Beiträge von plattyplus

    Kannst du bitte deine Quellen zur Haustierhaltung geben?

    Gerne doch:

    Gleichzeitig Menschen gegeneinander zu bringen "du hast ein Pferd, ich fliege also nach Neuseeland" ist ein bisschen ... kindisch, wenn die Erde brennt, oder?

    Die Menschen sind doch schon gegeneinander aufgebracht. Denk nur mal an die ganzen Klimaproteste.

    Auch bei Klimaschäden durch Haustierhaltung gilt: dagegen vorzugehen, schwächt den Klimaschutz, weil man die Leute verliert.

    Darum nehme ich das Beispiel mit der Tierhaltung ja hier auch immer. Anderen etwas verbieten zu wollen, was einen selber nicht betrifft, eben weil man dank der Haustiere nach Dänemark in den Urlaub fährt und eben nicht auf die Kanarischen Inseln fliegt, ist einfach. Aber selber Abstriche zu machen und das dann trotzdem für höhere Ziele, in dem Fall für den Klimaschutz, hinzunehmen, das ist schwer.

    Das fehlende Tempolimit in Deutschland sehe ich auf der gleichen Ebene wie das Recht auf Schußwaffen in den USA. Daran zu rütteln ist nicht so mal eben möglich. Zumal sich bei einer zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs auc hdie Frage stellt, was das bringen soll? Wenn der Strom aus Solarzellen kommt, ist es für die CO2-Bilanz unerheblich, ob das E-Auto 15, 20, 25 oder 30kWh/100km verbraucht.

    Was meiner Meinung nach mehr Sinn machen würde, wäre es Verbote mal wieder runterzufahren. Hier führen sie z.B. gerade flächendeckend in den Stadtgebieten Tempo 30 wegen Lärmschutz ein. Welchen Lärm meinen sie damit? Die E-Maschine macht keinen Lärm, bleibt das Abrollgeräusch der Reifen. Warum nicht wie in Österreich: "Verbrenner dürfen dort auf der Autobahn 100 fahren, E-Autos 130." Da hätte man dann einen Anreiz fürs E-Auto, ganz ohne Subventionsmilliarden raushauen zu müssen.

    Quasi: Verbrenner 130, E-Autos frei... "Freie Fahrt für freie Bürger!" um bei dem damaligen Slogan und dem Vergleich mit dem US-Waffenrecht zu bleiben.

    Quittengelee Warum nicht die Luxus-Haustierhaltung verbieten? Ein großer Hund verursacht insb. dank der Futterproduktion jährlich soviel Schaden wie ein Interkontinentalflug in die USA (inkl. Rückflug), Ein Pferd soviel Schaden wie ein Neuseeland-Flug. Also kann man sich entscheiden entweder einen Hund zu halten oder jedes Jahr (!!!) in den USA Urlaub zu machen. Der Fußabdruck ist identisch. Warum ist dann nicht die Tierhalter-Steuer so hoch wie die Steuer auf den Interkontinentalflug? Schließlich entsteht ein Schaden in ähnlicher Höhe, der kompensiert werden muss.

    Eisenbahnschienen sind für Temperaturen von -20 Grad bis + 60 Grad ausgerichtet (und so heiß wird es aktuell auf den Schienen in der Sonne), das Problem ist, Materialien wie auch Eisen dehnen sich bei Hitze aus und ziehen sich bei Kälte zusammen. Wie willst du die Physik überlisten? Zweimaliger Austausch aller Gleise im Jahr? Sonnenschirme oder Wasserkühlung für alle Gleise? Und in Deutschland ist Sicherheit wichtig, gewellte Gleise werden hier gesperrt.

    Dann müssen ggf. die Schienen wieder wie früher verschraubt werden anstatt sie zu verschweißen, dann hast du halt alle 50m eine Dehnfuge.

    Auch Beton dehnt sich aus. Autobahnen aus Beton sind in meiner Region ein Riesenproblem.

    In der Türkei sind z.B. Straßen aus Beton-Verbundsteinpflaster üblich, weil es für den Asphalt zu heiß wird. Könnten wir hier auch machen.

    Vielleicht wäre es doch einfacher, Klimaschutzmaßnahmen im großen Stil durchzuführen?

