Beiträge von plattyplus

    Tom123

    Am liebsten würde ich so in den Krieg gegen Corona ziehen, wie die Amis 1941 in den zweiten Weltkrieg gezogen sind. Neben den „Uncle Sam wants you“-Plakaten haben die sogar Coca Cola und Disney mobilisiert.

    Damals ist sogar Donald Duck im Kinderprogramm in den Krieg gezogen.

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    So eine Mobilmachung, diesmal eben gegen Corona, hätte ich mir auch im Kinderkanal (Fernsehen) gewünscht. :victory:

    Stattdessen behaken sich die Politiker mit irgendwelchen Darenschutz-Peritessen.

    die Kunst am Baum

    Kunst am Baum? Der, der die Bäume so zugerichtet hat, ich meine den Kopfschnitt, gehört verhauen. :daumenrunter:

    Kurz zur Erklärung: Wenn man Bäume köpft (vgl. Kopfweiden), damit sie nicht größer werden, erzeugt man eine waagerechte Schnittfläche. An dieser Schnittfläche fangen die Bäume dann an von innen durch den kompletten Stamm hindurch zu verrotten, so daß mit dem Kopfschnitt schon sicher ist, daß man den Baum später fällen muß, wenn er im Sturm nicht eh von alleine umfällt.

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    Kurzbeschreibung der Azubis: "Kappen ist kacke!"

    Ich finde ja interessant, dass ausgerechnet (und nur) Deutschland auf dem Atomausstieg setzt. Japan macht weiter.

    Also ich finde den Atomausstieg richtig. Das hat aber weniger etwas damit zutun, ob Tschernobyl nun ein Unfall war oder der Reaktor absichtlich gegen die Wand gefahren wurde. Atomenergie ist einfach viel zu teuer, wenn man bei der Produktion wirklich alle Kosten berücksichtigen würde. Neben dem Problem und den Kosten, die entstehen um den Atommüll über Jahrmillionen zu lagern, denke ich schlicht an die Haftpflichtversicherung für AKW-Betreiber. Bisher ist es weltweit so, daß kein AKW-Betreiber eine Betriebs-Haftpflichtversicherung für den Fall des Super-GAUs vorweisen muß. Kommt es zum Atomunfall, zahlen die Staaten bzw. wir als Steuerzahler. Müßten die Betreiber eine Haftpflichtversicherung abschließen, die z.B. bei einem Atomunfall westlich der Rhein/Ruhr-Region die Umsiedlung von 15 Millionen Menschen bezahlen würde, die Versicherungssumme und die damit verbundenen monatlich zu zahlenden Versicherungsprämien wären so hoch, daß die Atomenergie sofort auf ganzer Linie unwirtschaftlich wäre.

    Dazu kommt dann, wie gesagt, noch das Problem mit dem Atommüll, den man über Millionen von Jahren irgendwo lagern muß.

    Entsprechend denke ich, daß wir aktuell keine andere Wahl haben als auf fossile Energieträger zu setzen und ggf. das entstehende co2 in tiefe Erdschichten zu pressen, damit es aus der Atmosphäre verschwindet. Langfristig sehe ich zur Sicherung der Grundlast die Kernfusion als möglichen Energieträger. Die Vorteile dabei sind, daß die Halbwertszeiten des entstehenden Atommülls wesentlich kürzer sind. Man muß den Müll also nur wenige Jahrzehnte und nicht Jahrmillionen lagern. Außerdem ist in einem Fusionsreaktor so wenig Brennstoff enthalten (wenige Gramm im Vgl. zu ca. 150-200 Tonnen in einem Druckwasser-Kernspaltungs-Reaktor), daß bei einem Super-GAU nicht weite Landstriche unbewohnbar werden, eben weil sich die kleine Menge in der Atmosphäre schnell ausreichend "verdünnen" würde.

