Beiträge von plattyplus

    Dass man während einer Klassenfahrt täglich 24 Stunden bezahlt haben möchte, weil man ja 24 Stunden im Dienst sei, finde ich überzogen.

    Ich habe per Gesetz 24 Stunden Verantwortung für den ganzen Haufen, dann will ich die 24 Stunden auch bezahlt haben.
    Und nein, Klassenfahrten machen mir keinen Spaß, weil ich immer im Hinterkopf habe, daß ich erstmal dran bin, wenn irgendetwas passiert.

    Klassenreisen sind mit erheblicher Mehrarbeit verbunden. Und die muss irgendwie ausgeglichen werden.

    Wobei meiner Meinung nach die Mehrarbeit weniger in der Durchführung der Klassenreise selber liegt als viel mehr in der Vorbereitung der ganzen Aktion. Da geht aus meiner Erfahrung wesentlich mehr Zeit bei drauf. Allein schon, wenn wirklich die ganze Klasse mitfahren soll und es darum geht das Geld einzusammeln.

    Nein. Du sollst nicht statt Coca Cola nun Pepsi Cola kaufen, sondern Wasser trinken.

    Damit der Wasserlieferant alle Brunnen aufkauft (wie Nestle in ärmeren Ländern) und die Geschäftsführung wieder Spitzengehälter bekommt?
    --> https://www.focus.de/finanzen/news/…id_6820659.html

    Ich frage mich eh warum wir uns über solche Gehälter in der Industrie aufregen, die Fußballverrückten aber trotzdem ihre letzten Kröten irgendwelchen Fußball-Firmen (der BVB in Dortmund ist eine GmbH & Co. KG aA!) hinterherwerfen. Da bekommen die Spieler auch zweistellige Millionenbeträge überwiesen und deren Gegenleistung schätze ich noch weitaus geringer ein als die eines Geschäftsführers.

    Außerdem kommen sehr viele junge Leute hierher. Wenn also immer wieder darüber gesprochen wird, dass nur Leute ins Land dürfen, die "uns was bringen", dann tut der Staat gut daran, zu investieren, z.B. in Deutschkurse. Ist ja nicht so, dass der Arbeitsmarkt mit Supiqualifizierten überschwemmt wäre

    Warum sollen wir in die investieren? Andersrum wird doch ein Schuh draus. Guck dir Australien an. Da gibt es ganz klare Regeln wer kommen darf und ein Arbeitsvisum bekommt und wer nicht.

    Auswahlkriterien:

    • Hat man einen Beruf erlernt, der auf der Liste der gesuchten Berufe ist? Genau, man muß den Beruf schon können, Australien investiert nicht, daß man den erst erlernt. Steht der erlernte Beruf nicht auf der Liste oder hat man nichts erlernt bzw. ist die Ausbildung in AUS nicht anerkannt, braucht man gar nicht weiter über eine Einwanderung nachzudenken.
    • Kann man Englisch und wenn ja, wie gut? Genau, Austrlaien investiert nicht einen Cent in die Sprachförderung. Das muß man vorab schon mitbringen.
    • Wie alt ist man? Je jünger desto besser, weil man dann länger in die Sozialkassen einzahlt.
    • Man hat bitte keine schwerwiegenden Vorerkrankungen, um Medicare (=Krankenkasse, Sozialsystem) zur Last zu fallen.
    • Wieviel Geld bringt man mit und überweist es auf ein Konto einer australischen Bank?
    • Hat man bereits aus dem Ausland einen australischen Arbeitgeber gefunden und hat der einem den Arbeitsvertrag schon unterschrieben?
    • Wie sieht es mit den oben aufgeführten Punkten bei der Ehefrau, beim Ehemann aus?
    • Wird man in den ersten 3 Jahren arbeitslos, gibt es von der Arbeitslosenversicherung nicht einen Cent.

    Für alle Auswahlkriterien gibt es eine gewisse Anzahl an Punkten. Je gesuchter der Beruf, desto mehr Punkte. Je besser Englisch, desto mehr Punkte, je mehr Knete auf dem Konto, desto mehr Punkte, je jünger, desto mehr Punkte. Hat man eine gewisse Anzahl an Punkten zusammen, darf man einreisen und bekommt ein Arbeitsvisum. Aber vorab erstmal die Leute reinlassen und dann mal gucken, was man anstellen könnte, so läuft das da nicht.

    Das ist es nicht, wenn es einen gesellschaftlichen Konsens dafür gibt, dass die Rente Priorität hat vor allem anderen.

