Aufgefallen ist es mir, als wir wieder Präsenzunterricht hatten und zieg Schüler Beurlaubungen für normale Fahrstunden (keine theoretische oder praktische Prüfung) von mir als Klassenlehrer haben wollten, weil sie die Fahrschultermine während des Distanzlernens ja auch wahrgenommen hätten. Die Kollegen hätten das alle schön soweit vorab bei Teams eingestellt, daß man die Fahrschule dazwischen planen konnte.
Beiträge von plattyplus
-
-
"HEY, laut Teams hätten wir dann Unterricht bei Herrn Plus - gut dass ich das weiß, da nehme ich mir lieber schnell einen Fahrschultermin."
Sieh es eher so: "Hey, laut Teams hätten wir heute keine Videokonferenz bei Platty sondern nur eine Aufgabe, die dann in der Videokonferenz morgen besprochen wird. Platty erlaubt die Abgabe immer bis abends 23:59 Uhr, weil ja jemand mal Internetprobleme haben könnte. Da kann ich morgens, wenn ich eigentlich Unterricht hätte, auch eine Fahrstunde klarmachen, fällt ja gar nicht auf. Zumal gerade der TÜV streikt, weswegen keine praktischen Fahrprüfungen stattfinden und die Fahrschulen deswegen vermehrt Termine morgens frei haben."
Und dann setzt Platty an dem Morgen kurzfristig eine Videokonferenz an.

-
-
-
Nun teile ich den Kollegen mit, dass jeder PC den sie anschalten wohl erst 30-45 Minuten brauchen wird bis er genutzt werden kann
Könntest Du die Geräte nicht per Wake on Lan hochfahren?
--> https://de.wikipedia.org/wiki/Wake_On_LANDazu reicht es ja das Magic Paket an die MAC-Adresse zu schicken. Oder blockieren die Sicherheitseinstellungen eurer Switches WoL?
-
und dann bekomme ich es halt mit, wenn Sonntagabend jemand wissen will, ob es morgen regnet oder Eltern sich aufregen, weil nur ihre Tochter nie oder immer...?!
Mich haben die Schüler morgens um 2.30 Uhr angeschrieben, ob am Morgen um 7.30 Uhr Unterricht sein wird, weil ich noch keinen Konferenztermin bei MS Teams eingestellt hätte. Der Verweis auf "Unterricht nach Stundenplan, nicht nach MS Teams Kalender" hat nicht gereicht. Das gipfelte dann darin, daß einer mit der Beschwerde wirklich zur Schulleitung gezogen ist, weil ich erst um 7 Uhr eingetragen habe, daß ich um 7.30 Uhr eine Konferenz mache. So könne er nicht arbeiten, weil er dann ja gar nicht wisse, ob er um 7 oder um 9 Uhr aufstehen müsse. Die Aufgaben in den Selbstarbeitsphasen würde er eh immer nachmittags machen.
-
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir spätestens ab Pfingsten 2021 zwei mobilen Luftfilter haben werden
Pfingsten 2021 ist schon vorbei, wir sind nicht mehr in 2020.

-
Wie gesagt denke ich, daß in Zukunft der Verkehr dann mehr durch die Wohngebiete geht, eben weil dann auch die Navis die PKWs durch die 30er Zonen lotsen werden, weil man auf den Hauptstraßen ja nicht mehr schneller unterwegs ist.
-
Die spanische Regel ist ja: Eine Spur je Richtung: 30, mehr als eine: 50.
Und an den meisten einspurigen Straßen steht dazu dann noch ein Schild: 40.
Totales Chaos, weil auch an kurvigen Strecken außerorts öfters 40er Schilder stehen aber irgendwie nirgendwo das Tempolimit wieder aufgehoben wird.

-
CDL Warum
?Die Vergangenheit hat mir geholfen das Ref. durchzustehen. Da habe ich mir vorm Spiegel gesagt: "Junge, du hast schon ganz andere Schlachten geschlagen. Das hier schaffst du auch noch!"
Bei den Reisen oder dem Lebenswandel generell ist es ähnlich: Ich habe mich nicht aus dem Rollstuhl gequält, um jetzt Verzicht zu üben, wie es manche grüne Forenuser hier fordern. Nein, mach die Dinge so lange du es machen kannst!
-
Ich erinnere mich an die Mitschülerin, die sich mit Benzin übergossen und selbst angezündet hat, ...
