bei großen kindern an der berufsschule (geistig waren das kinder in den metallerklassen und in den joa-gruppen, d.h. berufsschulpflichtig ohne lehrstelle) bin ich einfach mit der restgruppe und dem kollegen (meistdoppelbesetzung bei joa) öfters einfach in den nächsten freien raum gegangen. wir haben die nervensäge alleine gelassen, er wollte ja nicht mitkommen und aufhören massiv andere anzugehen wollte er auch nicht, mei, dann gehen halt wir.
Das habe ich auch schon durch. Nur sind die bei mir dann mitgekommen und wollten dort weitermachen. Am Ende habe ich mich demonstrativ in den Türrahmen gestellt. Wenn er rein will, muß er mich schon angreifen und dann darf ich mich wehren.
Und ja, in den Extremfällen wäre ich auch dafür sie aus dem kompletten sozialen Umfeld herauszuholen. Wie gesagt, soweit weg von der Wehrpflicht sind wir dann nicht mehr.
Aber eines ist bei mir ganz klar: Ich habe nicht nur für das Wohl des einen Kaspers/Schlägers zu sorgen sondern in erster Linie für das Wohl der übrigen Schüler und deren körperliche Unversehrtheit hat bei mir ganz klar Vorrang!
Das man frühkindlich da mit der "wesentlich kleineren Keule" Erfolge erzielt als bei meinen jungen Erwachsenen ist auch klar. Wo bei einem kleinen Kind Mama oder Papa nur einmal ganz böse gucken muß, müssen wir die "große Keule" rausholen. Schließlich haben die Schüler 16 oder gar 18 Jahre lang gelernt, daß sie mit ihrem Verhalten durchkommen. Diese fest eingeübten Verhaltensweisen zu ändern, dazu bedarf es dann schon der "ganz großen Keule" im Schulrecht.