Zuviel in einem Satz. Du müsstest jetzt gedanklich tiefer reingehen und überlegen, was genau du eigentlich willst. Es klingt so, als ob du viel zu viel willst… oder es klingt ein bisschen nach dem Stundenverlauf…
Beiträge von McGonagall
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Das ist zuviel in einem. Du müsstest jetzt tiefer reingehen: steigern sie ihre Merkfähigkeit wirklich durch die Partnerarbeit? Steigern sie die Merkfähigkeit, indem sie auf der Tafelrückseite etwas vergleichen? Entscheide dich für das Wesentliche.
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Als ich Lehrerin geworden bin, habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken darum gemacht, dass das bedeutet, dass ich später verbeamtet werde. Ich komme erstens aus - sagen wir mal: finanziell schwierigen Verhältnissen - und zweitens war es solange ich denken kann mein Wunsch, Lehrerin zu werden. Ich habe auch zu einer Zeit studiert, als es nicht unbedingt sicher war, dass man automatisch mit einer festen Stelle rechnen kann. Ich habe drei Kinder bekommen, ohne fest im Dienst zu sein, und ich habe mich damals auch anderweitig umgeschaut, weil ich familiär bedingt wohnraumtechnisch gebunden war und nicht wusste, ob ich jemals Chancen im Schuldienst in näherer Umgebung hatte. Selbst da - Anfang der 2000er - habe ich für mich noch nicht damit gerechnet, jemals Beamtin zu sein.
Dann hat es ja irgendwie doch geklappt.
Und heute habe ich drei Kinder in der Ausbildung. Ich finanziere diese meine Kinder weitestgehend allein. Ich bin Schulleiterin und engagiere mich wirklich für meine Schule, die Kinder, die Eltern, für mein Team. Ich bin sehr dankbar, dass die Alimentation in Form des Familienzuschlags dazu führt, dass ich meine Kinder zumindest teilweise darüber finanzieren kann, denn die Alternative wäre wohl, dass ich einen Nebenjob benötigen würde, und das würde mir wohl kaum ermöglichen, die Menge an Aufgaben, die in meinem Job anfallen, so zu erledigen, dass ich gesund und leistungsfähig bleibe. Ja klar, mit 38 Stunden die Woche Arbeitszeit und der Rest bleibt liegen wäre das schon möglich. Aber entweder bin ich dienstverpflichtet und erledige als Beamtin in meiner Funktion das, was von mir erwartet wird, oder ich bin angestellt und lasse den Stift fallen, wenn die Arbeitszeit vorbei ist.
Für mich kann ich also sagen: Ich habe nicht mit diesem Luxus des Familienzuschlags gerechnet. Ich habe aber auch nicht gewusst, wie teuer Kinder werden können 😁. Ich könnte aber heute ohne diesen Familienzuschlag nicht meinen Job so machen, wie ich das jetzt tue.
Und da ich nicht glaube, dass ich ein Einzelfall bin, erscheint mir für Lehrkräfte die Verbeamtung sinnvoll. Also für alle. Mit Familienzuschlag für die, die Familie haben.Unabhängig davon ist natürlich die Frage der Krankenversicherung….
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Ich ärgere mich gerade. Ich schaue gerade „hart aber fair“ und rege mich innerlich auf. Ich muss mal Luft rauslassen hier.
Ich muss nicht Beamtin sein. Wenn das generelle Angestelltenverhältnis dem Lehrerberuf zuträglich wäre, wenn dann dabei herauskommt, dass mehr Geld in die Bildung fließt, wenn das Ansehen dadurch steigt: Bitteschön! Es hat ja auch genug Vorteile, nicht verbeamtet zu sein. Wenn ich das gedanklich durchspiele, finde ich nur die systemischen Vorteile nicht, wenn alle Lehrkräfte nur angestellt sind. Ich plädiere dafür, dass alle Lehrkräfte gleiche Bedingungen haben und dass alle über Anstellung oder Verbeamtung entscheiden können.
