Und nicht zuletzt würde es unsere Bezahlung angleichen (müssen).
Du willst also a10 bzw. a11 für alle? So von wegen Angleichung nach unten.
Und nicht zuletzt würde es unsere Bezahlung angleichen (müssen).
Du willst also a10 bzw. a11 für alle? So von wegen Angleichung nach unten.
außerhalb der Schule Berufstätigen muss die Teilnahme möglich gemacht werden. Was auch immer man darunter verstehen kann oder mag
Dazu müßte man also erstmal wissen wann die Elternvertreter arbeiten. Die könnten ja auch, wie der überweigende Teil meiner Techniker, in Schichtarbeit tätig sein. Dann müßten sie 17-20 Uhr selber arbeiten.
Ansonsten mach doch echt mal den Vorschlag, ob wir in Bio dann demnächst den Kindern erklären, daß der Klapperstorch die Kinder vorbei bringt und Verhütuingsmittel ein Teufelswerk sind, weswegen man sie komplett aus dem Unterricht streichen muß. Mal gucken, wie die Schulleitung darauf reagiert. ![]()
Das ist alles doch total gaga. Alle sollen irgendwie beteiligt werden und niemand hat den Arsch in der Hose eine Entscheidung zu treffen. Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen bei dem Mist, den die da in der Hamburger Bürgerschaft verzapfen.
In der Infobroschüre für Eltern heißt es unter anderem, dass in der Konferenz die Inhalte der Unterrichtsfächer bestimmt werden, der Umgang mit Hausaufgaben besprochen und unterschiedliche Erziehungsstile der Lehrkräfte kritisch hinterfragt werden können.
Also ich soll jetzt unterrichten was die Eltern wollen und nicht was im Lehrplan steht?
Könnte z.B. in Biologie lustig werden, wenn da die Eltern bestimmen, daß die Elvolutionstheorie wegfällt und dafür die Schöpfung Gottes unterrichtet wird. Oder Sexual-Aufklärung komplett zu streichen ist, ...
macht es ja wenig Sinn sie ohne diese stattfinden zu lassen?
Ja und? Muß die Konferenz deswegen abends stattfinden? Man könnte ja auch argumentieren: Wenn die Konferenz den Eltern so wichtig ist, sollen sie doch dafür Urlaub bei ihrem Arbeitgeber einreichen.
Das solche Konferenzen stattfinden und der Klassenlehrer dabei ist ok. Aber wenn zu jeder Konferenz alle Fachlehrer in der Klasse antreten sollen, kann man nicht mehr alle Konferenzen an einem Abend parallel abfrühstücken sondern muß für jede Klasse einen Extra-Termin machen. Ich habe z.B. bei mir im Plan aktuell 14 Klassen drin. Da wäre ich dann 3 Wochen im Halbjahr jeden Abend für irgendwelche Elternkonferenzen in der Schule, oder wie? Mehr als eine Konferenz pro Abend kann ja wohl kaum stattinden.
Ich versuchte das Auto des Schulleiters der benachbarten Sonderschule aufzuschließen (noch analog mit Schlüssel im Schloss, wir fuhren die gleiche 17 Jahre alte Kiste) und wunderte mich noch, warum ich auf einmal Ledersitze hatte, da dämmerte es mir
Du hast mit deinem Schlüssel seine Kiste aufgeschlossen bekommen?
Sowas ist meinem Papa auch passiert. Er fuhr einen weißen Golf 2. Auf dem Parkplatz stand noch ein anderer weißer Golf 2. Damals gab es ja noch keine elektronische Wegfahrsperre und so viele Schlüsselkombinationen gab es auch nicht.
Ergebnis: Der Wagen sah genau so aus wie seiner und die Schlüssel paßten auch. Der Wagen ließ sich mit dem Schlüssel auch starten...
Aufgefallen ist ihm der Fehler erst, als der Wagen am nächsten Tag in seiner Garage stand und das Nummernschild falsch war.
aber vielleicht auch eine Frage von Stadt und Land
Ich denke, daß das die entscheidende Frage ist. Für mich macht das Konzept "Gesamtschule" nur Sinn, wenn es um den ländlichen Raum geht. Wenn da eine Ortschaft über 1-2 Grundschulen verfügt und sich die Frage im Rat stellt welche weiterführende Schule am Ort angesiedelt werden soll, wissent, daß die Schülerzahlen nur eine weiterführende Schule hergeben.
Aber in Großstädten, in denen schon alle drei Schulformen vorhanden sind, noch die Gesamtschule dazwischen zu packen, geht schief. Das wird dann eine von dir beschriebene Resterampe.
In kleineren Städten kommt es da sogar zu Kanibalisierungseffekten. Vorher reichten die Schülerzahlen halt so gerade eben für drei weiterführende Schulen, also ein Gym, eine Real- und eine Hauptschule. Dann kam die Gesamtschule hinzu und damit bekommt dann insb. die Haupt- aber auch die Realschule das Problem, daß die Schülerzahlen keinen dreizügigen Betrieb mehr hergeben und damit langfristig schließen müssen.
