Beiträge von plattyplus

    Spanisch gibt's halt nur in Spanien, Italienisch im Tessin oder in Italien und Englisch in England

    Ja und? Wenn die anderen nach Barcelona mit dem TGV fahren müssen, warum dürfen dann die S-Klassen fliegen?
    Und was England angeht: Es gibt inzw. einen Tunnel zwischen Frankreich und der Insel. Warum dürfen dann die E-Klassen fliegen?

    Wohin ich fahre? Weimar wollte niemand, daher dann gar nicht gefahren. Hamburg mit gechartertem Bus. Das war schon aufgrund der Staus an der Grenze der Lenkzeit des Busfahrers. Mit der Bahn wäre es keine Option gewesen. Die war dreimal so teuer wie der Bus und sogar teurer als das Flugzeug, auch wenn wir als Gruppe gebucht hätten. Der Campingplatz auf Baltrum war auch ganz nett. Das war allerdings die Abschlußfahrt einer Techniker-Klasse für ein langes Wochenende. Kopenhagen ist ganz nett. Stockholm ist leider etwas weit weg, da wäre Fliegen angesagt. Lissabon wäre auch mal eine Überlegung, heißt aber auch Flugzeug.

    Und nein, mit der Organisation einer Tour habe ich keine Probleme, mir geht "nur" das ewige Hinterherlaufen hinter dem Geld auf den Keks. Im Vgl. dazu ist eine Tour recht schnell organisiert, auch wenn ich den Reiseveranstalter spiele und alles einzeln selber zusammensuche.

    Als ich selber damals Schüler war, ging meine Abschlußfahrt über zwei Wochen nach Kopenhagen und weiter nach Stockholm. Dank der Dauer von zwei Wochen kamen wir aber auch mit einem Busfahrer auf der ganzen Tour aus. Eigentlich hätten wir von der Schule aus nur eine Woche fahren sollen, aber als wir als Klasse uns dann alle bei der Volkshochschule für einen Schwedischkurs angemeldet hatten, um EU-Fördergelder abzugreifen (gab damals 450,- DM/Kopf Zuschuß), hat die Schulleitung das Budget entsprechend aufgestockt (statt 350 DM/Kopf dann 800 DM/Kopf) und wir konnten zwei Wochen fahren. Ich glaub, die SL war total geschockt, daß wir als Klasse die Möglichkeit der Förderung selber ausgegraben hatten. Ansonsten wäre aufgrund der kurzen Zeit nur Kopenhagen und Göteborg drin gewesen.

    Wir weisen sie lediglich auf die Problematik des Fliegens im Bezug auf den Klimawandel hin und setzen die Regel, dass nur für die E-Klassen England und nur für die S-Klassen Spanien mögliche Reiseziele sind, die per Flugzeug erreicht werden können.

    Und genau darin sehe ich die Ungleichbehandlung. Die E- und S-Klassen dürfen fliegen und die anderen dürfen nicht. So gesehen sind die E- und S-Klassen gefüllt mit Schülern 1. Klasse und in allen anderen Klassen sitzen nur Schüler 2. Klasse, die sich gefälligst mit den Zielen abzugeben haben, die per Bahn erreichbar sind.

    Was wäre, wenn die Erdkunde-Klasse nach Sagres/Lagos/Lissabon (Portugal) in die Seefahrtsakademie will oder die Physiker ans MIT (USA)? Mit welcher Berechtigung würden den Klassen die Flüge verweigert, während die E-Klasse nach Irland fliegen darf?

    @Wollsocken80:
    Wohin deine Sprachklassen fliegen, ist mir eigentlich egal. Der Kern meiner Aussage ist, daß die Sprachklassen fliegen dürfen und sich die anderen Klassen gefälligst mit den Brotkrumen abzufinden haben. Und genau das finde ich eben im höchsten Maße ungerecht den übrigen Schülern gegenüber. Entweder dürfen alle fliegen oder keiner.