Diese Diskussion kommt immer wieder auf, in den Medien, hier im Forum usw… das ist nichts Neues. Ich ärgere mich nur gerade darüber, dass ich mir jeden Tag den Hintern aufreiße, für Kinder, Eltern, Lehrkräfte - und dass das Ansehen zweifach so negativ ist: einmal als Lehrkraft an sich, zum zweiten die Beamte betreffend.
Ich bin zu alt, um umzusatteln, aber ich bin gerade sowieso frustriert, da ist die neue Version des Beamtenbashings nicht förderlich für mein Wohlbefinden und mein Erholungswert in den Ferien… -
Eine Kleidungsordnung macht bei folgenden vier Fällen Sinn:
- Arbeitssicherheit
- Corporate Identity (insofern ggf. relevant)
- Schutz vor Witterungseinflüssen
- Vermeidung von sexueller Belästigung (Exhibitionismus o.ä.)
Wenn keine Corporate Identity-Regelung (Das wäre im Schulkontext z.B. eine verpflichtende Schuluniform) vorliegt, kein Labor- oder Werkunterricht erteilt wird, die Witterung es entsprechend zulässt und die Länge nicht einen Bereich erreicht, bei dem Geschlechtsorgane zu entblößen drohen, sehe ich keinen Grund, der gegen eine kurze Hose spricht.
Ich würde dies beim Punkt der Corporate Identity unterschreiben, wenn dazu ein Beschluss der Schulkonferenz geführt hat. Auch zu freizügige Kleidung finde ich nicht ok; ich hatte mal eine Lehrkraft, da saß die Hose so tief, dass man hinten… usw, hat vermutlich jeder ein Bild dazu. Das habe ich angesprochen.
Und dann gibt es für mich noch etwas, was ich thematisieren würde: wenn eine Lehrkraft regelmäßig Kleidung trägt, die ein politisches Statement abgeben. Das hatte ich noch nicht, aber ansprechen würde ich es, und nicht nur dann, wenn T-Shirts von Thor Steinar auftauchen oder so. Das hat ja aber auch eine rechtliche Grundlage. Genauso wie Vollverschleierung, da würde ich auch reagieren.
Andere Situationen, in denen Kleidung als unangemessen betrachtet wird, fallen mir nicht ein. Kurze Hosen oder Trägertops gehören grundsätzlich nicht dazu, das finde ich übergriffig. -
So haben wir es auch gemacht. Hospitieren, möglichst alle, möglichst an unterschiedlichen Schulen; dann eigene Gedanken dazu entwickeln und an die eigene Schule, die eigenen Räumlichkeiten, die eigenen Schwerpunkte und anziele anpassen und dann ausprobieren und evaluieren.
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Ich kann kaum glauben, dass ich das schreibe, aber: ich freue mich, dass Montag die Schule wieder anfängt. Ich freue mich auf die Kinder, die neuen Lehrkräfte im Kollegium, die neuen Herausforderungen, (definitiv NICHT auf das frühe Aufstehen ), aber ich freue mich, dass ich mich immer noch richtig fühle in meinem Job 🎉
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Spannend, in welchem Bundesland gibt es das? In SH wird seit Jahrzehnten Inklusion umgesetzt, aber ein Schwerpunkstudium hat sich daraus nicht ergeben…
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Erst einmal reinigt die Toilette niemand. Man kann auch gerne die Eltern (alle) einladen, sie zu besichtigen. Ein Teil ihrer Kinder hat das verursacht. Vielleicht findet dann zuhause ja ein Gespräch statt.
Eine Info-Mail mit der Bitte, den Sachverhalt zu Hause zu besprechen, würde vermutlich den gleichen Effekt haben. Eltern kann man ja nicht verpflichten zu kommen. Im Zweifellsfall sind dann die da, die vielleicht mit ihren Kindern sprechen, aber außerdem das Thema noch vor dem Schultor diskutieren, eindeutig die schuldige Familie herausfiltern und/oder die Whatsappgruppe eskalieren lassen.
