Kosten des AKWs liegen laut Wikipedia bei Vollkosten von 11-12 ct/kWh. Das liegt weiter unter dem Garantiepreis, den wir unseren Solar-Betreibern zahlen. Dieser lag 2022 bei 21,3 ct/kWh.
Der hohe Durchschnitt liegt aber ausschließlich an den Altanlagen. Im Solarbereich wird die Einspeisevergütung ja für 20 Jahre garantiert, damit es eine gewisse Planungssicherheit gibt und die Bürger eher gewillt sind Kredite für PV-Anlagen aufzunehmen. Aktuell bekommen PV-Neuanlagen eine Einspeisevergütung von 8ct/kWh.
Was mich mehr ärgert bei der PV-Geschichte ist die Tatsache, dass man inzw. Batterien bei den Netzbetreibern anmelden und ggf. genehmigen lassen muss. Früher wurde generell unterstellt, dass man die Akkus im Keller tagsüber mit dem Strom aus der PV-Anlage lädt und über Nacht dann den Strom verbraucht. Damit wären die Batteriezellen dann netzdienlich, weil sie die Last aus dem Stromnetz nehmen. Heute ist es so, dass einem die Netzbetreiber unterstellen, dass man dank negativer Strompreise ja ggf. auch tagsüber die Akkus aus dem Netz laden könnte, weswegen die Batteriezellen nicht mehr als netzdienlich sondern als netzschädlich eingestuft werden. Durch das Laden aus dem Netz würden sie die Spitzenlast noch erhöhen anstatt diese zu senken.