Also meine eigene Schullaufbahn war auch nicht so behütet, wie es hier einige schreiben. Wobei ich sagen muß, daß meine Grundschulzeit in den 1980ern am schlimmsten war. Mit zunehmendem Alter in den höheren Klassen wurde es besser.
- Von Mitschülern auf dem Heimweg mit Steinen beworfen bis zur schweren Gehirnerschütterung und Krankenhaus, weil sie mitbekommen haben, daß Platty aufs Gymnasium kommt. (4. Klasse)
- In der 5 Minuten-Pause zwischen zwei Stunden mal eben das Nasenbein gebrochen bekommen (3. Klasse)
- Im Klo eingesperrt, Klamotten auf der Klassenfahrt versteckt, ... dem Platty hat man damals halt noch die spastische Lähmung angesehen, da war er Zielscheibe
An der Ansage meines Vaters bin ich damals fast zerbrochen, aber er hatte recht: "Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß man sich erarbeiten!"
Entsprechend gab es auch keine Sportbefreiung oder sowas.- Im Gymnasium vom Sportpauker ab Klasse 5 Vorhaltung: "Seine 6jährige Tochter würde mich in jeder Disziplin schlagen." Den Pauker hatte ich bis Klasse 13 irgendwie immer wieder, später halt der Spruch: "Er würde mich in jeder Disziplin schlagen." Am Ende kurz nach den Abiturprüfungen und noch vor Zeugnisausgabe bin ich dann beim Hannover-Marathon gestartet und habe ihm die Urkunde vor die Füße geworfen. Er solle gefälligst antreten. Die Zeit wäre mir egal, aber die 42,195km müsse er durchstehen. Er hat es natürlich nicht einmal versucht. Entsprechend bezeichne ich ihn seit 25 Jahren, immer wenn er mir über den Weg läuft, als Feigling.
- In Klasse 9 hat sich einer meiner Mitschüler in der Dusche der Schul-Sporthalle erhängt, weil er nicht mit einer 4 auf dem Zeugnis nach Hause kommen wollte.
- Der Vater einer Mitschülerin hat sein Geld als Pornodarsteller verdient (Klasse 11).
- Sprüche von Paukern a la: "Sie sind immer noch hier, habe ich es nicht geschafft sie zu kegeln!?!" ... Ja, Platty hatte in Latein die 5 mit Hang zur 6 gepachtet und hat es sogar geschafft in Religion eine erfolgreiche Feststellungsprüfung (nicht Nachprüfung) am Ende der Sommerferien abzulegen. Er ist trotz Hauptschulempfehlung auf dem Gymnasium nie sitzengeblieben.
- Hobbys brauchte ich nicht, Krankengymnastik, Stotterschule. Koordinationstraining, ... Platty war damit 5 Abende / Woche voll ausgelastet und hat der Krankenkasse richtig Geld gekostet. Spastische Lähmung halt.
Nach der Schule bin ich dann zur Musterung gegangen, wir hatten ja noch die Wehrpflicht, habe den Behindertenausweis verschwiegen, wurde tauglich gemustert und habe meinen Zivi-Dienst auf einer Kinder-Intensivstation abgeleistet. Nach dem Zividienst bin ich dann mit dem Musterungsbescheid und der Wehrdienstbescheinigung zum Versorgungsamt gegangen, um den Behindertenausweis wegen erwiesener Gesundheit zurückzugeben. Die haben Augen gemacht. Die ganzen Therapien über 15 Jahre in der Kindheit haben sich doch ausgezahlt. Heute sieht man von dem ganzen Mist nichts mehr.

Wenn ich dann aber sehe, wie manche KuK alles unternehmen, um möglichst krank geschrieben zu werden und welche Wehwehchen sie haben weswegen sie sich natürlich nicht impfen lassen können, ... stößt bei mir auf totales Unverständnis. Gleiches gilt für die Frage, was man einem Menschen zumuten kann und was nicht. Da liegt bei mir die Meßlatte des Zumutbaren weitaus höher als bei den KuK.
-
Was aber ganz eindeutig früher besser war: Es wurde gerade im Bereich technischer Geräte viel mehr repariert und langlebiger produziert, so dass es sich auch gelohnt hat die Sachen reparieren zu lassen.
Das traf damals insb. für die Geräte "Made in GDR" (GDR = German Democratic Republic = DDR) zu. Das Rührgerät RG28 habe ich heute noch im Einsatz, Erbstück, ca. 50 Jahre alt. Das bekommt man einfach nicht kaputt.