    @Kiggie:
    Wie oben schon einmal erwähnt, sieht mein co2 Fußabdruck so aus, daß ich 15t/Jahr für den Verkehr raus haue. Dabei entfallen auf den PKW 14t und 1t auf den Rest, obwohl in dem Rest schon interkontinentale Flugreisen enthalten sind. Da weiß ich, wo ich anzusetzen habe, wenn das nächste Auto gekauft werden will. Mal gucken, ob unsere Industrie bis dahin einen bezahlbaren Elektro-Wagen auf die Räder gestellt bekommt, der bezahlbar ist und 250km unter worst-case Bedingungen schafft.

    Und nein, so lange meine Kollegen für ein langes Wochenende nach Mailand fliegen oder nach Mallorca, RyanAir machts möglich, habe ich bei Interkontinentalflügen kein schlechtes Gewissen und denke bei der ganzen Diskussion hier an verbohrte Öko/Sozi-Ideologen, die Wasser predigen und selber Wein saufen.

    Du scheinst überlesen zu haben, dass ich weiter oben schon mal schrieb, dass unsere Sprachklassen sehr wohl fliegen dürfen.

    Und warum dürfen die Sprachklassen fliegen und die anderen nicht? Ist etwa der Latein-Schüler ein Schüler 1. Klasse, der nach Griechenland fliegen darf, und der Physik-Schüler ein Schüler 2. Klasse, der gefälligst wegen der Öko-Terroristen zuhause zu bleiben hat?

    Und wenn wir schon beim Umweltschutz sind: Die dreckigsten Reisen sind Schiffsreisen mit großem Abstand. Die Queen Mary 2 braucht 14.000 Liter Schweröl/Stunde, um 2.700 Passagiere über den Atlantik zu schippern. Das macht bei einer 8-tägigen Reise einen Gesamtverbrauch von 2.200 Tonnen Schweröl, oder pro Passagier 815kg Schweröl für die Strecke.
    Wären die Passagiere mit insg. sechs Airbus a380 über den Atlantik geflogen, hätten sie dabei 430 Tonnen Kerosin verflogen, was pro Passagier 160kg für die Strecke bedeutet. Das Schiff muß halt das ganze zusätzliche Gewicht in Form einer Schlafkabine und über 1.000 Mitarbeiter samt deren Schlafkabinen mitschleppen, wo das Flugzeug aufgrund der Geschwindigkeit für jeden Passagier nur einen Sitz und zwei Mahlzeiten mitschleppen muß.

    Bei der Bahn ist es ähnlich. Die schleppt im Personenverkehr pro Person gewaltig Gewicht mit. Ich würde das Fahrzeuggewicht bei einem Zug, umgelegt auf die Passagiere ca. auf 1Tonne/Person schätzen. Das muß an jedem Bahnhof abgebremst und beschleunigt werden.

    Das Schiff ist also ca. fünfmal schädlicher als das Flugzeug! So... und jetzt denkt mal an die Nordseekrabben, die zum Puhlen nach Marokko verschifft werden, dann wißt ihr, wo der Hammer hängt und wie unbedeutend die Passagierluftfahrt ist. Noch ein kleiner Tipp: Über den Frankfurter Flughafen kommt heute mehr Fisch nach Deutschland, als in allen Seehäfen zusammen angelandet wird.

    sondern weil du keine Lust hast, auf etwas zu verzichten

    Sondern weil ich der Meinung bin, daß man an anderen Stellen viel besser co2 einsparen kann. Fängt beim Heizen im Winter an und geht weiter übers Auto.

    Oder genauer: Ich habe meine Daten im co2-Rechner mal durchgeklimpert und bin insg. auf 29t co2/Jahr gekommen, davon entfallen auf die Mobilität 15t. Würde ich mein jetzige Auto verschrotten und dafür ein Elektroauto kaufen, würden von den 15t nur noch 1t übrig bleiben. 14t fallen also weg. Mit dem Rest von 1t wäre ich trotz interkontinentaler Flugreisen noch unterhalb der co2-Menge, die für das Jahr 2050 eingeplant ist. Da weiß ich, wo der Hammer hängt und was ich zu tun habe, wenn vw und Co. endlich mal bezahlbare Elektroautos bringen, die 250km unter worst-case Bedingungen mit einer Akkuladung schaffen.

