Wieso? Wenn @meyereggers mit 6 Wochen Frist vor Ablauf des aktuellen Quartals am 30.9. kündigt und in die Kündigung als letzten Arbeitstag den 31.10. vermerkt anstatt des 30.9., kann sich derArbeitgeber nicht darauf berufen, daß er nicht genug Zeit hatte, um für Ersatz zu sorgen. Außerdem müßte man dann mal untersuchen, ob solch lange Kündigungsfristen überhaupt zulässig sind. Schließlich sieht die gesetzliche Regelung bei Kündigungen durch den Arbeitnehmer vor, daß die regelmäßige Kündigungsfrist 4 Wochen beträgt. Von Quartalen und 6 Wochen steht da nichts. Da stellt sich die Frage, ob der Arbeitsvertrag mit einer so langen Kündigungsfrist keine Übervorteilung des Arbeitnehmers ist.
Beiträge von plattyplus
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Ich bin gerade erst von einer Studienfahrt mit der 11 aus einer meiner vorgeschlagenen Orte zurückgekehrt. Also, meine Schüler fanden es nicht langweilig.
Wenn Du bei uns "Weimar" sagst, sagt dir die Klasse geschlossen, daß sie dann gar nicht fahren wollen, weil sie für sowas kein Geld raushauen mögen. Selber schon genau so erlebt.
Fliegt hin und genießt eine der schönsten Städte Europas.
Sehe ich auch so. Laßt Euch Euer Leben nicht von den fff-Ideologen kaputt machen, die Wasser predigen und selber Wein saufen.
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Sind solche Studienfahrten per Flugzeug überhaupt noch zeitgemäß? Ich würde vorschlagen, dass ihr ökologisch verträglich mit der Eisenbahn nach Berlin, Dresden oder Weimar fahrt.
Wenn man so an die Sache rangeht, würde ich vorschlagen die ganze Fahrt aus ökologischen Gründen gleich ganz bleiben zu lassen. Würde noch mehr co2 sparen und zudem nicht dafür sorgen, daß wegen AirBNB und Co. die Mieten in den Städten explodieren.
Ich weiss übrigens, wohin ich nie wieder auf Abschlussfahrt gehe: Holland. Meine Fresse, was haben die uns eine Woche lang angekackt, Rassismus vom Allerfeinsten.
Kein Wunder, die haben Euch für Deutsche gehalten und da gibt es so eine kleine geschichtliche Annekdote, die sich "2. Weltkrieg" schimpft. Da fühlen sich jetzt die Niederländer genau so moralisch überlegen wie die Ökoterroristen rund um Greta.
Also, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Fliegen ist meiner Meinung nach noch zeitgemäß, denn es verbraucht viel weniger Energie als Autofahren und darüber redet dann keiner. Aber gerne darf Greta für die Klassenfahrt einen Großsegler organisieren, um mit dem Schiff von Schleswig-Holstein nach Lissabon zu fahren.

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Wieso soll das ein Kuddelmuddel geben? Du hast den Arbeitgeber rechtzeitig vorgewarnt, da kann er von dir nicht einmal Schadenersatz verlangen. Du haust ja nicht plätzlich von einen auf den nächsten Tag ab.
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Bislang fand ich nur die Legitimation durch "Gründe die das Vertrauen erschüttern".
Was würde eigentlich passieren, wenn Du ein Kündigungsschreiben 6 Wochen vorm Quartalsende mit dem Vermerk "zum 31.10." einreichst, der Arbeitgeber das nicht akzeptiert und auch keinen Aufhebungsvertrag unterschreibt und du dann im November einfach nicht mehr kommst? Was will der Arbeitgeber dann machen?

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Ich war vor inzw. fast zwei Jahren in Lissabon und habe mich dort in ein Hostel im Stadtteil Belem eingemietet.
Der Vorteil dabei neben den Touristenattraktionen, die gleich um die Ecke sind, ist das Straßenbahn-Depot in Belem. Auf der Rückfahrt abends aus der Stadt zum Depot nahmen alle Straßenbahnen noch Fahrgäste mit, die dann natürlich am Depot aussteigen mußten. Man kam abends also immer nach Hause. Leerfahrten zum Beginn der eigentlichen Linie und abends wieder zurück, wiees bei uns üblich ist, gabes da nicht.