Mit den Foron Kühlschränken war es ähnlich. Klar brauchten die Strom, aber gebaut für die Ewigkeit. Planmäßigen Murks gab es da nicht.
-
Die 20 Minuten sind nicht in Stein gemeißelt. Die mündliche Prüfung dauert so lange wie sie dauert.
--> https://bass.schul-welt.de/Service/3129.h…r1.1p15_AnlageA
Zitat§16: Gestaltung der mündlichen Prüfung
(1) Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt in der Regel 20 Minuten für jeden Prüfling. Dem Prüfling ist eine angemessene Vorbereitungszeit unter Aufsicht zu gewähren.
Die Dauer ist also gar nicht so genau festgeschrieben. Speziell wenn man mit bis zu drei Kollegen ein Fach unterrichtet, weil die Fakulten heute gar nicht mehr zu den Unterrichtsfächern passen, Handlungsorientierung sei dank, kommt da sonst ja auch gar nichts mehr bei rum.
Aber später im Verlauf steht dort auch, daß Du in der mündlichen Prüfung nicht exakt die gleichen Fragestellungen aus der schriftlichen Prüfung übernehmen darfst. Aber die Themengebiete darfst du schon noch einmal abgrasen. Zudem sind Themen aus beiden Schulhalbjahren abzufragen. (VV zu §16)
Um es den Schülern etwas leichter zu machen, sage ich ihnen vorab immer noch: Wenn sie mir in der ersten Phase der mündlichen Prüfung, in der sie ihre Lösungen der Aufgaben vorstellen, sagen, daß man noch dieses oder jenes Problem, das sich ergibt, genauer beleuchten sollte/könnte, dann ist das der Fingerzeig für mich als Prüfer, daß ich sie später genau dazu fragen werde, weil ich dann davon ausgehe, daß sie sich in dem Themengebiet besser auskennen als in anderen Gebieten.
Das der Prüfling auf diese Weise Einfluß auf die Themen der mündlichen Prüfung nehmen kann, hat aber auch noch keinem von ihnen geholfen.
-
@Antimon: Hast Du die Statistik auch für die Jahre 1970-2000?
-
Ich wußte noch gar nicht, daß Du die "große Schankerlaubnis" hast.

-
Der "Grüne Frosch" muss laut Google mal eine Kneipe gewesen sein.
Das war auch eine Kneipe. Wo sonst hätte auch eine Kneipenschlägerei stattfinden können?
-
Wir hatten noch nen Dosenautomaten mit Cola in der Schule! Heute undenkbar.
Wir haben einen in der Schule, allerdings mit 0,5l Flaschen.

-
Und dazu noch diese salbungsvollen Geschichten von der "echten Kultur" etc., weil man mal einem Local gesprochen hat oder in einem kleinen Restaurant an einem kleinen Strand gegessen hat. Ich finde solche Begegegungen auch super und erinnere mich gerne daran und erzähle auch gerne davon, aber ehrlich, wer mal im Ausland gelebt hat, also nicht nur Urlaub oder meinetwegen monatelanges Backpacking und Work and Travel, sondern mit Arbeit oder meinetwegen nur Schul- und Uni-Alltag, der weiß, dass die Locals nicht ständig nur an einsamen Stränden frisch gefangenen Fisch essen
So gesehen habe ich wohl während meiner Uni-Zeit am meisten von den Briten gelernt. Die Rhein-Armee ist ja immer noch hier und betreibt den Truppenübungsplatz Senne. Da als Student das Geld fehlte, hatte ich meine Bude in einem Stadtteil, der zu über 90% von Briten bewohnt wurde. Da hat die Militärpolizei für Ordnung gesorgt, weil die deutsche Polizei für britische Militärangehörige ja nicht zuständig ist. Ein paar Anekdoten aus der Zeit:
- Wenn es mal wieder eine Kneipenschlägerei im Grünen Frosch gab und die MP mit Knüppeln kam, stellte man sich auch als Deutscher besser gleich an die Wand, oder, wenn man einen Sitzplatz an einem Tisch hatte, blieb man sitzen und tat so, als würde man nicht bemerken, daß um einen rum eine Schlägerei stattfindet. Die MP sorgte nämlich zuerst für Ruhe und guckte dann nach welchen Paß man in der Tasche hat.
