@Miss Jones:
Also ich bin bisher immer Economy geflogen, auch auf der Langstrecke. Bei meinen 1,77m reicht mir der Platz. Allerdings buche ich vorher immer Fensterplatz, um mich dort zumindest an die Bordwand anzulehnen.
Als ich in Neuseeland war, habe ich mir dann auch den Spaß gegönnt: Hinflug über Asien, Rückflug über Amerika, also immer ostwärts. Ich habe nämlich festgestellt, daß ich mit den kurzen Tagen beim Flug in Ostrichtung besser klar komme, als mit den langen Nächten bei Flügen in Westrichtung. Und ja, von Auckland kommend sind das dann nur noch 15 Minuten mehr, wenn man über Amerika heimfliegt. Dafür geht es dann auch einmal über die Datumsgrenze im Pazifik. 
Das ist schon sehr anstrengend und ich war froh, extra Geld ausgegeben zu haben für einen Sitz am Notausgang.
Also mein favorisierter Sitzplatz ist immer noch links vorne, aber da lassen sie mich in so einem Bus, der durch die Lüfte gondelt, ja nicht hin. Aber ok, die kleinen Vögel, die ich hobbymäßig höchstpersönlich bewege, wiegen auch nur 1/1000 von so einem Airbus a380, haben auch nur zwei Sitzplätze und reagieren aufgrund der geringen Masse natürlich sehr viel nervöser auf Turbulenzen.
Ich hätte 26 Stunden lang Angstzustände - dann lieber Fahrrad fahren.
Angst? Wovor? Aber ok, wenn man manchmal auch selber am Steuerknüppel sitzt, ist das wohl eine ganz andere Perspektive. Quasi so, wie wenn man als Autofahrer bei einem Kollegen ins Auto / in den ÖPNV-Bus zusteigt.
Wenn ich immer sowas höre, wie: "Ich fahre in den Herbstferien (Anfang November!) an die holländische Nordseeküste", bekomme ich die Krise. Was will man dann da?
Dann doch lieber über die Weihnachtsferien nach Neuseeland oder Tasmanien, auf in den dortigen Sommer, wenn das Wetter hier total usselig ist. Ja klar ist das verrückt für 2 Wochen vor Ort (17 Tage insg.) sich 3 Tage ins Flugzeug zu setzen und auf irgendwelchen Flughäfen rumzutreiben, aber andererseits ist das die einzige Möglichkeit. Wenn wir in D Sommerferien haben, haben die Winter und der ist auf Tassie oder im Süden Neuseelands genauso usselig wie bei uns. Da ich zudem nicht noch 35 Jahre warten will bis zur Pensionierung, um in der passenden Jahreszeit mal mehr Zeit zu haben, geht es halt nur so.
James Cook hat für seine erste Reise 3 Jahre gebraucht, um einmal die Welt zu umrunden. Inkl. Wartezeiten fürs Betanken etc. ging das heute bei mir innerhalb von 3 Tagen. 