Das Depot befindet sich am Fuß der Brücke des 25. April.Wenn ihr Museen etc. besuchen wollt, noch ein Tipp: Die Schlangen vor den Museen sind meist recht lang. Allerdings stehen die Leute nicht vor dem Eingang sondern vor der Kasse. Man kann in den Museen aber auch gleich die Tickets für andere Museen in der Stadt kaufen. Es macht also Sinn sich einmal anzustellen und dann gleich alle Tickets für die Fahrt zu kaufen. Dann spart man sich die weiteren Schlangen.
Was Geld angeht, konnte man vor 2 Jahren nur maximal 200,- €/Tag aus dem Bankautomaten ziehen. Was aber eigentlich auch kein Problem ist, weil die Lebenshaltungskosten in Lissabon doch eine ganze Ecke günstiger sind als in Deutschland. Aber sag Deinen Schülern, wenn sie Bargeld mitnehmen, sollen sie kleine Scheine mitnehmen, also 5er, 10er und 20er. 50er sind schon ein Problem in den Läden, was das Wechselgeld angeht, an 100er braucht man nicht zu denken, auch wenn man die hier in Deutschland aus dem Bankautomaten bekommt.
Wenn ihr ein paar Tage dort seit, würde ich auch noch mit dem Zug (Kostet 5,- € fürs Retour-Ticket + Busfahrt in Sintra) nach Sintra fahren und mir den dortigen Palacio de Pena ansehen. Der war die Vorlage für Schloß Neuschwanstein.
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Verurteilt ist der noch lange nicht.
Ja klar ist er noch nicht verurteilt, aber sie haben ihn wenigstens nicht einfach wieder nach Hause gehen lassen.
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Moin,
es gibt also doch noch Richter, die das Opfer und andere potentielle Opfer in den Mittelpunkt stellen und nicht den Täter. Jedenfalls hat in München letzte Woche ein Richter einen 14-jährigen Intensivtäter in U-Haft einfahren lassen wegen Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.
--> https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/bayernt…id55103426.html
Es geht also doch. Die Frage, ob der Kriminelle im Knast noch krimineller wird, war da mal nicht die Meßlatte.
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Moin,
dreht sich so langsam der Wind beim Thema Inklusion? Oder wie soll man das verstehen?--> https://www.welt.de/politik/deutsc…ch-koennen.html
Da gibt es doch tatsächlich Politiker, die fordern, daß Kinder nur eingeschult werden dürfen, wenn sie über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, weil sie sonst dem Unterricht nicht folgen können und, wenn sie über Tische und Bänke gehen, nicht einmal ermahnt werden können, weil sie es ja nicht verstehen.
Für mich hört sich das so an, als ob sich so langsam dann doch der Wind dreht, was die Inklusion angeht, eben weil man sieht, daß die Inkludierten die ganze Gruppe soweit runterziehen, daß die "normalen" Schüler zu kurz kommen. Wobei ich bei solchen Artikeln immer nur an die Situation in Duisburg Marxloh und Co., eben weil dort die Rate der Nicht-Deutsch-Sprechenden Kinder so hoch ist, daß nicht davon auszugehen ist, daß sie in der Schule Deutsch lernen werden. Woher denn auch, wenn auf dem Schulhof Deutsch nicht die Regelsprache ist?
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Mag sein, dass Du zunehmend weniger Leute kennst, die noch LaTeX benutzen, bei uns an der Schule benutzt es *jeder* in den Fachschaften Mathe und Physik. Auch unsere Jugendlichen im Profil A (Mathe/Physik) lernen LaTeX. Zum Schreiben der Maturaarbeit wählen die meisten dann - freiwillig! - eben doch Word.
Hört sich für mich so an, als würdet ihr euren Schülern LaTex aufzwingen, weil ihr es selber toll findet, und sobald die Schüler es nicht mehr benutzen müssen, machen sie drei Kreuze und benutzen dann eben doch wieder Word.

