Beiträge von plattyplus
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OT: Gibt es keine Unterkunft vor Ort? Oder werden bei euch nur Azubis Ü18 angestellt? Das mag ich ja kaum glauben.
In den ersten 2 Jahren der Lehre sind die Azubis zusammen mit anderen Klassen (aus ähnlichen Lehrberufen) in einer Bezirksfachklasse (also eine Schule je Regierungsbezirk). Nach Abschluß der ersten 2 Ausbildungsjahre werden die Klassen dann gemäß den einzelnen Spezialisierungen geteilt und es kommt zu Landesfachklassen. Da sind die Azubis dann 18.
Aber ja, den Internatsbetrieb habe ich an meiner Ausbildungsschule auch kennengelernt, als es um Landesfachklassen ging. Das läuft dann aber im Blockunterricht und wir hatten einen ganz kurzen Draht zu einer nahegelegenen Jugendherberge. Da wurden dann die 16jährigen untergebracht.
Ein richtiges Problem hatten wir nur mal, als jemand im Alter von 15 nach Klasse 9 das Gymnasium verlassen und eine Lehre angefangen hat, von wegen Aufsichtspflicht und so.
Aufgrund dessen, was wir da den Azubis zumuten, bin ich ja auch der Ansicht, daß das Schulrecht streckenweise auf den Betrieb an einem Berufskolleg nicht paßt und der Gesetzgeber beim Erlassen der Gesetzestexte wohl nur an die Klassen 1-10 gedacht hat.
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Absurd: Ja, keine Frage. Und arm. Und sexy. Und überhaupt. *Augen verdreh*
Berlin: Arm und doof.
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Ja... und zwar einen Großteil davon direkt in die Mülltonne.
Der User unter mir muß seine Steuererklärung auch noch machen.
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@Milk&Sugar:
Du bist halt in Bayern. Bei uns in NRW gibt es ein Landesgleichstellungsgesetz und da steht in §15, Abs. 2: "Als Gleichstellungsbeauftragte ist eine Frau zu bestellen."
Das wird insb. in Grundschulen heute schon mehr als lustig. Wer ist da denn in der Minderheit? -
Nicht jeder Mann hat Lust eine "geschützte Minderheit" zu sein.
Wieso "geschützte Minderheit"? Ich würde eher sagen ausgegrenzte Minderheit, denn sonst hätten wir an den meisten Schulen schon lange den Gleichstellungsbeauftragten und nicht die Gleichstellungsbeauftragte. Bei der letzten Wahl hat es bei uns jedenfalls heftig geknallt, daß der Posten nur an eine Frau vergeben werden darf, auch wenn Frauen in der Mehrheit sind.
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Was ich bei der ganzen Diskussion nicht verstehe:
Warum sträuben sich die Protagonisten in dem Artikel so sehr gehen die Typenbausweise? Also eine Schule wird konstruiert und nach dem Plan dann 30 mal gebaut. Bei unserer verkrusteten Bürokratie und den ganzen Bauvorschriften in D sehe ich darin die einzige Möglichkeit innerhalb von 6 Jahren überhaupt genau Gebäude hochgezogen zu bekommen und das auch nur, wenn alle mitspielen und die Nachbarn keine Planfeststellungsbeschwerde wegen "zuviel Lärm" einlegen, die dann durch alle gerichtlichen Instanzen geht.
Könnte man da zur Beschleunigung etwaige Verfahren nicht gleich ans Bundesverwaltungsgericht nach Leipzig verweisen? Das wäre dann die erste und zugleich letzte Instanz. Motto: "Baubeschleunigungsgesetz"Wenn sie "individuell" und "innerhalb der geplanten Bauzeit" wollen, müssen sie sich Istanbuls Flughafen angucken (auch wenn ich von Erdogan nichts halte) oder den Gothart Basistunnel. Aber sowas bekommen wir in unserer Republik, wo alle nur labern und nölen, nicht mehr gebacken.
Und wenn wir schon bei "mehr toben" sind: Dann führt ganzjährig die Sommerzeit ein. Dann haben die Kinder wenigstens auch im Winter abends noch eine Chance das Tageslicht nicht nur durchs Fenster zu sehen. Bei den heutigen Ganztagsschulen wird das sonst nämlich nichts mehr.
