Beiträge von plattyplus

    Kosten des AKWs liegen laut Wikipedia bei Vollkosten von 11-12 ct/kWh. Das liegt weiter unter dem Garantiepreis, den wir unseren Solar-Betreibern zahlen. Dieser lag 2022 bei 21,3 ct/kWh.

    Der hohe Durchschnitt liegt aber ausschließlich an den Altanlagen. Im Solarbereich wird die Einspeisevergütung ja für 20 Jahre garantiert, damit es eine gewisse Planungssicherheit gibt und die Bürger eher gewillt sind Kredite für PV-Anlagen aufzunehmen. Aktuell bekommen PV-Neuanlagen eine Einspeisevergütung von 8ct/kWh.

    Was mich mehr ärgert bei der PV-Geschichte ist die Tatsache, dass man inzw. Batterien bei den Netzbetreibern anmelden und ggf. genehmigen lassen muss. Früher wurde generell unterstellt, dass man die Akkus im Keller tagsüber mit dem Strom aus der PV-Anlage lädt und über Nacht dann den Strom verbraucht. Damit wären die Batteriezellen dann netzdienlich, weil sie die Last aus dem Stromnetz nehmen. Heute ist es so, dass einem die Netzbetreiber unterstellen, dass man dank negativer Strompreise ja ggf. auch tagsüber die Akkus aus dem Netz laden könnte, weswegen die Batteriezellen nicht mehr als netzdienlich sondern als netzschädlich eingestuft werden. Durch das Laden aus dem Netz würden sie die Spitzenlast noch erhöhen anstatt diese zu senken.

    Falscher Artikel?

    Alexander von Humboldt war ein Mann, also „der“. Es heißt „das“ Segelschiff.

    Aber wenn man jetzt den Großsegler mit den grünen Segeln meint, heißt es „die“ Alexander von Humboldt.

    Ist irgendwie kompliziert. 🤔

    Wird sowas eigentlich in der Grammatik für Deutsch als Fremdsprache irgendwie in Regeln gegossen oder muss wie im Lateinischen der Artikel stur dazu gelernt werden?

    Es stellt sich für mich die Frage, wie legitim ein Anspruch darauf ist, kostenlos nahe an der Schule parken zu können. Das grenzt schon ein bisschen an "entitlement".

    Wie reagierst Du, wenn beim Bewerbungsgespräch zukünftige KuK nach kostenlosen Parkplätzen fragen, dies verneint wird und die KuK daraufhin die angebotene Stelle genau mit der Begründung nicht antreten wollen? So läuft das nämlich aktuell bei uns.

    Man muss Geflüchtete schneller arbeiten lassen, ihre Qualifikationen schneller anerkennen. Diejenigen, die wollen, müssen viel eher dürfen.

    Zumindest im Elektrohandwerk ist das mit der Anerkennung eigentlich kein Problem mehr, weil es da die Externen Prüfungen gibt. Dabei handelt es sich um die Lehrabschlussprüfung, ohne das man vorab 3,5 Lehre abgeleistet haben muss. Es kann sich also jeder zur Gesellenprüfung anmelden. Besteht er die Prüfung, darf er als Elektriker tätig werden. Das System hat den Vorteil, dass man sich keine Gedanken über Lehrinhalte in den unterschiedlichsten Ländern und Dokumentenfälschungen machen muss. Wer die zweitägige Prüfung besteht, der kann es offensichtlich. Das Verfahren ist weitaus effizienter als Anerkennungsverfahren inkl. beglaubigten Übersetzungen, die Recherche nach turkmenischen Lehrplänen, …

    tibo

    Bei der normalen Kapitalertragssteuer bzw. den Sozialabgaben auf Kapitalerträge gehe ich mit. Ich sehe aber ein Problem bei den selbstbewohnten Immobilien. Diese erwirtschaften keine Zinsen, die man als Eigentümer an den Staat abführen könnte. So eine Immobilie ist einfach ein großer Klumpen mit enormem Wert. Man kann sie im Gegensatz zu Aktien etc. nicht teilweise veräußern, um damit die Steuer- bzw. Sozialabgabenschuld zu bezahlen.

    Bsp.: Jemand hat sich in den 1970ern für damals 300.000 DM (150.000€) ein selbstbewohntes Haus gekauft. Dieses Haus ist inzw. aufgrund steigender Immobilienpreise 400.000€ wert. Er hat in der Zeit also einen Gewinn von 250.000€ eingefahren, diesen aber nie realisiert, eben weil er das Haus selber bewohnt und gar nicht daran denkt es zu veräußern. Soll der jetzt 40% von 250.000€ = 100.000€ Sozialbeiträge zahlen? Woher soll er das Geld nehmen?

    Sollte Habeck diese Personengruppe gemeint haben, dann hat er tatsächlich eine wirklich große Baustelle aufgemacht, denn wenn diese künftig sozialversicherungspflichtig mit ihren Kapitalerträgen sind, dann müssen sie auch Leistungen beziehen können. Und das wird ein Bürokratiemonster.

    Oder er holt gleich den ganz großen Hammer raus und versichert alle Beamten in der GKV bzw. verbietet die PKV. Dann braucht man auch keine unterschiedliche Bürokratie mehr.

    Gleichwohl zeigt das hier gepostete Diagramm sehr deutlich, dass eine solche Koalition keine Mehrheit im Bundestag hätte.

