Ist doch auch nicht nötig, die CSU ist ja schon ausreichend rechts.
Unter dem Gesichtspunkt ist die Linke auch nicht nötig, schließlich sind mit SPD und Grünen schon zwei linke Parteien am Start und insb. die Grünen sind wirklich ausreichend links.
Ist doch auch nicht nötig, die CSU ist ja schon ausreichend rechts.
Unter dem Gesichtspunkt ist die Linke auch nicht nötig, schließlich sind mit SPD und Grünen schon zwei linke Parteien am Start und insb. die Grünen sind wirklich ausreichend links.
Meine Meinung über die CDU ist ausreichend schlecht, dass ich mir das problemlos vorstellen kann.
Bei der CDU kannst Du es dir aber nur vorstellen. In all den Jahren ist weder CDU noch CSU je eine Koalition mit einer rechten Partei eingegangen, egal ob es nun die Republikaner waren oder die AfD. Die SPD und die Grünen haben zumindest auf Landesebene aber schon gezeigt, daß sie ihre Vorsätze bzgl. der Linken über Bord werfen. Der Berliner Senat ist ja rot-rot-grün. Meiner Meinung nach ist das Bundesland Berlin allerdings auch ein Beispiel für einen Failed State, der nur durch den Länderfinanzausgleich über Wasser gehalten wird und ansonsten selber praktisch nichts gebacken bekommt.
Von der Unschuldsvermutung (zentraler Baustein des Rechtsstaates) hast du aber schon mal gehört, oder?
Läßt Du die bei der AfD auch gelten und würdest Du es als normal empfinden, wenn die CDU auch eine Koalition mit der AfD nicht ausschließt, um an die Fleischtöpfe der Macht zu kommen? Schließlich ist die AfD eine zugelassene Partei und steht auf dem Wahlzettel.
Ich sehe jedenfalls keinen Unterschied zwischen den Linksradikalen und den Rechten.
-->
laleona: Wen meinst Du mit "du"?
Jedesmal, wenn ich Gysi im Fernsehen sehe, muß ich daran denken, daß er SED-Parteifunktionär war und das Stasi-Spitzelverfahren gegen ihn mangels Beweisen eingestellt wurde. Da bekomme ich regelmäßig Brechreiz.
Heute - wie seht ihr das? Wieviel SED steckt noch in den "Linken", also der Partei? Wäre sie für euch wählbar heutzutage, vor dem Hintergrund der SED-Nachfolge oder ist das verarbeitet innerhalb der Partei?
Die Linke bezeichnet sich auch heute noch selber als Rechtsnachfolgerin der SED.
--> https://www.welt.de/politik/articl…in-der-SED.html
Folglich steht sie meiner Ansicht nach auf der gleichen Stufe wie die AfD. Entsprechend wird mit dieser Partei weder koaliert noch wird eine Minderheitenregierung unter ihrer Duldung akzeptiert. Das diese Partei einen Bundestagsvizepräsidenten stellen kann, wo dies der AfD erfolgreich verweigert wird, ist schon zuviel.
Wer solche Koalitionen, und sei nur als Verhandlungsmasse für etwaige Verhandlungen mit der FDP ("Wir könnten ja auch mit der Linken, wenn ihr nicht wollt."), nicht ausschließt, kann meine Stimme jedenfalls nicht bekommen. Ich muß aber dazu sagen, daß ich selber in meiner Familie auf Personen blicken kann, die wegen versuchter Republikflucht erst beschossen und dann im Stasi-Knast eingekerkert wurden.
Wie wäre es damit, daß man die Politiker verdonnert 4 Wochen vor der Wahl ihren Wahlkampf zu beenden? Ich verstehe diese künstliche Torschlußpanik sowieso nicht.
Meine Wahlentscheidung ist z.B. im Mai gefallen, als Habeck und Scholz eine Koalition mit der Linken nicht kategorisch ausgeschlossen haben. Das Rumgeeiere von Scholz und Baerbock bei den Triellen bestätigt meine Meinung nur noch.
Da wir hier noch ein paar mehr Mitleser haben, stelle ich wohl einfach mal ein paar Fotos ein.
