Moin,
ich habe dort vor über 20 Jahren mein Studium begonnen und bin noch einer der Letzten, der nach der alten Diplom-Prüfungsordnung studiert hat. Ich habe damals so studiert, daß ich mir mein Dipl.-Zeugnis 1:1 als erstes Staatsexamen habe anerkennen lassen können und damit dann regulärer Referendar war. Was mir damals aufgefallen ist: In den beiden Fächern war z.T. eine Note 4,0 eine Qualitätsaussage. Die Fachdidaktik war auch ganz ok, aber die reinen erziehungswissenschaftlichen Veranstaltungen, wo man dann als BK-Lehrer auch mit den Sek 1- und Primarstufen-Kollegen zusammen drin saß, waren irgendwie ein Witz. Man hat die Note 1,0 dort im Vgl. praktisch hinterhergeworfen bekommen. Damals war es aber auch so, daß es zu viele Grundschulabsolventen gab und klar war, daß man schon mit 1,0 abschließen mußte. Wer eine 1,3 bekommen hat, konnte gleich umschulen, weil es keine Stellen gab.
Entsprechend bekomme ich heute immer nur noch das zynische Schmunzeln, wenn unsere Landesregierung die Gym.-Pauker in die Grundschulen schickt, weil wir dort ja Lehrermangel haben.