    Du meinst ein Verbot der Haustierhaltung? Zumal die Haustierhaltung inkl. der Futterproduktion für diese Tiere doch weitaus klimaschädlicher ist als das Fliegen.

    Du nennst einzelne Maßnahmen und ich bin auch dafür, alles umzusetzen, was möglich ist. Ich denke aber immer noch, dass Klimaschutzmaßnahmen weitaus günstiger sind (und Wärmepumpen sind ganz vorne mit dabei).

    Bis die Klimaschutzmaßnahmen ein Ergebnis zeigen dauert es aber Jahrzehnte und diese Zeit haben wir nicht mehr. Klimaschutz ist etwas, von der die Generation unserer Ur-Enkel profitiert. Und bis dahin müssen wir die Folgen des Klimawandels für uns erträglich machen. Für uns, unsere Kinder und unsere Enkel ist diesbezüglich der Zug wirklich schon abgefahren.

    Ich frag mal: Wieviel Ordnungsmaßnahmen hattet ihr am Gymnasium dieses Schuljahr? 5 oder doch 10?

    Das ist unser wöchentliches Pensum und die Kollegen haben auch schon eine Checkliste welche Schritte (aktenkundige Ermahnung, schriftlicher Verweis, ...) vorher schon durchlaufen sein müssen bevor sich die Schulleitung den Fall überhaupt ansieht.

    Unser Problem ist eher: Da bei einer Teilkonferenz auch die Elternvertretung anwesend sein darf und sich eine Vollzeit-Mama hat wählen lassen, müssen jetzt wegen ihr die Teilkonferenzen immer spät abends stattfinden.

    Nur als Beispiel: ein Schüler belästigt eine Mitschülerin massiv mit sexuellem Hintergedanken

    Eine schriftliche Missbilligung ist nicht verhältsnismäßig, weil höchstwahrscheinlich nicht wirksam, also ungeeignet

    Bei solchen Geschichten würde ich der Schülerin empfehlen eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen, weil wir mit dem §53 Schulgesetz NRW da eh keine ausreichende Handhabe haben.

    Zweitens sind die ersten drei auch ganz schnell erledigt, da man dafür keine Teilkonferenz benötigt.

    Klar braucht man dafür keine Teilkonferenz, aber trotzdem dauert „ganz schnell“ immer noch 5 Wochrn mindestens. Allein schon den Eltern bzw. dem Schüler einen Brief zu schreiben, dauert 2 Wochen, weil unser Sekretariat keine Briefmarken hat sondern die Ausgangspost gesammelt wird und dann in der Kreisverwaltung durch die Frankiermaschine geht. Hätten wir eigene Briefmarken, würden wir schon einmal mindestens eine Woche an Postlaufzeit einsparen.

    Am BK kommt der Wechsel des Bildungsganges einem Schulwechsel gleich.

    Das sehe ich nicht so, weil übliche Bildungsgänge bei uns ja nur 1-2 Jahre dauern. Würde bei einem Bildungsgangwechsel alles gelöscht, bräuchten wir im 2. Halbjahr gar keine Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen gemäß §53 Schulgesetz mehr durchzuführen, weil es ein knappes Halbjahr dauert, bis ein Schüler alle Eskalationsstufen durchlaufen hat. Wenn man bei jeder Stufe erst einmal Postlaufzeiten von 1-2 Wochen einplanen muß und dazu dann noch 3 Wochen, um dem Schüler Zeit zu geben sich zu bessern, dauert jede Eskalationsstufe 5-6 Schulwochen. Das Schulhalbjahr hat aber nur 20 Wochen.

    Davon ab ist eine "Tilgung"/"Löschung" sowieso Unfug. Einmal protokollierte Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen stehen für den Rest der Schullaufbahn in der Akte. Siehe dazu VO-DVI, Anlage 2 in Verbindung mit §9.

    In welcher Akte? Ich wüßte nicht, dass wir die Schülerdaten aus dem Schild unserer Zubringer-Schulen übernehmen könnten, in denen dann alle Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, die in den 10 Schuljahren vorher gelaufen sind, aufgeführt sind.

    Urban gardening sind in der Regel private Initiativen und Projekte. Was wir brauchen, sind neue als vor allen Dingen auch für die Stadtplanung.

