Beiträge von plattyplus
-
-
So unausgebildet bin ich nicht. Ich bin schon seit 1,5 Jahren im Ref.
Dann zieh es durch!
Ich habe auch damals jeden Sonntagabend beim Gedanken daran, daß ich morgen wieder in die Ausbildungsschule muß, ins Waschbecken gekotzt.🤮
Mit Ausbildung hatte das alles herzlich wenig zutun sondern es war die Nagelprobe. Wer das Ref. schafft, schafft den Rest spielend.
-
Die Frage war imho nicht "Ref oder Quereinstieg" sondern "Ref oder kein Ref" (also quasi nur als tarifbeschäftigter Vertretungslehrer)
Und ich bleibe dabei: Wenn die Fragenstellerin jetzt eine unbefristete E13-Stelle hat und nachher auch nur eine unbefristete E13-Stelle bekommen kann, ist das bodenständige Referendariat der totale Wahnsinn.
Das Risiko das Referendariat nicht zu bestehen oder trotz bestandenem Referendariat später nicht übernommen zu werden, steht in keinem Verhältnis zu einem evtl. danach besseren Unterricht. Da muss ich, wohl im Gegensatz zu Dir (???) in erster Linie an die finanzielle Sicherheit der Fragenden denken und erst nachrangig an leuchtende Kinderaugen.
-
Wenn Du das bodenständige Referendariat durchläufst und nicht den Quereinstieg, wäre das in der Tat absolut selbstschädigend, weil Du nachher nicht mehr Geld bekommst und voll ins Risiko gehst das Referendariat nicht zu bestehen oder nachher nicht übernommen zu werden.
Beim Quereinstieg wäre immerhin das Risiko der späteren Übernahme vom Tisch, bleibt noch das Risiko das Referendariat nicht zu bestehen.
Also mein Tipp: Mach das Referendariat nicht!
-
Der Frosch kann sich gar nicht vorstellen, was es für Verarsche von Schülerseite gibt an Sek2 Schulen.
Ich stelle in diversen Klassen häufig zwei Klausuren, die von den Grafiken, Layout etc. nahezu identisch aussehen, aber ein paar Stellen dann doch abweichen.
Beispiel:
- Welchen Mitarbeitern darf unter Berücksichtigung der Sozialauswahl im Betrieb (nicht) gekündigt werden?
- Schreiben Sie ein Programm für den Schneideplotter. Programmieren sie hierfür alle Kanten der unten abgebildeten Figur als Wege für den Schnitt. Der Startpunkt des Messers liegt in der oberen linken / unteren linken / … Ecke des unten abgebildeten Koordinatensystems.
Auf ganz seltsame Weise habe ich es da immer wieder, dass ein Schüler mit der Klausurversion A die Lösung von Version B hat.
Die denken wahrscheinlich, dass es die gleiche Klausur ist, weil die Zeichnung und das Koordinatensystem identisch ist.

Je nach Startpunkt ist die Lösung aber komplett unterschiedlich.
-
Man bekommt nicht mal ALG I?
Genau, Der Dienstherr, also das jeweilige Bundesland, zahlt für die Beamten auf Widerruf nicht in die Sozialversicherungen ein, also auch nicht in die Arbeitslosenversicherung. Man bekommt also kein ALG 1 sondern gleich ALG 2, Hartz 4, Bürgergeld ... wie immer Du es nennen willst.
Wer ist der "Dienstherr", der nachversichern "will"?
Das Bundesland, in dem man vorher während des Referendariats Beamter auf Widerruf war.
-
Interessante Logik. Man muss einen steinigen Weg gehen in das gelobte Land der Beamten.
Stell Dir mal vor, es gibt auch Lehrkräfte, die nach dem Referendariat mit dem 2. Staatsexamen in der Tasche erst einmal arbeitslos waren. Ist dann schön zu erfahren, daß man gleich auf Hartz 4 durchschlägt, eben weil keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wurden.
Und es ist auch schön zu erfahren, daß einen der ehemalige Dienstherr irgendwann zwangsweise in der Rentenversicherung nachversichern will.