    Doch, schwarz/grün hätte eine Mehrheit. Ich habe mit meinen Schülern gerade gestern alle möglichen Koalitionen auf Basis der Wahlprognose durchgerechnet. Man muss dabei bedenken, dass die Stimmen für die Parteien, die unter der 5%-Hürde landen, wegfallen.

    Wir sind da zu dem Ergebnis gekommen, dass Schwarz/grün 45% der Stimmen hätte, aber da insg. 15% der Stimmen wegen der 5%-Hürde wegfallen , hätten sie 53% der Sitze im Bundestag.

    Bolzbold

    Hört sich für mich nach einer schwarz grünen Koalition an.

    Die Abstimmungen im Bundestag in der letzten Wiche haben jedenfalls gezeigt, dass sich die CDU/CSU und die FDP für eine Begrenzung der Migration einsetzen, während die SPD, die Grünen und die Linke dies nicht wollen. Je nach persönlicher Einstellung zu dem Thema waren die öffentlichen Abstimmungen im Bundestag also eine Hilfe bei der Wahlentscheidung am 23. Februar also das Kreuzchen bei dem einen oder dem anderen Lager zu setzen.

    Ich frage mich, was du darunter verstehst.

    Personen, die in Mathe, Politik, Wirtschaft, … reihenweise 5er und 6er in den Klausuren abliefern, weil sie die Aufgaben nicht lesen können, dies auch offen mit sagen und im Unterricht eher bei 2-3 stehen, eben weil sie da direkt angesprochen werden und nicht exakt lesen müssen.

    Bei uns an der Schule gibt es inzw. ausschließlich Förderunterricht in Deutsch. Mathe, Englisch etc. wurden zugunsten von Deutsch abgeschafft, weil die Deutschkenntnisse so rudimentär sind, dass manche Schüler deswegen auch in allen anderen Fächern scheitern.

    Das verstehe ich unter Analphabetismus.

    Die SPD hat jahrelang verweigert, mit der PDS zusammenzuarbeiten, weil in dieser etliche SED Mitglieder waren.

    Sie macht es aber JETZT nicht!

    Da davon auszugehen ist, dass die SPD auch mit der Linken koalieren wird, wenn sie dadurch an die Fleischtöpfe der Macht kommt, ist sie eher noch schlechter aufgestellt als die CDU, die immerhin das Versprechen abgegeben hat mit der AfD nicht zu koalieren.

    So gesehen ist die CDU die Wahl des kleineren Übels.

    Ich habe noch nie CDU gewählt und werde es aller Voraussicht bis zu meinem Tode auch nicht tun, aber dieses Schwarz-Weiß-Denken finde ich nicht hilfreich.

    Für mich ist die Linke und insb. das BSW genau so unwählbar wie die AfD. Wer die innerdeutsche Mauer samt Schießbefehl zurück haben will, steht mit etwaigen Neo-Nazis auf einer Stufe. Entsprechend sind für mich alle Parteien, die mit denen Koalitionen eingehen, nicht mehr auf dem Boden der demokratischen Mitte.

    Aber ok, meine Familie hatte nicht unter dem Terror der Nazis, wohl aber unter dem Terror der SED zu leiden. Entsprechend bekomme ich auch heute noch regelmäßig Brechreiz, wenn ich den Ex-SED Funktionär Gregor Gysi im Fernsehen sehe.

    So, wo ist jetzt die Brandmauer gegen den linken Terror? Ich sehe sie nicht. Geschossen wird immer nur gegen Rechts.

    Aufgrund des Theaters in Berlin stehen bei uns aktuell die CDU-Parteibüros unter polizeilichem Schutz. Ist das etwa normal?

    Müssen wir etwa mit einer neuen Rote Armee Fraktion rechnen?

    Sie ist Bürgerin und hat eine Meinung. Diese darf sie äußern. Genau wie du.

    Für mich ist die Ansage von Fr. Merkel gerade zum aktuellen Zeitpunkt nichts weiter als ihrem übergroßen Ego geschuldet. Sie konnte Merz noch nie leiden und hat alles getan, um ihn während ihrer Kanzlerschaft loszuwerden. Entsprechend gönnt sie ihm auch heute noch einen etwaigen Erfolg nicht.

    Wenn du die Meldungen aus der Wirtschaft richtig verfolgst, wirst du feststellen, dass die Hauptklage der Facharbeitermangel ist - der sich auf die Wirtschaftsleistung auswirkt.

    Das Problem haben wir uns doch selber durch die weichgespülten Lehrpläne und die weichgespülte Erziehung sowie dem fehlenden Leistungsgedanken in der Schule selber eingehandelt.

    Guckt Euch mal die Mathematik-Abschlussprüfungen der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule (=Realschulabschluss) an (Ich empfehle das Jahr 1957) und überlegt Euch, ob heutige Realschüler sowas auch nur Ansatzweise hinbekommen würden? Ich denke nicht!

    —> https://mathematikalpha.de/wp-content/upl…DR_Klasse10.pdf

    Staatliche Wohlfahrt, Umweltschutz, Inklusion, … ist ja alles schön, nur muss das alles von irgendwem bezahlt werden. Entsprechend braucht man auch für den Umweltschutz eine starke Wirtschaft und auch für den Förderschüler leistungsstarke Mitschüler, die irgendwann das alles hoffentlich bezahlen können und eben nicht von besagtem Förderschüler in ihrem schulischen Leistungsbestreben ausgebremst werden, weil die Lehrkraft aufgrund des erhöhten zeitlichen Erziehungsumfangs im Unterricht gar nicht mehr zu den fachlichen Inhalten vordringen kann.

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