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ah.. ok. Sehr interessant. Ich habe nur aus der "normalen" Schule mit seinen wenigen km Einzugsgebiet argumentiert. Aber bei deiner Situation sieht das z.T. ganz anders aus.
Werd besser nie Hörgeräteakustiker oder Steinmetz. Für diese Berufe gibt es nämlich nicht einmal Landesfachklassen sondern nur Bundesfachklassen. Es gibt also nur eine Schule in ganz Deutschland. So müssen alle Hörgeräteakustiker nach Flensburg und alle Steinmetze nach Mainz. Da hast dann Internatsbetrieb und die Berufsschule ist auch nicht an einem Tag/Woche sondern im Block 6 Wochen im Halbjahr.

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Meine private Hütte war einfach schon vor der Stelle an der Schule da. Und da es bei den beruflich bildenden Fächern nicht so wirklich die Auswahl bei den Schulen gibt, in dem Jahr, in dem ich angefangen habe, gab es in ganz NRW nur 13 Stellen, auf die ich mich bewerben konnte, kommt halt sowas dabei raus. Bei den allgemeinbildenden Fächern hast da eine wesentlich größere Auswahl.
Dazu kommt dann noch ein etwas selteneres Hobby, das einer gewisse Infrastruktur bedarf, die im Umfeld der Schule einfach nicht zu finden ist.
Ich bin jedenfalls nicht der einzige Kollege bei uns an der Schule mit mehr als 100km Schulweg. Gleiches gilt für die Schüler. Da haben wir bei einigen Ausbildungsberufen als Einzugsgebiet ganz NRW. "Landesfachklasse" heißt halt, daß es nur diese eine Klasse in einem Berufskolleg in ganz NRW gibt und entsprechend alle Azubis in der einen Schule antreten müssen. Die haben ähnliche Schulwege und z.T. noch länger. Da stellen die Ausbildungsbetriebe dann auch Firmen-PKWs, weil es anders einfach gar nicht geht.
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Was tust du, um dir eine schnelle und wirksame Auszeit zu verschaffen?
Mir meinen Terminkalender ansehen und alle Fristen darin wirklich bis zum letzten Tag ausreizen. Wo das nicht geht ganz klar sagen, daß ich am Limit bin.
Was willst Du in diesem Jahr unbedingt noch fertig bekommen?
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fährst du jedes Jahr einmal um die Welt?
Nee, nur 120km zur Arbeit, macht täglich 240km, wöchentlich 1200km oder jährlich (41 Wochen = 40 Unterrichtswochen + letzte Woche der Sommerferien) 49.200km. Davon war ich aber noch nicht einkaufen, noch nicht im Urlaub, nicht zum Sport, noch nicht am Wochenende los... das kommt alles noch oben drauf.
@Volker_D:
Das Problem hier ist einfach, wie Du in der Diskussion hier rüberkommst. Du erweckst den Eindruck, als wärst Du auf der Seite der Chefetage und wir alle sollten mal schön die Klappe halten und alle Kröten schlucken. Das hat also weniger etwas mit den Inhalten zutun als viel mehr mit dem Bild eines Menschen, das wir alle von Dir entwickeln. Und d a sind halt so Sachen wie "unökonomisch" und "ökologisch falsch" einfach unpassend. Da erweckst Du nämlich den Eindruck, als wolltest Du mit der Ökokeule a la Greta jeglichen Widerspruch einfach plattbügeln. Dieser Eindruck kommt einfach gar nicht gut an. -
@feynman09: Ich liege mit meiner Kiste auch bei gut 50 ct/km, wobei man natürlich sagen muß, daß der ADAC mit 15tkm Jahresfahrleistung rechnet und der Wagen nach 5 Jahren wieder verkauft wird. Ich kaufe neu und fahre dann bis die Kiste platt ist. Bei 70tkm Jahresfahrleistung ist das nach ca. 10 Jahren der Fall. Da fahre ich dann schon noch etwas günstiger als 50ct/km, aber mehr als 35ct/km bleiben es trotzdem.
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Wenn ich an unsere Schule denke: An kanpp 2 Wochen pro Jahr brächten sehr viele Lehrer gleichzeit einen DIenstwagen. Ansonsten fast nie. Sprich: Sehr viele Dienstwagen stehen ungenutzt an 350 Tagen im Jahr herum. Das ist einfach unsinn.