    Der nächste große Punkt ist das Heizen der Wohnung.

    Und bei so einer Statistik reden wir dann über Flugreisen? Die machen den Kohl nicht fett.

    Ach ja, ihr könnt ja selber mal Eure Werte eingeben: co2-Rechner des Umweltbundesamts

    @chilipaprika:

    Wieso? Wenn @meyereggers mit 6 Wochen Frist vor Ablauf des aktuellen Quartals am 30.9. kündigt und in die Kündigung als letzten Arbeitstag den 31.10. vermerkt anstatt des 30.9., kann sich derArbeitgeber nicht darauf berufen, daß er nicht genug Zeit hatte, um für Ersatz zu sorgen. Außerdem müßte man dann mal untersuchen, ob solch lange Kündigungsfristen überhaupt zulässig sind. Schließlich sieht die gesetzliche Regelung bei Kündigungen durch den Arbeitnehmer vor, daß die regelmäßige Kündigungsfrist 4 Wochen beträgt. Von Quartalen und 6 Wochen steht da nichts. Da stellt sich die Frage, ob der Arbeitsvertrag mit einer so langen Kündigungsfrist keine Übervorteilung des Arbeitnehmers ist.

    Ich bin gerade erst von einer Studienfahrt mit der 11 aus einer meiner vorgeschlagenen Orte zurückgekehrt. Also, meine Schüler fanden es nicht langweilig.

    Wenn Du bei uns "Weimar" sagst, sagt dir die Klasse geschlossen, daß sie dann gar nicht fahren wollen, weil sie für sowas kein Geld raushauen mögen. Selber schon genau so erlebt.


    Fliegt hin und genießt eine der schönsten Städte Europas.

    Sehe ich auch so. Laßt Euch Euer Leben nicht von den fff-Ideologen kaputt machen, die Wasser predigen und selber Wein saufen.

    Sind solche Studienfahrten per Flugzeug überhaupt noch zeitgemäß? Ich würde vorschlagen, dass ihr ökologisch verträglich mit der Eisenbahn nach Berlin, Dresden oder Weimar fahrt.

    Wenn man so an die Sache rangeht, würde ich vorschlagen die ganze Fahrt aus ökologischen Gründen gleich ganz bleiben zu lassen. Würde noch mehr co2 sparen und zudem nicht dafür sorgen, daß wegen AirBNB und Co. die Mieten in den Städten explodieren.

    Ich weiss übrigens, wohin ich nie wieder auf Abschlussfahrt gehe: Holland. Meine Fresse, was haben die uns eine Woche lang angekackt, Rassismus vom Allerfeinsten.

    Kein Wunder, die haben Euch für Deutsche gehalten und da gibt es so eine kleine geschichtliche Annekdote, die sich "2. Weltkrieg" schimpft. Da fühlen sich jetzt die Niederländer genau so moralisch überlegen wie die Ökoterroristen rund um Greta.

    Also, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Fliegen ist meiner Meinung nach noch zeitgemäß, denn es verbraucht viel weniger Energie als Autofahren und darüber redet dann keiner. Aber gerne darf Greta für die Klassenfahrt einen Großsegler organisieren, um mit dem Schiff von Schleswig-Holstein nach Lissabon zu fahren. :teufel:

    Bislang fand ich nur die Legitimation durch "Gründe die das Vertrauen erschüttern".

    Was würde eigentlich passieren, wenn Du ein Kündigungsschreiben 6 Wochen vorm Quartalsende mit dem Vermerk "zum 31.10." einreichst, der Arbeitgeber das nicht akzeptiert und auch keinen Aufhebungsvertrag unterschreibt und du dann im November einfach nicht mehr kommst? Was will der Arbeitgeber dann machen? ;)

    Ich war vor inzw. fast zwei Jahren in Lissabon und habe mich dort in ein Hostel im Stadtteil Belem eingemietet.