    Vor allem muß diese beschissene!!! Nachverdichtung aufhören. Diese von der Politik propagierte Nachverdichtung führt doch gerade dazu, daß für Bäume etc. kein Platz mehr ist und am Ende die Stadtviertel verkommen, weil dort niemand mehr wohnen will.

    Oder man baut wieder so wie vor hundert Jahren. Dazu große Bäume um das Gebäude.

    Dann kann man auch gleich mit dem Blödsinn aufhören, dass das Bauvorhaben europaweit ausgeschrieben und das günstigste Angebot genommen werden muss. Ich würde da dann doch das Bauunternehmen vor Ort beauftragen, auch wenn es etwas teurer ist. Schließlich zahlt dieses Unternehmen vor Ort seine Gewerbesteuern. das Geld kommt also z.T. wieder zur Kommune/Stadt zurück. Außerdem zahlen die Arbeitnehmer auch vor Ort ihre Steuern. Dazu dann noch eine Bronze-Tafel vorne neben den Eingang, damit jeder sehen kann wer die Schule gebaut hat. Da kann sich das Unternehmen dann überlegen, ob sie (positive) Werbung für ihre Qualität machen oder ein Zeichen für ihre Unfähigkeit setzen wollen.

    Ansonsten eher so 100-120 Jahre. In einer der hundertjährigen Schulen saßen bereits die Eltern auf denselben Stühlen wie ihre Kinder, zwischendurch gab es immerhin mal neue Tische. Mit klimatisierten Gebäuden rechne ich in meinem Lehrerleben nicht mehr.

    Bei der aktuellen Hitze muss ich immer an das Adelaide House in Alice Springs (Australien) denken. Dort haben sie 1926 eine Klimaanlage eingebaut, die ohne Strom auskommt.

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    Dort wird die heiße Luft von draußen durch den Keller angesaugt, im Keller hängen große Vorhänge, die regelmäßig gewässert werden, so die Luft runterkühlen und durch den Kamineffekt entweicht die Luft dann durch das alte Krankenhaus hindurch nach oben durch die Öffnungen im Dach.

    Warum kann man heute nicht mehr so bauen wie vor 100 Jahren?

    Ein Bildungsgangwechsel tilgt die Ordnungsmaßname - das sehe ich ein. Aber der Schuljahreswechsel? Kann doch nicht sein.

    Also zumindest an meiner Schule tilgt kein Schuljahreswechsel eine Ordnungsmaßnahme. Ich kenne auch keinen Passus in der BASS dazu. Wir gucken hingegen wie lange die letzte Ordnungsmaßnahme zurück liegt. Wenn also kurz vor den Sommerferien eine Ordnungsmaßnahme kommt und drei Wochen nach den Sommerferien die nächste, wird das selbstverständlich berücksichtigt. Wenn ein Schüler hingegen bei einer dreijährigen Ausbildung am BK am Anfang des ersten Jahres auffällig war, dann zwei Jahre nichts mehr vorgefallen ist und dann am Ende des dritten Jahres die nächste Ordnungsmaßnahme kommt, wird aufgrund der langen Zeit die damalige Ordnungsmaßnahme nicht mehr so sehr berücksichtigt.

    „Die Höhe der Besoldung ist mit Rücksicht auf die Versorgung niedrig gehalten“. Nachzulesen ist dies in der Bundestagsdrucksache 2846, Seite 35, vom 19. November 1951.

    Mit dieser Begründung wurden die Beamtengehälter damals um insg. 15% gekürzt, um für die hohe Pension Rücklagen zu bilden. Entsprechend ergeben sich zwei Fracestellungen:

    1. Wo sind die Rücklagen? Etwa über Jahrzehnte für Wahlversprechen zweckentfremdet?
    2. Wenn der Grund für die Kürzung entfällt, müssen die Gehälter dann nicht sofort um 15% ansteigen?

    Was sind für sie nachvollziehbare und unterstützenswerte Gründe?

    Damals bei der Deutschen Wiedervereinigung wurde Michael Gortbatschow versprochen, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnt. Damals war von Einflusssphären die Rede. Und was haben wir heute? Die drei baltischen Staaten, ex Sowjet-Republiken, sind NATO-Mitglieder. Das wäre z.B. eine mögliche Begründung warum Russland gegen seine Nachbarn losschlägt.

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