Dann könnte die Schule auch für diese 2 Wochen die Fahrzeuge anmieten. Entsprechende Fahrzeugvermieter sollte man bundesweit finden. Dann stehen sie auch nicht 350 Tage/Jahr ungenutzt aufm Hof.
Bei den Abordnungen sieht es ähnlich aus. Da braucht man, wenn die Leute die Autos nicht mit nach Hause nehmen, weniger Autos. Bei Teilabordnungen ist man ja nur einzelne Tage oder gar nur Stunden weg. Wenn jetzt Kollege A am Montag und Kollege B am Dienstag abgeordnet wird, brauchen die beide zusammen nur einen Dienstwagen, wenn das Fahrzeug an der abordnenden Schule steht. Je mehr Kollegen teilweise abgeordnet sind, desto effektiver läuft das System, weil die Auslastung der Dienst-PKWs steigt.
Wie gesagt, wir kamen damals im Betrieb bei 20 Leuten mit 5-6 Firmenwagen aus, eben weil nicht jeder jeden Tag weg mußte.
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Der Anteil der Durchfallquote an den Gymnasiuen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt; an den Unis sieht es nicht viel besser aus. Also wenn das so weiter geht...
Nur mal ein kleiner Tipop von mir: Damals (also vor 30 Jahren) sind die Schüler gar nicht erst zum Abitur gekommen, durch das sie dann durchfallen. Da wurden die Durchfaller schon vorher aussortiert. An den Unis ist es ähnlich. Aber so lange die Politik sich dafür feiert, daß es "so viele Abiturienten wie noch nie" gibt, wird sich daran nichts ändern.
Ich sehe es ja selber im Unterricht. Da habe ich einige Schüler, die jetzt 5 Jahre in Vollzeit bei uns verbracht haben inkl. der Ehrenrunden, um die Fachhochschulreife (langläufig Fach-Abitur genannt) zu erhalten. Sie werden den Abschluß wahrscheinlich nicht schaffen. Hätte man diese Schüler notenmäßig gleich im ersten Jahr aussortiert, hätten sie in den verbleibenden 4 Jahren schon eine Lehre machen können und würden jetzt nicht mit leeren Händen dastehen. Man tut ihnen mit dem Durchschleifen also keinen Gefallen.
Nur erklär das mal der Politik.

An der Uni läuft es ähnlich. Da werden gleich im ersten Semester 50% aussortiert. Aber dann haben die Leute wenigstens nur ein Jahr verloren und nicht 10 Jahre. Das würde ihnen nämlich blühen, wenn sie sich irgendwie durchs Studium schleppen, um dann bei der Master-Arbeit zu scheitern.
So, und jetzt zurück zum Auto: Bei meinem alten Arbeitgeber war es mit den Firmenwagen genau so geregelt wie oben von mir beschrieben. Man kam morgens mit dem Privat-PKW zur Arbeit, stempelte ein, ging zur Sekretärin, holte sich den Schlüssel für den Firmenwagen und fuhr los. Bei Rückkehr gab man den Schlüssel wieder ab und fertig. Hatte man bereits Feierabend, stempelte man auch wieder aus. Die Fahrzeit war entsprechend voll Arbeitszeit und mit dem Tanken hatte man auch nur insoweit zutun, als das eine Tankkarte im Fahrzeug lag. Tankrechnung ging dann an die Firma.
Für ca. 20 Mitarbeiter kamen wir so mit 5-6 Firmenwagen aus, wo sonst jeder ein Dienst-Auto hätte haben müssen, hätte er es auch mit nach Hause genommen. -
Das sehe ich auch so. Je nach Schule ist die Gemeinde oder der Landkreis für die Ausstattung zuständig und da kommt es dann darauf an wie potent diese/dieser dasteht. Wir haben überall Beamer und Dokumentenkameras sowie "analoge" Whiteboards. Jedem Lehrer wird zusätzlich ein Laptop gestellt.
Von sowas können wir nur träumen. Wir haben noch Tische und Stühle in den Klassen, die laut Inventurliste inzw. 45 Jahre alt sind. Unsere Nachbar-Berufskollegs haben sehr viel moderneres Material, obwohl wir alle im gleichen Kreis liegen.
