Hallo in die Runde,
nun hoffe ich doch mal auf Einschätzungen und Erfahrungen aus dem Schwarmwissen.
Ich wurde vor wenigen Monaten auf eigenen Wunsch als A13-Lehrer (Gleichstellung Schwerbehinderung) aus familiären Gründen versetzt.
An meiner vorherigen Schule passte fachlich wie menschlich vieles sehr gut – die Versetzung hatte keinerlei schulische oder zwischenmenschliche Gründe.
Die neue Schule erlebe ich leider als komplettes Gegenteil.
Rückblickend war es ein „blinder Kauf“.
Starke Vorgaben, eine sehr hierarchische Struktur und Rahmenbedingungen, mit denen ich mich langfristig - auch schon jetzt - nicht identifizieren kann, prägen den Alltag.
Das belastet mich zunehmend, zumal meine Freude am Beruf darunter leidet. Das Unterrichten selbst ist nicht das Problem.
Eine erneute Versetzung ist derzeit ausgeschlossen.
Daher meine Fragen:
- Welche realistischen Optionen gibt es?
- Hat jemand Erfahrungen damit, das Beamtentum zu verlassen und im TV-L weiterzuarbeiten?
- Gibt es Alternativen wie Abordnungen, ohne den Unterricht aufzugeben?
- Tätigkeit an der Uni - Promotion?
Ich lerne gerade schmerzhaft die Schattenseiten des Beamtentums kennen und bereue diese Entscheidung sehr.
Die Situation belastet mich stark.
Ich wäre dankbar für Erfahrungen, Einordnung oder Denkanstöße!