Beiträge von plattyplus

    Daher jetzt meine Frage: Aus eigenen gesundheitlichen Gründen, die an sich einer Spende nicht im Weg stehen - wäre eine Operation ein großes Risiko für mich. Gelegentlich reicht aber wohl die Blutentnahme nicht und es muss doch operiert werden. Wenn ich mich jetzt registieren lasse und ich wirklich für eine OP angefragt würde, dann wäre es aber doch noch nicht zu spät für einen Rückzieher, oder?

    Moin,

    also ich habe die Unterlagen hier. Damals bei der Typisierung habe ich in eine Operation eingewilligt und jetzt habe ich das Ganze nochmal schriftlich hier liegen.

    "Willigen sie ein in:

    • Knochenmark- oder Blutstammzellenspende
    • ausschließlich Knochenmarkspende (da wird das dann wirklich unter Vollnarkose aus dem Beckenknochen gesaugt)
    • ausschließlich Blutstammzellenspende (da wird das dann aus dem Blut gewaschen, wie oben beschrieben)
    • gar nicht"

    Dazu dann auch der Hinweis, der eben schon gekommen ist, daß diese Einwilligung dann wirklich zählt, weil damit fangen die dann beim Patienten an. Bei der Knochenmarkspende aus dem Beckenknochen sind wohl die Chancen, daß das auch anschlägt, um einiges höher als bei der Butwäsche.

    Ich würde mir an deiner Stelle Gedanken darüber machen, ob nur jetzt für dich eine OP ein zu großes Risiko wäre oder generell. Wobei ich mich immer frage, was denn nun ein "zu großes" Risiko ist? Aber ok, an mir haben sie schon soviel dran rumgeschnipselt, daß das dann die 21. Vollnarkose in knapp 40 Lebensjahren wird. Also von daher...

    Ja – für mich würden Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag fallen, würde ich als Spender in Frage kommen.

    Für mich nicht. Mein erster Gedanke, als sie mich nach einer Entnahme-OP gefragt haben, war: "Ok, freiwillig leg ich mich nicht auf den OP-Tisch, aber mir selber nachher vorwerfen müssen, daß jemand tot ist, weil ich zu feige war... also vorwärts."

    Weihnachten, Ostern usw. ist das eher für den Empfänger, aber doch nicht für mich.

    Moin,

    mir haben sie heute eine eMail geschickt und auch angerufen, daß ich mich ja vor 7 Jahren in einer Knochenmarkspender-Typisierung habe untersuchen lassen. Jetzt werden sie mich wohl brauchen. Jedenfalls soll ich morgen für einen zweiten Bluttest zu irgendeinem Arzt meiner Wahl und es gab schon Fragen zu HIV, Bluttransfusionen, wann das letzte Mal Sex und mit wem...

    Wer hat sowas schon mal selber mitgemacht als Spender?

    Da spielen so viele Faktoren hinein, dass es für Außenstehende anmaßend ist zu behaupten, da wäre doch bestimmt noch etwas zu ändern. Jede kleine Änderung hat Auswirkungen auf den Plan und zwangsläufig auf andere KollegInnen.

    Naja,
    bei uns läuft das so, daß irgendwann die vorläufigen Pläne fürs nächste Jahr rausgebracht werden und dann sollen die Kollegen selber mal gucken, wo sie noch optimieren können. Wenn ich da dann zum Stundenplaner gehe, läuft das so: "Ich habe mit Kollege y gerade gesprochen, können wir da Dienstag die 1+2 gegen Mittwochs die 7+8 Stunde tauschen? Würde bei uns beiden passen. Außerdem würde ich freitags in der 5. gerne in Raum a301, habe schon nachgeguckt, der ist dann auch frei...
    Der kontrolliert das nochmal, trägt ein und fertig. :)

    Aber komm dem bitte nicht mit "da wäre doch bestimmt noch was zu ändern", dann wird das nichts. Da mußt schon mit ganz konkreten Sachen kommen.

    Bei der Abendschule läuft das ähnlich. Da sind wir aber wesentlich weniger Kollegen, die es betrifft. Da handeln wir 6 Kollegen das normalerweise selber aus, wer an welchem Abend in der Woche kommt. Gerade bei der Abendschule kann es ja richtig blöd werden, wenn da jemand in einem Sportverein ist oder so und an einem Wochentag eben nicht kann.
    Unser "fertige Plan" für die Abendschule geht dann an den Stundenplaner und der trägt nur noch ein und kontrolliert, ob wir uns nicht irgendwo vertan haben.

    Wie oben schonmal gesagt: Wenn der Stundenplaner sagen würde "halten sie sich schon einmal grundsätzlich die Zeit Mo-Fr 7.30-21 Uhr und Samstag 7.30-16 Uhr frei", würden hier wohl fast alle im Quadrat springen. Die Kernzeit (7.30 - 14.30 Uhr) verplant unser Stundenplaner erstmal frei, die Randzeiten, also abends und samstags betrifft nur so wenige, daß wir da mit einem fertigen Plan zum Stundenplaner gehen.

    so weit wird es nicht kommen

    Ich glaube doch, daß es so kommen wird, evtl. ungewollt, aber es wird kommen.