    Der Vorteil dabei neben den Touristenattraktionen, die gleich um die Ecke sind, ist das Straßenbahn-Depot in Belem. Auf der Rückfahrt abends aus der Stadt zum Depot nahmen alle Straßenbahnen noch Fahrgäste mit, die dann natürlich am Depot aussteigen mußten. Man kam abends also immer nach Hause. Leerfahrten zum Beginn der eigentlichen Linie und abends wieder zurück, wiees bei uns üblich ist, gabes da nicht.
    Das Depot befindet sich am Fuß der Brücke des 25. April.

    Wenn ihr Museen etc. besuchen wollt, noch ein Tipp: Die Schlangen vor den Museen sind meist recht lang. Allerdings stehen die Leute nicht vor dem Eingang sondern vor der Kasse. Man kann in den Museen aber auch gleich die Tickets für andere Museen in der Stadt kaufen. Es macht also Sinn sich einmal anzustellen und dann gleich alle Tickets für die Fahrt zu kaufen. Dann spart man sich die weiteren Schlangen.

    Was Geld angeht, konnte man vor 2 Jahren nur maximal 200,- €/Tag aus dem Bankautomaten ziehen. Was aber eigentlich auch kein Problem ist, weil die Lebenshaltungskosten in Lissabon doch eine ganze Ecke günstiger sind als in Deutschland. Aber sag Deinen Schülern, wenn sie Bargeld mitnehmen, sollen sie kleine Scheine mitnehmen, also 5er, 10er und 20er. 50er sind schon ein Problem in den Läden, was das Wechselgeld angeht, an 100er braucht man nicht zu denken, auch wenn man die hier in Deutschland aus dem Bankautomaten bekommt.

    Wenn ihr ein paar Tage dort seit, würde ich auch noch mit dem Zug (Kostet 5,- € fürs Retour-Ticket + Busfahrt in Sintra) nach Sintra fahren und mir den dortigen Palacio de Pena ansehen. Der war die Vorlage für Schloß Neuschwanstein.

    Moin,

    es gibt also doch noch Richter, die das Opfer und andere potentielle Opfer in den Mittelpunkt stellen und nicht den Täter. Jedenfalls hat in München letzte Woche ein Richter einen 14-jährigen Intensivtäter in U-Haft einfahren lassen wegen Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.

    --> https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/bayernt…id55103426.html

    Es geht also doch. Die Frage, ob der Kriminelle im Knast noch krimineller wird, war da mal nicht die Meßlatte.

    Moin,
    dreht sich so langsam der Wind beim Thema Inklusion? Oder wie soll man das verstehen?

    --> https://www.welt.de/politik/deutsc…ch-koennen.html

    Da gibt es doch tatsächlich Politiker, die fordern, daß Kinder nur eingeschult werden dürfen, wenn sie über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen, weil sie sonst dem Unterricht nicht folgen können und, wenn sie über Tische und Bänke gehen, nicht einmal ermahnt werden können, weil sie es ja nicht verstehen.

    Für mich hört sich das so an, als ob sich so langsam dann doch der Wind dreht, was die Inklusion angeht, eben weil man sieht, daß die Inkludierten die ganze Gruppe soweit runterziehen, daß die "normalen" Schüler zu kurz kommen. Wobei ich bei solchen Artikeln immer nur an die Situation in Duisburg Marxloh und Co., eben weil dort die Rate der Nicht-Deutsch-Sprechenden Kinder so hoch ist, daß nicht davon auszugehen ist, daß sie in der Schule Deutsch lernen werden. Woher denn auch, wenn auf dem Schulhof Deutsch nicht die Regelsprache ist?

    Mag sein, dass Du zunehmend weniger Leute kennst, die noch LaTeX benutzen, bei uns an der Schule benutzt es *jeder* in den Fachschaften Mathe und Physik. Auch unsere Jugendlichen im Profil A (Mathe/Physik) lernen LaTeX. Zum Schreiben der Maturaarbeit wählen die meisten dann - freiwillig! - eben doch Word.