- Ich hatte eine 20m² Bude in so einem Wohnblock mit 150 Mietparteien, mein direkter Nachbar - James Eckhurst/Schotte - auf der anderen Flurseite war auch bei der MP. Der meinte nur, wenn ich mal Probleme hätte, sollte ich mich an ihn wenden. Eines Tages war mein Fahrrad weg. Ich also hin zu James... am nächsten Tag war das Fahrrad wieder da, aber geputzt und mit abgeschmierter Kette. Meinen Nachbarn darauf angesprochen, ob er damit etwas zutun hätte und als Antwort kam nur noch: "Erfreu dich am Anblick und frag nicht weiter nach."
- Wenn einer mal randalierte, kam die MP im Bedford-Jeep, der Delinquent kam hinten ins Auto, der Wagen wackelte mehrmals und der Typ flog wieder hinten raus. Thema erledigt! Da hatte die MP wohl schlagende Argumente. Sowas von einem deutschen Polizisten? Unvorstellbar!
- Wir waren in dem Wohnblock alle zu faul auf dem Flur das Licht anzumachen, die grüne FLuchtweg-Notebleuchtung reichte ja. Eines Tages habe ich da eine Person in Kampfanzug und mit grün/schwarzer Tarnschminke im Gesicht über den Haufen gerannt... war zu gut getarnt. Auf mein: "I'm sorry, sir", hörte ich nur eine grummelnde Frauenstimme... "sir" war wohl falsch.
- Als ich meine Freundin inflagrantie mit einem Anderen erwischt habe, habe ich abends ab 23 Uhr ihre Klamotten auf den PKW-Stellplatz in der Tiefgarage geschleppt. Als meine Nachbarn festgestellt haben was Sache war, hat sich niemand über den Lärm beschwert sondern die haben sogar spontan morgens um 1 Uhr noch geholfen. Die zieht JETZT hier aus. Am nächsten Morgen habe ich ihr noch mit dem legendären Nokia 3210 eine sms geschickt, daß ihr Klamotten in der Tiefgarage stehen und das die Hausverwaltung ihre Chipkarte (wir hatten schon Chipkarten statt Wohnungsschlüsseln) gesperrt hat.
Was ich von den Briten gelernt habe: Es bringt nichts aus political correctness um den heißen Brei herumzureden. Dann lieber direkt sagen was Sache ist.
- Natürlich haben wir gefeiert, als die aus ihrem Kriegseinsatz aus Basrah/Irak zurückgekommen sind. Da war allen klar, daß sie in den Krieg gezogen sind, daß dabei Soldaten gefallen sind und das sie entsprechend zuhause mit allen Ehren empfangen werden. "Unsere deutschen Soldaten waren ja nur für die humanitäre Hilfe da und wenn einer tot heimkehrte, dann ist der beim Brunnenbau verunglückt", wers glaubt. Aber unsere Politik hat halt durch diue Bank nicht den Schneid Farbe zu bekennen, es könnte ja zu politischen Verwicklungen führen.
-
Ihre Tolleranz fand ich schon bemerkenswert.

Irgendwann kam abends im Zuge des Alkoholkonsums von James die Frage auf, was meine Großeltern im 2. Weltkrieg gemacht hätten. Als ich ihm kleinlaut sagte, daß mein Opa von September 1939 bis April 1945 dabei war und es überlebt hat, kam er nicht mit der Nazi-Keule, ganz im Gegenteil. Auch vor den Veteranen des Gegners zieht man den Hut. Als er meinen Opa sehr viel später mal gesehen hat, war da nichts von wegen Nazi oder Gegner. Das James nicht salutierte war alles.
Wie geradeaus die Briten sind, habe ich später auf Urlaubsreisen in Australien und Neuseeland erlebt.
- Australien im Park, vor mir eine Klassenfahrt einer Grundschule. Ein Kind verläßt den Weg und rennt über den extrem gepflegten Rasen. Ansage des Paukers: Klassenfahrt ist für das Kind beendet: "Ich rufe deine Eltern an, die können dich in Darwin vom Flughafen abholen, ich setze dich in den Flieger (in Canberra)." Sowas bei uns, daß ein Kollege das auch wirklich durchzieht? Undenkbar!