-
Vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Vielen Dank schon mal

Das Problem ist, daß man während des Referendariats Beamter auf Widerruf ist. Entsprechend wird nichts in die Renten- und Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Schließt man nicht direkt ans Referendariat eine Lehrerstelle inkl. Verbeamtung an, kommt nach ca. 6-12 Monaten die Frage vom Landesamt für Besoldung und Versorgung, ob man noch weiterhin eine Verbeamtung (bei mir war es in NRW) anstrebt. Verneint man dies oder findet man innerhalb von 18-24 Monaten nach Ende des Referendariats keine verbeamtete Lehrerstelle (Beamter auf Probe), wird man zwangsweise in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Dies ist für die spätere Rente bzw. Pension finanziell sehr ungünstig.
Also 9 Monate Auszeit nach dem Referendariat wirst Du dir wohl leisten können, aber sorge dafür, daß jemand regelmäßig Deinen Briefkasten leert, die Post öffnet und kontrolliert.
-
Bei uns werden solche Schüler üblicherweise auf Antrag der Zulassungskonferenz durch die Schulleitung um ein Jahr zurückgestellt ohne Anrechnung auf die Höchstverweildauer.
Hatte selber vor 1,5 Jahren den Fall, dass einer meiner Schüler nach einem Suizidversuch zieg Monate in stationärer Behandlung war.
-
Moodlekurse sind bei uns für jeden Lehrer Pflicht. Seit vorletztem SJ ist es eine Anordnung der SL, dass alle LuL das Unterrichtsmaterial digital zur Verfügung stellen müssen, von daher kann ich mich da nicht drücken.
DAS wäre das Erste, was ich in Konferenzen angehen würde. Wir arbeiten schließlich nicht zu den "eh da"-Kosten.
-
Was mich nervt, sind die Kandidaten, die sich von vornherein auf die Feststellungsprüfung einstellen und meinen, das sei unterm Strich weniger Aufwand, als zum Unterricht zu kommen und/oder die volle Anzahl Klausuren mitzuschreiben.
Könnte man diese Feststellungsprüfungen eigentlich auch parallel zu den Nachprüfungen zur Versetzung am Ende der Sommerferien ansetzen? Bestehen die Schüler die Feststellungsprüfungen (schriftlich und mündlich), werden sie versetzt, ansonsten nicht.
-
Ich wiederhole nicht mehr ständig, was kranke SuS verpasst haben.
Mache ich auch nicht. Und wenn dann jemand fragt, was in der Klausur drna kommt, ist meine Standardantwort: "Alles, was wir gemacht haben, muss ja in deiner Mappe stehen", allein schon weil mir die Gefahr zu groß ist etwas zu vergessen und dann von den Schülern darauf festgenagelt zu werden.
-
Ist das normal am BK? Wie geht eure Schule vor?
Ja, ist leider normal. Wir sortieren da im ersten Jahr durch. Und wenn dann von 30 Schülern nur noch 10 übrig bleiben, weil sich die Übrigen selber über die Fehlzeiten ins Aus schießen, dann ist das eben so. Dann kommen sie schlimmstenfalls in die Ausbildungsvorbereitung, sitzen da den Rest des Jahres ihre Schulpflicht ab und das war es dann. Und ja, notfalls schreibt da ein Schüler auch vier Klausuren an einem Tag nach, wenn er denn dann mal wieder da ist.
Ich habe das Problem aber aktuell eher mit Azubis, seitdem die Betriebe den Azubis erzählen, daß Berufsschulnoten eh nicht zählen, es gibt ja keine Versetzung, und im IHK-Zeugnis nicht auftauchen.
-
Wir haben auch leider nicht die Sowjetunion als Gegner im Rennen um eine bessere Energieversorgung 🍻
Der Titel dieser Diskussion heißt doch "Energiesparmaßnahmen zur Reduzierung der Abhängigkeit".
Wir haben also nicht nur die Russen sondern praktisch alle Energielieferanten als Gegner. Zudem China als Lieferanten für die Komponenten. Die Schweizer mögen sich an den Plan Wahlen erinnern.