    Dann trau Dich doch mal öffentlich zu sagen, daß für die Migration kein Geld da ist, weil man die Knete für die eigenen Rentner braucht, und wir Österreich (die haben übrigens ca. 90% Rentenniveau) und Ungarn darin unterstützen sollten die Grenzen so dicht zu machen, wie es nur irgendwie geht. Dann bist gleich ein Nazi.

    Da liegt doch der Hase im Pfeffer begraben.

    Gleiches gilt für die ach so alternativlose Bankenrettung und die Rettung diverser Pleite-EU-Staaten. Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben und dann muß man auch mal ganz klar sagen, was eben nicht mehr geht. Aber da sich das niemand traut und die Bevölkerung eh zumindest ahnt, was da abgeht, erlebt die AfD immer weitere Höhenflüge.

    Allerdings finde ich, dass das Abschneiden des Dochtes keinen Lebensweltbezug darstellt.

    Wenn das Wetter gut ist, könntest Du die Übung nach draußen verlegen. Ich mußte beim "Abschneiden" spontan an einen Waldbrand denken. Da werden ja auch Schneisen geschlagen, über die das Feuer eben nicht drüber kommt. Oder halt Straßen in Waldgebieten als bereits "vorgefertigte" Schneisen.

    Das Branddreieck besteht aus:

    • Brennstoff weg
    • Oxidator (also zumeist Sauerstoff/Luft) weg
    • Energie weg (also kühlen mit Wasser)

    ???


    Habt ihr vielleicht noch eine andere Idee, wie ich an das Thema rangehen kann

    Wenn wir schon bei der Realität sind, bearbeitest Du irgendwann auch, daß man nicht alle Brände mit allen Löschmitteln löschen kann? Also Fettbrand in der Küche mit Wasser löschen wäre ganz übel.

    Oder: Manche Sachen brennen auch unter Wasser, Magnesium z.B., da hilft dann nur Sand.
    Bei solchen Sachen wäre ich dann aber ganz vorsichtig, ob du sowas überhaupt vorführen darfst. Bist ja keine ausgebildete Chemielehrerin mit der entsprechenden Gefahreneinweisung.

    Das heißt also, dass der himmelschreiende Gehaltsunterschied zwischen Beamten und Angestellten in Wahrheit noch krasser ist? Wow, danke für die Aufklärung.

    Ja, genau das heißt das. Wollen sie die Beamten in der Rentenkasse haben, müßten die Bruttogehälter erst einmal um 15% steigen auf einen Schlag. Rate mal, warum die Politiker die Beamten nicht shcon lange in die Rentenkasse geschickt haben. Die haben sich nämlich auch ausrechnen können, daß das vielleicht Wählerstimmen bringt, aber sofort verdammt teuer wird.

    Es komme mir bitte auch keiner - Stichwort "keine eigenen Beiträge für die Rente" - mit dem jämmerlichen Argument, dass die Beamten dafür ja ein Gehalt bezögen, das im Vergleich niedriger sei als z.B. in der freien Wirtschaft.

    Stopp:

    Der Beamte bekommt ein niedrigeres Gehalt mit Verweis auf die Pensionsansprüche.
    --> https://www.myheimat.de/bobingen/polit…n-d1279941.html

    Das ist sogar gesetzlich so geregelt.
    Für mich heißt das im Umkehrschluß: Müssen auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen, müßten die Bruttogehälter drastsich steigen, eben weil dann alle seit 1951 zurückgehaltenen bzw. gekürzten Gehaltssteigerungen auf einen Schalg wirksam würden.

    Vorübergehend in die Parallelklasse

    Wie wäre es mit "dauerhaft auf die Parallelklassen aufteilen"?

    Sowas haben wir selbst an der Berufsschule einmal machen müssen. Eine Azubine war schwanger von ihrem Ex und hatte schon wieder einen neuen Freund. Alle drei waren in einem Betrieb und alle drei saßen in einer Klasse. Da könnt ihr euch wohl denken, was da täglich abgegangen ist? Gottseidank hatten wir in dem Ausbildungsgang mehrere Parallelklassen, leider nur 3 Klassen und nicht 4. Am liebsten hätten wir alle drei versetzt, damit nicht nachher jemand denkt, er/sie wäre bevorzugt worden. So haben wir die beiden Kerle versetzt und die Auszubildende wurde eh wenig später aufgrund des Nachwuchses ein Ausbildungsjahr zurückgestuft.