Auf nach Helgoland, auch wenn es etwas mehr Aufwand bedarf, weil man einen Flugplan einreichen und an selbigen halten muß und Schwimmwesten Pflicht sind. Sollte man notwassern müssen, wollen sie halt wissen, wo sie in der Nordsee nach einem suchen müssen.
Da steht unser kleiner gelber Vereinsbomber auf Helgolands Dühne. Zwar mit Werbung drauf, aber dafür kostet die Flugstunde auch nur 70€ naß (also inkl. Benzin). Warum hat sie bei uns im Verein wohl den Spitznamen "Die Bierkiste"? ![]()
Mein Lieblingsziel: Baltrum
Auf der nur 360m kurzen Piste dort zu landen ist wenigstens mal eine kleine sportliche Herausforderung. Außerdem ist der Ort nicht so ewig weit von dem Flugplatz weg wie auf Norderney oder Juist.
Auf dem Weg dorthin kommt man dann an sowas vorbei:
Der Dümmer.
Und wenn man nach Hause kommt:
Oerlinghausen Flugplatz_autoscaled.jpg
Das Navi auf dem iPad bringt einen bis ca. 1km vor den Flugplatz und dann heißt es gucken: "Ah, da unten ist der Flugplatz, dann muß da vorne die Platzrunde sein und dann mal rein mit dem Otto... ![]()
Das Fliegen mit den kleinen Vögeln ist halt noch reine Handarbeit. Computer, Autopilot, Instrumentenflug? Gibt es alles nicht. Da ist Augenmaß, Handwerk und sehr viel Gefühl gefordert. Die Steuerkräfte sind sehr gering, weshalb ich immer mit Schuhen mit ganz dünner Sohle (Puma Speedcat) fliege. Auch heute lernt man noch ausschließlich mit Papierkarte, Kopaß und Armbanduhr quer durch ganz Deutschland zu navigieren. Das ist halt Fliegen wie zu Zeiten des 1. Weltkriegs.
Im Ausland im Urlaub miete ich auch schon einmal so eine kleine Kiste für einen Rundflug. Dann allerdings inkl. Fluglehrer auf dem rechten Sitz. Auf die paar Euro kommt es dann auch nicht mehr an. Aber dafür läuft man nicht Gefahr gegen irgendwelche lokalen Regeln zu verstoßen.
Anflug auf Milford Sound Neuseeland. Der Fluglehrer auf dem rechten Sitz hat das Foto gemacht. Der muß ganz viel Vertrauen in mich gehabt haben, daß er in dem Moment selenruhig fotografieren konnte so kurz vor der Landung, wo er mich zuvor noch nie hat landen sehen. Das war am Morgen des 24. Dezember... Weihnachten im Hochsommer bei 25°C. ![]()
Ach ja, hier noch ein paar Impressionen aus unserer Vereinswerkstatt im Keller des örtlichen Gymnasiums, das auch eine Segelflug AG hat.
Im Winter wollen halt die Flugzeuge gewartet werden, um in der nächsten Saison wieder einsatzbereit zu sein. Da heißt es dann wirklich Vertrauen in die eigenen Hände Arbeit zu zeigen. An dem Funktionieren der Technik hängt schließlich auch das eigene Leben dran.
eben gerade weil sie nicht bei der Schule beschäftigt sind, dann einfach umgesetzt und keinesfalls gekündigt, dass die komplett untragbar sind, ist dann nicht das Problem der Schulen
Oder anders formuliert: Die Leute, die anderswo Probleme machen, werden zur Strafexpedition "Schulverwaltungsassistenz" an die jeweilige Schule umgesetzt. ![]()
Und die wenigen, die direkt nach dem Abi mit dem Studium Lehramt BBS begonnen haben, waren dementsprechend noch lange keine 30, als sie ihr Ref (in dem man ja auch schon "ans Verdienen kommnt") beendet hatten.
Das Ref. vergleiche ich mit der Zeit eines Auszubildenden. Der Azubi bekommt seine Vergütung und der Ref. Anwärterbezüge. Wegen der paar Kröten studiert aber niemand. Das ist eher Schmerzensgeld.