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Habe noch nie erlebt, dass sich eine Schulleitung vertreten lässt, weil ihre Stundenzahl voll ist. Wer soll das denn plötzlich machen? Es müsste dann jemand anders von Anfang an 6 Schulleitungsstunden übernehmen, nicht nur im Vertretungsfall. Wer im Team ist dafür bereit? Die Konrektorin? Hat die noch Stunden frei? Oder ist das eine Teilzeitschulleitung, weil kleine Schule? Ich verstehs nicht. Und wie ist das mit der Bezahlung? Sollen die A12 die14er vertreten? Oder wie soll es gehen?
Aber vermutlich geht das auch alles. Ich weiß bloß nicht wie.
Es ist ja hier eine kommissarische Schulleitung, die vom KR übernommen wird. Da müsste also vielleicht jemand die KR-Aufgaben (kommissarisch?) übernehmen und noch einen Teil der SL - Aufgaben, damit es funktioniert, in TZ zu arbeiten, keinen Unterricht zu haben und nur die Leitungsstunden zu machen. Wenn es eine kommissarische Leitung ist, ist es vermutlich auch keine A14 - Stelle…
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Genau das: Die Arbeit muss ja eh gemacht werden, wenn du bei 22/28 Stunden bleibst, arbeitest du ja die gleichen Aufgaben ab, nur ohne dafür bezahlt zu werden. Alternative: wenn es jemanden gibt, dem du einen größeren Teil der Aufgaben inkl der entsprechenden Stunden abgeben kannst, könntest du es probieren. Die Gefahr dabei ist, dass es nicht gut klappt und du dann trotzdem die Arbeit machst, denn am Ende bist du ja trotzdem verantwortlich dafür, dass es erledigt wird.
In SH ist es übrigens nur in Ausnahmefällen möglich, gar nicht zu unterrichten…Ich würde dazu raten, die vollen 28 Stunden zu machen.
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Ich wüsste nicht, warum du auf die Planstelle verzichten solltest. Du hast jedes Recht, dich schwanger auf eine Planstelle zu bewerben. Die nimmst du an, arbeitest, solange es möglich ist, gewöhnlich bis zur 32. Woche. Wenn du Elternzeit nimmst, ist das rechtlich völlig ok, wenn dein Partner Elternzeit nimmt und du arbeitest , stehen dir Stillzeiten zu. Wenn dann schnell ein zweites Kind danach kommt ist das doch auch wunderbar. Das ist doch im Jahr 2026 alles abgesichert! Ich verstehe nicht, wieso Frauen daraus heutzutage noch ein schlechtes Gewissen generieren. Und ich verstehe auch nicht, wieso Schulleitungen daraus ein Problem machen. Die Bestenauslese hat ergeben, dass du vermutlich eine gute Lehrkraft sein wirst. Also halt den Kopf hoch und nimm die Planstelle an.
Ins Ausland kannst du mit Kind in der Elternzeit, oder du versuchst über den ADL ins Ausland zu kommen; dafür brauchst du aber vermutlich etwas Unterrichtserfahrung, da du eine Beurteilung der SL benötigst.
Ich bin nicht sicher, ob du ein schlechtes Gewissen wegen der Schwangerschaft hast; das brauchst du nicht!!! Oder hast du Zweifel, weil du nicht in den deutschen Schuldienst willst, weil du keine Planstelle willst, weil du nicht Läuferin sein willst? Dann geh noch mal in dich und kläre das. -
Aber hey: du hast ein differenziertes Feedback, mit dem du arbeiten kannst! Du weißt jetzt, was du schon gut kannst. Und du weißt auch, woran du gezielt arbeiten kannst. Das ist trotz allem überschaubar, weil du hier gezielt nach Fortbildungen oder Literatur Ausschau halten kannst oder klar mit anderen LK ins Gespräch h gehen kannst: Liebe/r Xy, mein Schülerfeedback hat für mich ergeben, dass ich in vielen Bereichen gut aufgestellt bin, aber die Lautstärke im Unterricht ist ein Problem. Hast du Tipps für mich? Oder kann ich beider mal hospitieren, um mir Anregungen zu holen?