    Wenn die Kiddies zuhause keine Probleme machen:
    Jedes Mal, wenn es zuviel wird, die Eltern anrufen, daß die Kinder jetzt den Unterricht verlassen und die Kinder nach Hause schicken. Diskussionen mit den Eltern gibt es da auch nciht, die werden informiert, daß die Kinder jetzt nach Hasue kommen, fertig.

    Außerdem würde ich nicht mit den Eltern telefonieren, sondern sie schriftlich zu einem Gespräch mit der Schulleitung einbestellen. Allein schon, damit die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen aktenkundig werden.

    Mit meinen Halbstarken mache ich es genauso. Ich telefoniere denen nicht hinterher. Ermahnungen etc. gibt es alles schriftlich mit Kopie in der Schülerakte. Entsprechende Vorlagen in Word bzw. Formularvordrucke habe ich immer dabei. Sollte es zum Äußersten kommen, kann ich dann alle Beweise vorlegen. Die Schülerakte ist dann zumeist so beeindruckend dick, daß kaum noch jemand wirklich reingucken will.

    dazu habe ich noch eine Frage. Ist das Netto des Beamten nach Krankenkasse dann mit oder ohne Beihilfe?

    Es gibt beim Beamten zwei Modelle:

    • Der Beamte ist in der privaten Krankenversicherung. Dort braucht er nur 50% zu versichern, weil die restlichen 50% der Krankheitskosten von der Beihilfe übernommen werden. Er muß dieses Geld aber vorstrecken. Diese 50%-Versicherung ist natürlich entsprechend günstig, sie entspricht praktisch dem reinen Arbeitnehmeranteil.
    • Der Beamte ist in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dort bräuchte er eigentlich auch nur 50% (also den Arbeitnehmeranteil) zu versichern, weil die Beihilfe ja die restlichen 50% übernimmt. Aber aus gesetzlichen Gründen darf die GKV keinen 50%-Tarif anbieten. Wenn man also in der GKV ist, zahlt man 100% (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil), weil Teil-Versicherungen verboten sind. Theoretisch hätte auch ein Beamter in der GKV einen Anspruch auf Beihilfe, aber da die GKV die kompletten Krankheitskosten übernimmt, ist die Beihilfe aus dem Schneider. Die zahlt in dem Fall also nichts.

    Aus dem oben gemachten Vergleich wird ersichtlich, warum praktisch alle Beamten in der privaten Krankenversicherung sind. Praktisch alle, ich (und zwei weitere Kollegen bei uns an der Schule) aber nicht. Unsere Krankenakte hat den diversen PKVen nicht gefallen. Wir sind zu krank, als das uns eine PKV nehmen würde. So zahlen wir weiter 100% in der GKV und hoffen, daß vielleicht doch irgendwann mal das Hamburger Modell nach NRW kommt. Dort kann man als Beamter wählen zwischen der Beihilfe (+ PKV) oder der GKV, wo dann der Staat den Arbeitgeberanteil übernimmt.

    Mein Monatsbeitrag ist höher. Vielleicht beruhigt dich das?

    Ich bin doch ruhig. ;)
    Ich hatte nur mal die gleiche Diskussion mit einem angestellten Kollegen. Der hat einfach sein Netto mit meinem "Gesetzlichen Netto" verglichen. Als ich ihm sagte, daß das so nicht paßt, weil von meinem gesetzlichen Netto auf der Abrechnung ja noch die Krankenkasse runter geht, guckte er mich nur ganz groß an. Das hatte er gar nicht auf dem Plan.

    Mich als angestellter Lehrer würde schon interessieren, was an den Angaben dort falsch ist.

    Ich denke das "Hauptproblem" bei den Vergleichen ist die Krankenkasse. Bei den angestellten Lehrern ist die bei dem Netto-Gehalt schon runter. Bei den verbeamteten Paukern (wie bei mir) gibt es ein "Gesetzliches Netto". Wenn man dieses gesetzliche Netto mit dem Netto-Gehalt des Angestellten vergleicht, sind die Unterschiede riesig. Allerdings muß ich von dem gesetzlichen Netto noch die Kranken- und Pflegeversicherung komplett alleine bezahlen.

    Der Posten "Krankenkasse" machte bei mir gestern mal wieder 707,82 € aus. Monatsbeitrag war fällig.

    Daher sage ich immer: Damit es fair wird, vergleicht das Netto-Gehalt des Angestellten mit dem Netto des Beamten "nach Krankenkasse".

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