Beiträge von plattyplus

    Und wenn ihr alles untertunnelt und mit Lärmschutzwänden eingemauert habt, werdet ihr feststellen, daß in dem Land niemand mehr leben will, weil die Steuerlast, um all das zu finanzieren, unerträglich hoch ist.

    Alternative: Und wenn ihr aus Lärmschutzgründen den kompletten motorisierten Verkehr abgeschafft habt, werdet ihr feststellen, daß in dem Land niemand mehr leben will, weil nichts mehr funktioniert und jeder ein Pony zum Pflügen des eigenen Ackers halten muß, weil Supermärkte eh nicht mehr beliefert werden, es eh keinen Strom mehr gibt und die komplette Industrieproduktion stillgelegt wurde.

    Schade finde ich nur, dass diese Entscheidung so kurz vor den Sommerferien gefallen ist und uns nun nur noch knapp drei Wochen bleiben, um dieses digitale Klassenbuch schon mal auszuprobieren.

    Sei froh, daß es so gelaufen ist. Bei uns wurde das digitale Klassenbuch (Untis) zum Halbjahreswechsel eingeführt. Zuvor hatten wir im 1. Halbjahr das alte Papierklassenbuch parallel zur Untis-Erprobung. Das Halbjahr mit der doppelten Buchführung war die reinste Hölle, weil die meisten Kollegen Untis nur mal ausprobiert haben, dann feststellten, daß sie damit arbeiten können und nach dem Test weiter ins Papier-Klassenbuch eingetragen haben. Im Ergebnis durfte man als Klassenlehrer dann das Papierklassenbuch in WebUntis übertragen. Was für eine Arbeit.

    Unsere Nachbarschule hat es besser gemacht. Dort gab es zu Beginn des neuen Schuljahrs eine 3-wöchige Testphase, in der alle Stunden in Untis einzutragen waren und nur noch zusätzlich einzelne Klassenbuch-Zettel für den Notfall im Umlauf waren. Die grünen Papier-Klassenbücher wurden gar nicht mehr ausgegeben. Dort lief der Umstieg sehr viel reibungsloser, eben weil sich kein Kollege mehr dem digitalen Klassenbuch entziehen konnte.

    Das wäre aber vermutlich nicht situativ angemessen, wenn Du erst noch Deinen Neoprenanzug anziehst... :)

    Ich habe ja auch keinen DLRG-Schein sondern nur Cmas**. Da hat man das ganze Zeug schon an und taucht auch mal etwas tiefer.

    Aber so langsam kapiere ich, warum meine Kollegin so hebbelig war, als ich mit meinem Kollegen auf einer Kollegiumsfeier im Freibad mit Gerät für ca. eine Stunde abgetaucht bin. Sie stand wohl die ganze Zeit am Beckenrand und hat sich überlegt, wie sie uns im Fall der Fälle wieder raus bekommen würde. Als ob ich meinen Kollegen mehr als Armlänge von mir hätte weg tauchen lassen. Im Zweifelsfall hätten wir beide uns gegenseitig an die Oberfläche bringen können.

    Moin,

    die Regel hört sich ja ganz toll an: " eine verunfallte Person situativ angemessen unter den höchsten Stressbedingungen an jeder Stelle aus jeder Tiefe des Schwimmbeckens an die Wasseroberfläche bringen [...] kann."

    Steht dort auch irgendetwas dazu in welcher Zeit dies zu geschehen hat? Also im 3. Versuch komme ich mit Flossen trotz Neoprenanzug apnoe auch auf 7,5m Wassertiefe runter. Aber bis ich das ganze Zeug angerödelt habe, bringe ich da dann wohl höchstens noch eine Leiche wieder mit nach oben. Wobei ich da im Freiwasser noch das Problem sehe, daß die Sicht da mitunter enorm eingeschränkt ist. Wer schon einmal mit Tauchgerät unten war und nur eine halbe Armlänge weit gucken konnte, der weiß wovon ich spreche. Da einen Verunfallten überhaupt erst einmal zu finden...

    Natürlich verursacht der ÖPNV Emissionen, aber pro Passagier viel weniger als ein Auto. Nettes Strohmann-Argument, klappt bei mir nicht.