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Mir kommt's darauf an, das ich gut arbeiten kann.
Ja... und da ist LaTex von der Usability einfach tot. Fängt schon damit an, daß wir unsere Word-Dokumente in der Schule am Kopierer gleich in Klassensatzstärke ausdrucken können, während du für LaTex-Dokumente einen eigenen Drucker mitbringen müßtest, weil das auf keinem Schulrechner zu finden ist.
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Latex nimmt man auch heute noch im Studium
Also bei uns an der Uni gab es damals einen Windows Poolraum und acht Linux-Poolräume. Im Windows-Poolraum lief MS Office und in den Linux-Poolräumen LaTex. Was meinst Du, wie die Studenten mit den Füßen abgestimmt haben? Für den Windows-Poolraum gab es Wartelisten und in den Linux-Poolräumen herrschte gähnende Leere.
Fazit: LaTex ist was für Nerds, aber nicht für den Büroalltag.

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Ich benutze für sowas die Handschrifteingabe von Windows bzw. Word 2019 und dazu dann ein kleines Grafiktablet. Die Handschrifterkennung von Formeln ist erstaunlich gut. Die Formeln werden dann umgesetzt und erscheinen als "Druckversion" in den Dokumenten.
also unter Windows 10 im "Windows Zubehör" das "Math Input Panel".
Einen Nachteil hat die Onenote 365 App aber, im Gegensatz zur Office 2016 Version (die nicht weiterentwickelt wird)
Oh doch, klar wird Offive 2016 weiterentwickelt. Es gibt inzw. Office 2019.
Was mich bei Office 365 stört sind zwei Dinge:
- Die Daten liegen nicht bei mir sondern irgendwo in einer Cloud.
- Der Einsatz ist bei uns an der Schule aus Datenschutzproblemen verboten, eben weil niemand weiß wo die Daten landen.
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Bei uns stinkt es auch außerhalb der Ferien, dh. jeden Tag! Obwohl jeden Tag die Toiletten geputzt werden, stinkt es, weil die Anlage einfach zu alt ist.
Mit dem Alter hat das eigentlich weniger etwas zutun. Wenn es trotz regelmäßiger Benutzung stinkt, könnte es auch daran liegen, daß man beim Bau der Toilettenanlage Geld sparen wollte. Normalerweise müssen alle Abflußrohre am oberen Ende belüftet werden. Aus Geruchsgründen führt man diese Belüftungen normalerweise nach oben durchs Dach nach draußen.
Leider gibt es immer wieder Architekten und Handwerker, die Geld sparen wollen. Die führen dann die Belüftungen nicht nach draußen sondern belassen sie innerhalb der Toilettenanlage. Früher wurden die Enden der Belüftungsrohre dann einfach mit Zeitungspapier zugestopft. Heute setzt man an der Stelle Flatterventile ein, die sich nur öffnen sollen, wenn im Rohr Unterdruck herscht und Luft angesaugt wird. Das funktioniert aber auch nicht zuverlässig über Jahrzehnte und dann stinkt es in der Toilettenanlage.
Das Blöde dabei: Dieser Trend "billig, billig, billig" ist heute noch viel ausgeprägter als früher. So ein Murks wird heute also viel häufiger gebaut. Wir bilden ja bei uns selber Installateure aus und wenn ich da meine Kollegen frage, was Sache ist, gucken die mich immer nur mit schiefen Augen an, wenn ich darauf verweise, daß ich zuhause keine Billiglösungen haben will, auf das es auch über Jahrzehnte zuverlässig funktioniert und ich da in meinem Leben möglichst nicht mehr dran muß.
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Davon müsste ich auch noch die freiwillige KV finanzieren, denn bei 15 Stunden bin ich nicht pflichtversichert.
Mal grob durchrechnen. Also 15 Stunden/WOche sind 60 Stunden/Monat. Bei dem gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 9,19 €/Stunde bist dann monatlich bei 550 € brutto und damit reden wir nicht mehr von einem Minijob (bis 450€) sondern von einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung.
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Kann ich dir echt empfehlen, einen Hund.