    Laut Max-Planck-Institut müssen die radioaktiven Abfälle eines Fusionsreaktors maximal 100 Jahre gelagert werden. Das sind Zeiträume, die wir noch überblicken und handhaben können.
    --> https://www.ipp.mpg.de/2641049/faq9

    Und wenn es mit der regenerativen Energie auch in einer windstillen Nacht etwas werden soll, wie wäre es damit:

    • Wir schießen große Solarzellen in die geostationäre Umlaufbahn und transportieren die Energie mittels Mikrowellenstrahlung auf die Erde?
    • Wir schießen große Spiegel in die Umlaufbahn und lenken damit auch nachts das Sonnenlicht auf ein Solarwärmekraftwerk auf der Erde?

    Dann wäre die regenerative Energie auch grundlastfähig.

    Meine Schüler (alle über 18) waren heute in der 7./8. Stunde nach einer Klassenarbeit ziemlich fertig. Drum Thema des heutigen (für mich fachfremden) Politik-Unterrichts: Bundestagswahl

    Hab den Hausmeister gebeten heute schon einmal das Wahllokal bei uns in der Klasse aufzubauen. Der war auch ganz froh, daß er jemanden hatte, um die Tische zu verrücken. Dann haben wir "geübt" wie das am Sonntag bei der Wahl abläuft.

    Was ich dabei so erschreckend fand: Viele Schüler hatten überhaupt keinen Plan wie ein Wahllokal aussieht, daß man da am Sonntag die Wahlbenachrichtigung und den Personalausweis mitbringen muß und wie dann die Abläufe in dem Wahllokal sind, also Kontrolle der Personalien, Streichung aus der Wählerliste, Übergabe des Stimmzettels, wie ist der Stimmzettel aufgebaut, wie faltet man das "Stimmzettel-Plakat" wieder zusammen, daß es in die Wahlurne paßt.

    Ich war doch sehr erstaunt, daß sehr viele Schüler so gar keinen Plan hatten davon, wie das am Sonntag abläuft. :traenen:

    Mich haben damals meine Eltern als 5jährigen mitgenommen, wenn irgendwelche Wahlen anstanden. Die Allermeisten meiner Schüler haben noch nie ein Wahllokal von innen gesehen.

    @alpha

    Meinst du, daß die Wahlen manipuliert sind? Oder ist es einfach so, daß sie per Telefon Briefwähler nach ihrer Wahlentscheidung gefragt haben?

    Ich finde das mit den Hochrechnungen etc. auch Blödsinn. Meiner Meinung nach müßte x Tage vor einer Wahl mal Schluß sein mit dem Dauerbombardement mit irgendwelchen Wahltrends etc., weil es das Wahlergebnis doch verfälschen könnte.

    Wo gibt's denn sowas?

    Also unse Hausmeister hat noch eine Dienstwohnung. Mein damaliger Schulleiter bewohnte auch noch die Dienstwohnung bei uns in der Schule. Diese Dienstwohnungen gab es noch aus der Zeit, da zumindest der Schulleiter und der Hausmeister eine Residenzpflicht hatten, also in einem engen Umkreis direkt an der Schule wohnen mußten.

    Ich muß bei den Lebenshaltungskosten in München halt immer an die Klage eines Polizisten aus dem Jahr 2010 denken.
    --> https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…chland-1.930941

    Der Polizist argumentierte damit, daß das Alimentationsprinzip dem Beamten einen "angemessenen" Lebenswandel ermöglichen muß. Bei den Lebenshaltungskosten in München im Vergleich zu anderen bayrischen Städten wäre seine Bezahlung aber zu gering für so einen angemessenen Lebenswandel, zumal die Polizei wohl auch in einem bestimmten Umkreis um die Dienststelle wohnen muß. Bei Letzterem bin ich mir aber nicht sicher.

