Beiträge von plattyplus

    Natürlich nicht. Schüler dürfen nur abgemeldet werden, wenn die Eltern eine neue Schule vorweisen.

    Und ihr gebt dann nich solche Fälle von Total-Absentismus ans Jugendamt weiter sondern lasst die Einfach in den akten versickern?

    Ok, ich bin BK-Lehrer, aber wäre da ein Sek 1 Schüler, ich würde das Jugendamt auffordern die Schulpflicht des entsprechenden Schülers durchzusetzen, weil ich ansonsten als Schule das Kindeswohl gefährdet sehe, bzw. zu bestätigen, dass sie dieses Schülersn nicht habhaft werden können, allein schon, damit ich im Fall der Fälle als Schule sagen kann, dass ich ordnungsgemäß gehandelt habe. Was das Jugendamt dann daraus macht, ist deren Problem.

    Tom123 Ich habe nicht „ganz viele solcher Schüler“. Als Nebenfachlehrer habe ich jedes Jahr mindestens 400 Schüler, gerne auch 500, und dann ist da in 5 Jahren einer darunter, der von solchen Heiratspraktiken berichtet und vier, die über Geld sprechen?

    Sind das „ganz viele“?

    was wiederum nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass Tobbe bereits dargelegt hat, dass das, was wir unter Existenzsicherung verstehen, in anderen Ländern nicht einmal den Lebensstandard des gesellschaftlichen Mittelstandes in weiten Teilen darstellt.

    Hinzu kommt in einem Fall (von dem ich weiß), dass der Familiennachzug der nächste massive Pull-Faktor ist. Da hat mir der syrische Schüler nämlich neben der Geschichte mit „Western Union“ noch erklärt, dass seine Familie eine Frau für ihn in Syrien sucht, um sie mittels besagten Familiennachzugs dann auch finanziell besserzustellen. Seine Frage war, wie er dieser arrangierten Zwangsehe entgehen könne. Meine Antwort war, dass er der Familie in Syrien berichten solle, dass sich hier bereits etwas mit einer Anderen anbahnt. Ist zwar auch gelogen, aber wie heißt es so passend: „Not kennt kein Verbot.“

    Den altbekannten Fall, dass Schülerinnen in den Sommerferien unfreiwillig in Anatolien heiraten, gibt es inzw. durchaus auch mit umgedrehten Geschlechterrollen.

    Ob man da jetzt den Familiennachzug auf Ehen beschränken kann, die am Tag des Asylantrags bereits Bestand hatten, weiß ich nicht. Wie will man das bei ausländischen Ehen kontrollieren? Ok, man könnte die zumeist männlichen Flüchtlinge gleich bei Ankunft über ihre Frauen ausfragen (Vorname, Augenfarbe etc.) und diese Details nachher mit der tatsächlichen Person abgleichen.

    Ähnliches müsste dann auch für den Nachzug der Kinder gelten, die müssten am Tag des Asylantrags bereits gezeugt sein.

    Was in Deutschland Existenzminimum ist, ist in Syrien Top 5 %, vermutlich eher top 2%. Selbst wenn es nur Top 50% wäre, du musst dafür nichts tun. Wie soll das jemals kein Pullfaktor sein?

    Es würde schon einmal helfen, wenn die Sozialhilfe, die hier an die Flüchtlinge gezahlt wird, wirklich auch hier ausgegeben werden würde. Also konkret die Zahlkarten nicht von irgendwelchen NGOs unterlaufen werden würden. Ich hatte jetzt schon 4 Schüler aus Syrien, die mich gefragt haben, wie sie das Geld erstens „flüssig“ bekommen und zweitens mittels Western Union nach Syrien überwiesen bekommen, weil man mit dem Geld für einen Sozialhilfe-Empfänger eine ganze Großfamilie durchbringen kann. Natürlich ist das ein massiver Pull-Faktor, um die älteren Söhne in die Ferne zu schicken.

    Denkt mal an die Massenauswanderung aus Europa in die USA im 19. Jahrhundert.

    Das Bundesverfassungsgericht hat genau dieser Denkweise unmissverständlich widersprochen: „Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“ Deutlicher geht es nicht.

    Und unser Ex-Bundespräsident Joachim Gauck hat schon ausgesprochen, dass unsere Mittel endlich sind. Deutschland kann einfach nicht die ganze Welt retten, egal ob der Wille vorhanden ist oder nicht.

    Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten sind endlich.“

    Für Schwerkapierer: Reiches Land unterstützt armes Land. Reiches Land bekommt Ansehen und Handelsbeziehungen für Rohstoffe, seltene Erden, Unterstützung in UNO und Weltsicherheitsrat uswusf. Armes Land kann seiner Bevölkerung eine Zukunft bieten. Menschen bleiben dort, weil es dort eine Zukunft für sie gibt.
    Win-Win.