Unser Problem als technisches BK sind die Werkstätten, die wir unterhalten müssen. Die fressen halt extrem viele Ressourcen in Form von Maschinenabschreibungen und -reparaturen sowie dem eingesetzten Material. Die Schüler bringen Holz, Stahl und Elektrik-Bauteile ja nicht selber mit sondern bekommen das alles von der Schule gestellt.
Sieht bei uns auch so aus: https://www.hagen-stiftung.de/fileadmin/_pro…_06fed63be1.jpg
Der Kreis zahlt jetzt für jeden Schüler an jedem der Berufskollegs gleich viel, nur muß das kaufmännische BK natürlich nicht den ganzen Maschinenpark vorhalten und selbst Material müssen sie nicht einkaufen. Das meiste Papier bringen die Schüler ja selber mit. Entsprechend können sie alle 5 Jahre ihr Mobiliar tauschen. Bei uns frißt der Maschinenpark in der Größe eines guten mittelständischen Unternehmens, den wir vorhalten müssen, das Budget fast komplett auf.
Da wird dann am Rest des Inventars gespart. Tische und Stühle werden z.B. erst ausgetauscht, wenn sie wirklich zusammenbrechen.
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Aber dann ist dein Argument total kontraproduktiv. Ihr habt schon zu wenige Lehrerparkplätze und jetzt willdu du neben den vielen Dienstwagen, welche Parkplätze brauchen auch noch zusätzlich mit deinem privaten Auto ankommen, welches ebenfalls einen Parkplatz braucht. Das hört sich sehr günstig an.
Nochmal ganz langsam für dich: Mich interessiert nicht wie ökonomisch das alles ist oder wie umweltfreudnlich oder sonstwas. Wenn der Arbeitgeber diese Zusatzleistung von mir will, hat er die Kosten dafür zu tragen und zwar die kompletten Kosten. Dann kann er selber überlegen, ob es so sinnvoll ist den Lehrer abzuordnen oder ob er es sich eben dann doch nicht leisten will. Aber entstehende Zusatzkosten auf den abgeordneten Lehrer, also das letzte Glied in der Kette abzuordnen, sehe ich nicht ein.
Also wenn wir das Thema beleuchten:
- Dienstwagen steht an der Schule, Schlüssel im Sekretariat zu holen, Fahrtenbuch liegt im Auto
- Dienstwagen bekommt abgesperrten Parkplatz, damit man auch tagsüber wieder zurück kommen kann, wenn man an dem Tag nur für einzelne Stunden abgeordnet wird
- Entsprechend abgesperrte Dienstparkplätze an allen Einsatzschulen, bringt ja nichts, wenn man dort dann keine Parkplätze findet
- Die Dauer der Dienstreisen sind gemäß BGH-Urteil voll als Arbeitszeit auf meine 41 Wochen-Stunden anzurechnen
Damals als Wehrpflichter bei der Bundeswehr wurde das alles auch genau so "bezahlt". Hinzu kam dort aber noch, daß der Arbeitgeber sogar dafür sorgte bzw. zu sorgen hatte, daß die Wehrpflichtigen auch die richtigen Führerscheine hatten, um die Fahrzeuge überhaupt bewegen zu dürfen. Dürfte in Zukunft also spannend werden, weil heute in Großstädten manche Mitmenschen ja gar keinen Führerschein mehr machen.
Wenn du neidisch auf deine Azunis und ihren Dienstwagen bist: Warum nochmal genau bist du Lehrer geworden und hast nicht den tollen Beruf deiner Azubis ergriffen?
Sagen wir mal so: Die Azubis haben genau das gleiche Problem wie ich auch. Ohne Auto kann niemand von uns morgens zur 1. Stunde zur Schule kommen. Wir müßten dann nämlich abends um 22 oder 23 Uhr losfahren und irgendwo auf dem Bahnhof auf einer Bank pennen, weil nachts keine Züge fahren. Im Berufsschul-Bereich ist das Einzugsgebiet ja durchaus auch mal ganz NRW. Die Fahrten sind also entsprechend lang und müßten morgens um 3 Uhr oder so beginnen, was aber nicht geht, da der ÖPNV erst so grob ab 5 Uhr auf Touren kommt.
Du scheinst einfach den Anspruch zu haben, einen Neuwagen zu bekommen.
Hattest Du schon einmal einen unverschuldeten Unfall? Ich glaube nicht! Denn sonst würdest Du nicht so einen Schwachsinn labern.
