Bitte mal um ein wenig Brainstorming.
Mein Gednake dazu: Du hast alle Schüler/innen gleichermaßen zu fördern und nicht einzelne Paradiesvögel. Folgerung daraus: Entweder die Schülerin arangiert sich mit dem System oder eben nicht. Extrawürste gibt es erstmal keine.
Ich verstehe sowieso nicht, warum die Mehrheit immer auf ganzer Linie zurückstecken muß, um kleinste Minderheiten zu fördern. Oder, um es auf die Situation im Berufskolleg umzubrechen: Warum werden einige Azubis in Kleinst-Klassen mit 3-5 Schülern unterrichtet? Das führt dann dazu, daß in anderen Vollzeitklassen regelmäßig 30 Schüler sitzen müssen, um den geforderten Schnitt von 19,5 Schülern/Klasse zu schaffen. Ist das gerecht gegenüber den Schülern in den 30er Klassen und den Kollegen, die dort unterrichten müssen? Den Kollegen auch mal die kleinen Klassen zu geben geht nicht, weil es von der Fakultas nicht paßt und auch nie passen wird.
aber natürlich gibt es Fälle, wo SuS mit bestimmten Lehrern (oder auch deren Unterrichtsstil) überhaupt nicht klarkommen.
Das gibt es aber bei den "normalen" Schülern auch. Auch diese müssen mit den Kollegen klarkommen, die ihnen vorgesetzt werden. Als ich noch Schüler war, gab es bei uns am Gym genau deswegen das System, daß alle 2 Jahre grundsätzlich in jeder Klasse alle Lehrer getauscht werden. Da wußte man dann, daß man den Typen, den man absolut nicht ausstehen konnte, irgendwann auch mal wieder los wird.