Daher jetzt meine Frage: Aus eigenen gesundheitlichen Gründen, die an sich einer Spende nicht im Weg stehen - wäre eine Operation ein großes Risiko für mich. Gelegentlich reicht aber wohl die Blutentnahme nicht und es muss doch operiert werden. Wenn ich mich jetzt registieren lasse und ich wirklich für eine OP angefragt würde, dann wäre es aber doch noch nicht zu spät für einen Rückzieher, oder?
Moin,
also ich habe die Unterlagen hier. Damals bei der Typisierung habe ich in eine Operation eingewilligt und jetzt habe ich das Ganze nochmal schriftlich hier liegen.
"Willigen sie ein in:
- Knochenmark- oder Blutstammzellenspende
- ausschließlich Knochenmarkspende (da wird das dann wirklich unter Vollnarkose aus dem Beckenknochen gesaugt)
- ausschließlich Blutstammzellenspende (da wird das dann aus dem Blut gewaschen, wie oben beschrieben)
- gar nicht"
Dazu dann auch der Hinweis, der eben schon gekommen ist, daß diese Einwilligung dann wirklich zählt, weil damit fangen die dann beim Patienten an. Bei der Knochenmarkspende aus dem Beckenknochen sind wohl die Chancen, daß das auch anschlägt, um einiges höher als bei der Butwäsche.
Ich würde mir an deiner Stelle Gedanken darüber machen, ob nur jetzt für dich eine OP ein zu großes Risiko wäre oder generell. Wobei ich mich immer frage, was denn nun ein "zu großes" Risiko ist? Aber ok, an mir haben sie schon soviel dran rumgeschnipselt, daß das dann die 21. Vollnarkose in knapp 40 Lebensjahren wird. Also von daher...