Ich fange einfach mal an zu rechnen:
Macht man eine Lehre statt des Industriepraktikums, kann man die Lehre aufgrund des Abiturs auf 2 Jahre verkürzen, braucht am Ende also noch ein Jahr länger.
Das Problem ist halt, dass Bayern groß ist und ich auch zu weit weg von den Alpen wohne, um in solchen Panoramen herumzufliegen.
Ich habe jetzt einfach mal Kitzingen als Startpunkt in Nordbayern genommen und als Ziel Innsbruck. Meine Planungssoftware sagt mir, daß das 290km sind. also bei einer Marschgeschwindigkeit von 200km/h reden wir da über ca. 1,5 Stunden. Oder 240km bis Konstanz am Bodensee. Das wäre dann ca. 1,25 Stunden.
Wenn Du in Bayern wohnst, dann würde ich die Alpenflugeinweisung machen und, wenn du irgendwann einmal genug Routine hast, die Gletscherflugeinweisung. Dann schnallst Ski unter die Räder und landest auf den Alpengletschern. Die kleinen 2-Sitzer können das, die 4-Sitzer eher nicht.
Ach ja, allgemein heißt es bei den kleinen Kisten: "Du mußt mit dem Flugzeug fliegen, nicht gegen das Flugzeug, sonst wird das nie etwas. Ist wie mit der Freundin, du mußt mit ihr Sex haben und nicht gegen sie (da grobschlächtig rumfuhrwerken)."
Die Steuerkräfte sind bei den kleinen Maschinen sehr gering und man braucht echt ein Gefühl für das Ding. Nicht umsonst fliege ich selber immer schon mit ganz dünnen Schuhen (Puma Speedcat), um mehr Gefühl auf den Ruderpedalen und den Fußspitzenbremsen zu haben.
Bayern hat auch noch die Regelbeförderung von a13 nach a14, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
Was die Kosten und die Zeit angeht, gibt es bei der Ultraleicht-Fliegerie zwei Modelle:
Der limitierende Faktor bei beiden Ausbildungsmethoden ist aber das Wetter. Es gibt auch Piloten, die die Ausbildung in 2 Monaten geschafft haben, was aber sehr selten ist. Die Kosten werden üblicherweise monatlich abgerechnet. Man bekommt also einmal im Monat eine Abschlagsrechnung über die geflogenen Stunden.
Ich habe damals meine Lizenz in einer kommerziellen Flugschule gemacht und bin dann in einen Verein gewechselt, weil die Stundenpreise einfach eine ganze Ecke günstiger waren. Derzeit kostet mich die Maschine 70€/Flugstunde naß, also inkl. Benzin. Bis auf eine der Ostfriesischen Inseln brauche ich 1:05 Stunden, bis Helgoland sind es ca. 1:20 Stunden jeweils einfache Strecke. Abgerechnet wird über den Betriebsstundenzähler im Flugzeug.
Mit dem Schein in der Tasche darf man dann den 2-Sitzer alleine fliegen, man darf aber keinen Passagier auf dem zweiten Sitz mitnehmen. Früher war es so geregelt, daß man 60 Stunden (Flugstunden) nach Lizenzerhalt automatisch die Passagierberechtigung bekommen hat, ab dann also Passagiere mitnehmen durfte. Da aber viele Piloten schon eher ihre Ehefrau etc. mitnehmen wollten, wurde die 60-Stunden-Regel durch eine zusätzliche praktische Flugprüfung ersetzt. Der Passagier sitzt halt mit mir im Cockpit und hat einen Steuerknüppel sowie die Seitenruderpedale vor sich. Da muß man sich schon etwas um ihn kümmern und dafür muß man im Flug erst einmal Kapazitäten frei haben. Der Anfänger, der sich noch komplett aufs Fliegen konzentrieren muß, kann das nicht.
Ich habe mir damals, als ich die Fluglizenz bekommen habe, geschworen, daß ich frühestens nach 100 Stunden jemanden mitnehme. Wenn ich schon Mist baue, will ich da nicht noch jemanden mit rein reißen. Entsprechend spät habe ich die praktische Flugprüfung für die Passagierberechtigung auch gemacht und habe den Prüfer in Staunen versetzt. Diese zusätzliche Prüfung ist durchaus vergleichbar mit dem Unterschied zwischen LKW- und Bus-Führerschein. Der LKW-Fahrer braucht die Fahrfähigkeit. er muß also das große Gerät auf der Straße halten können. Der Bus-Fahrer braucht Fahrfertigkeit, er muß den großen Koffer also auch "schön" fahren können, ohne das die Passagiere auf den Stehplätzen beim Bremsen durch den Bus fliegen. Da waren dann noch einmal 500€ fällig.
