Nice (Nizza auf Französisch)
Beiträge von plattyplus
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Jo
oder: Hasch mich – ich bin der Mörder, auch Louis mit dem Leichentick (Originaltitel: Jo)
—> Louis de Funes
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Wie reagiert man souverän auf so etwas?
Schüler: „Wir wissen wo sie wohnen.“
Ich: „Das ist ja schön. Da findet ihr eh nicht hin.“
Schüler: „Kennen sie ihre Bewertungen im Internet?“
Ich: „Ihr wisst doch, gute Medizin muss immer bitter schmecken. Je schlechter die Bewertungen, desto besser der Unterricht.“
Schüler: „Wir haben sie auf dem Weihnachtsmarkt gesehen. Da haben sie zwei Glühwein getrunken, was man ihnen auch ansehen konnte.“
ICH: „Falsch, waren drei mit Schuß.“
Also, wenn Du in solche Situationen kommst, nimm es nicht persönlich und zieh es ggf. ins Lächerliche.
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Hast du denn welche
Hier laufen zwei Katzen rum.
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Wenn du dem Klima zu Liebe ab sofort auf etwas (das du bisher getan/konsumiert hast) verzichten würdest. Was wäre das?
Ich würde auf die Haustiere verzichten.
—> https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/p…er-4305229.html
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Warum kann man es nicht einfach offen lassen? Ein Verbot bedeutet für mich, dass man mit Gewalt etwas verhindern möchte. Hat für mich mehr als ein Geschmäckle.
Wäre ich auch dafür, also es offen zu lassen. Aktuell sehe ich aber eher, dass das „nicht Gendern“ inoffiziell verboten wird. Reich mal einen Unterrichtsentwurf im Seminar ein und schreibe „Schüler“ und eben nicht „Schülerinnen und Schüler“ und warte das Donnerwetter vom Fach- oder Hauptseminarleiter ab. Danach sprechen wir dann noch einmal darüber, welche Version heute de facto verboten ist.
Und zu den kuriosen Meldungen:
„Ramadan wird gefeiert, Karfreitag bekämpft - Gedanken zu einer woken Doppelmoral“
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Ich erinnere mich an Umfragen, in denen fast die Hälfte der Grünenwähler das Gendern befürworten.
„Fast die Hälfte“ klingt für mich so, dass sogar die Grünen-Wähler das Gendern zum überwiegenden Teil ablehnen. Wenn selbst dort das Hendern abgelehnt wird, sollte man es besser gleich komplett einstampfen.
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Lieber länger, damit sich der weite Flug „lohnt“.
Hast Du ein Urlaubsziel, dass Du während der Dienstzeit praktisch nicht erreichen kannst, weil Du bis zur Rente/Pension nie zum passenden Zeitpunkt frei haben wirst? Wenn ja, welches und zu welcher Zeit im Jahr?
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Saudi-Arabien übernimmt Vorsitz der UN-Kommission zur Frauenförderung
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Als eben in den Nachrichten kam, dass Neuseelands Gletscher wohl nur noch Eisbruchstücke sind und auf jeden Fall nicht mehr gerettet werden können wegen des Klimawandels, war mein erster Gedanke:
„Was für ein Glück, daß du sie vor ein paar Jahren noch selber sehen konntest.“
Und wenig später schlug es dann von Glück in Trauer um.
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Die Sinnhaftigkeit des Abtippens solcher „Inhalte“ darf bezweifelt werden.
Lustig wird es bei mir im Unterricht immer, wenn bei der Klausurrückgabe meine Musterlösung angezweifelt wird, weil ChatGPT etwas Abweichendes sagt.
„Haben sie etwa mit ihrem Zweithandy während der Klausur auf dem Klo ChatGPT befragt?“

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Dann ist ChatGPT wohl doch nicht so intellent.
ChatGPT macht halt nur die gleichen Fehler nach, die dem Programm vorgemacht werden. Woher soll die Software auch wissen was falsch und was richtig ist, wenn es anhand der falschen Lösungen trainiert wird?