Valerianus: 2 Monate vor dem Regel-Renteneintrittsalter hätte sie gesundheitlich wieder anfangen können, aber da war sie ja schon verrentet.
Wie gesagt, spielte sich das alles in den letzte 2 Jahren vor dem Regel-Renteneintrittsalter ab.
Hast du auch nur EINEN Fall in dem einem unkündbaren TV-L Angestellten betriebs- oder krankheitsbedingt außerordentlich gekündigt worden ist?
Wenn TV-öD auch zählt, ja. Meiner Mutter haben sie krankheitsbedingt gekündigt. Allerdings war das 2 Jahre vor dem regulären Renteneintrittsalter, so daß die Folgen nicht wirklich extrem wurden.
Ok, im Westen hattest du wohl oftmals keine Wahl. Lehrer wurden eben verbeamtet. (???)
Erinnert mich irgendwie an die Untersuchung beim Amtsarzt, als ich nach dem Ref. angefangen habe. Da hieß es nur: "Je nachdem, was bei der amtsärztlichen Untersuchung rauskommt, werden sie Beamter oder Angestellter."
Beamte sind halt zuerst für den Staat günstiger, weil er keine Sozialabgaben abführen muß sondern eigentlich Pensionsrückstellungen bilden müßte, dies aber nicht tut. Daher drängt das Land auf eine Verbeamtung. Das dann irgendwann mal die Pensionslasten kommen, ist klar. Aber dann ist die aktuelle Landesregierung ja schon lange nicht mehr am Ruder und die jetzige Opposition darf sich mit dem Problem rumärgern.
@Plattypus: ja, die alte Leier, Du gehst von dem Regelfall aus, dass eine verbeamteter Lehrerin in der GKV ist
Ja, ich geh vom Regelfall aus, daß ein Lehrer in irgendeiner Krankenkasse ist. In der PKV muß er ja auch zahlen, wenn auch nicht so viel.
Ich muß bei der Diskussion halt immer an eine Talkshow denken, ich glaube es war Maischberger. Da wurde eine Besoldungsabrechnung gezeigt und das "gesetzliche Netto" auf der Abrechnung mit dem Nettogehalt eines Angestellten verglichen. Das da die Krankenkasse (egal welche) noch runter geht, ist mal eben untergegangen.
Also der Burner ist das nicht. Bin aber auch auf A12 - das ist ja nicht sooo viel (abzüglich der Versicherung, denn danach kommt ja erst das Nettogehalt raus).
Das sehe ich auch immer als den großen Fehler bei den Berechnungen, die so durch ide Presse und durchs Fernsehen geistern. Das von unserem "gesetzlichen Netto" noch die Krankenkasse in voller Höhe (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) runtergeht, sieht niemand.
Dass sich überwiegend Frauen daheim um die Kinder kümmern, dafür kann niemand etwas, außer den Frauen selbst. Es gibt genug Männer (und die Zahl steigt stetig), die gerne, zumindest zeitweise daheim bleiben. Wenn man sich an jemanden bindet, muss man eben vorher prüfen, ob die jeweiligen Lebensentwürfe zusammen passen.
Wobei ich da aus Sicht eines Mannes auch z.T. nur mit dem Kopf schütteln kann.
So geht es mir z.B. nicht in den Kopf, wie meine Cousine, ebenfalls im Lehrberuf tätig, so erpicht auf ein Kind ist, daß sie sagt: "Ich will ein Kind, aber keinen Kerl dazu," also geplant alleinerziehend. Da künstliche Befruchtungen in D bei Single-Frauen verboten sind, hat sie sich dann vor 8 Monaten irgendjemanden angelacht für einen One-Night Stand, auf das das so dann mit dem Kind was wird.
Ich bin mal gespannt, wen sie im nächsten Monat nach der Geburt als Vater angibt. ![]()
Im Kollegium ist dieses "ich will ein Kind aber ohne Kerl" allerdings durchaus auch salonfähig. Bei solchen Lebensentwürfen komme ich dann allerdings auch nicht mehr auf einen grünen Zweig, zumal da immer noch ein Kind im Spiel ist, das wirklich gar nichts für die Situation kann.
Er hat Leihväter vergessen.
Wäre das der von Dir erwähnte Leihvater?
Was die Lebensentwürfe generell angeht, habe ich das Hausfrauen-Modell weder in der Generation meiner Eltern noch in der meiner Großeltern kennengelernt. Einige Azubinen sind allerdings auch heute noch so drauf: "Ich mach hier die Lehre, arbeite ein paar Jahre und kündige mit der Hochzeit den Job."
Hoffentlich werde ich nie jemanden mit so einem Lebensentwurf heiraten. Damit komme ich dann nämlich nicht klar. Paßt also nicht zusammen.
Der Lernaufwand ist relativ hoch, hält sich jedoch in Grenzen wenn man eine gewisses Vorwissen mitbringt.
Der Lernaufwand ist nicht das Problem. Das ganze Theater drumherum (Hotel usw.) macht das so aufwendig.
Es wohnen halt nicht alle Pauker in NRW im Rhein-Ruhr-Gebiet.