    Ihr geht aber von vollen Bussen aus. Auf dem Lande müßten aber nachts die Busse fast leer fahren. Ich kenne hier jedenfalls Linienbusse, in denen regelmäßig weniger als 10 Personen sitzen, wenn sie denn dann doch mal fahren. Ob das ökologisch sinnvoll ist?

    In der Stadt gibt es gut und gerne über 30 SuS pro Klasse. Gibt es die auf dem Dorf auch?

    Natürlich gibt es die auf dem Dorf auch, allerdings gepaart mit Schulwegen von bis zu 25km, eben weil die vielen kleinen Schulstandorte einfach geschlossen und zusammengelegt werden.

    Niemand muss 15k km im Jahr quasi gratis fahren.

    Niemand muß mit dem 9 € Ticket jedes Wochenende in Deutschland quer durch die Republik reisen. Als ob die Busse und Bahnen kein CO2 in die Luft blasen. Ok, die Emissionen fallen nicht bei der E-Lok an, wohl aber im Kraftwerk bei der Produktion des Bahn-Stroms (10kV, 16 2/3 Hz).

    Merkst Du etwas?

    Wieso das denn? Wenn schon gleicher Zuschuss für alle (und 5000 Euro für einen Corsa mit 20 000 km Fahrleistung pro Jahr gibt es schon). Dann sollten alle Nichtautobesitzer auch 5 000 Euro erhalten (und wer mehr fährt oder ein größeres Auto fährt, entsprechend drauf zahlen). Aber der Mensch stört sich nur an Subventionen für andere.

    Die 5.000 € werden aber auch nur dann ausgezahlt, wenn der Nichtautobesitzer gleichzeitig nicht den ÖPNV nutzt, denn dieser wird auch ordentlich subventioniert. Aber ok, der VW UP war wohl etwas hochgegriffen, weil ich davon ausgegangen bin, daß ein Großteil unserer Bevölkerung den Führerschein Klasse 3 bzw. B hat.

    Aber im Prinzip bleibe ich dabei: Die 125er als Roller oder Motorrad ist auf dem Land durchaus mit dem fehlenden ÖPNV gleichzusetzen. Beides dient der Beförderung und bei beiden Beförderungsmitteln darf man im Winter frieren. Also, wo sind die 125er für 365€im Jahr? ;)

    Man könnte ja auch argumentieren: „Wenn die Stadtmenschen ihr 365€-Ticket subventioniert bekommen, müßte im Gegenzug die Landbevölkerung ihren VW UP so subventioniert bekommen, daß der Halter ebenfalls nicht mehr als 365€ im Jahr zahlt, inkl. Benzin für 15.000km, Versicherung und Abschreibung für die Neuanschaffung nach einigen Jahren versteht sich.“

    Soviel zu den vergleichbaren Lebensverhältnissen. Nur ob das auch die Grünen mit tragen würden? :pirat:

    Was haltet ihr davon?

    Ich lehne das Ticket ab. :daumenrunter:

    Begründung: Damit werden mal wieder nur die Großstädter subventioniert und die Landbevölkerung guckt in die Röhre. Wenn es schon politisch gewollt ist, daß so ein Ticket eingeführt wird, muß im Umkehrzug der ÖPNV auch eine Daseinsfürsorge des Staats sein und er muß auch auf dem Land überhaupt erst einmal existieren, auch wenn er dort defizitär ist. Das wäre dann so wie mit der Post, die auch überall zum gleichen Preis zugestellt werden muß, egal ob im Wohnblock in Berlin Marzahn, auf Hallig Hooge oder auf der Zugspitze.

    Bei mir vor Ort müßten sie dafür erst einmal wieder die Fahrrad-Schnellwege zurückbauen und dort wieder Gleise verlegen. Die Radwege sind auf den Bahndämmen der ehemaligen Wallücke-Bahn erbaut worden nachdem man die Gleise rausgerissen hatte, weil die Eisenbahnstrecken sehr eben sind.

    Flupp: hier ist ein solcher Beitrag. Wobei er dort nur schreibt "Ist halt ein bisschen blöd".