Als ob Saudi Arabien eine lupenreine Demokratie wäre... oder was uns blüht, wenn Trump erneut Präsident der USA werden sollte...
-
Medizin hat einfach ein besseres Image in der Bevölkerung.
Also bei mir hat der Dr. Ing. das beste Image. Den Dr. med. bekommt man doch bei Neckermann auf der Rolltreppe und viele Ärzte (Zahnarzt, Chirurgen, ...) sind eher Handwerker denn Wissenschaftler. Da zählen für mich ganz andere Qualitätenh, z.B. eine ruhige Hand.
-
Also 1000kg sind ca. 10kN.
Mein Baustatiker hat gemäß der Vorgaben mit 250N/m² Modulfläche gerechnet, also 25kg/m². Die Dachziegel (Doppelfalzziegel) bringen es auf 42,5kg/m².
Klar wird die Last nicht nur über die Fläche abgetragen, aber im Vergleich zu den Dachpfannen ist das lächerlich klein.
Also gut 50% Zusatzlast klingt für mich jetzt nicht "lächerlich klein".

Ok, bei allen Berechnungen und Normen sind bei uns extrem große Reserven drin. Aber einfach mal so zu sagen: "Wird schon halten", finde ich doch etwas sehr gewagt. Laßt mal einen Winter wie 1978/79 kommen.
-
Traurig aber wahr
Ja, Kennedys Worte damals: "Wo choose to go to the moon before this dacade is out!" hatten eine ganz andere Schlagkraft alles alles, wa unsere Regierung so von sich gibt.

Irgendwie muß ich immer daran denken, wie Franklin Delano Roosevelt damals die Industrie zusammengerufen hat, um in den 2. Weltkrieg zu ziehen. Getreu dem Motto: "Die Frage einer gesicherten Energieversorgung ist eine Frage nationaler Souveränität. Deutschland darf sich nicht durch die Energielielieferungen gegenüber anderen Ländern erpreßbar machen, nicht gegenüber Russland, Katar, Venezuela, den USA, ... Ich habe die Hersteller aller notwendigen Komponenten zusammengerufen, um sie auf diese Kraftanstrengung einzustimmen. Außerdem haben wir die Bauauflagen wesentlich vereinfacht (also praktisch abgeschafft)."
Aber ganz ehrlich: So etwas wie damals Kohls 12 Punkte Plan bei der Wiedervereingung, mit denen er einigen Siegermächten gehörig vors Schienbein getreten hat, traue ich unserer Regierung nicht einmal ansatzweise zu.
-
Nur weiß man eben nicht, wie lange das Ganze funktioniert und ich will einfach nachher nicht ohne Berufsausbildung und mit einem Dr. da stehen, der mir nichts bringt.
Du musst halt abwägen: Willst Du schnell ein sicheres Gehalt oder willst Du den Dr.-Titel? Finanziell ist der Titel eher ein Minusgeschäft, weil die Promotion Deine Zeit bindet und für sich selber kein Einkommen generiert.
Für den Titel gibt es im Lehrberuf keinen Cent mehr, Dienstjahre werden hingegen gleich zwei- bis dreifach vergütet. Zum Ersten bekommst Du die Besoldung, zum Zweiten legst Du über die Erfahrungsstufen beim Gehalt zu und zum Dritten steht vielleicht irgendwann mal eine Beförderung an, die man sich über die Jahre erarbeiten muss. Ist man am Ende nur noch wenige Jahre im Job, wird man dies alles nicht mehr schaffen.
-
Die Frage ist halt wie/ob man den Eigenverbrauch erhöhen kann und wie viele Ladezyklen eine etwaige Pufferbatterie schafft.
Ich bin z.B. am Überlegen, ob ich, wenn die Wärmepumpe mal hier ist, tagsüber bei Sonnenschein auf 22°C oder 23°C Raumtemperatur hoch heize, auf das abends im Dunkeln noch möglichst lange mindestens 19°C ohne Nachheizen gewährleistet sind.
-
Mir ging es darum zu zeigen, dass „PV richtig machen“ etwas Anderes ist, als das, was sehr viele „Fachfirmen“ heute leider abliefern.
Werbung