Also ich würde von Haustieren abraten. Insb. das Thema "Pferd" ist absolut kontraproduktiv. Ich binde mir doch nicht freiwillig einen Pflegefall ans Bein, der mich an mein Zuhause fesselt. So ein Pferd will täglich bewegt werden. Bei einem Hund ist es ähnlich, wenn auch nicht so aufwändig, weil er im Haushalt lebt. Aber längere Urlaube kann man in der Konstellation doch komplett vergessen.
Aber vielleicht bin ich auch nur deswegen so gegen Haustiere eingestellt, weil meine "liebe Verwandtschaft" ihre Haustiere in meiner Jungend bei mir abgeladen haben: "Du hast ja schließlich Schulferien." Ergebnis war, daß meine Sommerferien regelmäßig damit gelaufen waren. Ich konnte nichts mehr machen, ich mußte ja auf die Tiere aufpassen, weil es den Tieren natürlich nicht zuzumuten war in eine Tierpension umzuziehen.

Und ja, ich fahre auch allein in Urlaub, auch ich finde das Alleinreisen nicht so toll, aber immer noch besser als alleine daheim zu versauern. Insb. zu Weihnachten bekomme ich immer die Krise, wenn alle auf Harmonie machen und ich dann alleine unterm Baum sitze. Dann geht es möglichst auf die Südhalbkugel (Neuseeland, Tasmanien, Südafrika, ...), weil dort dann Sommer ist und bei hochsommerlichen Temperaturen und 20 Sonnenstunden am Tag nicht der Weihnachtsblues aufkommt.
Zumeist miete ich mir vor Ort einen kleinen Camper und fahre dann dem guten Wetter hinterher. Meine Kollegen halten mich zwar alle für bekloppt, daß ich in den Weihnachtsferien einmal den Erdball umrunde, aber in unseren Sommerferien brauche ich dort nicht hinzufliegen, dann haben die Winter und der Winter in Neuseeland ist so wie unser Winter in Norddeutschland, total trostlos.
Australien hingegen ist etwas für unsere Sommerferien. Dann haben sie dort zwar Winter, aber deren Winter ist ungefähr so warm wie unser Sommer. Außerdem ist australiens Norden tropisch und dann ist dort gerade Trockenzeit, so daß die Straßen überhaupt passierbar sind.
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Vorteil einer alten Kiste: Kaskoversicherung, wer braucht denn so was?
Ich dachte halt daran, daß die Fragestellerin dait für zukünftige PKWs in ihrer Schadenfreiheitsklasse runter kommt.
Ich mußte halt an eine ehemalige Kollegin denken, die dann doch irgendwann ein eigenes Auto haben wollte und sich dann umgedreht hat, weil sie mit 35 noch als Fahranfängerin galt.
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Und wozu unbedingt einen Neuwagen? Bekanntlich haben Wagen gerade im 1. Jahr einen enormen Wertverlust.
So einen Mini-Neuwagen für 10k€ aus zwei Gründen:
- In den ersten Jahren hast Du erstmal keine Rücklagen für Repraturen zu bilden.
- Alte Autos mit großvolumigen Motoren sind teuer bei der Versicherung. Wenn ich jetzt davon ausgehe, daß die Fragestellerin wahrscheinlich noch nie ein Auto auf ihren Namen angemeldet hat, wird sie bei der Kaskoversicherung ordentlich Beiträge zahlen müssen. Da alte Autos zumeist von Fahranfängern bewegt werden, sind sie in der Typklasse sehr teuer und dieser sehr teure Satz wird dann noch mit 260% multipliziert, weil die Versicherungsnehmerin keinen Vorvertrag hat, aus dem sie eine bessere Schadenfreiheitsklasse mitbringt.
Ich habs bei meinen PKWs im laufe der Jahre immer wieder erlebt, daß diese am Ende sehr viel teurer wurden, weil sie inzw. so alt waren, daß vornehmlich Fahranfänger mit den Kisten (gebraucht gekauft) unterwegs waren. Die Typklasse für das Fahrzeug wurde immer schlechter. Ok, ich bin inzw. bei einer Schadenfreiheitsklasse von 30%, so daß es mich nicht so extrem trifft, aber müßte ich diese schlechteren Typklassen mit 260% multiplizieren... oh weia.