Mir ist auch mal jemand in meinen Golf reingefahren, als ich vor einer roten Ampel stand. Das Ergebnis war, wie in diesem Fall auch, ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Wagen war 9 Jahre alt und hatte weit über 500.000km runter. Rost war kein Problem und einen Wartungsstau hatte das Fahrzeug auch nicht. Selbst der Gutachter meinte, daß der noch locker 4 Jahre machen würde.Als der Wagen dann beim Sachverständigen stand, hieß es im Gutachten: Restwert 1.500 €
Aber der Restwert wäre nur schwer zu schätzen, weil solche Fahrzeuge in Deutschland gar nicht mehr gehandelt werden und die Schwacke-Liste entsprechend keine Anhaltswerte liefert. Das Problem, daß solche Fahrzeuge in D gar nicht mehr gehandelt werden, habe ich anschließend auch überdeutlich selber feststellen dürfen. Für so ein Fahrzeug gibt ja kein Gebrauchtwagenhändler mehr Gewährleistung, die verschifft er nach Afrika.
--> Am liebsten hätte ich von der gegnerischen Versicherung nicht den Schadenersatz in Geld sondern in Natural-Restitution (§249 BGB) verlangt. Leider ist das im deutschen Recht nicht vorgesehen, wenn dies als allgemein unmöglich gilt (§275 BGB), was in meinem Fall eben der Fall war, weil solche Fahrzeuge bei uns gar nicht mehr gehandelt werden und die Reparatur nicht wirtschaftlich gewesen wäre. Damit war die gegnerische Versicherung fein raus. Sonst wäre es nämlich die Aufgabe der Versicherung ein entsprechend gleichwertiges Fahrzeug aufzutreiben und ranzuschaffen. So hatte ich dann die Zusatzkosten, um ein fahrbereites Fahrzeug auf dem deutschen Markt zu beschaffen. Wie gesagt, für 1.500 € bekommt man hier ja nichts mehr. -
Ich glaube, wir reden beim Thema "Dienstwagen" aneinander vorbei. Ich will keinen Dienstwagen, den ich mit nach Hause nehme. Ich meine mit "Dienstwagen" ein Auto, dessen Schlüssel im Sekretariat lagert und der auf einem Dienstparkplatz vor der Schule steht. Ich komme also mit meinem Privat-PKW zur Schule und starte von dort meine Dienstreise mit dem Dienstwagen zu der Schule, an die ich abgeordnet worden bin.
Da kommt dann nämlich gleich der nächste Punkt "Dienstparkplatz". Bei uns gibt es keine Lehrerparkplätze und wenn man nicht zur 1. Stunde kommt, ist alles von den Schüler-PKWs zugeparkt. Da also mit dem Privatwagen ohne Dienstparkplatz (mit Schranke abgesperrt) tagsüber zwischen den Schulen zu pendeln, scheitert schon ganz praktisch daran, daß man keinen Parkplatz findet.
Und was Deinen Link angeht: Bei uns kommen sogar die Azubis mit Firmenwagen zur Berufsschule. Das ist relativ einfach zu erkennen, weil die Autos mit Firmenaufschriften versehen sind. Also fangen wir mal an von der Verhältnismäßigkeit zu sprechen.

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Bei uns gibt es schon Gezeter, weil immer mehr Kollegen sagen "Pause ist Pause". Also wenn da einzelne Schüler vorm Lehrerzimmer stehen und irgendetwas wollen, läßt man sie stehen, weil auch wir ein Anrecht auf "Pause" haben.
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Ich bleibe trotzdem dabei: Wenn die Politik die Inklusion haben will, soll sie auc hdas Geld dafür bereitstellen oder eben einsehen, daß es nicht zu finanzieren ist und es dann begraben. So schlecht waren die Förderschulen nun wirklich nicht. Das wäre mal politischer Realismus.
Ich halte es da mit Helmut Schmidt: "Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen."

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Extrem sorgloser Umgang verschlimmert die ohnehin schon untragbar hohen Kosten für so einen Vorschlag.
Was ist daran so schwer zu verstehen, daß ich meine Zeit, die ich für das Ausfüllen der Formulare, den Fahrten zur Werkstatt etc. bezahlt haben will? Das ist Arbeitszeit und nicht mein Privatvergnügen.
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