Beiträge von plattyplus

    Handwerker

    ... von denen habe ich die Nase gerade voll, weil sie die Baupläne nicht lesen können. Die haben mir ein Fundament 30cm zu hoch betoniert. Also Fundament wieder raus, unter dem Fundament weitere 30cm ausschachten und dann alles von vorne.

    Gerade dann, wenn die Anforderungen über 08/15 hinausgehen, und je spezieller die Aufgaben sind, desto eher ist Linux das System der Wahl.

    • Inventor?
    • AutoCAD?
    • Adobe Photoshop?

    Und ja, es muß genau das Programm laufen und nicht irgendein Derivat. Die Rechner werden bei uns auf Basis der Anforderungen dieser Softwarepakete gekauft und nicht umgekehrt. Unter Linux läuft der Kram nicht. Damit ist Linux raus, egal wie viele Super-Computer weltweit mit irgendeinem Unix-Derivat laufen.


    Klar ist: Wenn man für eine bestimmte Aufgabe eine bestimmte (und nur diese) Software benötigt, und diese nicht unter Linux läuft, dann muss man eben etwas anderes nehmen. Dies ist offenbar an beruflichen Schulen häufig der Fall, das streite ich inhaltlich überhaupt nicht ab. Allgemein formuliert aber schon.

    Ja, machen wir ja. Wir kaufen die Hardware speziell für die Anwendungen die darauf laufen sollen. Bei den Anwendungen sind wir nicht kompromißbereit. Linux kann das nicht, damit ist Linux raus. Da nehmen wir dann "was anderes", nämlich Windows.

    Die Münchener Stadtverwaltung ist nicht umsonst von Linux wieder zu Windows zurückgekehrt, weil es eben in der Linux Umgebung die Spezial-Software nicht gibt und die User nicht gewillt sind irgendwelche Klimmzüge hinzulegen, um es doch irgendwie hinzubekommen.

    Das sieht man in den Stellenausschreibungen nur deshalb nicht, weil die meisten Realschulen es schon aufgegeben haben Hauswirtschaftslehrer zu suchen.
    Das wird in der Regel nur noch ausgeschrieben, wenn man weiß, dass man einen Bewerber hat.

    Den Scheiß kenne ich auch.
    Und dann wundern sie sich, wenn man als ausgebildeter Pauker mit so einem Mangelfach gefrustet in die Privatwirtschaft abwandert, weil man mit einem Mangelfach eben doch keine Stelle bekommt.
    Habs selber oft genug als Antwort auf Initiativbewerbungen gehört: "Wir würden sie ja gerne nehmen, aber wir dürfen sie nicht einstellen, weil wir die Stelle dafür nicht ausgeschrieben haben."
    Ist dann besonders bitter, wenn man sogar schon zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde und das einem dann am Telefon als Grund für die Absage genannt wurde.

    Merke: Wer nicht ausschreibt, hat keinen Bedarf. Alles rundum sind nur hohle Phrasen. :daumenrunter:

    @plattyplus : Ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber wann warst Du denn an der Uni?

    Zuletzt im Jahr 2009.


    Wenn Du mir ein zuverlässig funktionierendes, datenschutzkonformes Windows-System hinstellst und auch noch ein Konzept für die Verwaltung der Lizenzen hast, dann hätte ich mit der Benutzung (wohlgemerkt: Nicht Administration) derselben kein Problem.

    Das würde ich Dir für Linux auch sofort unterschreiben. Ich kenne kein funktionierendes Linux, wenn die Anforderungen über 08/15 hinausgehen und mal ein paar Speizalaufgaben kommen.

    Was die Technik betrifft, so bin ich auch für ein Linux-System.

    Nach meiner Erfahrung an der Uni bin ich dagegen. Wir hatten 8 Linux-Pool-Räume und einen Windows-Raum. Ergebnis davon war, daß die Linux-Räume dauernd leer waren, während man sich für den Windows-Raum auf einer Warteliste eintragen mußte. Da haben die Studenten ganz klar mit den Füßen abgestimmt, auch wenn das den Uni-Oberen nicht gepaßt hat. :)

    Aber wäre es da nicht praktischer, gleich für jede Teilaufgabe andere Zahlen vorzugeben?

    Nee,
    weil wir den ganzen Kram ja in einen Handlungszusammenhang stellen sollen und der ist dann weg. Oder ich müßte zu jeder Aufgabe eine komplett neue Situation konstruieren. Wie viel zusätzliche Bearbeitungszeit bekommen die Schüler dann, um diese ganzen Situationsbeschreibungen zu lesen und zu verstehen?

    Was bin ich froh, dass ich nicht in NRW unterrichte

    (und nicht ReWe oder Steuern, hihi)

    Och,
    so schlimm ist ReWe oder Steuern gar nicht. Man muß nur wirklich vor der Klausur Schnittstellen einplanen, damit es nicht zu Folgefehlern kommt, die sich durch die komplette Klausur schleppen und so einen dazu zwingen praktisch bei jeder Klausur eine Einzel-Positiv-Korrektur durchzuführen. Ich mache dies in der Form, daß ich die Aufgaben während der Klausur einzeln abgeben lasse. Mit Abgabe von Aufgabe 1 bekommt der Schüler die Musterlösung von Aufgabe 1 und bearbeitet damit dann die Aufgabe 2, gibt diese wieder ab, bekommt die Musterlösung und bearbeitet damit Aufgabe 3, usw.

    Das mache ich aus Korrektur- und aus Fairness-Gründen. Wenn sonst jemand Aufgabe 1 gar nicht gebacken bekommt, wäre ja die komplette Klausur nicht mehr lösbar.

    Am liebsten würden wir alles absagen und im Ausland zu zweit heiraten, dann hätten wir den Stress nicht.