    Meine Übersetzung davon:

    Reiches Land unterstützt armes Land. Im armen Land gibt es aber keine Demokratie sondern eine wie auch immer geartete Führungsclique (Militär-Junta, Großfamilie, …), die sich das Geld unter den Nagel reißt, um sich daran selber zu bereichern bzw. um Waggen zu kaufen, um die Bevölkerung weiter zu unterdrücken. Je mehr Geld man dort hinein pumpt, desto fester sitzt die Clique im Sattel.
    Ansehen kann man eh keins gewinnen, weil man Teil des globalen Westens ist und somit Teil der Ungläubigen, die mit dem Tod bedroht werden. Rohstoffe sind auch keine zu holen, weil China derweil unverblümt seine Wirtschaftsmacht einsetzt und im eigenen Interesse Fakten schafft.

    Loose-Loose Situation

    Bitte nochmal rechtlich dazu, inwiefern wertet irgendwer außerhalb der Schule irgendwas an Fehltagen?

    Siehe dazu §52, Absatz 3 Satz 2 Auffenthaltsgesetz:

    —> https://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__52.html


    Eine nach § 16b Absatz 1, 5 oder 7 zum Zweck des Studiums erteilte Aufenthaltserlaubnis kann widerrufen werden, wenn der Ausländer unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Studiendauer an der betreffenden Hochschule im jeweiligen Studiengang und seiner individuellen Situation keine ausreichenden Studienfortschritte macht.“

    In Deutschland gibt es ein Arbeitsverbot für Asylsuchende und Migranten.

    Das wäre das Nächste, was ich abschaffen würde. Wer einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgeht und damit selber für seinen Lebensunterhalt bzw. den seiner Familie sorgen kann, ohne dem Staat auf der Tasche zu liegen, darf bleiben.

    Ich habe „sozialversicherungspflichtig“ extra markiert, weil Mini-Jobs etc., die dazu führen, dass man im Rentenalter eben doch wieder in der Grundsicherung landet, für mich nicht zählen. Generell würde ich die sozialversicherungsfreien Mini-Jobs lieber heute als morgen komplett abschaffen. Wir können uns gerne über vereinfachtes System unterhalten, um es dem Arbeitgeber bei haushaltsnahen Dienstleistungen etc. zu erleichtern die Sozialabgaben abzuführen.

    Aber da bin ich wohl zu sehr in den altpreußischen Tugenden verhaftet. Eine davon lautet: „Der Staat muss (monetär) Plus machen.“ Und mit dem Satz hat Friedrich Wilhelm damals die in Frankreich vertriebenen Hugenotten nach Preußen geholt.

    Grundsätzlich halte ich es für gesünder, sich nicht in Rachefeldzügen zu ergehen und die Aufgaben von Eltern, Ordnungsamt und/oder Polizei mit erfüllen zu wollen.

    Wenn ich ihn nicht reinlassen würde, wäre das genau der von Dir zurecht negierte Rachefeldzug. Ich gehe einfach meiner Dienstpflicht nach und melde die Fehlzeiten dem Ausländeramt, der Familienkasse … oder wer auch immer anfragt. Was die dann daraus machen ist deren Aufgabe.

    Ich werde jedenfalls nicht die Aufzeichnungen verfälschen, um in irgendeiner Weise deren Entscheidungen zu beeinflussen.

    Oder ärgert man sich allgemein und wenn das einer im Duldungsstatus macht (warum auch immer man es weiß), fühlt man sich komplett betrogen?

    Ich fühle mich generell betrogen, wenn jemand sich Sozialleistungen erschleicht. Bei ausländischen Jugendlichen bekommen wir als Klassenlehrer regelmäßig Formulare auf denen wir die Fehlzeiten vermerken sollen. Daher wissen wir recht schnell über den Auffenthaltsstatus Bescheid. Und ja, wenn ich da im Anhang 10 Seiten Fehlzeiten aus dem elektronischen Klassenbuch zurückschicken muss, weil das Feld im Formular nicht einmal für die Fehlzeiten einer Woche reicht, dann fühle ich mich verarscht. Genauso, wie ich mich verarscht fühle, wenn ein Schüler 3 Minuten vor Unterrichtsschluss kommt und mir dann erzählt, dass das entsprechende Amt diese 3 Minuten als kompletten Schultag wertet.

    Da sehe ich mich irgendwie in einer Gatekeeper Funktion, der unser Sozialsystem schützen muss, weil es ansonsten einfach unbezahlbar wird und zusammenbricht.

    es ist nicht das erste Mal, dass du die Geschichte (oder eine ähnliche) erzählst, aber es gibt Sachen, sie widern mich beim 2. (3., etc..) Mal weiterhin an...

    Ich will damit an dieser Stelle aufzeigen, dass wir nicht vom 8jährigen Zweitklässler reden, genauso wie in den Medien beim Thema Inklusion immer die Schülerin im Rollstuhl gezeigt wird und eben nicht ESE.

    Willst Du weinende Kinder aus Grundschulen raustragen? Welchen Eindruck macht das wohl auf die Klassenkameraden?