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90 + 1% + 0,5% + 0,2% = 91,7 im IST70.
90 * 1,01 * 1,005 * 1,002 = 91,54
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"Frau Dickmann wog 110kg und konnte ihr Gewicht um 10% reduzieren."
Interessant wäre die Frage:
„Frau Dickmann wog 110kg und konnte ihr Gewicht um 10% reduzieren. Anschließend nahm sie im Urlaub wieder 10% zu. Wie schwer ist sie jetzt?“
110kg*0,9=99kg
99kg*1,1=108,9kg
Sie wiegt 108,9kg … und eben nicht 110kg.
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Ich meine was kann ich den Schülern zeigen:
Ich könnte meinen Schülern zwei Gasmasken für den Zivilschutz aus dem 2. Weltkrieg zeigen und dazu ein Handgranaten-Atrappe, die anstelle des Schlagballs in der DDR als Sportgerät für den Weitwurf in der Schule eingesetzt wurde.
Stadt in NRW an der ersten echten geographischen Sperrlinie des kalten Kriegs.
Aha, wohnst also an der Weser.
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Wenn die IG-Metall oder der VW-Betriebsrat die Firma an die Wand fährt, verlieren sie ihre Arbeitsplätze. Bei den Lokführern kann Ihnen das egal sein. Was wiederum zeigt, dass das Streikrecht so pauschal nicht funktioniert.
Und Du meinst, dass das bei der Bahn anders ist?
Unser Staat hat doch durch die Privatisierung gezeigt, dass die Bahn nicht mehr zur Daseinsfürsorge gehört. Entsprechend muss sie auch in Konkurs gehen dürfen. Die Bahn könnte aber auch ihr Forschungsabteilung auf Trapp bringen und den Zug ohne Lokführer auf die Schiene stellen. Dann wären die Lokführer auch arbeitslos.
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Ein für mich recht passender Kommentar aus der TAZ:
https://taz.de/Der-gnadenlose-GDL-Chef/!5995982/
Zitat von Aus dem oben verlinkten ArtikelIn Deutschland herrscht eine merkwürdige Vorstellung von Streik vor. Ganz so, als ob ein Streik eine Art Einladung zum Debattierclub wäre, zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber. Und am Ende gewinnt im zwanglosen Zwang das bessere Argument.
Dabei geht es gar nicht darum, ob die GDL und Claus Weselsky mit ihrer Forderung Recht haben. Sondern nur darum, ob sie die Macht haben, sie durchzusetzen. Eine Gewerkschaft vertritt die Interessen ihrer Mitglieder. Es ist nicht ihr Problem, wenn ihre Forderungen zu teuer sind. Das ist das Problem des Arbeitgebers.
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Kann der Schulwechsel noch in diesem Schuljahr stattfinden?
Wir haben durch eine Beförderung an eine andere Schule mal eine Kollegin verloren. Der Schulwechsel fand 2 Wochen nach den Herbstferien, also mitten im Schuljahr mit einer Woche Vorlauf statt.
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(eine Gesamtschule muss eine bestimmte Anzahl an Zügen haben, also muss man andere Schulen klein halten)
Vor allem darf eine Gesamtschule nicht in Konkurrenz zu anderen Schulformen in ihrem Einzugsgebiet stehen, die nur die besseren Schüler binden und die schwächeren dann der Gesamtschule überlassen. Das unter solchen Bedingungen (also alle Schulen müssen alle Schüler nehmen) die Gesamtschulen sehr leistungsfähig sein können, haben die Polytechnischen Oberschulen in "dem anderen Deutschland" hinlänglich bewiesen. Lassen wir mal den ideologischen Überbau weg, waren deren Absolventen in den naturwissenschaftlichen Fächern denen in der BRD überlegen.
Bei den Kindern kommt eine Ablehnung als "Dich will keiner." an. Was das an psychischen Schäden verursacht und wie negativ diese die weitere Schullaufbahn beeinflussen können, sollte eigentlich jedem klar sein.