Wäre einen Versuch Wert, oder? -
SH versucht ja im GS-Bereich mit den Abordnung-Plus Stellen entgegenzuwirken. Die einzigen Uni-Standorte im Land sind Flensburg und Kiel, und jetzt wundert man sich, dass niemand in den Rest des Landes möchte. Aber die Abordnung -Plus Stellen führen dazu, dass die fertig ausgebildeten Lehrkräfte nun nach HH und NDS auswandern….
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Ich kann das zwar sehr gut nachvollziehen, aber wie nennt man das auf Deutsch in der Gesamtbetrachtung aller deiner Sätze (der "Fremde" könnte ja weitaus qualifizierter sein) - Klüngelei ist der passende Begriff, oder? Gerne inhaltlich korrigieren.
Interessante Sichtweise… Ich nenne es „Bestenauslese“. Mit den entsprechenden Qualifikationen belegt man seine Eignung für den Job. Es steht dir doch völlig frei, deine Fähigkeiten zu belegen.
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Ich stelle seit mehreren Jahren immer wieder jemanden ein, der nicht Lehramt studiert hat. Es ist aber eine Person, die ich kenne, die sich in dem entsprechenden Bereich anders sehr gut fortgebildet hat und die mit großartigem Engagement daher kommt. Jemand völlig Fremdes würde ich nicht einfach so einstellen.
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…. ich die Reinigungskraft im Verwaltungstrakt einschließe und die dann durch das Fenster in meinem Büro aussteigen muss. Zum Glück ebenerdig.
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Zumindest in NRW muss ein Kind im dritten Jahr in der Schuleingangsphase sein, damit man ein AOSF Lernen eröffnen kann. Ansonsten geht es bei uns gar nicht.
Das ist eben seit einigen Jahren in SH nicht mehr so. Und das finde ich total gut.
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Danke für die Antwort!
Arbeitet ihr in der flexiblen Eingangsphase Jahrgangsübergreifend?
Jahrgangsübergreifend ist das natürlich unproblematischer umzusetzen, aber ich erwarte dieses Vorgehen auch in jahrgangsgetrennten Lerngruppen, denn
Das ist sehr unterschiedlich, hängt von der Persönlichkeit, sehr viel vom Arbeitsverhalten ab.
Es gibt Kinder, denen die Wiederholung wirklich hilft und danach ist alles gut, es gibt andere, die wieder an ihre Grenzen kommen.
Bei uns ist eher das Zurücktreten irgendwann in Klasse 2 üblich, nicht aber das komplette Wiederholen der 1. Klasse.
Bei Kindern, die einen Unterstützungsbedarf haben oder sehr wahrscheinlich bekommen werden und daraufhin zieldifferent unterrichtet werden, muss man überlegen, ob eine Wiederholung sinnvoll ist, wenn das Kind auch dann nicht zielgleich unterrichtet wird.
Ich finde es sinnvoll, genau zu schauen, was dem Kind hilft. Es gibt Konstellationen, in denen ist das Wiederholen überhaupt nicht sinnvoll, nicht nur, weil ein Förderbedarf Lernen festgestellt werden wird, sondern auch aus anderen Gründen. Und dann hat man am Ende das Problem, dass ein völlig überaltertes Kind in Klasse 4 aus dem Ruder läuft.
Ein komplettes Wiederholen von Klasse 1 ist mMn nur sinnvoll aus Krankheitsgründen, bei eindeutig fehlender Reife oder aus sozial-emotionalen Gründen in Absprache mit allen Beteiligten, z.B. wenn Kinder große Schwierigkeiten in der bisherigen Lerngruppe haben oder wenn ein Wechsel in die bestehende 1. Klasse im Verlauf des Schuljahres unpassend erscheint usw. Differenziert werden muss das Kind ja so oder so.
In jahrgangsübergreifenden Lerngruppen kann der Übergang fließend sein, was einen großen Vorteil ausmacht… -
Ich finde übrigens, dass es einen sehr großen Unterschied macht, ob man einmal in derWoche in der Schule ist oder täglich. Man hat eine ganz andere Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern und ist dann auch Teil des Kollegiums. Ich liebe meinen Job und gehe jeden Tag gern zur Schule. Aber wenn ich nur einmal in der Woche da wäre, würde ich mich fremd und unwohl fühlen.
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