    Nimm doch gleich den hier: RE: Schule nach den Sommerferien (NRW)

    Zitat daraus: "Ich habe gerade mal nachgesehen. Wir haben an der Schule aktuelle drei Klassen mit 40-50 Schülern, zumindest wenn man den Excel-Tabellen glauben darf. Mal gucken, was da noch passiert."
    Es passierte damals genau gar nichts. Dank mangelnder Fachkollegen sind die Klassen in der Größe durchgelaufen.

    Wenn man sucht, dann findet man von Dir bestimmt einen Post, in dem Du Dich über einen zu hohen Klassenteiler beschwerst. Wie das die chinesischen Kollegen nur machen…

    Keine Sorge, ich hatte auch schon einmal eine Klasse mit 43 Schülern vor mir. Wenn die Schüler diszipliniert sind, geht das sogar besser als mit 20 ADHS-Schülern.

    Wenn Du fragen solltest, wie es zu so großen Klassen kommt: Die Betriebe können auch noch im Oktober und November Lehrverträge abschließen und dann kommen weit nach Schuljahresbeginn die Azubis zu uns und müssen beschult werden.

    Wenn ich sehe wie die Deutsche Bundesbahn heute rumeiert, wundert es mich jedes Mal aufs Neue, wie sie es im zweiten Weltkrieg trotz täglichen Bombardements der Bahnhöfe und Strecken geschafft haben überhaupt zu fahren. Damals waren die Eisenbahner wohl echt von einem anderen Schlag als heute.

    Oder anders: Warum bleibt ein Personenzug wegen "Überfüllung" heute im Bahnhof stehen (selber mehrfach erlebt)? Indische Personenwagons halten es sogar aus, wenn noch hunderte Personen auf dem Dach mitfahren. Bei uns hat der Zugführer gleich die Hosen voll, wenn der Zug mal so voll ist, daß es nicht für alle Personen Sitzplätze gibt.

    Vielleicht sollten wir demnächst Wagons und Lokomotiven bei Tata kaufen, die taugen wenigstens was:
    --> https://www.watson.ch/spass/indien/5…ndien-passieren

    Wahlweise könnte man auch bei Öl- und Gasknappheit und damit Verbundenem Abschalten der Öl- und Gaskraftwerke wieder die alten Dampfloks der Baureihe 52 wieder in Dienst stellen. Die haben haben schon im zweiten Weltkrieg gezeigt, daß sie auch bei +40°C und -30°C noch funktionieren, ganz im Gegensatz zu heutigen ICEs.

    Und das mit dem Argument, dass man gute Arbeit geleistet hat. Da würde ich mich auch veräppelt vorkommen.

    Keine Sorge, wir kommen uns im Kollegium auch veräppelt vor. Wir haben da zwei Kollegen, die eine Klassenlehrerschaft richtig schleifen lassen. Fehlstunden der Schüler werden nicht angemahnt, Klassenbucheinträge sind bei ihnen eh sinnlos, weil sie mit der Bemerkung: "Bei mir sind die Schüler aber alle ganz lieb", weggebügelt werden, unternimmt man das als Fachlehrer selber etwas, kommt gleich die Antwort, daß man sich nicht in ihre Angelegenheiten einzumischen hat, usw. usw. ...

    Im Ergebnis haben diese beiden Kollegen ein richtig ruhiges Leben, sie werden nämlich nicht mehr als Klassenlehrer eingesetzt. Also muß man sagen, daß sie alles richtig gemacht haben. :daumenrunter:

    Ich würde den beiden eher jeweils 10 Klassen als Klassenlehrer zuordnen und sie täglich ins Vorzimmer der Schulleitung einbestellen, um dort den Klassenlehrer-Verwaltungsaufgaben unter Aufsicht nachzukommen, auf das sie da dann lernen wie man eine Klasse leitet und was §47 und §53 Schulgesetz NRW bedeutet.

    Ein anderer Kollege hatte auch solche Marotten. Er wollte nicht in einer Abschlußklasse eingesetzt werden, weil er dann ja eine Abschlußprüfung stellen und einreichen müsse. Der durfte am Ende auch im Vorzimmer der Schulleitung unter Aufsicht besagte Abschlußprüfung ausarbeiten. :pirat:

    Leider hat in diesem Thread die Schulleitung wohl nicht den Arsch in der Hose der Kollegin zu sagen, daß auch für sie gilt, daß sie wieder mit einer 5. Klasse anzufangen hat, eben weil das für alle gilt. So, wie es jetzt an der Schule des Thread-Starters läuft, wird Leistung jedenfalls bestraft.