Bei den Eltern, die abhängig in der Privatwirtschaft beschäftigt sind und eigentlich mit dem Staat gar nicht in Kontakt kommen, könnte die Ablehnung als Staatsversagen interpretiert werden, weil er an dieser Stelle die Daseinsfürsorge nicht gewährleisten kann, was diese dann in die Arme der extremen Parteien treibt. Dies ist einer der ganz wenigen Momente im Leben, wo man offensichtlich auf den Staat angewiesen ist, und dann funktioniert er nicht.
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Vielleicht zähle ich einfach mal so die Gedanken auf, die mir im Kopf rumschwirren, auf das mein „Problem“ etwas nachvollziehbar wird.
- Das Gymnasium greift mit 5 Zügen die besten 150 Schüler ab.
- Die Realschulen greifen mit zusammen 4 Zügen die mittelguten 120 Schüler ab.
- Die restlichen ca. 150 Schüler des Jahrgangs landen an der Gesamtschule. Alle Schüler mit Hauptschulempfehlung und fast alle Förderschüler, die Förderschule wurde geschlossen, werden da reingedrückt und die Gesamtschule muss sie alle nehmen.
- Entsprechend ist auch der Sozialindex der Gesamtschule schlechter als der der anderen Schulen. Da kann die Schule selber zwar auch nichts für, aber will man sein Kind dorthin schicken?
- Bei uns am Berufskolleg bekommen wir regelmäßig von gewissen Gesamtschulen Schüler mit attestierter Fachoberschulreife mit und ohne Q-Vermerk (= Realschulabschluss, Mittlere Reife), die Analphabeten sind. Da fragen wir uns immer wer denen auf welcher Basis so einen Abschluss bescheinigt hat. Die Zeugnisse dieser Schulen sind entsprechend kaum etwas Wert, wohingegen eine Note 4 von anderen Schulen schon fast eine Qualitätsaussage ist. Aufgrund der Tatsache, das bei uns vor Ort die besten Schüler zum Gymnasium und zu den Realschulen gehen, die Gesamtschule die Schüler bekommt, die übrig bleiben, aber trotzdem eine Oberstufe anbietet, schlussfolgere ich daraus, dass die Abschlüsse der hiesigen Gesamtschule ebenfalls weniger „Wert“ sein dürften als die des Gymnasiums und der Realschulen und vor allem, dass alle Berufskollegs und Ausbildungsbetriebe dies wissen.
Zusammenfassend für die Gesamtschule:
- Die Schulleitung und die dortigen Kollegen muss ich persönlich bedauern. Sie bekommen alles vor die Füße geworfen und müssen den Laden dann irgendwie am Laufen halten.
- Der Schule als solcher kann ich keinen Vorwurf machen. Sie tut sicher was sie kann. Aber die Bedingungen sind halt deutlich schlechter als bei den anderen Schulformen.
- In der Schulpolitik bei mir am Ort sehe ich das Hauptproblem. Hier ist seit dem 2. Weltkrieg praktisch durchgehend die SPD am Ruder, ich wähle seit 25 Jahren bei den Kommunalwahlen durchweg die Opposition (nein, nicht die blaue Alternative!), aber bevor hier die SPD abdankt, fällt die CSU in Bayern unter die 5% Hürde.
- Die Gesamtschule am Ort ist in meinen Augen DAS Symbol dieser total falschen Schulpolitik. Entweder ich will eine Gesamtschule, dann muss ich aber auch das Gymnasium schließen oder ich will ein viergliedriges Schulsystem (Gymnasium, Real-, Haupt- und Förderschulen), dann darf ich aber keine Gesamtschule im Einzugsgebiet installieren. Entsprechend habe ich auch mit den Gesamtschulen in den Nachbarorten keine Probleme, eben weil es dort so ländlich ist, dass es nur zwei bzw. drei Grundschulen im Einzugsgebiet gibt und dann eben alle zu dieser Gesamtschule gehen und nicht bloß das untere Drittel der Schüler (sortiert nach Leistungsfähigkeit).
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