Das wirklich Teure aber ist nicht die Fluglizenz einmal zu erlangen sondern sie später fortlaufend aktiv zu halten. Also alle 2 Jahre sind mindestens 12 Flugstunden angesagt und dazu das Medical vom Fliegerarzt. Damit man wirklich im Training bleibt, sollte man aber schon eher so 20-30 Stunden jährlich fliegen. Außerdem muß man alle 90 Tage mindestens 3 Starts nachweisen. Falle ich einmal aus dieser 90-Tage Frist raus, heißt das, daß ich drei Platzrunden mit einem Fluglehrer drehen muß, um ihm zu zeigen, daß ich es noch kann. Im Winter ist das immer ein Problem. Damit soll vermieden werden, daß jemand 23 Monate gar nicht fliegt und dann im letzten Monat der 2-Jahres Frist versucht die 12 Stunden am Stück abzureißen.
Viele Piloten kommen mit dem Wunsch in die Flugschulen mit der ganzen Familie in den Urlaub fliegen zu wollen. Entsprechend machen sie nicht die Lizenz für die kleinen Ultraleicht 2-Sitzer sondern für die 4-Sitzer vom Typ Cessna c172 oder Piper pa28. Bei der Lizenz ist man schon eher mit 10-15.000€ dabei. Aber danach schaffen sie es nicht ihre Lizenz fortlaufend aktiv zu halten, weil ihnen die Flugstundenpreise (200-250€) für das Anmieten der Maschine dann doch zu hoch sind. Da hängen viele nach 2 Jahren die Fliegerei wieder an den Nagel, weil die laufenden Kosten nicht tragbar sind. Aus genau dem Grund habe ich mich vor dem Gang in die Flugschule für doe kleinen 2-Sitzer entschieden. 70€ pro Flugstunde sind da schon ein Unterschied.
Ich bin als Student mit der Gleitschirmfliegerei angefangen. Für mehr reichte damals das Geld einfach nicht. Aber wenn man mehr oder minder in Norddeutschland wohnt und zum Fliegen in die Alpen fahren muß, macht das irgendwie auch keinen Sinn. Daher bin ich, als dann irgendwann ein regelmäßiges Gehalt kam, auf die Ultraleicht-Fliegerei umgestiegen.
Die größte Gefahr bei beiden Fluggeräten ist das Wetter. Die kleinen Propellermaschinen werden halt rein auf Sicht geflogen wie zu Zeiten des 1. Weltkriegs. Sie haben weder die notwendigen Instrumente für den Blindflug (=Instrumentenflug) noch einen Autopiloten. Das ist noch richtiges Handwerk. Die meisten Unfälle passieren, weil sich die Piloten auf dem Heimflug selber unter Druck setzen und mit dem Wetter anlegen. Da kommen dann solche Gedanken:
Und dann versucht man doch noch irgendwie zwischen den tiefhängenden Wolken durchzukommen, was durchaus überwiegend tödlich endet, weil man komplett die Orientierung verliert und nicht einmal mehr weiß wo oben und wo unten ist.
@WillG
Zu welcher Fluglizenz willst Du etwas wissen? Zum Gleitschirm oder zur 2-sitzigen Propellermaschine, also einem Ultraleicht-Flugzeug?
Ich denke das Wichtigste bei bei beiden Fluggeräten ist, daß man sich von Anfang an klar wird, was man da tut. Sicher habe ich Vieles vergessen, aber an die Ansprache meines damaligen Fluglehrers aus der 1. Theorie-Stunde erinnere ich mich noch sehr gut.