- Später im Museum in der Kapelle für die Gefallenen der Kriege, in der es verboten wa r zu fotografieren, meinte ein Halbstarker (auch auf Klassenfahrt) Fotos machen zu müssen. Als ich meine Hand vor die Linse gehalten habe, nölte der 16jährige rum, woraufhin ihn Platty in der Kapelle so zusammengefaltet hat, daß man es quer über den ganzen Hof bei geschlossener Tür hören konnte. "Da muß also erst so ein bloddy german hun, der qua seines Paß für all das hier verantwortlich ist, um den ganzen Globus kommen, um ihm Benehmen beizubringen. ..." Platty ist im Unterricht schon von seiner Grundlautstärke her so laut, daß die Kollegen sagen, er könne locker die komplette Etage simultan unterrichten, aber da habe ich noch einmal ein paar dB draufgelegt, ich habe mich so richtig in Rage geredet. Als ich fertig war, dachte ich nur noch: "Das war garantiert zuviel, jetzt werfen sie dich raus." ... aber nix da, gab sogar noch Zustimmung.
- In Neuseeland das gleiche Spiel. Eine (geschätzt) 4jährige rennt über den Rasen und planscht an einer Grabplatte rum. Die Steinplatte wurde durchgehend mit Wasser überspühlt, damit der nasse Basalt auch in der Sonne richtig schwarz ist. Das Gab auch von Mama einen gehörigen Anschiß. Meiner Meinung als Deutscher war es "too much". Bei uns würde man sowas möglichst leise klären, weil man vor den anderen Leuten nicht das Gesicht verlieren will. Da wurde das so laut geklärt, daß es alle Passanten mitbekommen und es war auch ganz normal und wohl auch so erwartet, daß Erziehung auch in der Öffentlichkeit stattfindet.
Zusammengefaßt wage ich einfach mal zu behaupten, daß ich während 6,5 Jahren Studium mehr von den Briten kennengelernt habe als manch andere, die über Jahrzehtne dort Urlaub machen.
-
Zusätzlich ist es dann aus meiner Sicht möglich, den Stoff des gesamten Schuljahres abzufragen.
Ja, du darfst den Stoff des kompletten Schuljahres abfragen. Soweit mir bekannt ist, gibt es auch kein Ausschluß-Kriterium, daß einzelne Themen nicht in der schriftlichen und in der mündlichen Prüfung behandelt werden dürfen.
Die schriftliche Prüfung dauert 2 Stunden, die mündliche Prüfung 30 Minuten + Vorbereitungszeit, in der der Schüler 1-3 Fragen bekommt, auf die er sich vorbereiten kann, um sie dann zu Beginn der mündlichen Prüfung vorzutragen.
Wichtig: Der Schüler muß zu beiden Teilen antreten. Kommt der Schüler nicht zur schriftlichen Prüfung, entfällt auch die mündliche Prüfung.
Ich hatte mal den Fall, daß am Freitag die schriftliche Prüfung anstand und am folgenden Montag die mündliche Prüfung. Am Freitag war der Schüler noch im Urlaub und entsprechend nicht da. Am Montag kam er dann und bestand auf einer mündlichen Prüfung. Schließlich könne er ja (theoretisch) bei der mündlichen Prüfung 100% machen. Zusammen mit den 0% bei der schriftlichen Prüfung wären das dann 50% und damit ein "ausreichend". Er wurde aus formalen Gründen nicht zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen, weil er die schriftliche Prüfung nicht angetreten (und einen leeren Zettel abgeggeben) hatte.
Und ja, so eine Nachprüfung zur Versetzung hat bei mir noch niemand bestanden. Entweder habe ich mich vorher schon für "Im Zweifel für den Angeklagten" entschieden und eine 4 vergeben oder es war wirklich unterirdisch.
Nachtrag: Ich würde auf gar keinen Fall vorab den Themenkreis eingrenzen. Nachher legt der Schüler Dir das als Verfahrensfehler aus: "Aber das Thema hatten sie doch ausgeschlossen."
Ich sage immer nur: "Es kann alles aus dem kompletten Schuljahr abgefragt werden." Auf die Nachfrage, was das denn alles wäre, ist meine Antwort: "Sieh in deinem Unterrichtsmitschrieb nach. Deine Kolleg-Mappe müßte ja komplett sein."
-
Früher? Guckt Euch mal die Bilder im Internet aus Afghanistan und dem Iran aus den 1950ern und 60ern an und vergleicht das mit den Taliban und Mullahs heute.
Oder anders: Wenn eine Schülerin in der Flüchtlingsklasse erklären soll, warum sie in Deutschland mit Niqab rumrennt, wo ihre Mutter früher nicht einmal ein Kopftuch trug.
Die Musik ist zwar nicht mein Fall, aber die Bilder sprechen für sich.
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Werbung