    Jedenfalls habe ich für nächstes Jahr einen Flug mit British Airways nach London gebucht. Die haben mich vor wenigen Tagen angeschrieben und nach meiner Reisepaßnummer etc. gefragt. Sie bräuchten das für etwaige Visa-Angelegenheiten fürs Touristen-Visum. Die bereiten sich also schon drauf vor, daß es knallt.

    Habt ihr villeicht sonst noch Ratschläge?

    Muß es unbedingt GB sein? Ich denke mal, daß es im März 2019 einen harten Brexit ganz ohne Verträge geben wird und dann stellt sich halt die Frage nach etwaigen Visa. Bei den aktuellen Unsicherheiten in GB, warum nicht Irland, Kanada, Australien, Neuseeland? Ist zwar mitunter weiter weg, aber da weiß man, auf was man sich rechtlich einläßt.

    Aber der Berlinier ( in der Regel angestellte) Lehrer [...] kommt dadurch (und durch die Eingruppierung in Stufe 5) ein klein bißchen näher an die Nettoentlohnung eines verbeamteten Lehrers [...] ran.

    Und da ist doch nix gegen einzuwenden - oder?

    Nee,
    dagegen ist auch nichts einzuwenden. Darf ich fragen, ob wir von einem verbeamteten Lehrer mit PKV oder GKV reden? Außerdem sollten wir bitte nicht das "gesetzliche Netto" sondern das "Netto nach Krankenkasse" vergleichen. Beim Angestellten ist die Krankenkasse ja schon runter, der Beamte muß sie von seinem gesetzlichen Netto noch selber zahlen.

    Und ja, der Unterschied zwischen PKV und GKV liegt beim Beamten so grob bei 500,- € monatlich. Ich darf z.B. für die GKV+Pflege monatlich 710,- € vom Netto zahlen. Also von welchem Netto des Beamten reden wir?
    Und ja, ich wäre dafür das Hamburger Modell (= keine Beihilfe, dafür übernimmt der Dienstherr den AG-Anteil in der GKV) auf ganz Deutschland anzuwenden.

    Teile und herrsche? Nein, es ist der völlig falsche Politikansatz, Arbeitsprobleme mit Gehaltszulagen totzuschweigen.

    Das ist halt Berlin --> arm und doof

    • Schule können sie nicht.
    • Feuerwehr können sie nicht. --> Tagesspiegel
    • Polizei können sie nicht.
    • Straßenbau können sie nicht.

    Aber dann wollen sie einen Flughafen bauen ohne Generalunternehmer, weil die Politiker das ja sehr viel besser beaufsichtigen können.

    Sagt mal, manche Ruhrgebietsstädte, die pleite sind, stehen doch unter Zwangsverwaltung, was gar nicht mal so schlecht ist. Könnte man ganz Berlin als Bundesland auch unter Zwangsverwaltung stellen? Dann hätten diese sinnlosen Diskussionen über Unisex-Toiletten, co2-neutrale Stadtwerke, Olympiabewerbungen und der ganze andere Mumpitz, der da so "arm aber sexy" betrieben wird, endlich ein Ende.

    Wenn also, so mein Gedanke (und es ist nur mein Gedanke) aus dem Lehrerberuf ein sagen wir mal, typischer Männerberuf werden würde, würden wir über andere Gelder sprechen.

    Da gibt es sogar Studien zu. Fazit war: Sobald mindestens 60% Männer in dem Beruf tätig sind, kommt es zu wesentlich besseren Tarifabschlüssen als in den üblichen Frauenberufen. Da ist wohl irgendwie der Kampfgeist bei den Tarifauseinandersetzungen ausgeprägter als das Mitgefühl mit Kollateralschäden.

    Oder, wie ich es gerne als Mann formuliere: Wenn die GEW mal streiken will, sollten sie den Streik am Tag der Abi-Prüfungen anfangen und bis zum 15.7. (Anmeldeschluß bei den Universitäten) durchhalten. Dann fällt halt mal ein kompletter Abiturjahrgang aus. Meine Kolleginnen fingen gleich an mit "die armen Schüler". ... Und genau das ist das Problem, z.B. auch in den Pflegeberufen. Da im Fall der Fälle die Härte aufzubringen, auch wenn andere, in dem Fall die zu pflegenden, darunter leiden.

    Nee... ich versuche mich nur zu beruhigen.
    Habe gleich noch praktische Flugprüfung, schimpft sich "Check-Flug", muß alle 2 Jahre wiederholt werden, um zu zeigen, daß man es immer noch kann.

    Der User unter mir reicht sämtliche Fortbildungen, auch die privaten, in der Schule ein, um seine Personalmappe vollzubekommen.

    Ja, die Schüler in Südkorea, Singapur und den anderen schulisch erfolgreichen asiatischen Ländern haben allesamt viel kleinere Klassen

    Die haben vor allem kein Methodenfeuerwerk und den ganzen Kram, den sie einem im Seminar so beibringen. Ohne den ganzen Zirkus, den man im Ref. machen muß, um überhaupt das Ref. zu bestehen, lernt es sich anscheinend wesentlich besser.

    --> Wir sollten zu den Lehrmethoden der 1950er zurückkehren, zumindest aber zu denen von 1980. 8)

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