    Ich verstehe die Logik dahinter nicht. Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.

    Ich denke die Logik dahinter ist, daß manche Kinder wohl die Lehrer (insb. den Klassenlehrer) als Bezugsperson sehen, eben weil sie so viel Zeit in der Schule verbringen. Manche Kinder verbringen wohl mit uns Lehrern mehr aktive Zeit als mit den eigenen Eltern. Aktiv = die Stunden, die verschlafen werden, lasse ich mal weg.

    Interessant...ganz anders, als bei uns: Ich übernehme die Klasse in der 3., bzw. 5. und führe sie dann sechs, bzw. vier Jahre bis zur Matura. So wahrt man Kontinuität und die Schüler müssen sich nicht jedes Jahr auf einen neuen Lehrer einstellen

    Also ich hatte als Schüler alle 2 Jahre einen kompletten Lehrerwechsel und das war auch gut so. Schließlich gibt es auch immer mal wieder Lehrer, die man nicht ausstehen kann, und da ist es dann gut, daß man weiß: "Man wird den auch wieder los!" Auch in der Grundschule hatte ich schon zwischen der 2. und 3. Klasse einen kompletten Lehrerwechsel.

    Sinnvoller wäre es m.E. die Preise für Energieträger und Lebensmittelgrundstoffe zu deckeln. Das kostet den Steuerzahler nix und hilft allen.

    Du meinst so wie bei dem Mietendeckel? Wohin der Mietendeckel langfristig führt, kann man hier sehr gut sehen:
    --> Vom Ausland lernen: Bloß kein Mietpreisdeckel

    Im Ergebnis lassen die Vermieter dann irgendwann die Wohnungen komplett verfallen, weil sich das Vermieten eh nicht mehr rechnet, da allein die laufenden Kosten höher sind als die Mieteinnahmen.

    Bei der Deckelung von Energie- und Lebensmittelpreisen sei nur an das Ende der DDR erinnert. Dort waren die Preise ja gedeckelt. Im Ergebnis war es am Ende der DDR für den einzelnen günstiger seine Nutztiere mit Brötchen zu füttern als mit Tierfutter, eben weil die Brötchen staatlich reglementiert seit 1953 stehts den gleichen Preis hatten und die Inflation diese preise zu "praktisch kostenlos" gedrückt hat. Hätte dort der Staat nicht mit massiven Steuermitteln eingegriffen, es hätte sich für keinen Bäcker mehr rentiert Brötchen zu backen und entsprechend wäre der "Markt" komplett zusammengebrochen, was dazu geführt hätte, daß eben niemand mehr Brötchen bekommen kann, weil keine mehr produziert werden.

    Bei der Energie ist es ähnlich. Klar kann man den Benzinpreis deckeln und den Mineralölfirmen vorschreiben einen bestimmten Verkaufspreis nicht zu übersteigen. Wenn dann aber durch die Inflation die Rohstoffpreise steigen, darf man es diesen Firmen auch nicht verübeln, wenn sie sich aus dem deutschen oder europäischen Markt zurückziehen.

    Irgendwie erinnert mich das hier an die Situation in Schweden. Ab Minute 7:01 wird es interessant.
    --> Warum will SCHWEDEN KEINE MIGRANTEN mehr? - VisualPolitik DE

    Fazit daraus: Die Sozialleistungen in Europa führen genau zu den problematischen Parallelgesellschaften, weil man nicht gezwungen ist diese Parallelgesellschaft zu verlassen, um sein eigenes Überleben zu sichern. Es macht keinen Sinn sich einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu suchen, weil man dann die Sozialleistungen verlieren würde.

    Ich persönlich würde mir allerdings eher den angepassten Omikron-Impfstoff für meine vierte Impfung wünschen und denke, ich warte noch bis Herbst.

    Naja, meine letzte Booster-Impfung ist jetzt aber auch schon wieder 7 Monate her. Von daher werde ich mir wohl jetzt die 4. Impfung holen und dann im Herbst ggf. mit einem angepaßten Impfstoff die 5.

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