Zitat"Ihr seid die Piloten, es ist euer Leben, das an den Entscheidungen, die ihr trefft dran hängt, nicht meins. Folglich habt ihr nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht zur letzten Entscheidung. Leider haben heute nur die wenigsten Piloten den Schneid selber Entscheidungen zu treffen und die dann auch durchzuziehen, auch gegen mich als Fluglehrer oder gegen den Papst höchstpersönlich. Wenn einer startet, starten alle Anderen hinterher und fliegen wie die Lemminge in ihr Unglück."
Dazu gab es dann noch diesen "Festvortrag" von Bruno Gantenbrink (mehrfacher deutscher Meister):
--> https://www.afg.ethz.ch/wp-content/upl…eim_Fliegen.pdf
Der Vortrag handelt eigentlich vom Segelfliegen, aber das Fluggerät ist da eigentlich beliebig austauschbar.
Ich habe damals auch meine Ausbildungsflüge da im Zillertal gemacht. Wir sollten vom Melchboden Richtung Mayrhofen fliegen, die Ortschaft überfliegen und südlich der Ortschaft landen. Der Fluglehrer stand mit einem Funkgerät am Landeplatz und sagte mir, daß ich versuchen solle zum Landeplatz zu kommen. Ich war aber der Meinung, daß die Höhe nicht mehr reichen würde, um über die Häuser und die Stromleitungen (in Mayrhofen gibt es ein Umspannwerk) drüberweg zu kommen und habe abgedreht. Mein letzter Kommentar am Funkgerät war nur noch, daß er mich gerne rausschmeißen könne, wenn ich am Boden bin. Aber so lange der Vogel in der Luft wäre, wäre das mein Kommando. Ich hatte da so eine richtig schöne frisch gemähte Heuwiese für die außerplanmäßige Außenlandung unter mir und habe da zwischen den Silageballen zur Landung angesetzt.
Eine gute Viertelstunde später kam der Fluglehrer mit dem Auto angefahren und es gab den Ritterschlag, von wegen: "Endlich mal jemand, der den Schneid hat selber Entscheidungen zu treffen, auch gegen den Fluglehrer." ![]()
Der Jüdische Friedhof auf dem Uni-Gelände ist auch ein Gerücht?
P.S.: wobei ich "Studium" auch nicht unbedingt als "Risiko eingehen" bezeichnen würde. Ehrlich.
Du hast nichts Naturwissenschaftliches bzw. Technisches mit den entsprechenden Durchfallquoten studiert. ![]()
Über 90% Durchfallquote in einzelnen Klausuren bezeichne ich schon als Risiko. Einer meiner Komillitonen ist ganz am Ende des Studiums an einer Klausur endgültig gescheitert. Er durfte also nicht mehr weiter studieren und war inzw. schon knapp 30 Jahre alt. Der hat sich aus dem 8. Stock über die Balkonbrüstung gestürzt. 14 jahre Ausbildung (= alles über der 10. Klasse) den Abfluß runter und mit 30 noch keinen Rentenanspruch.
An der Uni passierte sowas häufiger. Da haben wir immer gesagt: "Es hat wieder jemand eine Runde Uni-Schach gespielt: Springer H8-H1", also H-Geäude, 8. Stock, Fenster auf, auf den Balkon geklettert, der als Fluchtweg im Brandfall gedacht war und ab über die Brüstung.
Den Flug da macht man schon in der A-Schein Ausbildung. Also wenn das Wetter wirklich mal so richtig gut ist im Sommer, ist man nach 3 Wochen soweit und bei der Ausbildung reden wir von ca. 1.500€ plus Hotelkosten für den Urlaub. In Norddeutschland haben wir halt keine Berge, die so hoch sind.
Wenn du scheiterst, hast du eh nichts davon. Also muss es nicht eingepreist sein.
Aber warum sollte dann jemand überhaupt das Risiko eingehen? Wenn ich also vorher nicht weiß, daß sich das Risiko bei Erfolg nicht rentiert, mache ich es nicht.
Das klingt sehr nach dem Zillertal.
Treffer versenkt, sage ich einfach mal. Die Ortschaft da ist Mayrhofen und die Talstation, die überflogen wird, ist die Horbergbahn (Seilbahn).
Gestartet wird üblicherweise auf dem Melchboden und der ganze Flug sieht dann so aus:
Ich war aber nicht der Pilot in dem Video.
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