Durch die späten Sommerferien haben die bayrischen Schüler zwar den Nachteil im Juli in überhitzten Klassen zu sitzen, wenn sie dann nicht eh hitzefrei bekommen, aber dafür haben sie ein ruhiges Weihnachtsfest. Bedingt durch die späten Sommerferien findet der Halbjahreswechsel dort ja immer Ende Februar/Anfang März statt, während bei uns das erste Halbjahr Ende Januar/Anfang Februar zuende geht.
In der Folge sind bei uns die vier Wochen vor den Weihnachtsferien die für die Schüler stressigste Zeit im ganzen Jahr, weil dann noch alle Kollegen ihre Klassenarbeiten durchbekommen wollen, schließlich reicht die Zeit nach den Ferien noch so eben, um die Nachschreiber einzufangen. Eine „besinnliche Weihnachtszeit“ ist praktisch nicht existent.
Für uns Kollegen sind die Weihnachtsferien die arbeitsreichsten Ferien, zumindest geht es mir so, weil der ganze Kram dann natürlich korrigiert werden will.
Wenn sich das in Bayern alles um einen Monat verschiebt, kommen die Klassenarbeiten erst im Januar.