    Hört sich für mich so an, als würdet ihr euren Schülern LaTex aufzwingen, weil ihr es selber toll findet, und sobald die Schüler es nicht mehr benutzen müssen, machen sie drei Kreuze und benutzen dann eben doch wieder Word. ;)

    Mir kommt's darauf an, das ich gut arbeiten kann.

    Ja... und da ist LaTex von der Usability einfach tot. Fängt schon damit an, daß wir unsere Word-Dokumente in der Schule am Kopierer gleich in Klassensatzstärke ausdrucken können, während du für LaTex-Dokumente einen eigenen Drucker mitbringen müßtest, weil das auf keinem Schulrechner zu finden ist.

    Latex nimmt man auch heute noch im Studium

    Also bei uns an der Uni gab es damals einen Windows Poolraum und acht Linux-Poolräume. Im Windows-Poolraum lief MS Office und in den Linux-Poolräumen LaTex. Was meinst Du, wie die Studenten mit den Füßen abgestimmt haben? Für den Windows-Poolraum gab es Wartelisten und in den Linux-Poolräumen herrschte gähnende Leere.

    Fazit: LaTex ist was für Nerds, aber nicht für den Büroalltag. ;)

    Ich benutze für sowas die Handschrifteingabe von Windows bzw. Word 2019 und dazu dann ein kleines Grafiktablet. Die Handschrifterkennung von Formeln ist erstaunlich gut. Die Formeln werden dann umgesetzt und erscheinen als "Druckversion" in den Dokumenten.

    also unter Windows 10 im "Windows Zubehör" das "Math Input Panel".


    Einen Nachteil hat die Onenote 365 App aber, im Gegensatz zur Office 2016 Version (die nicht weiterentwickelt wird)

    Oh doch, klar wird Offive 2016 weiterentwickelt. Es gibt inzw. Office 2019.

    Was mich bei Office 365 stört sind zwei Dinge:

    • Die Daten liegen nicht bei mir sondern irgendwo in einer Cloud.
    • Der Einsatz ist bei uns an der Schule aus Datenschutzproblemen verboten, eben weil niemand weiß wo die Daten landen.

    Bei uns stinkt es auch außerhalb der Ferien, dh. jeden Tag! Obwohl jeden Tag die Toiletten geputzt werden, stinkt es, weil die Anlage einfach zu alt ist.

    Mit dem Alter hat das eigentlich weniger etwas zutun. Wenn es trotz regelmäßiger Benutzung stinkt, könnte es auch daran liegen, daß man beim Bau der Toilettenanlage Geld sparen wollte. Normalerweise müssen alle Abflußrohre am oberen Ende belüftet werden. Aus Geruchsgründen führt man diese Belüftungen normalerweise nach oben durchs Dach nach draußen.

    Leider gibt es immer wieder Architekten und Handwerker, die Geld sparen wollen. Die führen dann die Belüftungen nicht nach draußen sondern belassen sie innerhalb der Toilettenanlage. Früher wurden die Enden der Belüftungsrohre dann einfach mit Zeitungspapier zugestopft. Heute setzt man an der Stelle Flatterventile ein, die sich nur öffnen sollen, wenn im Rohr Unterdruck herscht und Luft angesaugt wird. Das funktioniert aber auch nicht zuverlässig über Jahrzehnte und dann stinkt es in der Toilettenanlage.

    Das Blöde dabei: Dieser Trend "billig, billig, billig" ist heute noch viel ausgeprägter als früher. So ein Murks wird heute also viel häufiger gebaut. Wir bilden ja bei uns selber Installateure aus und wenn ich da meine Kollegen frage, was Sache ist, gucken die mich immer nur mit schiefen Augen an, wenn ich darauf verweise, daß ich zuhause keine Billiglösungen haben will, auf das es auch über Jahrzehnte zuverlässig funktioniert und ich da in meinem Leben möglichst nicht mehr dran muß.

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