    Und auch die Anwesenheit der Erzieher, Krankenschwestern etc. regelt der Markt. Wenn die Mieten nämlich irgendwann so hoch sind, daß es sich für diese Berufsgruppen gar nicht mehr lohnt in München zu arbeiten, weil sie selbst mit dem Hartz-4 Satz in Kitzingen (Unterfranken) besser leben könnten. Dann ziehen diese einfachen Berufsgruppen weg und die Lebensqualität in München dürfte dermaßen den Bach runter gehen, daß auch die Großkopferten dort nicht mehr leben wollen.

    Die Schwelle ist leider also wirklich erst erreicht, wenn die jungen Kollegen, die in Bayern nach München geschickt werden, reihenweise ihre zugewiesenen Stellen gar nicht erst antreten oder wahlweise auf einer kostenlosen standesgemäßen Dienstwohnung bestehen.

    Können nicht auch Geimpfte Überträger sein?

    Es läuft halt wie bei jeder Impfung. Das Immunsystem wird trainiert, so daß bei der tatsächlichen Infektion das Immunsystem nicht erst einmal im Trial&Error Verfahren herausbekommen muß, wie es gegen den Erreger vorgehen kann und dabei wertvolle Zeit verliert, in der sich der Erreger fleißig vermehrt. Stattdessen springen die Gedächtniszellen (War das wirklich so, Biologie ist bei mir schon so lange her.) an und senden sofort das Signal aus die passenden Antikörper zu produzieren.

    Ergebnis: Klar kann man als Geimpfter erkranken, wie man auch an Polio, Masern, etc. erkrankt trotz Impfung. Aber da die Immunantwort wesentlich schneller und schärfer kommt, kann sich der Erreger gar nicht erst in so großem Umfang vermehren, daß es für einen selber ein Problem wird.

    Also ja, man kann als Geimpfter auch Überträger sein. Allerdings ist die ausgestoßene Virenlast sehr viel geringer, wenn auch nicht gleich null, und die Dauer der Übertragbarkeit ist kürzer.

    Warum soll da die Corona-Impfung anders sein als alle anderen Impfungen zuvor?

    Roxette: June Afternoon

    und ganz dicht dahinter, Rolling Stones: She's like a rainbow

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    War es eher Zufall, daß du Pauker geworden bist oder hast du es dir als Kind schon so gedacht?

    Es war schon sehr erstaunlich, wie einige meiner Kollegen auf einmal "immer Opposition" waren, mich aber verpfiffen hatten, wenn ich etwas "Böses" getan hatte. 1990 verlor ich viele meiner "Freunde"; die nie welche waren.

    Mein Opa hat "rübergemacht" also Republikflucht begangen. Seine Frau und die beiden Kinder waren im Westen, er hatte nichts zu verlieren und war höchst motiviert. Sogar als er 1997 verstorben ist, konnte sich sein Bruder, ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter, nicht zurückhalten, am Grab seine Generalbrechnung bzgl. der Republikflucht durchzuziehen.

    Ich bin mit der SED und all ihren Nachfolgeparteien sowas von fertig, ... :daumenrunter:

    So wirklich geheim ist die Wahl in der Wahlkabine aber auch nicht. Schließlich weiß man ja im Wahllokal in welcher Reihenfolge die Wähler gekommen sind. Entsprechend liegen die ersten Stimmzettel ganz unten und die letzten ganz oben im Haufen in der Urne.

    An das Verfahren in der DDR denke ich jetzt mal gar nicht. Wenn man dort die SED wählte, faltete man den Wahlzettel direkt vor der Wahlkomission im Wahllokal und steckte ihn in die Urne. Jeder, der in die Wahlkabine ging, um dort ein Kreuzchen zu machen, war ein Oppositioneller.

    Haben wir keine Frisör-LehrerInnen hier, die da näheres wissen?

    Ich kenne auch nur die Innungsmeister, der regelmäßig die praktischen Gesellenprüfungen abnimmt. In seinem Laden läuft es so, daß sich die Mitarbeiter die Scheren etc. selber aussuchen dürfen (also welches modell von welchem Hersteller usw.), er dann aber die Rechnung bezahlt.

