.
    An meiner früheren Schule hat das mit einem engagierten Kollegium gut funktioniert.
    An der jetzigen Schule wird mir jedoch mehrfach gespiegelt, dass dies aussichtslos sei bzw. eher sanktioniert werde.
    Empfohlen wird eher, „unterzutauchen“ und nicht aufzufallen.
    Das empfinde ich als sehr schwierig und ehrlich gesagt ernüchternd!

  • An der jetzigen Schule wird mir jedoch mehrfach gespiegelt, dass dies aussichtslos sei bzw. eher sanktioniert werde.
    Empfohlen wird eher, „unterzutauchen“ und nicht aufzufallen.

    Wie schrecklich! In so einem Umfeld würde ich auch nicht arbeiten wollen :troest:

    In dem Zusammenhang interessiert mich auch die Frage nach einer möglichen Altersgrenze in der GKVsel

    55. Danach ist ein Wechsel nicht mehr möglich, auch nicht mit Statusänderung oder Unterschreitung der Grenze bzgl. Jahresgehalt.

  • Wie schrecklich! In so einem Umfeld würde ich auch nicht arbeiten wollen :troest:

    Danke dir für die virtuelle Umarmung.
    Besonders extrem ist es, wenn man Schule über viele Jahre ganz anders kennengelernt und erlebt hat.

    Viele Lehrkräfte vor Ort wirken inzwischen so „betriebsfremd“, dass ihnen diese Entwicklungen entweder gar nicht mehr auffallen – oder nicht auffallen wollen. Das macht mich ehrlich gesagt traurig.

    Gleichzeitig ist es – auch wenn es an der Situation selbst nichts ändert – beruhigend zu wissen, dass ich mit diesen Gedanken und Gefühlen nicht allein bin. "Kollektives Leiden"

    55.

    Okay, da habe ich noch etwas Zeit🙏

  • Soest wäre grundsätzlich realisierbar, insbesondere mit Anteilen im Homeoffice, allerdings wäre ich dann leider aus dem regulären Unterricht raus.

    Auch in Soest gibt es ab und zu 50%-Stellen.
    Ob man aus einer VZ-Stelle eine 50%-Stelle (mit weiteren 50% in der Schule) machen kann, weiß ich nicht.

  • Ich finde das persönlich ziemlich heftig, in das Angestelltenverhältnis zu wechseln. Ich kann das verstehen, wenn man sich absolut nicht wohlfühlt und auch etwas anderes gewohnt ist und jetzt ziemlich desillusioniert ist. Aber man gibt damit sehr viel auf.

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