Und ja, klar kann man das auch ohne Rezertifizierung machen. Aber wenn man den Schülern anschließend Urkunden in die Hand drücken will, dann mußt dich rezertifizieren lassen.
Das ist schlichtweg falsch
Dir ist aber schon bewußt, daß ein Tarifvertrag grundsätzlich erst einmal nur für die gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer gilt? ![]()
Oder, um es auf dem Niveau meiner Azubis zu formulieren: Was will der alte Chef denn machen, wenn man einfach nicht mehr zur Arbeit erscheint, weil man schon einen neuen Vertrag hat? Wenn er dich dann zurückbeordert und du am alten Arbeitsplatz weiterarbeiten muß, welche Qualität deiner Arbeit wirst du dann wohl abliefern?
Bei meinem alten Arbeitgeber war es grundsätzlich so, daß alle AN nach einer ordentlichen Kündigung für die komplette Kündigungsfrist freigestellt wurden, weil dem Chef das Risiko einfach zu groß war, daß der AN aus Frust entsprechend "unachtsam" sehr teure Schäden verursacht.
Und nein, Schuljahresende ist kein Grund für eine verlängerte Kündigungsfrist, sonst wäre eine Beförderungsstelle an einer anderen Schule ja auch kein Grund, um mitten im Schuljahr die Schule zu wechseln, wie es einige meiner Koleginnen vorexerziert haben, weil sie von der Schule einfach nur noch weg wollten und die Schulleitung auf unabkömmlich entschieden hat. Nach der Scheidung wollten sie einfach ihrem Ex nicht mehr jeden Tag über den Weg laufen. ![]()
allerdings halte ich das Konzept zu schlecht für unsere Schüler
Der Kurs richtet sich in erster Linie ja auch an Ausbilder/Dozenten an Fachhochschulen und die Leute, die in der innerbetrieblichen WEiterbildung als Multiplikatoren auftreten. Die Zielgruppe der Lernenden ist also im Alter von 25+ bzw. eher 30+.
Hat schon mal jemand von euch so eine "Fortbildung" gemacht und wie wurde das an eurer Schule gehandhabt?
Ja,
ich habe den Kram gemacht, weil auch ich zuerst den Aufwand drastisch unterschätzt hatte. Die Fortbildung wird ja auch mit einer Abschlußprüfung garniert. Außerdem darf man die Fortbildung im Jahres- (oder 2-Jahres-) Rythmus wiederholen, weil sonst die Zertifizierung erlischt.
Ergebnis: So schön die Inhalte auch sind, für den Schulbetrieb ist das nichts. Ich habe das entsprechend auch im Sande verlaufen lassen, als es um die Rezertifizierung ging.
als Tarifbeschäftigter muss man lange Kündigungsfristen einhalten
Das Arbeitgeber muß bei einer Kündigung lange Kündigungsfristen einhalten. Als Arbeitnehmer hat man 4 Wochen Kündigungsfrist.
ohne gleich fast das ganze formale Pulver zu verschießen
Darin unterscheiden wir uns. Ich würde gleich das ganze formale Pulver verschießen, um dann im Fall der Fälle auf eine volle Schülerakte verweisen zu können, auf das sie mir nicht nachsagen, daß ich nichts unternommen hätte.
Es gibt einfach keine Handhabe, offenbar aber in anderen Bulä ähnlich, wenn ich deine Quote lese. Klar, wir haben so'n bisschen die Resteklassen an Förder- und Berufsschulen im BVJ etc., ihr müsst ja unsere Abgänger nehmen... daher sind die Zahlen auch extrem.
Hast Du eine Ahnung, was in den Klassen mitunter abgeht?
Nur mal so ein paar kleine Geschichten aus den letzten Jahren:
So, wieviel Schmerzensgeld sollen sie einem Lehrer jetzt zahlen und wie müssen sie die Gesetze verändern, damit da die Schule auch mal eine richtige Handhabe hat? Wir sind doch ein zahnloser Papiertiger, machen wir uns doch nichts vor.
Der Beitrag für die GKV steigert sich automatisch mit jeder Lohnerhöhung.
Nicht unbedingt. Ich bin jetzt Beamter mit Besoldungsgruppe A13, Erfahrungsstufe 6 und bereits an der Beitragsbemessungsgrenze der GKV angekommen.
Allerdigns würde ich mir bzgl. explodierender Krankenkassenbeiträge im Alter keine extrem großen Sorgen machen. Jedenfalls wesetnlich weniger Sorgen als bei Versicherten aus der Privatwirtschaft. Schließlich bekommen wir keinen Lohn sondern Alimente bezahlt. Das Alimentierungssystem beruht darauf, daß einem Beamten ein standesgemäßer Lebenswandel mit den entsprechenden monatlichen Zahlungen möglich sein muß. Entsprechend müßten bei explodierenden Versicherungskosten die Alimente ebenfalls ansteigen, um einen entsprechenden Lebenswandel sicherzustellen.
Aber ja, als GKV-Versicherter mit 730,- € Monatsbeitrag bin ich natürlich in ganz anderen Regionen.
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