    Das läuft da ähnlich wie in einer KFZ-Werkstatt, in der jeder Mitabreiter den eigenen Werkzeugwagen hat. Also jeder bekommt einen Satz Scheren, x Lockenwickler, ...

    aber In "Kolleg*innen" steckt doch das "Kollegen" schon mit drin, oder nicht? Also "Kolleg*innen"

    Es steckt eben nicht mit drin, weil dann müßte es Kolleg*inn/en heißen. Aber sprechen kann das eh niemand mehr, weshalb ich dem Ansinnen Sachsens durchaus positiv gegenüber stehe, wenn es darum geht so einen Quatsch abzuschaffen.

    Mit meiner Frisörin hab ich mal gesprochen und die meinte, ihre Scheren würde sie sich selbst kaufen und das sei auch ganz normal so (jetzt war ich länger nicht, wer als nächstes zum Friseur geht, möge doch mal nachfragen).

    Ich bin gleich wieder da, kann dir aber sagen, daß in dem Laden der Chef die Scheren für alle gekauft hat. Wobei man sich bei den aufgerufenen Preisen der Scheren schon wundern darf. Das geht bis 1.000€ pro Schere hoch.

    Sie will unbedingt, dass ich mir rein aus Prinzip eine Wohnung für mich suche, um das Alleinleben zu üben, obwohl ich bei meinen Eltern eine komplette Etage mit Küche etc. habe und de facto meinen eigenen Kram regle. Zusammenziehen steht also selbst dann nicht an, wenn ich hier vor Ort etwas bekommen sollte.

    Das wäre für mich der Grund die Beziehung mal grundlegend zu überdenken. Ich würde ihr unterstellen, daß sie schon nach einem anderen Partner Ausschau hält und dich in der "guter Kumpel" Ecke versauern lassen will über die nächsten Jahre.

    Ich würde da den Mut zusammennehmen und sie vor die Wahl stellen, auch wenn die Antwort von ihr höchstwahrscheinlich negativ ausfallen wird. Aber dann ist das Martyrium vorbei und Du kannst nach vorne blicken. Ich habe das auch schon so gemacht. Das war dann ein reinigendes Gewitter. Insb. konnte sie nicht verstehen, daß ich "hier und jetzt" eine Antwort haben wollte und zwar "ja" oder "nein", die Begründung interessiert nicht, "ja" oder "nein".

    Hier mal die Vorlage, an die ich bei solchen Fragen über sein oder nicht sein denken muß:

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    Inwiefern werden in dieser Wortbildung auch männliche Personen berücksichtigt?

    Einfache Antwort? Gar nicht!

    Aber demnächst bekommen wir eh für jedes Bundesland einen eigenen Duden. Sachsen hat das Binnen-Sternchen ja schon aus der Rechtschreibung verbannt und des wird den Schülern als Fehler angestrichen. Dann gibt es nicht mehr nur die Unterscheidungen zwischen österreichischem, schweizer und "deutschem" Deutsch sondern auch noch die Unterscheidungen je nach Bundesland und am Ende blickt niemand mehr durch. :sterne:

    Ich sag nur "Skifahren" oder "Schifahren"... oder eben "sodaß" und so daß" ...

    Das wird dann noch sehr viel mehr werden.

    Lustig ist in dem Zusammenhang auch Beamt*innen. Seit wann bin ich ein "Beamt"?

    Welcher Berg hängt da in den Wolken? (Ich hoffe, es gibt diese Bilderrahmen nicht so oft, ich habe nur einen gesehen.)

    Ich habe in Kapstadt auch solche Bilderrahmen gesehen. Im Hintergrund war da dann allerdings der Tafelberg. Der Berg in dem Foto sieht allerdings nciht so aus. ;)

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