    Dann zieht es auch so durch! :)
    Bucht euch ein Segelschiff oder einen Flieger, raus damit aus der 200 Meilen-Zone und dann übernimmt der Kapitän die Trauung und fertig.


    Würdet ihr so kurz vor der Hochzeit die Trauzeugin nochmal ändern? Sie hat sich schon einiges an Mühe gegeben bei der Vorbereitung, so wie ich es von anderen mitbekomme, auch beim Junggesellinnenabschied, nur dass es eben so gemacht werden soll wie sie es will.

    Aufgrund der ganzen Vorgeschichte hätte ich damit keine Probleme.

    Wie gesagt, entscheidet, ob ihr euch das bieten lassen wollt und wenn die Antwort "nein" lauten sollte, dann zieht das auch wirklich durch. Also Hochzeit absagen, die Trauzeugin damit auch ausschlagen und dann mal abwarten, wie sie um euch rum reagieren.


    Es kann natürlich sein, dass es irgendwelche Überraschungsbeiträge gibt, aber das ist vllt. ganz witzig.

    Jau...
    Diese Überraschungen mit "Ü" wie übel verzeiht mein Papa den Trauzeugen auch heute nach über 40 Jahren noch nicht. Da gabs nämlich das schöne Spielchen "Brautentführung", woraufhin er spontan die Feier verlassen mußte, um sämtliche Kneipen im Umkreis von 15km abzusuchen und die Braut samt der Trauzeugen dort auszulösen. Je länger also die Suche dauert, desto teurer wird es.

    Ergebnis der Aktion:
    Da er vorher schon Alkohol getrunken hatte, es keinen Fahrer gab und er in eine Kontrolle kam, war der Führerschein danach erstmal für etliche Monate "in Kur". Außerdem war aufgrund des langen Fernbleibens von der Party (Blutentnahme zur Alk-Bestimmung usw.) die Feier inzw. komplett gelaufen. Am Ende präsentierten ihm die Trauzeugen noch eine Rechnung von ca. 500,- DM (in den 1970ern), die sie in irgendeiner Kneipe verursacht hatten.

    und wir haben den gleichen Personalmangel wie andere Schulen auch, weil wir die, die an anderen Schulen keine Stelle finden, auch nicht nehmen.

    So lange es sich eine Schule bzw. ein Arbeitgeber generell leisten kann fertig ausgebildete Leute nicht zu nehmen, haben wir keinen Personalmangel! So lange sind das alles nur hohle Phrasen.

    Na, du mußt halt die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten. Bei minderjährigen Schülern sind das 12 Stunden, bei volljährigen Schülern 11 Stunden. Wenn also am nächsten Morgen um 8 Uhr der Unterricht beginnt, darfst du Jugendliche bis 20 Uhr und Volljährige bis 21 Uhr dabehalten. Da ich Abendschule habe, bin ich abends eh da. Es macht mir also keine besondere Mühe so späte Termine zu vergeben. Wegezeiten von der Schule nach Hause bzw. am nächsten Morgen zur Schule zählen ausdrücklich in die Ruhezeit und können nicht von den Schülern extra herausgerechnet werden.

    Solltest Du Schüler unter 16 Jahren haben, würde ich über Samstags-Termine nachdenken. Der Samstag ist bei uns offiziell noch Schultag. Da haben die Schulen hier zentrale Nachschreibtermine, die alle zwei Wochen samstags um 8 Uhr angesetzt sind. Alle Kollegen müssen an diesen Terminen zweimal/ Schuljahr zur Aufsicht zur Verfügung stehen. Wenn man da einen Nachschreiber hat, meldet man ihn bei den Kollegen für den Termin an, gibt den Kollegen die Klausuraufgaben mit einem Vermerk der zulässigen Hilfsmittel und hat nach dem Wochenende die bearbeitete Klausur im Fach.

    So läuft das jedenfalls in der Realschule nebenan.

    Glaub mir, die samstags Termine sind auch sowas von nervig, daß es kaum zu Gefälligkeits-Attesten kommt. :)

    @xwaldemarx:

    Doch, man kann was machen. Man kann die Schüler zum Amtsarzt schicken, auf das der ein Gegengutachten erstellt. Das Blöde dabei: Die Schule muß die Kosten der Untersuchung aus ihrem Budget bezahlen. Kostet aktuell wohl 147,- € so eine Vorstellung beim Amtsarzt.

    Jetzt stellt sich halt die Frage: Investiere ich das Geld lieber in die Schulausstattung, um dann die Schüler zu fördern, die lernen wollen? Oder stecke ich das Geld in die hoffnungslosen Fälle, auf das diese dann in die Schule kommen, dort eh nur physisch anwesend sind und schlimmstenfalls noch den regulären Unterricht sprengen?

    Ich habe das Problem mit den Gefälligkeitsattesten für meine Klausuren so gelöst, daß ich das Attest ganz klar akzeptiere, als Nachschriebtermin aber Abendtermine (ab 17.45 Uhr) anbiete. Die Termine sind dermaßen unbeliebt, daß kaum noch ein Schüler Bock auf das Attest-Spielchen hat.

    was sind denn SL-Noten?

    SL = Sonstige Leistungen, also die Beteiligung am Unterricht

    Diese Noten müssen wir den Schülern üblicherweise einmal im Quartal verkünden. Da ich praktisch überall auch zwei Klausuren je Halbjahr habe, mache ich dann die Klausurrückgabe und die Verkündung der SL-Noten immer gleich in einem Abwasch. Die Doppelstunde ist ja eh schon kaputt.

    Was ist EWH? Die "Elektrizitätswerke Hammermühle" können es nicht sein. Oder liefern die einfach aktuell keinen Strom, daß bei mir der Geistesblitz nicht zünden will?

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