    Ich spreche mal von Jugendlichen und nicht von Grundschulkindern: Da hätte ich kein Problem damit sie aus der Schule abzuholen, mit den Eltern zusammenzuführen und direkt in den Flieger zu setzen. Das würde wenigstens auf die Klassenkameraden den Eindruck machen, dass der Staat handlungsfähig ist und sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt.


    Seitdem mir vor gut 2 Jahren einer meiner Schüler vor der ganzen Klasse haarscharf vorgerechnet hat was er sich alles in Deutschland erlauben kann ohne abgeschoben zu werden und Sozialhilfe zu kassieren, bin ich da auf der „Null Toleranz“-Linie. Sein Auffenthaltsrecht hing am Schulbesuch, er durfte maximal 30% der Zeit fehlen. Zudem hat er mir erklärt, dass das Ausländerant nur ganze Tage zählt. Wenn er also um 14:27 Uhr kommt und der Unterricht um 14:30 Uhr endet, dann war er an dem Tag da. Der hat das mir mit Excel vorgerechnet. Womit er nicht gerechnet hatte: Am letzten Tag vor den Sommerferien endete der Unterricht nach der 4. Stunde anstatt nach Stundenplan nach der 8. Stunde. Damit war die Grundgesamtheit der Unterrichtsstunden im Schuljahr kleiner und seine Fehlzeiten beliefen sich nicht auf 29,98% sondern auf 30,01%.

    —> Zurück in den Irak

    Quittengelee

    Ich denke Moebius will darauf hinaus, dass so eine Röntgenuntersuchung für die Hälfte der Bevölkerung verpflichtend war. Da gab es kein „Ich will aber nicht!“ Für die Röntgenuntersuchung bei der Musterung haben die Feldjäger im Zweifelsfall schon gesorgt. Selbst als Kriegsdienstverweigerer wurde man ja erst einmal gemustert und konnte danach seine Verweigerung vorbringen.

    Vielleicht hat sich die Frage des Alters eh bald erledigt. In der EU werden ja schon Stimmen laut das Asylrecht komplett auszusetzen, sollte es erneut zu derartigen Angriffen der asymmetrischen Kriegsführung kommen, wie zuletzt in Ceuta.

    —> https://www.politico.eu/article/greece…ized-migration/

    Dann interessiert es auch nicht mehr wie alt der Flüchtling ist, der aufgestachelt durch eine TikTok-Kampagne (oder durch andere gezielt eingesetzte asoziale Medien) sein Glück versucht.

    Warum behauptest du es weiter?

    Weil es in den Handlungsempfehlungen des Gesetzes steht.

    —> https://lsjv.rlp.de/fileadmin/lsjv…eststellung.pdf

    Zitat daraus (Kapitel 6):

    Zitat

    In Zweifelsfällen hat das Jugendamt auf Antrag des jungen Menschen, seiner rechtlichen Ver-

    tretung oder von Amts wegen gem. § 42f Abs. 2 S. 1 SGB VIII eine ärztliche Untersuchung zur

    Altersbestimmung zu veranlassen. Die ärztliche Untersuchung darf nur nach Einwilligung der

    betroffenen Person und ihrer Vertretung durchgeführt werden. Die Einwilligung sollte durch das

    Jugendamt schriftlich festgehalten werden (vgl. Schlegel u.a. § 42f Rn. 9).

    Sollte man also überlegen, ob das als Massenuntersuchung ethisch vertretbar ist.

    Die Frage kann jeder Kandidat selber beantworten. Wenn er entsprechende Tests ablehnt, muss er sich allerdings als Erwachsener behandeln lassen und verliert entsprechende Vergünstigungen eines Jugendlichen.

    Ich frage mich gerade, ob hier so Manche nicht mit zweierlei Maß messen. Die eigene Bevölkerung in die Wehrpflicht pressen, Sportlern alle Nase lang Bluttests zum Nachweis des Nicht-Dopings abverlangen (Verweigerung des Tests führt direkt zur Doping-Annahme und entsprechendem Berufsverbot) und Flüchtlingen nicht einmal eine Untersuchung zumuten zu wollen, passt jedenfalls so gar nicht zusammen.

    Habe ich schon erwähnt, dass die Bundeswehr eine der letzten Armeen in der Welt ist, die Minderjährige (mit 17) aufnimmt. Man darf also noch nicht wählen, darf aber für Deutschland fallen. Und da wundern sie sich in Berlin, dass man sich als Deutscher im eigenen Land als Bürger zweiter Klasse fühlt, eben weil man keine zweite Staatsbürgerschaft hat, auf die man verweisen kann, wenn es unbequem wird?

    Die erwachsenen Menschen wurden fast alle schnell zurückgeschickt, aber bei Minderjährigen ist das faktisch verboten.

    Wurde überhaupt schon - z.B. anhand von Röntgenbildern - überhaupt schon überprüft, ob die Jugendlichen wirklich Jugendliche sind und nicht in Wirklichkeit doch schon Erwachsene?

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