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lässt sich durch Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Quarantäne recht einfach in den Griff bekommen
Quarantäne in Deutschland in großem Umfang? Also eine ganze Großstadt wie Berlin oder das Ruhrgebiet komplett unter Quarantäne stellen und ringsum durch die Bundeswehr, Minenfelder und Selbstschußanlagen wie an der Innerdeutschen Grenze zu DDR-Zeiten absichern, damit auch niemand, der sich noch gesund fühlt, flieht? Wo bei Fluchtversuchen sofort von der Schußwaffe gebrauch gemacht werden muß, damit der Fliehende nicht entkommen kann, weil er allein durch seine Anwesenheit weitere Personen außerhalb der Quarantäne anstecken könnte?
Was willst machen, wenn auf einmal 100.000, die sich noch gesund fühlen, aus Angst vor Ansteckung und Tod zu fliehen versuchen? Die hältst auch nicht mehr mit Maschinengewehren auf. Die ersten 10.000 vielleicht, aber dann wars das. Und die anderen werden aus Angst vor der Krankheit weiter anstürmen.Ich glaub nicht, daß wir sowas bei uns durchgesetzt bekommen würden im Fall der Fälle, erst einmal rechtlich und dann auch in letzter Konsequenz praktisch.
Die Krankheiten waren jetzt auczh nur Beispiele für den Extremfall: So ansteckend wie die alljährlichen Erkältungen und so tödlich wie HIV...
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Einer von den "Sprachschülern" gab lautstark "Hey S... 100 € für anal!" und "Kannst mein Wurst frühstücken." und … laut von sich. Und ich habe das A..loch. Dumm wie Müll aber traumatisiert, also halte die Fresse! Das ist halt so, damit entwurzelte und traumatisierte Menschen sich entfalten können. Wir müssen mit denen kuscheln, damit sie zu sich finden und heilen. Allein die Regeln wie solche SuS in den normalen Lehralltag integriert werden sollen, ist komplizierter als eine Steuererklärung.
Die Typen habe ich auch manchmal im Unterricht, für mich zählt dann aber ganz klar: "Die Gruppe hat Vorrang, da kann auf Einzelschicksale keine Rücksicht genommen werden!" Der Rest der Gruppe hat Anspruch auf einen fachlich hochwertigen Unterricht, nicht bloß der eine Schüler hat Anspruchauf Erziehung. Kuschelkurs ist also nicht sondern ganz klare Ansage und wenn das nicht möglich ist, darf die Psychotherapeutin gerne für den Schüler eine Einzelbeschulung in einem klinischen Umfeld organisieren. Gottseidank haben wir eine Schulleitung, die ähnlich tickt und das den Ärzten auch vermittelt, also klar ansagt, daß wir den Kurs, den sie von uns verlangen, an einer normalen Schule mit x-tausend Schülern nicht leisten können.
Nicht umsonst fällt da manchmal im Kollegengespräch auch der Satz, daß man doch bitte die Wehrpflicht, dann aber wirklich für alle und jeden, wieder einführen solle, auf das in der Grundausbildung dann auch mal ganz klar Disziplin vermittelt wird. Da kommt dein "Sprachschüler" dann halt mal 3 Monate nicht aus der Kaserne, weil ihm bei jedem Spruch der Heimaturlaub fürs nächste Wochenende gestrichen wird. Was meinst, wie schnell der lernt.Bei 27 SuS hast du für jeden Schüler in jeder Stunde ziemlich genau 90 Sekunden. Bedarf einer dieser Stilblüten durchgehend mehr Zeit für die Erziehung, geht das zu Lasten der übrigen Schüler und ist damit nicht tragbar.
Aber ich kenne den Effekt. Bei uns brauchen solche Stilblüten meist mindestens 6 Monate bis sie entweder nicht mehr da sind oder sich dann doch akklimatisiert haben, was klare Ansagen bedeuten. Ob das wohl daran liegt, daß sie vorher mit ihren Platitüden überall durchgekommen sind?
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